21676 Ich habe einen Sohn, den ich nicht will!

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Verzweiflung Engherzigkeit Dummheit Kinder

Ich würde meinen Sohn gerne ins Heim schicken! So jetzt ist es raus. Ich mag ihn nicht und er ist eine übetriebene Last. Ständig schreit er und kackt sich ein. Bekommen habe ich ihn damals mit 15 Jahren, weil ich dachte, dass ein Baby total niedlich ist. Heute weiß ich es besser. Er ist gerade zwei Jahre alt und er kotzt mich nur noch an. Meine Mutter will ihn auch nicht ständig haben und da bleibe ich auf ihm sitzen. Der Vatet hat sich damals ja verpisst, was mir aber auch egal war. Schließlich wollte ich nur das Baby von ihm. Ich habe sogar absichtlich die Gummis manipuliert und ihn mit der Pille angelogen.

Beichthaus.com Beichte #00010493 vom 20.06.2006 um 22:04:20 Uhr (1 Kommentare).

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21677 Ich bekomme keinen mehr hoch!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Drogen

Ich konsumiere derzeit Antidepressiva. Das Zeug rockt echt, aber der Nachteil ist, dass man zwar noch einen hochkriegt, aber nicht mehr "kommt" (egal was für ein Film läuft). Heut Abend hätte ich auch noch ein Date mit einer heißen Kommilitonin. So ein Mist. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00008746 vom 02.05.2006 um 23:11:52 Uhr (4 Kommentare).

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“Folge

21678 Affäre mit Babybauch

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Begehrlichkeit Betrug Schwangerschaft München

Ich(w) habe schwanger eine Affäre angefangen. Wir haben so gut gevögelt, aber mittlerweile hat er das Interesse verloren und das macht mich echt traurig. In der Anfangszeit war ich so unglaublich spitz auf ihn und bin schon feucht geworden, wenn ich nur ein Telegramm - Ping gehört habe. Ich merke, dass es mir in meiner Ehe echt fehlt, mich lebendig und begehrt zu fühlen. Meine Affäre würde mich sicher auch nicht glücklicher machen als mein Mann, und in dieser Hinsicht ist es eigentlich auch nicht schlimm, dass sich der Kontakt ausschleicht. Aber ich vermisse das Gefühl, das er mir gegeben hat. Letzte Nacht habe ich geträumt, dass wir uns sehen und er keinen Sex haben will, sondern lieber ein „Nickerchen“ machen will. Ich glaube, es ist jetzt wirklich vorbei.

Beichthaus.com Beichte #00042087 vom 11.05.2020 um 14:59:42 Uhr in 80333 München (Weinstraße) (0 Kommentare).

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21679 Die Bahn hat Verspätung!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Ich bin Lokführer für den S-Bahn-Verkehr. Jetzt bin ich gefrustet, dass wir nun nicht mehr streiken und nun alle im Güterverkehr streiken wollen. Ich durfte nicht aber eh nicht streiken, weil ich Beamter bin. Die 30 Prozent mehr sind eigentlich noch viel zu wenig, zumal nicht klar ist, ob wir die als Beamte überhaupt bekommen und daher muss ich meinem Unmut anders Luft machen. Wir haben normalerweise vom Band die Ansage, welches die nächste Haltestelle ist. Manchmal schalte ich das Band ab und spreche absichtlich undeutlich oder sage eine falsche Haltestelle. Die Idee kenne ich von den Busfahrern, die machen das auch immer so.

Oder ich lasse das Band die Ansage machen, stoppe aber dann bei der automatischen Auskunft, auf welcher Seite der Ausstieg ist. Dann klicke ich in meinem Terminal absichtlich die falsche Richtung und die automatische Stimme sagt dann die falsche Ausstiegsseite an. Zwar wissen die meisten, wo normalerweise der Ausstieg ist, aber das sorgt immer für Verwirrung. Oder ich fahre absichtlich langsamer an und bremse sehr früh und dafür sehr langsam. So kann ich auf der gesamten Strecke locker ein paar Minuten Verspätung einfahren. Ich weiß, dass viele Pendler im Hauptbahnhof einen Anschlusszug erreichen müssen. Wenn ich nun aber vier Minuten zugesetzt habe, dann müssen die Leute entweder richtig rennen oder sie bekommen Ihren Anschlusszug nicht. Der nächste fährt erst wieder in 30 Minuten. Ich überlege ständig, was ich sage, wenn ich nach der Verspätung gefragt werden würde. Ich würde sagen, dass wir Laubfall haben und die Schienen rutschig sind und ich deswegen nicht so schnell anfahren und langsamer bremsen muss, obwohl das gar nicht stimmt. Aber solange ich genau unter fünf Minuten bleibe, fragt keiner -kein Chef, kein Disponent, niemand.

Ich bin eigentlich ein guter Lokführer. Warum? Na ich bin in der Lage punktgenau mit vier Minuten Verspätung im Bahnhof anzukommen. Das ist gar nicht so einfach. Zu wenig ist schlecht, dann erreicht man den Anschluss. Zu viel ist auch schlecht, dann muss ich die Verspätung begründen. Aber vier Minuten sind genau richtig! Ich muss nichts begründen und der Anschluss ist dann trotzdem weg. Einmal hat jemand an der Scheibe geklopft und gefragt, ob ich bei der Leitstelle anrufen und den Anschlusszug warten lassen könnte. Im ICE würden die Schaffner das auch immer machen. Habe freundlich gesagt, dass ich es versuche und so getan, als würde ich telefonieren. Aber in Wahrheit habe ich niemand angerufen. Der Frau habe ich gesagt, dass der Anschluss vielleicht warten würde. Ich habe mir fest vorgenommen, die Verspätung dann wieder aufzuholen und wenigstens eine gute Tat an diesem Tag zu vollbringen, aber es ging einfach nicht. Mein innerer Schweinehund war zu stark! Wir sind genau mit vier Minuten Verspätung angekommen. Wie gesagt, ich bin ein guter Lokführer! Sie ist dann am Bahnsteig bei der Ankunft losgerannt, ich bin mir nicht sicher, ob sie es geschafft hat. Sehen konnte ich es leider nicht. Ich weiß, es ist fies als Einzelner über das Tagesschicksal vieler zu entscheiden, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil: Ich liebe die Macht und koste sie aus. Dann fahre ich an manchen Bahnsteigen, wo der Ausgang hinten ist, mit Absicht nach ganz vorne durch. Besonders an langen Bahnsteigen, wo zwei S-Bahnen und mehr reinpassen würden, macht das viel Freude, weil die Leute am Bahnsteig dann locker einen 150-200 Meter Sprint hinlegen müssen.

Schade, dass die Leute beim Aussteigen immer so langsam sind und bis der letzte ausgestiegen ist, sind die ersten Sprinter schon an der Tür und halten sie für die nachkommenden Trantüten auf. Sonst könnte ich die Türen schon wieder zu machen und die Leute würden die S-Bahn verpassen. Aber schlimm ist das nicht, ich habe dann immer einen tollen Grund und den sogar auf Video, warum der Zug zu spät ist: Kundenandrang, Kundenverhalten. Oder an Bahnsteigen, wo nur kleine Häuschen oder ein Teildach sind, ziehe ich bei schlechtem Wetter entweder ganz nach vorne oder bremse sehr knapp am Bahnsteig. Irgendwer muss dann durch den Regen laufen. Ich schaue dann immer in die Gesichter der Leute, wenn ich am wartenden Pulk vorbeifahre, vor ein paar Tagen hat mir einer einen Vogel gezeigt. War ja klar, dass ich mir an diesem Tag besonders viel Zeit mit der weiteren Fahrt gelassen habe. Wollen doch mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt!

Heute hat mir allerdings mein Chef gesagt, dass meine allgemeine Arbeitshaltung in letzter Zeit sehr zu wünschen übriglässt und er überlegt, mich versetzen zu lassen. Dafür habe ich mich an den Fahrgästen bitter gerächt. Keiner wirklich KEINER hat heute seinen Anschlusszug bekommen. Ich habe sogar mehrfach die fünf Minuten überschritten. Da war mir die Begründung egal, ein Glück, dass heute so mieses Wetter war und fast alles Verspätung hatte. Verspätungsbegründung quasi frei Haus. Als die S-Bahn rappelvoll war, habe ich absichtlich einige scharfe Bremsungen gemacht, damit es die Leute schön durchschüttelt, einer ist auch hingefallen, habe das in der Scheibe gesehen. Das tat mir dann doch ein wenig leid. Ich habe dann gleich eine Durchsage gemacht, dass wir Laubfall und schlüpfrige Schienen haben, ich nicht richtig bremsen kann und dass es mir leidtut. Ich glaube, es klang ehrlich, wenn die wüssten! Ich hoffe nur, dass mein Chef das nicht gesteckt bekommt. Andererseits, was soll mir schon passieren, er kann mir nichts. Ich bin seit fast 20 Jahren Beamter und unkündbar. Auf weniger als S-Bahn kann man als Lokführer nicht strafversetzt werden…

Beichthaus.com Beichte #00022832 vom 22.09.2007 um 09:36:28 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

21680 Sport Toiletten Spülung

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Verschwendung Manie

Ich habe eine Angewohnheit, die für mich zu einer Art Sport geworden ist. Und zwar drücke ich beim Urinieren schon vorab auf den Spülknopf. Mein Ziel ist dabei, dass der Entleerungsvorgang von meiner Blase und dem Wasservorrat des WCs gleichzeitig endet. Nicht früher und nicht später. Das mache ich selbstverständlich nicht nur zu Hause, da klappt das Timing schon ziemlich gut, sondern auch überall sonst, wo man so aufs Klo gehen kann. Leider gewinne ich nicht immer, so dass ich oft ein zweites Mal spülen muss, schließlich soll das Wasser ja im Klo nicht gelblich vor sich hinstinken. Es tut mir Leid für die Umwelt, die ich durch die doppelte Spülung unnötig belaste. Und auch für die Besitzer der Klos, die durch mich höhere Wasser- und Abwasserkosten haben.

Beichthaus.com Beichte #00030066 vom 25.06.2012 um 13:54:09 Uhr (24 Kommentare).

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