12416 Die Dönerbowle

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Hannover

Wir trafen uns abends bei einem Klassenkameraden zur gemütlichen Feier im Partykeller. Jede Menge Bier und Schnaps für 16-jährige Halbstarke war natürlich auch dabei. Mit fortschreitender Stunde kam der Hunger und es wurde ordentlich Döner mit Rotkraut bestellt. Das schmeckte aber auch wieder zu gut. Da man im Delirium nicht gerne nach Hause fährt, hatte ich mir einen Schlafplatz bei meinem besten Kumpel im Zimmer auf der Couch reserviert. Ziemlich betrunken von Absinth, Whisky und Schädelpils sind wir irgendwann zu ihn zum Pennen.
Als ich schon in meinem Schlafsack dort lag, hatte er noch die glorreiche Idee, mir eine Probe Parfüm übers T-Shirt zu kippen. Es hat meinen Magen auf jeden Fall gereizt, dieser Geruch. Auch wenn das heute verleugnet wird, sehe ich dort die Schuld für alle folgenden Ereignisse. Das nächste, an was ich mich erinnern konnte, war wie ich auf allen Vieren kniend in der Mitte seines Zimmers aufgewacht bin, eine vollgekotzte Dönerbowle vor mir lag und ich japsend nach Luft um Hilfe winselte. Er rannte los, wie vom Blitz getroffen, um einen Eimer zu holen; mehr als ein wenig Magengalle kam zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr. Am nächsten Morgen kam dann das Böse erwachen. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Der Geruch hat es einem sofort gesagt. Der Vormittag war einer der peinlichsten meiner gesamten Jugend. Seine Eltern sollten ja nichts mitbekommen. Mein Kumpel holte so ziemlich alles zum Reinigen, was es gab, angefangen von einem Kehrblech für das Grobe bis Gardinenreiniger um den Fleck auf dem weißem Teppich zu neutralisieren. Seine Eltern kamen an dem Tag Gott sei Dank nicht ins Zimmer und ich konnte mich schnell mit dem Moped aus dem Staub machen. Christian, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Ich habe Dir 100 DM als Schadensersatz gegeben und du durftest beim Renovieren den Raumteiler wegschmeißen, der von unten immer noch voller Spritzer und Brocken war. Ein Hoch auf die Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00028981 vom 30.05.2011 um 14:09:43 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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12417 Der Duft meiner Fernbeziehung

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Masturbation Waghalsigkeit Schamlosigkeit

Ich führe eine Fernbeziehung über 600 Kilometer. Wenn ich nach einem gemeinsamen Wochenende nach Hause fahre, befriedige ich meine Freundin kurz vorher noch mit meiner Hand. Während der Fahrt schnuppere ich dann immer an meinen Fingern, an denen natürlich nur ihr Duft hängt. Das macht mich dann immer so an, dass ich es mir während der Fahrt selbst mache. Ich beichte also, dass ich mich vom Fahren ablenke, es aber okay finde, da ich sowieso immer nur nachts fahre und fast niemand mehr unterwegs ist. Trotzdem fühle ich mich irgendwie schlecht deswegen. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00037024 vom 12.11.2015 um 20:11:16 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

12418 Der Kunde ist ein Arschloch

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Zorn Dummheit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich so langsam zu einem völlig cholerischen Arschloch mutiere und jedem Dienstleister das Blut in den Adern gefrieren lasse. Völlig egal, ob es um völlig überforderte Kellner im Restaurant, aufdringliche Verkäufer oder ahnungslose Bankangestellte geht, ich habe keine Geduld für schlechten Service und mache jeden zur Schnecke, der sich in meinen Augen nicht hundertprozentig professionell verhält. Aber warum ist das so? Der Grund besteht darin, dass ich mir in meinem Beruf keine Fehler erlauben darf, und daher auch nicht einsehe, warum ich Verständnis dafür aufbringen sollte, wenn andere ihren Job schlechter machen als ich meinen. Drei Beispiele, damit ihr wisst, was ich meine:

Ich bin zurzeit geschäftlich im Ausland und war gestern im Restaurant. Die Kellnerin sagte weder in der Landessprache noch auf Englisch zu mir "Guten Morgen", sondern nahm wortlos die Bestellung entgegen, um mich im Anschluss daran während des Essens permanent anzustarren, obwohl ich ihr gesagt hatte, dass sie das unterlassen soll. Als ich mit dem Essen fertig war, kam sie zu mir, warf mir einen abfälligen Blick zu und schrieb den zu zahlenden Betrag auf ein Blatt Papier, ohne mit mir überhaupt Blickkontakt aufzunehmen oder irgendetwas zu sagen. Daraufhin erklärte ich ihr in ihrer Landessprache, dass ich ihr Verhalten absolut inakzeptabel fand und hinterließ eine Notiz für ihren Chef, der leider nicht im Laden war, da ich mich gerne bei ihm persönlich über diese Kellnerin beschwert hätte. Dafür habe ich dann eine "nette" Rezension über das Restaurant im Internet gepostet.

Einen Tag nach meinem Restauranterlebnis war ich dann in einer Bank, um via Western Union Bargeld einzuzahlen, das ich auf mein Konto in Deutschland überweisen wollte. Die Bankangestellte glotzte mich nur an und meinte, dass es ohne ein Konto in ihrem Land nicht möglich sei, Geld ins Ausland zu überweisen. Daraufhin machte ich sie auf das Schild "Western Union" in ihrer Bank aufmerksam und fragte sie, warum es nicht möglich sein soll, worauf sie mir nur "Keine Ahnung" antwortete, womit das Gespräch fast schon beendet war. Es ist ja keine Schande, wenn man nicht alles weiß, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mir so etwas in einer deutschen Bank passieren würde, dass man mit "Das weiß ich nicht." einfach abgewimmelt wird, deshalb sagte ich schließlich zu der Frau: "Wenn Sie keine Ahnung von ihrem Job haben, dann fragen Sie gefälligst Ihren Kollegen oder Vorgesetzten." Das tat sie dann letztendlich und ich konnte doch noch mein Geld überweisen. Nun das letzte Beispiel: Heute wollte ich Kleidung einkaufen und wurde in einem kleinen Bekleidungsgeschäft von einem besonders aufdringlichen Verkäufer nicht in Ruhe gelassen, der mir alles andrehen wollte, was ich mir auch nur für eine Sekunde angeguckt habe. Dies brachte mich so auf die Palme, dass ich zu ihm einfach nur "Leck mich am Arsch" gesagt habe und ohne etwas zu kaufen gegangen bin. Ich kann mir auch nicht erklären, warum ich so schnell aus der Haut fahre, aber manchmal bin ich froh, wenn kein mir nahestehender Mensch erlebt, was für ein Kotzbrocken ich sein kann, wenn ich mit dem Service unzufrieden bin.

Beichthaus.com Beichte #00039212 vom 13.01.2017 um 21:39:35 Uhr (19 Kommentare).

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12419 Im Badezimmer der Freundin erwischt

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Masturbation Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich wollte mit einer Freundin schlafen. Beinahe wäre es auch dazu gekommen. Stattdessen ließ sie es sein. Dann bin ich aufgestanden, bin im Dunkeln auf den Schwanz ihres Hundes getreten und bin dann auf die Toilette. Doch statt kalt zu Duschen habe ich mir einen runtergeholt. Dabei stöhnte ich recht laut, sodass ihre Mutter, deren Schlafzimmer neben der Toilette ist, wach wurde. Sie machte die unverschlossene Tür auf und entdeckte mich dabei. Ich habe einfach weitergemacht, weil ich das toll fand und außerdem am Tage vorher viele Drogen konsumiert hatte.

Beichthaus.com Beichte #00001361 vom 27.10.2005 um 04:30:11 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

12420 Der Traktor im Wohnzimmer

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Engherzigkeit Habgier Arbeit

Ich (w/34) habe mit meinem Chef geschlafen. Seitdem habe ich, ich arbeite bei einer Versicherung, das Monopol, dass ich auch Versicherungen vermitteln darf, die uns garantiert Minus bringen. Es ist doch logisch, die Versicherungen verdienen so viel an einigen Idioten, die sich superhohe Beiträge aufs Auge drücken lassen, aber nie einen Cent von uns sehen werden, es sei denn, sie werden von einem Traktor im Wohnzimmer überfahren oder so was. Und ich darf das machen, wie ich will. Finde ich super und ich nutze es schamlos aus.

Beichthaus.com Beichte #00003315 vom 18.12.2005 um 03:55:14 Uhr (3 Kommentare).

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