14151 Stillen bis zum dritten Lebensjahr

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Zorn Vorurteile Lügen Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich so ziemlich alle angelogen habe, was das Stillen meines Sohnes betrifft. Er wurde von mir bis über das dritte Lebensjahr gestillt. Da alle schon nach dem ersten Jahr meinten, ich sollte abstillen und das wäre ja nicht normal, habe ich einfach erzählt, ich hätte schon abgestillt. Es ist ja nicht so, dass er keine Beikost bekommen hätte oder so - ich bin auch nach einem Jahr wieder Teilzeit arbeiten gegangen und er hat bei der Tagesmutter alles gegessen, was es so gab. Es tut mir leid, dass ich gelogen hatte, weil ich keine Lust mehr auf Diskussionen mit Leuten (besonders Frauen) hatte, die erstens keine Kinder, zweitens keine Ahnung oder drittens kein Verständnis dafür haben, dass es noch Mütter gibt, die länger stillen als normal.

Beichthaus.com Beichte #00038598 vom 06.08.2016 um 23:57:32 Uhr (23 Kommentare).

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14152 Ich zerstöre meine Familie

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Begehrlichkeit Lügen Ehebruch Verzweiflung Familie

Ich muss schon wieder beichten. Man kann diese Beichte hier als zweiten Teil meiner ersten Beichte 00035540 sehen. Seit über einem Jahr bin ich unwiderruflich und mit äußerster Vehemenz in meine Arbeitskollegin verliebt. Leider wurde es nach ihrem Urlaub nicht besser. Wir haben uns in der Zwischenzeit mehrmals heimlich getroffen. Allerdings ist nie etwas passiert. Kein Sex, kein Fummeln, kein Knutschen, noch nicht mal Händchen halten. Meist haben wir nur gequatscht, Kaffee getrunken und blöde Witze gemacht. Letztes Jahr zur Weihnachtsfeier habe ich ihr von meinen Gefühlen erzählt. Sie hat mir gegenüber geäußert, dass sie nicht so empfindet, allerdings klang das alles sehr nach einer Schutzbehauptung. Ich bin in den letzten Wochen immer wieder unsere Mails und Chats durchgegangen. Anhand dessen, was sie schreibt und wie sie es schreibt, gehe ich davon aus, dass sie die gleichen Gefühle für mich hat. Ich bin mit fast sicher, dass sie nur darauf wartet, dass ich mich von meiner Frau trenne.

Dies habe ich mir in einer dunklen Stunde auch dieses Jahr vorgenommen. Nur leider bin ich zu feige, diesen Schritt und Schnitt tatsächlich zu tun. Nur der Gedanke daran treibt mir die Tränen in die Augen. Ich möchte meine Frau nicht verletzen, was zwangsläufig geschehen würde. An allermeisten tut es mir für unser gemeinsames Kind leid. Er hat es so schon nicht leicht, und ich habe Angst, dass ihn die Trennung völlig aus der Bahn werfen könnte. Somit drehe ich mich seit über einem halben Jahr in einem Gefühlskarussell, welches seinesgleichen sucht. Das Schlimme daran ist, dass ich niemanden habe, dem ich mich anvertrauen kann, da ich keinen damit belasten möchte. Das macht es umso schwerer für mich. Es tut mir einfach wahnsinnig leid, mich und meine Familie in diese Situation gebracht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038382 vom 16.06.2016 um 10:10:21 Uhr (26 Kommentare).

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14153 Mit dem Kopf auf dem Stuhl

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Boshaftigkeit Gewalt Schule

Ich habe einer Mitschülerin den Stuhl unter dem Gesäß weggezogen, weil sie sich zu sehr auf die Kante gesetzt hatte. Sie ist mit dem Kopf auf der Sitzfläche gelandet und hat daraufhin angefangen zu heulen. Den Lehrer konnte ich erfolgreich davon überzeugen, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00026275 vom 17.05.2009 um 00:21:16 Uhr (8 Kommentare).

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14154 Integration ist quasi unmöglich!

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Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass sich Integration in Deutschland überhaupt nicht lohnt. Seit mehr oder weniger 18 Jahren lebe ich in einer westfälischen Großstadt, lernte als Kind sehr schnell die Sprache, passte mich der Kultur an, ohne meine ursprüngliche Kultur zu vernachlässigen, hatte noch nie Konflikte mit dem Gesetz, machte den höchsten Schulabschluss und ging neben der Schule sogar noch arbeiten. Trotz alldem bekomme ich bis heute noch von vielen Deutschen zu spüren, dass ich nicht gewollt bin. Ich wurde während meiner Schulzeit wegen meines Migrationshintergrunds und dementsprechenden Aussehens gemobbt und körperlich angegangen. Unglaublich, aber wahr - selbst von anderen Migranten mit fernöstlichem Hintergrund und von manchen Lehrern. Als ich die Schule wechselte, um den höchsten Schulabschluss anzustreben, hörte dieses massive Mobbing an der Schule glücklicherweise auf, aber dieses negative Schubladendenken und die Behandlung, als sei man ein Mensch zweiter Klasse, gingen noch weiter. Egal wohin ich auch gehe.

Viele sprechen meinen Namen absichtlich falsch aus, obwohl Vor- und Nachnamen sich so aussprechen, wie sie gelesen werden. Bei vielen Amtsgängen sowie ärztlichen Untersuchungen bekomme ich häufig das Gefühl, schnell abgespeist und nicht ausreichend beraten oder behandelt zu werden, während sich Beamte sowie Ärzte bei Menschen mit "typisch deutschem" Aussehen vorzugsweise viel mehr bemühen und Zeit nehmen, diese adäquat zu beraten. Dabei bin ich zu jedem freundlich, respektvoll, tolerant und zurückhaltend, weil ich diese Verhaltensregeln nun mal genauso gelehrt bekommen habe, seitdem ich als Kind nach Deutschland kam. Selbst im Alltag, wenn ich neue Menschen kennenlernen möchte, um mich mit ihnen anzufreunden oder gar eine romantische Beziehung aufzubauen, ist es häufig so, dass ich in Schubladen gesteckt und als eine Art "Fetisch", nicht als Mensch wahrgenommen werde. Ich bin ein Mensch, der seine Freundschaften und Beziehungen gut pflegt und immer dazu bereit ist, etwas Neues zu lernen sowie Kompromisse gerne einzugehen.

Doch häufig verlieren die meisten Menschen schnell das Interesse, wenn sie meinen, alles an der Person schon erfahren zu haben und brechen abrupt den Kontakt ab, ohne dass etwas Gravierendes vorgefallen ist. Bei osmanischen Beziehungen ist das häufig auch nicht anders, weshalb es mir auf Dauer schwerfällt, mich neu zu verlieben, da die Menschen oft schnell das Interesse verlieren, bevor überhaupt etwas Neues und Schönes entstehen kann. Dies alles zieht mich so dermaßen runter, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen, Angststörungen und Selbstmordgedanken leide. Darum beichte ich, dass ich mich trotz aller Bemühungen, mich zu integrieren, um mir selbst das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotzdem nicht wirklich zu Hause und angenommen fühle.

Beichthaus.com Beichte #00039344 vom 14.02.2017 um 09:43:55 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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14155 Alleine mit meinen Depressionen

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Selbstverletzung Verzweiflung Schifferstadt

Ich beichte, dass ich mich seit mehreren Jahren selbst verletze, da ich mit meinem Leben nicht zurechtkomme. Begonnen hat das, als meine damalige Klasse mich gemobbt hat. Von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer - sowohl mit der Klasse, als auch mit meinen Noten und somit mit meinen Eltern. Diese streben bei mir nach Perfektionismus und blenden dabei die Gefühle und Schaffbarkeit meinerseits aus. "Freunde" verließen mich und ich fühlte mich einsam. Ich bekam Depressionen. Ich hatte immer mehr Narben. Meine nun einzige Freundin hat vor einigen Wochen Selbstmord begangen - aus ähnlichen Gründen. Nun weiß ich nicht mehr weiter, da ich keine Freunde mehr habe und meine Familie sich einen Scheiß um mich kümmert.

Beichthaus.com Beichte #00036328 vom 09.08.2015 um 21:00:42 Uhr in Schifferstadt (10 Kommentare).

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