5431 Filme statt Studium

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Lügen Falschheit Selbstsucht Arbeit Leverkusen

Mein Arbeitgeber hat einen Haufen Geld dafür ausgegeben, dass ich mich bei so einer Online-Akademie weiterbilde. Mit dem Thema kenne ich mich aber hervorragend aus. Als mein Chef damit ankam, habe ich ihm bewusst verschwiegen, dass ich darüber schon alles weiß, weil ich irgendwie gespürt habe, dass mir das einen Vorteil verschaffen könnte. Jetzt habe ich ein eigenes kleines Büro - damit mich während des "Studiums" keiner stört. Statt zu "studieren" gucke ich jeden Tag irgendwelche Filme mit Kopfhörern, die ich mir daheim runterlade und auf eine kleine USB-Festplatte kopiere. Die Online-Prüfungen habe ich bisher alle mit sehr gut bis gut bestanden. Ich könnte mir den Arsch ablachen.

Beichthaus.com Beichte #00036743 vom 30.09.2015 um 21:03:11 Uhr in 51371 Leverkusen (Hitdorfer Straße) (4 Kommentare).

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5432 Kaugummi im Nudelsalat

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Nachbarn Sulzberg

Ich (m/22) war gerade vor einer halben Stunde auf meinem Balkon eine rauchen. Ich hatte noch einen Kaugummi im Mund und formte diesen zu einer schönen Kugel, um ihn möglichst weit auszuspucken. Ich überlegte erst, ob ich ihn Richtung Straße spucken soll, oder Richtung Garten. Ich entschied mich letztendlich für den Garten. Ich habe ihn also mit aller Kraft Richtung Garten gespuckt, doch er prallte an der Dachrinne ab, fiel auf das Terrassenvordach von dem älteren Ehepaar unter mir. Er rollte am Vordach runter und fiel über die Dachrinne direkt in den Nudelsalat des älteren Ehepaars. Sie hatten es nicht bemerkt und haben den ganzen Nudelsalat zu ihrem Grillfleisch gegessen. Ich habe versucht, das Ganze zu beobachten, doch leider konnte ich nicht die Gesichter erkennen und weiß deshalb auch nicht, wer den Kaugummi nun gegessen hat. Jedenfalls muss ich immer noch wie ein kleines Mädchen kichern, wenn ich nur daran denke, wie er oder sie den Kaugummi im Mund hat und sich wohl wunderte, was das ist.

Beichthaus.com Beichte #00026740 vom 24.07.2009 um 18:51:11 Uhr in 87477 Sulzberg (16 Kommentare).

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“Beichte

5433 Von Hormonen getrieben

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich beichte, dass ich von meinen Hormonen getrieben bin. Zurzeit ist es mal wieder ganz schlimm. Ich könnte jeden - halbwegs gut aussehenden oder freundlichen - Mann, der mir begegnet, anspringen und vernaschen. Frauen haben es auch nicht leichter, fällt mir da nur ein.

Beichthaus.com Beichte #00007746 vom 11.04.2006 um 23:55:12 Uhr (3 Kommentare).

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5434 Mode-Punks

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Zorn Engherzigkeit Hass

Ich muss beichten, dass ich diese verdammten "Mode-Punks" hasse, weil sie Green Day und die Ärzte gut finden. Ich bin nicht rechts, aber das ist doch total affig, wie so ein abgefuckter Penner durch die Gegend zu rennen und nicht zu wissen, welche Meinung man vertritt. […]
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Beichthaus.com Beichte #00010018 vom 10.06.2006 um 00:49:31 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

5435 Der DAU und der Stromausfall

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Dummheit Aggression Zorn Arbeit

Ich muss etwas beichten. Zugetragen hat es sich vor ein paar Jahren, als ich noch ein kleiner Azubi war. Als angehender Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durchläuft man jeden Bereich der IT in einem Unternehmen. Als sich der Vorfall ereignete, war ich in der Systemadministration im First-Level Support, was so viel heißt, wie den ganzen Tag am Telefon die IT-Probleme der Mitarbeiter im Unternehmen aufzunehmen und erste Lösungsmöglichkeiten zu liefern. Nun war da an dem Tag ein DAU (dümmster anzunehmender User, so wurden die Nicht-ITler im Unternehmen genannt), der das Fass zum überlaufen brachte.


Ich hatte schon drei Stunden voller hirnrissiger Fragen hinter mir, als der Anruf bei mir landete. Der Mitarbeiter der Marketingabteilung konnte seinen Rechner nicht hochfahren und ich ließ meinen Fragenkatalog durchrattern. Alle Kabel saßen richtig, die Stecker waren auch in der Steckdose und doch tat sich nichts. Ich dachte schon an einen kapitalen Defekt des Mainboards oder des Netzteils, was hin und wieder vorkommen kann. Doch dann kam die Frage, die mich zur Explosion brachte. Der Mitarbeiter fragte allen Ernstes, ob es sein kann, dass der Rechner nicht funktioniert, weil in dem Raum der Strom ausgefallen wäre. Meine Antwort war folgende: "Nein, es ist viel schlimmer. Bitte ziehen Sie alle Kabel und Stecker raus, packen den Rechner samt Tastatur, Maus und Monitor auf einen Rollwagen und bringen ihn zum Administrator. Denn es hat den Anschein, dass", bis hierher war ich noch sehr höflich und habe mit normaler Lautstärke gesprochen, doch dann habe ich in den Hörer gebrüllt: "Sie unfähig sind, einen Computer zu bedienen oder die Funktionsweise einer Glühbirne zu begreifen. Sie verdienen es nicht, in einem IT-Unternehmen zu arbeiten." Sofort nach dem Satz habe ich aufgelegt und der erste Zorn war verraucht. Im Nachhinein tat mir der Mitarbeiter leid, da ich ihm sehr wahrscheinlich einen Tinnitus verpasst habe. Aber meine Geduld war an dem Tag einfach aufgebraucht. Auch wenn mein Vorgesetzter über die Sache lachen konnte, hat er mir pro forma einen informellen Rüffel erteilt.

Beichthaus.com Beichte #00034240 vom 01.11.2014 um 21:57:53 Uhr (9 Kommentare).

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