14906 Abschied von der Gastfamilie

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Ekel Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Saarburg

Ich (w/20) habe vor drei Jahren, in der elften Klasse, an einem einwöchigen Schüleraustausch in Frankreich teilgenommen. Es ging ins Grenzgebiet in die Nähe von Metz, zu einer französisch-italienisch-deutschen Großfamilie, also sieben Kinder sowie die Enkel und Partner in ein größeres Haus. Sie nahmen mich herzlichst auf und es war eine schöne Zeit dort. Da meine Austausch-Schwester erst paar Wochen später 16 wurde, konnten wir am letzten Abend nicht mit den anderen Schülern zusammen feiern gehen, deshalb holten wir das dort zu Hause nach. Ich musste mit jedem Familienmitglied, das sich im Trinkalter befand, mindestens zwei Gläser Wodka-Orange an der hauseigenen Theke trinken. Ein Nein wurde nicht akzeptiert. Richtig besoffen war ich wohl erst im Schlaf.

Denn obwohl ich es noch vorher schaffte, eine Tüte neben mein Bett zu legen, kotzte ich Kissen, Haare und etwas von dem Boden neben dem Bett an. Als ich erwachte, stank es, meine Haare klebten im Gesicht, doch leider noch viel ekliger, entdeckte ich etwas Stuhlgang neben mir. Im Halbschlaf dachte ich, es wäre die Katze gewesen. Da man in so einem Haus ja nie alleine ist und zu jeder Zeit gestört werden kann, beseitigte ich alle Spuren. Das Kissen drehte ich nur um, denn ich musste schnell handeln, da ich zum Essen gerufen wurde, noch Koffer packen musste, verschlafen hatte und die Abfahrt immer näher rutschte! Schnell entleerte ich die Tüte im Klo und spülte wortwörtlich den Scheiß runter. Daraufhin wurde mir plötzlich so schlecht, dass ich mich erneut übergab. Auf dem Weg zurück ins Zimmer bemerkte ich, dass mir etwas fehlte! Während des ruckartigen Übergebens im WC hatte ich meine Zahnspange mit Attrappe als Zahnersatz runtergespült. Das Teil war so was von weg, egal wie tief man ins Klo rein gegriffen hätte! Ich musste meiner Tauschfamilie also zu mindestens vom fehlenden Zahn berichten und daraufhin bot mir der Vater an, das Klo ab zu montieren aber das hätte zu lange gedauert und es wäre eine viel zu aussichtslose, ekelige Suche. Auf der Rückfahrt im Zug fiel mir dann auch noch meine Brille in die stinkende Zug-Toilette, diesmal war ich zum Glück vorsichtiger beim Abspülen und konnte sie retten.


Heute finde ich die komplette Geschichte immer noch extrem peinlich und ich schäme mich jedes Mal, wenn ich meine Gastfamilie besuche, kontaktiere etc. nur von dem Zahn wissen sie und finden es total witzig und erzählen es liebend gerne weiter! Nun denke ich mir einfach: Ach, damals war ich noch klein! Nun vertrage ich mittlerweile auch den französischen Wodka und was habe ich daraus gelernt? Zahnspange vorm Schlafen gehen entfernen und ein längeres Top und Tanga reichen nicht als Schlaf-Kleidung, besser einen Eimer neben das Bett stellen, Brille abnehmen, bevor man im Zug zur Toilette geht. Und für die Leute unter euch, die nicht so tollpatschig sind wie ich, ganz wichtig: Richtig viel essen vor dem Saufen mit einer großen Multikulti-Gastfamilie und kleine Pausen zwischendurch!
Und auch falls das hier jemand meiner Freunde liest und sich denkt, das Ende käme einem bekannt vor, die ganze Geschichte kennt keiner und wird auch keiner erfahren. Es ist das Ekeligste, Peinlichste, Unangenehmste, Traurigste und Demütigendste zugleich, was mir je passiert ist. Lange habe ich versucht diese Erinnerung zu verdrängen, nicht mal im Tagebuch steht davon berichtet. Doch dies war die perfekte Gelegenheit dies alles los zu werden und vielleicht werde ich auch irgendwann mal darüber so richtig lachen können. Wahrscheinlich, falls mir jemand diesen Beitrag hier zeigt.

Beichthaus.com Beichte #00031212 vom 15.05.2013 um 21:15:27 Uhr in 54439 Saarburg (Bahnhofstraße) (10 Kommentare).

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14907 Die letzte Flasche

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Trägheit Faulheit

Mein Vater regt sich schon seit drei Wochen darüber auf, dass er den einen Kasten Sprudel nicht zurückgeben kann, da eine Flasche fehlt. Sie liegt in meinem Zimmer und ich bin zu faul, um sie in die Kiste zu stellen.

Beichthaus.com Beichte #00020865 vom 26.01.2007 um 06:14:40 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

14908 Ich verliebe mich nicht!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich nutze Männer aus. Egal ob es um Getränke oder ums Ficken geht. Ich habe Sex wie ein Mann, ohne Gefühle. Mal ganz ehrlich Mädels, ihr könnt mir nicht erzählen, dass ihr nicht einfach mal zwanglosen Sex haben wollt. Ich mache es halt. Ich verliebe mich nicht. Ich mache niemanden eine Szene weil er sich nicht gemeldet hat. Man muss halt nur klarstellen, dass beide die Klappe halten. Glaubt mir, es klappt. Und ich wohen auf dem Dorf.

Beichthaus.com Beichte #00021473 vom 11.04.2007 um 04:32:48 Uhr (6 Kommentare).

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14909 Mein Tick mit den Fliesen

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Zwang Dummheit Maßlosigkeit

Ich muss leider beichten, dass ich mir einen Tick angeeignet habe, der immer schlimmer wird und zunehmend meine Umwelt, aber auch mich selbst nervt. Angefangen hat es damit, dass ich bei den Übertragungen von Tennisspielen gesehen habe, wie einige der Spieler es peinlich vermeiden, beim Seitenwechsel auf eine Linie zu treten. Ich habe mir das auch angeeignet, zuerst beim Tennisspielen, aber das hat immer weiter um sich gegriffen. Mittlerweile kann ich auf gar keine Linie mehr treten. Wenn ich irgendwo zur Tür rein- oder rausgehe, trete ich niemals auf die Türschwelle. Wenn ich auf dem Gehweg gehe und dort sind Platten verlegt, mache ich immer so kleine Schritte, oder aber ganz große, damit ich nie auf die Kante zwischen zwei Platten trete. Das sieht natürlich komisch aus, und die Leute drehen sich um, schauen mir nach und schütteln den Kopf.

Ganz schlimm ist es, wenn ich irgendwo eingeladen bin und dort sind Fliesen verlegt. Wenn die groß sind, geht es noch einigermaßen, dann kann ich es noch vermeiden, auf eine Fuge zwischen den Fliesen zu treten. Aber komisch sieht es natürlich schon aus. Ich mache es immer so, dass ich als Erster komme und als Letzter gehe, damit die anderen Gäste das nicht mitkriegen. Ein Problem wird es natürlich, wenn so kleine Fliesen verlegt sind, da kann ich es ja gar nicht vermeiden, auf eine Fuge zu treten. Ich helfe mir dadurch, dass ich vor mir einen Teppichläufer auslege und da drüber laufe. Ich schaffe es dann zwar, da drüber zu gehen, aber ich weiß natürlich, dass unter dem Teppich diese Fugen sind, und leide Höllenqualen. Inzwischen ist es so weit gekommen, dass ich nachts nicht einschlafen kann, weil ich befürchte, dass ein Arm oder ein Bein von mir über die Bettkante hinausragt und diese Begrenzungslinie sozusagen verletzt wird.

Ganz bizarr war es vorgestern, als ich meine Freundin gevögelt habe. Es war alles super, während ihres Orgasmus hat sie, wie meistens, gezappelt und geschrien, was ja in Ordnung ist. Aber dabei geriet sie mit den Beinen über die Bettkante, was mich sofort abgeturnt hat. Sie hat das natürlich gemerkt, weil ich sofort aufgehört habe. Ich habe ihr dann meinen Tick gebeichtet, und sie hat sich ausgeschüttet vor Lachen. Aber peinlich ist mir das schon und ich habe Angst, dass ich in der Klapse ende.

Beichthaus.com Beichte #00038708 vom 07.09.2016 um 14:10:58 Uhr (14 Kommentare).

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14910 Zahnbürste zweckentfremdet

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Drogen Betrug Trunksucht Ekel Urlaub

Bei einem Kanuausflug auf der Altmühl haben wir (ich & freunde) ein paar(3) Mädels kennen gelernt na ja die sind dann später in so ein Kaff gegangen und haben uns gebeten auf ihr zeug aufzupassen. Die hatten unter anderem ne Kamera dagelassen (wohl vergessen?) und […]
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Beichthaus.com Beichte #00000367 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (7 Kommentare).

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