21206 Ich habe eine Tochter, für die ich aber nicht zahle!

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Engherzigkeit Habgier Falschheit

Vor 12 Jahren habe ich mich von meiner damaligen Freundin getrennt. Vor drei Wochen haben wir uns dann das erste Mal wiedergesehen, und sie hat mir ihre 11-Jährige Tochter vorgestellt. Die Kleine ist so sicher wie das Amen in der Kirche meine Tochter (sie sieht aus wie ich, spricht wie ich und hat dieselben Vorlieben), aber meine Ex denkt, das Kind wäre von dem Seitensprung, wegen dem ich Schluss gemacht hatte. Tja, vor was einem so eine erfundene Sterilisation samt Brief vom Arzt, der mein bester Freund ist, so alles ersparen kann. In meinem Fall wohl ein kleines Haus oder ein sehr, sehr großes Auto, bei meinem Verdienst. Doch das darf jetzt ein anderer blechen, der nichts dafür kann. Es tut mir nicht im geringsten Leid!

Beichthaus.com Beichte #00022251 vom 12.07.2007 um 00:59:21 Uhr (6 Kommentare).

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21207 Ich denke beim Sex an mich selbst!

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Hochmut Eitelkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich (m/19) beichte, dass ich beim Wichsen immer vor einem Spiegel stehe, weil ich einfach verdammt gut aussehe. Auch wenn ich es meiner Freundin besorge, schaue ich mehr auf meinen Körper oder stelle ihn mir vor - vermutlich, weil sie zu hässlich ist. Andere Männer turnen mich (leider) nicht an, dann wäre die Sache ja einfacher. Ich denke, ich muss Schlussmachen und mich auf die Suche nach jemandem machen, der mir mehr gefällt als ich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00023243 vom 13.12.2007 um 19:48:10 Uhr (31 Kommentare).

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“Folge

21208 Toilettenpause in der ersten Klasse

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Schule

Ich (w) beichte, dass ich mir in der ersten Klasse mal in die Hose gemacht habe - und zwar mitten im Unterricht. Gerade frisch in der Schule habe ich mich damals nicht getraut, die Lehrerin zu fragen, ob ich zur Toilette darf. Also habe ich versucht, es so gut einzuhalten wie es nur ging, aber irgendwann wurde der Druck zu hoch und alles ging in die Hose. Damit nicht genug! Ich habe geistesanwesend meine kleine Flasche mit Apfelsaftschorle dazugekippt und behauptet, dass diese ausgelaufen wäre. Die Lehrerin forderte meine Mitschüler und Mitschülerinnen auf, die Pfütze wegzuwischen. Ich stand einfach daneben und sah dabei zu, wie meine Freunde, schließlich saßen die alle in Reichweite, mein Malheur beseitigten. Ganz ohne Handschuhe natürlich. Bis heute muss ich immer wieder an dieses Ereignis denken. An dieser Stelle muss ich mich bei meinen Freunden entschuldigen! Ich war jung, hatte Angst und wusste damals nicht, was ich machen soll! Bisher habe ich mich auch nicht getraut, irgendwem davon zu erzählen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039749 vom 17.05.2017 um 19:57:39 Uhr (10 Kommentare).

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21209 Paranoia

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Verzweiflung Neurosen

Bevor ich mit meiner Beichte beginne, möchte ich etwas flüchtig zu meiner Person wiedergeben. Ich bin ein 17-jähriges Mädchen und besuche ein Bundesrealgymnasium für Naturwissenschaften. Ich gehöre sowohl vom Beliebtheitsgrad, als auch was meine schulischen Leistungen betrifft zum höheren Rang, worauf ich durchaus stolz und zufriedengestellt bin. Ich pflege meine Freundschaften gutherzig, habe ein relativ normales Familienverhältnis und treibe in meiner Freizeit sehr viel Sport. Zudem bin ich seit knapp drei Monaten in einer Beziehung, in welche ich sehr viel Zeit und Leidenschaft investiere. Das klingt auf Anhieb nahezu perfekt, doch jeder trägt wohl sein schwarzes Päckchen mit sich. Die Tatsache ist, dass ich oftmals unter extremen Angstzuständen leide und mich auch schon öfters Panikattacken überkommen haben.

Ich war schon als Kleinkind sehr paranoid und ängstlich, doch seit meiner Beziehung haben sich diese schaurigen Emotionen weit verstärkt. Ich kann es mir nur damit erklären, dass ich durch meine Partnerschaft andere Komponenten wie Familie und Schule nicht vernachlässigen möchte, weswegen ich bis spät in die Nacht wach bleibe. Es kommt auch öfters vor, dass ich nur drei bis vier Stunden pro Tag schlafe, jedoch ist es mir wert durchzuarbeiten, um mein Umfeld glücklich zu machen. Ich fühle mich oft sehr erschöpft, mein Alltag ist von Müdigkeit geprägt und dass ich eine Schlafrhythmusstörung entwickelt habe, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Ich bin mir selber nicht im Klaren, wie so ein Zusammenhang entsteht, aber ich weiß, dass meine Paranoia Tag für Tag steigt. In der Nacht während ich lerne, bin ich sehr angespannt und reagiere nahezu auf jedes minimale Geräusch, welches durch das Haus ertönt. Wenn ich auf die Toilette gehe, müssen alle Lichter, in allen Räumen an sein. Ich traue mich nicht aus den Fenstern zu schauen, weil mir vor Augen immer ein Gesicht oder eine Gestalt erscheint. Ich fühle mich schlicht und ergreifend unheimlich beobachtet.

Nun, mit diesen "Zwischenerlebnissen" komme ich dennoch gut zurecht. Das Ereignis, welches dazu geführt hat, dass ich diese Beichte verfasse basiert auf meinen Träumen in den letzten Tagen. Normalerweise kann ich mich kaum an meine Träume erinnern bzw. sie sind nicht sehr intensiv. Diesmal war es anders. Ich kam wie gewöhnlich nach Hause und wollte mich kurz schlafen legen. Binnen Sekunden schlief ich ein und dann: Ich stehe in unserem Badezimmer und trockne meinen nackten Körper mit einem Handtuch ab. Während ich diese Handlung durchführe, betrachte ich meinen Körper in einem sehr hohen Spiegel an der Wand. Da der Spiegel jedoch etwas kleiner ist, als dass er mich komplett widerspiegeln könnte, gehe ich einen Schritt zurück, um auch meinen Kopf zu betrachten. Doch während ich diesen Schritt wage, ist kein Kopf zu sehen. Es ist mein kopfloser Körper. Anstelle des Kopfes erscheint ein sehr kurzes Licht und ich bewege meine Hand Richtung Türgriff. Es wird alles wie in einer Zeitlupe abgespielt und ich höre mich sehr schwach aufschreien.

In diesem Moment wachte ich schweißgebadet auf, mein Körper wie in Trance versetzt. Erst nach einigen Minuten konnte ich wieder angemessen atmen. Ich war perplex und wusste nicht wie ich handeln sollte. Nach einigen vergangenen Stunden entschied ich mich dazu im Internet nach Traumdeutungen zu suchen. Fehler! Ich stieß auf einige Seiten die mit dem vorhersehbaren Tod zu tun haben. Diese Erkenntnis hatte mich verständlicherweise noch mehr aus der Fassung gebracht. Ich drehe mich oft ruckartig oder zucke, falls ich das komische Gefühl habe, dass jemand bei mir sei. Diese Angst zerrt an meinen Nerven und macht mich psychisch labil, was sich zudem extrem negativ auf meine Gesundheit auswirkt.

Ich beichte, dass ich Angst habe als verrückt abgestempelt zu werden, wenn ich jemandem über diese Probleme erzähle. Ich spiele zwar mit den Gedanken, meinem Freund über die Vorfälle zu berichten, jedoch denke ich, dass er diese Angelegenheit als lächerlich und läppisch betiteln würde. Vielleicht würde er sogar von einer Persönlichkeitsstörung ausgehen. Mein Freund ist generell jemand, der vor nichts und niemandem abschreckt. Seine Lieblingsserien sind natürlich "The Walking Dead", "Paranormal Activity" oder "Saw". Ich hingegen kann mich mit seinen Vorlieben überhaupt nicht anfreunden, auch wenn ich es oftmals versucht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039941 vom 24.06.2017 um 14:37:12 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

21210 Ein Arschloch als Klassensprecher

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Selbstsucht Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

Wir hatten damals so einen knallharten Mathelehrer mit einem Gesichtsausdruck wie der Kaleun von "Das Boot." Damals war ich der Klassenkasper, ich weiß nicht warum, aber ich war einfach beliebt - deswegen wurde ich auch mit allen Stimmen zum Klassensprecher gewählt. Nun, nebenher hatten wir einen kleinen dicken Buben in der Klasse. Er war wegen seines fettigen Haares und seines unsäglichen Mundgeruches wegen das Opfer schlechthin. Nun, als Klassensprecher sah ich mich gezwungen, die Leute gegen ihn aufzuhetzen: Ich schrieb Rundschrieben á la: "Heute treffen wir uns in der Pause im Klassenzimmer um feierlich die Schultasche des ********* zu entleeren" oder "Im Stundenwechsel brechen wir das dämliche Kunststofflineal des *********". Gut, ich hatte einen Vizeklassensprecher, der genauso hinterfotzig war wie ich selber. Dem versuchte ich, während der Mathematikstunde, das neueste "Rundschreiben" hinzuwerfen. Leider leider geriet der Wurf zu kurz, der "Kaleun" kam im Stechschritt und hob den Zettel auf, las ihn, blickte in die Ferne und sprach: Der Klaus-Josef kommt nach der Stunde zu mir. Kurz: Ich musste nach der Stunde antanzen und wurde "unehrenhaft" aus dem Klassensprecheramt entlassen.

Beichthaus.com Beichte #00004762 vom 27.01.2006 um 22:04:45 Uhr (9 Kommentare).

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