Liebeserklärung am Valentinstag

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Feigheit Begehrlichkeit Liebe

Ich (m/34) habe vor vier Monaten ein nettes Mädel kennengelernt. Wir haben täglich Kontakt und oftmals landen wir zusammen im Bett. Ich möchte beichten, dass ich nicht fähig bin, ihr mit meinen 34 Jahren meine Gefühle mitzuteilen. Ehrlich gesagt liebe ich sie. Am Valentinstag versuche ich, über meinen eigenen Schatten zu springen.

Beichthaus.com Beichte #00037581 vom 11.02.2016 um 14:20:53 Uhr (8 Kommentare).

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Falsche Anschuldigungen

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Schule

Ich (m/56) war über 25 Jahre im Schuldienst, als ich Klassenlehrer einer Mittelstufenklasse wurde. Unterrichtet habe ich Deutsch, Englisch und Politik und hatte dementsprechend viele Stunden zusammen mit der Klasse. Da war dann dieses eine Mädchen, etwas jünger und kleiner als die anderen, noch nicht so weit entwickelt. Sie wurde klar ausgegrenzt und ihre Noten waren jetzt auch nicht die besten. Ich wollte ihr helfen, und als sie mit einer Fünf in Deutsch anscheinend einige Prügel erhielt, gab ich ihr freiwillig zwei Mal in der Woche nach dem Unterricht Nachhilfe. Das war nicht exklusiv für sie, ich bot aus Eigeninitiative für alle Schüler Förderunterricht an, die freiwillig kommen konnten. Auffällig war aber, dass sie auch Förderunterrichtsstunden in Englisch und Politik besuchte, obwohl sie diese nicht nötig hatte. Ich dachte mir nichts dabei - sie wollte wohl einfach nicht nach Hause gehen.

Durch einige Umstände (schwänzende Schüler, kurzfristige Krankmeldungen) kam es dazu, dass wir einige Stunden allein miteinander verbrachten. In diesen Stunden war sie immer extrem aufgeschlossen, ganz anders als sonst und redete viel mit mir. Auch über privates, wie ihre Familienverhältnisse und dass ihr Bruder starb, kurz bevor sie in die Unterstufe auf diese Schule kam. Mir war klar, dass sie sich sehr einsam fühlen musste und dass ich zu dem Zeitpunkt ihre Bezugsperson war. Irgendwann fiel mir dann auf, dass sie anfing, sich zu schminken und frisieren, ihren Kleidungsstil änderte und "reifer" wurde. Ich freute mich, da ich dachte, sie entwickelt sich weiter. Sie kam deswegen auch in der Klasse besser an.

Als ich an einem Tag die Hefte einsammelte, um einen Aufsatz zu korrigieren, fand ich in ihrem Heft kleine Zeichnungen mit Herzchen und meinem Namen. Das alarmierte mich schon leicht. Ich erzählte einer Kollegin davon, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das Mädchen darauf ansprechen sollte. Ich kam zum Schluss, dass das wohl zu übertrieben wäre. Wochen später stellte sich diese Annahme als ganz falsch heraus: Zum Valentinstag schenkte sie mir eine Karte. Ich bat sie zum Gespräch und machte ihr eindeutig klar, dass das nicht geht. Sie dachte daraufhin, ich hasse sie, schrie wütend und weinend herum und warf sogar einen Stuhl durch das Klassenzimmer. Sie haute ab und kam drei Tage nicht zum Unterricht.

Danach normalisierte sich alles. Ich war schon erstaunt, da sie sich zwar nicht mehr so vertraut mir gegenüber verhielt, aber auch gar nicht böse oder nachtragend. Eines Nachmittags - ich betreute die Theater AG - war ich noch mit einem Bühnenbild beschäftigt und alleine in der Schule. Sie war da. Sie kam zu mir in den Raum und zog sich langsam aus, während sie mir ihre Liebe gestand und mich bat, ihr Erster zu sein. Ich schob sie raus und informierte den Schulpsychologen, notgedrungen auch ihre Mutter und ihren Vater. Das Mädchen bekam den Ärger ihres Lebens, was mir so extrem leidtat, dass ich mich bei der Mutter erkundigen wollte, wie es ihr ginge. Am Telefon wurde ich plötzlich wüst beschimpft, was ich nicht verstand.

Am nächsten Tag wusste ich auch schon warum: Das Mädchen warf mir Missbrauch vor. Ich kam mir vor wie im Film. Der Schulpsychologe meinte zu mir, es sei sehr offensichtlich, dass sie dies nur aus Rache heraus behauptet und ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Aber wie ich mir Sorgen machen musste! Die nächsten Monate wurden die Hölle! Nachdem nach mehreren psychologischen Gutachten des Mädchens und einer Begutachtung von mir eine Anklage fehlschlug, startete eine öffentliche Hetzkampagne gegen mich. Das Kollegium war stets auf meiner Seite, jedoch musste ich aufgrund von Graffiti- und Steinwurfattacken beurlaubt werden. Mein Auto wurde beschädigt, in mein Haus eingebrochen. Nach polizeilichen Ermittlungen wurde klar, dass die meisten der Attacken vom Vater des Mädchens ausgingen. Als er eingebuchtet war, ging es jedoch weiter. An einem Tag standen etwa 20 Leute vor meinem Haus und forderten mich mit einem Megafon auf, herauszukommen, wenn ich mich denn traue.

Es half alles nichts mehr, selbst ein Artikel in der Zeitung beschwor nur noch mehr Hetzer herauf und ich fühlte mich nicht mehr sicher. Mittlerweile befand ich mich aufgrund des Stresses in psychologischer Behandlung. Von irgendjemandem wurde ich eines Tages beim Verlassen des Büros meines Psychiaters gesehen, der daraufhin einen Facebook-Post diesem Thema widmete, der seinen ganz eigenen Lauf nahm. Es war für mich endgültig vorbei und ich beschloss, umzuziehen und irgendwo neu anzufangen. Sogar meinen Namen konnte ich gerichtlich ändern lassen. Seit einigen Jahren bin ich also an einer Uni einer typischen deutschen Studentenstadt beschäftigt und lehre Deutsch auf Lehramt. In mein tatsächliches Lehramt konnte ich aufgrund der Geschehnisse nicht mehr einsteigen, ich hätte es psychisch nicht mehr verkraftet. Als ich meine erste Stunde vor den neuen Erstsemestern hatte, sah ich in der zweiten Reihe ein vertrautes Gesicht. Ich dachte zuerst, ich spinne und es wäre meinem Trauma geschuldet, nach einem Blick auf die Namensliste, gab es aber keinen Zweifel mehr. Es war SIE. Das Mädchen, das mir durch eine unbedachte Aussage das Leben förmlich zur Hölle gemacht hat.

Ich frage mich noch immer, wie sie mich gefunden hat. Es gab keine Fotos von mir auf der Universitäts-Webseite und von meinem ursprünglichen Wohnort bin ich 700 Kilometer weggezogen. Das konnte einfach kein Zufall sein. Sofort packte mich die Panik, dass der Albtraum von vorne losgeht. Mittlerweile hatte ich eine Freundin, der ich von alldem nichts erzählt habe, und hatte Angst, dass auch sie mir nicht glauben könnte und mich wieder verlässt. Ich ignoriere die mittlerweile junge Frau weitgehend, aber sie kommt nach meinen Vorlesungen stets zu mir, um mit mir zu "reden". Ihr tue das alles ja so schrecklich leid, sie liebe mich immer noch und wegen mir sei es immer ihr großer Traum gewesen, Deutschlehrerin zu werden.

Ich möchte mich mit der Geschichte ungern an die Uni-Leitung wenden, weiß aber auch nicht, wie ich die Situation bewältigen soll. Ich habe Angst, dass sie wieder durchknallt und die Geschichte sich wiederholt. Also überlege ich gerade, wie ich sie am besten durchfallen lassen kann, denn die Beste in Deutsch ist sie noch immer nicht. Aber auch andere, nicht ganz legale Möglichkeiten ziehe ich mittlerweile in Betracht. Ich habe nie eine Abneigung gegen sie verspürt oder sie verteufelt, aber ich möchte einfach nur, dass sie aus meinem Leben verschwindet und das am besten für immer! Es tut mir leid, dass ich so handeln muss.

Beichthaus.com Beichte #00037580 vom 11.02.2016 um 01:44:55 Uhr (35 Kommentare).

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Eine Armee aus Flaschen

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Faulheit Ekel Peinlichkeit

Ich (m) wohne noch bei meinen Eltern und habe sehr häufigen Harndrang. Sehr oft muss ich zehn Minuten nach dem Wasserablassen bereits wieder den Klogang antreten, weil meine Blase drückt. Da mein Zuhause jedoch ein Altbau ist, hören meine Eltern meine Schritte, wenn ich nachts die Treppe heruntertrabe, um das Örtchen zu erreichen und regen sich fürchterlich auf. Daher musste ich mir was einfallen lassen. Also habe ich angefangen, in leere Plastikflaschen zu urinieren. Das ist recht praktisch. So habe ich gleich ein Klo nebenan und spare mir den mühsamen Toilettengang. Mein Problem ist jetzt, dass sich mittlerweile um die 40 sogenannte Pissflaschen angesammelt haben. Der Urin hat sich oft verfärbt, manchmal ist es orange-grellrot, manchmal sonnengelb und klar und teilweise auch dunkelgelb-rötlich. Auf dem Grund einiger Flaschen haben sich unheilvolle, gelbe Flecken zusammengebraut. Besonders bemerkenswert sind Pissflaschen, in denen Orangensaft beheimatet war. Da sind die Flecken dunkelgrün.


Ich habe die Flaschen gebündelt und sie in mehreren Tüten in meinem kleinen Kinderzimmer im Schrank verstaut. Leider ist mein Schrank mittlerweile voll und sie verdrängen den ursprünglichen Schrankinhalt. Meine Klamotten stapeln sich auf den Boden. Die Flaschen stellen mich also vor ein Problem, da eine Rückgabe aufgrund der inneren Beschädigung wohl kaum möglich ist. Außerdem habe ich Angst, dass meine Alten es mitbekommen. Aber ignorieren kann ich die Armee der Urinflaschen auch nicht, da sie langsam mein Zimmer erobern. Was soll ich bloß machen?

Beichthaus.com Beichte #00037578 vom 10.02.2016 um 18:42:29 Uhr (24 Kommentare).

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Die Unterwäsche meiner heißen Bekannten

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Begehrlichkeit Fetisch Feigheit Lügen

Ich (m/30) muss etwas echt Verrücktes beichten. Meine kleine Schwester ist 19 Jahre alt und hat eine beste Freundin, die knackige 18 ist. Diese ist nun im Gesicht nicht unbedingt eine Augenweide, aber sie hat zumindest eine überaus schöne Figur, und über ihren Charakter […]
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Beichthaus.com Beichte #00037575 vom 10.02.2016 um 15:41:30 Uhr (18 Kommentare).

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Qualzucht von Meerschweinchen

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Zorn Verzweiflung Ungerechtigkeit Tiere

Ich möchte beichten, dass ich einen Hass auf Zooläden habe, in denen Tiere verkauft werden. Schon als Kind fand ich es grausam, wie die Tiere dort gehalten werden. In viel zu kleinen Glasboxen, die nicht größer sind als ein Tablet, werden 15-20 Hamster gehalten und das, obwohl es eigentlich verboten ist. Die armen Tiere sind verfilzt, haben klebrige Augen und teilweise auch blutige Pfoten, weil sie panisch in einer Ecke am Kratzen sind. Vor allem, wenn es im Verkaufsbereich schon so extrem aussieht, dann kann man sich ja denken, was im Lager abgeht. Guckt euch mal die ganzen Zuchtfarmen an, von denen die Tiere kommen. Normalerweise mache ich einen großen Bogen um solche Geschäfte, weil ich nur dort für meinen Hund einkaufe, wo keine Tiere verkauft werden.


Tja, leider brauchte ich aber etwas, das es nur im besagten Laden gab und bei den Meerschweinchen stand auch gleich ein Kind, das gierig gegen die Scheiben geklopft hat und laut schrie: "Das will ich haben!" Der Verkäufer packte das ängstlich quiekende Tier in einen dieser Mini.Kartons und das Kind strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Sogleich nahm sie es entgegen und schüttelte den Karton wild. Mir wurde richtig schlecht. Die Mutter lachte nur und hat einen winzigen Käfig auf die Kasse gestellt, während der Verkäufer Streu und andere Kleinigkeiten holte. Ich weiß, das, was ich da gemacht habe, ist nicht richtig, aber ich konnte den Gedanken nicht ertragen, dass dieses Tier in einem Kinderzimmer allein vergammelt. Und wenn es nicht so springt, wie es soll, vermutlich auch noch ausgesetzt wird. Ich bin also zu dem Kind und habe ihr mal gezeigt, wo diese Tiere herkommen. Natürlich waren es lauter schreckliche Bilder aus einer dieser Zuchtfarmen, die selbst für viele Erwachsene kaum ertragbar sind.


Ich habe dann noch gesagt, wenn sie unbedingt Meerschweinchen haben will, solle sie bitte zu einer Notstation gehen, da seien viele junge Meeris, die nur darauf warten, ein schönes Zuhause zu bekommen. Außerdem sollte sie die Finger von diesem Plastik-Gefängnis lassen und sich lieber einen artgerechten Stall anschaffen. Das Kind fing verständlicherweise an zu weinen, ging zu der Mutter und sagte, sie wolle nun doch kein Schweinchen mehr. Total entgeistert packte der Verkäufer das Tier zurück und ich bekam Hausverbot. Einerseits tat mir das Kind leid, weil ich ihr Dinge zeigte, die sie verstörten. Und andererseits tat mir das Tier leid, welches jetzt weiterhin in dem Laden sitzen muss. Aber niemandem ist geholfen, wenn man diese Tiere kauft. Solange Nachfrage besteht, wird sich nie etwas ändern.

Beichthaus.com Beichte #00037573 vom 10.02.2016 um 14:37:22 Uhr (21 Kommentare).

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