Meine heimlichen Extra-Kilos

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Peinlichkeit Eitelkeit Verschwendung Arbeit Erlangen

Ich arbeite in einem großen Klinikum. Dort bekommen wir die Arbeitskleidung gestellt. Alles ist mit Namen und Funktionsbezeichnung bedruckt. Leider habe ich im letzten Jahr etwas zugenommen. Nicht so viel, dass ich nicht mehr hinter das Steuer passe oder im Bus zwei Sitze benötige, aber dennoch wiege ich ein paar Kilos mehr als früher. Ich bin nicht fett - eher vollschlank mit weiblichen Kurven. Ich komme auch noch rein in die Klamotten, aber es sitzt eben alles etwas stramm. Meine Beichte: Ich habe auf eigene Kosten für 200 Euro neue weiße Berufskleidung bestellt, da es mir zu peinlich ist, mir in der zentralen Wäschekammer neue, größere Kittel geben zu lassen. Ich beichte, dass ich Geld für Dinge verschwende, auf die ich eigentlich kostenlos Anspruch hätte. Ich beichte, dass ich zugenommen habe und mir das peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00037703 vom 25.02.2016 um 22:03:50 Uhr in 91054 Erlangen (22 Kommentare).

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Händewaschen ist überflüssig

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Erlangen

Ich wasche mir die Hände nach dem Toilettengang nicht, bzw. nur sehr selten. Wenn ich öffentliche Toiletten (Restaurant, Kino, Arbeit) benutze, lasse ich oft nur das Wasser laufen und knülle Papierhandtücher zusammen, damit es so klingt, als ob. Natürlich weiß ich, dass Händewaschen eine gesellschaftliche Regel ist, aber ich sehe die Notwendigkeit dessen nicht wirklich ein. Ich pinkle mir nicht auf die Finger und Urinreste werden mit Toilettenpapier entfernt. Wenn ich meine Periode oder Diarrhö habe, wasche ich mir die Hände und verwende Desinfektionsmittel.


Außerdem pinkele ich gerne in die Dusche und sehe darin auch kein Problem. Ich kann meinem Intimbereich dort gleich mit fließendem Wasser waschen und der Urin wird sofort in den Abfluss gespült. Das mache ich auch im Schwimmbad oder im Hotel. Ich finde, dass heutzutage deswegen viel zu häufig Theater gemacht wird. Meinen Freunden oder meiner Familie will ich das nicht erzählen, aber ich wollte mich einfach mal als "Ferkel" outen. Bin ich wirklich die Einzige, die das Händewaschen nach dem WC weglässt?

Beichthaus.com Beichte #00037193 vom 09.12.2015 um 11:35:23 Uhr in 91054 Erlangen (28 Kommentare).

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Ich muss mich selbstbefriedigen!

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Masturbation Maßlosigkeit Erlangen

Ich masturbiere zu viel! Ich brauche es immer öfter. Ohne drei bis vier Orgasmen pro Tag läuft es zurzeit einfach nicht rund. Selbstbefriedigung an sich finde ich vollkommene in Ordnung, das ist nicht das Problem. Aber in letzter Zeit hat es einfach überhandgenommen. Ich verspäte mich häufig und komme mit meinem Terminen ins Trudeln, da ich es mir immer wieder nur noch schnell und kurz einmal selbst machen will. Ich beichte, dass mein Alltag leidet und ich meine Pflichten vernachlässige, da ich permanent am Masturbieren bin.

Beichthaus.com Beichte #00037190 vom 08.12.2015 um 22:02:13 Uhr in 91054 Erlangen (14 Kommentare).

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Ich bin BingeEater!

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Maßlosigkeit Völlerei Sucht Ernährung Erlangen

Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine Essstörung habe und oftmals unkontrolliert, viel zu viel in mich hinein stopfe. Das Essen hat sich bei mir in den letzten Jahren verselbstständigt. Ich kompensiere meine negativen Gefühle mit Essen. Für kurze Zeit kann ich so den Schmerz überdecken. Aber danach fühle ich mich viel schlechter als vorher, habe ein schlechtes Gewissen und mache mir Vorwürfe. Ich kenne keine Grenzen und kein Sättigungsgefühl. Ich verheimliche das vor meinem Umfeld. Wenn ich mit Freunden oder der Familie esse, esse ich normale Portionen. Die Fressanfälle überkommen mich, wenn ich alleine bin. Und dann esse ich wirklich alles, was da ist. Wenn ich keine Chips oder Schokolade habe, dann notfalls auch eine Dose Champignons, abgelaufene MonCherie oder eine große Portion Nudeln mit Ketchup. Ich habe schon mit meiner Psychologin darüber gesprochen, war deshalb (und auch wegen Depressionen) mehrere Wochen in einer psychosomatischen Klinik und möchte das wirklich gerne ändern, aber ich schaffe es leider nicht. Es ärgert mich, dass mich einige Leute einfach nur für fett halten, ohne zu wissen, dass ein psychisches Problem dahintersteckt. Ja, ich weiß, "Binge Eating" ist nicht so akut lebensbedrohlich, wie Anorexie, aber trotzdem ist es eine Krankheit. Ich beichte, dass ich "gestört" bzw. psychisch krank bin!

Beichthaus.com Beichte #00036817 vom 12.10.2015 um 20:38:18 Uhr in 91054 Erlangen (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Versteckter Rassismus bei der Parkplatzsuche

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Vorurteile Ungerechtigkeit Auto & Co. Studentenleben Erlangen

Gestern Morgen bin ich im leicht verkaterten Zustand mit meinem Auto in meine Studienstadt gefahren, um eine Veranstaltung zu besuchen. Da um den Campus herum immer recht wenige Parkplätze zur Verfügung sind, bin ich einige Zeit umhergefahren, bis ich eine freie Lücke gefunden hatte. Ich wollte gerade den Motor abstellen, als ein klappriger Golf neben mir hielt und die Fahrerin ihr Fenster runter ließ. Sie war Afroamerikanerin und erklärte mir durch das geöffnete Fenster, dass ich ihr den Parkplatz weggenommen hätte und dass sie extra gewendet hat, um hier parken zu können, was ich doch hätte sehen müssen. In der Tat war sie mir mit ihrem Wendemanöver aufgefallen, da sie das aber in einer Hofeinfahrt tat, hatte ich sie für eine Anwohnerin gehalten und im Zustand meiner geistigen Umnachtung nicht weiter wahrgenommen. Von der Rechtslage her war die Situation eindeutig, sie hatte weder Blinkzeichen gegeben, noch sonst wie ihren Anspruch auf die Parklücke deutlich gemacht. Auf meine Frage hin, was ich ihrer Vorstellung nach jetzt tun solle, hat sie kackfrech gemeint ich solle woanders parken.


Ich bin normalerweise echt kein Mensch, der klein beigibt, sondern jemand der auch mal den Mund aufmacht und sagt, wo das Problem liegt und seine Ziele durchsetzt. Nur in diesem Moment habe ich aufgrund ihrer Hautfarbe gekuscht und dann den mir eigentlich rechtmäßig zustehenden Parkplatz wieder freigegeben. Allerdings hat mich dieser Zwischenfall so zum Nachdenken gebracht, dass ich gestern gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. War es eventuell rassistisch, ihr den Parkplatz zu überlassen? Hätte ich sie einfach ignorieren sollen? Was wäre passiert, wenn ich einfach ausgestiegen und zur Uni gegangen wäre? Hätte ich bei einem Menschen mit anderer Hautfarbe anders gehandelt? Letztlich habe ich dann direkt vor der Uni einen Parkplatz bekommen, allerdings ist meine Veranstaltung dann entfallen.

Beichthaus.com Beichte #00035772 vom 22.05.2015 um 10:28:45 Uhr in 91054 Erlangen (Hindenburgstraße) (16 Kommentare).

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