Die Peinlichkeit arbeitslos zu sein

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Peinlichkeit Feigheit Nachbarn Vreden

Ich schäme mich arbeitslos geworden zu sein, darum bin ich mindestens bis 16 Uhr so penibel leise, dass mich keiner hört ob ich zuhause bin oder nicht. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit fünf anderen Wohnparteien. Dort ist es überwiegend ruhig, da es hauptsächlich ältere Menschen sind und wir in einer recht konservativen Kleinstadt leben. Und dort verbreiten sich bekanntlich schnell Gerüchte und es wird viel gelästert.

Keiner weiss genau so recht was ich nun beruflich mache, deshalb tue ich so als ob ich nicht zuhause wäre sondern irgendwo auf der Arbeit. Ich stehe extra um sechs Uhr morgens auf um schnell den Müll raus zu bringen, Zähne zu putzen, etwas warmes zu trinken und mich zu waschen. Wenn ich später mal nochmal auf der Toilette Wasser lassen muss spüle ich nicht ab, sondern warte bis zur einem bestimmten Zeitpunkt damit. Ich esse bis dahin nichts warmes um Geräusche von Kochgeräten zu vermeiden. Husten und Niesen versuche ich zu unterdrücken. Bei unwichtigen Anrufen gehe ich nicht ran, und wenn doch dann flüstere ich unter der Decke. Fernseher schaue ich sowieso nicht und konsumiere lediglich Informationen nur mit Kopfhörer am MacBook. Durch die Wohnung schleiche ich mit weichen Pantoffeln.

Beichthaus.com Beichte #00040751 vom 11.12.2017 um 12:07:19 Uhr in Vreden (23 Kommentare).

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Meine kreativen Zeichnungen

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Dummheit Morallosigkeit Peinlichkeit Schule Villingen-Schwenningen

Ich habe vor rund 3 Jahren in der Schule während des Unterrichts ein Comic aus Strichmännchen und Sprechblasen gezeichnet. Da die Lehrerin nur ein paar Meter weiter vor mir saß, habe ich sie als Hauptdarstellerin benutzt, um mehr Spannung in die ganze Situation zu bringen, weil ich ziemlich gelangweilt war. Dieses Comic ist sehr versaut ausgefallen, sprich: Das war eigentlich schon ein Por*ocomic, mit irgendwelchen Stellungen und Sprechblasen mit versautem Zeugs. Man kann sich ja vorstellen, was da so abging. Mein Tischnachbar hat sich kaputt gelacht, den Comic genommen und nach hinten weitergereicht. Alle haben angefangen zu lachen. Daraufhin kam die Lehrerin und nahm einem Schüler mein Comic weg und las ihn. Sie fragte, wer das getan hat und ich habe dann zugegeben, dass ich das war.


Natürlich hat sie mich dann gehasst und es den anderen Lehrern erzählt. Am selben Tag musste ich ins Rektorat. Dort hat man mir unterstellt, dass ich Probleme mit der Sexualität hätte. Sie wollten mich deshalb zu Pro Familia schicken. Ich hatte keine Lust drauf und sagte, dass dies gar nichts mit meiner Sexualität zu tun hat, ich keine versauten Gedanken an sie verschwende und dass ich nur gelangweilt war. Das ist ja auch die Wahrheit. Dann wurde mir das Angebot gemacht: Ich solle am nächsten Morgen zur Pro Familia gehen und wenn ich dort fertig bin, dann kann ich direkt nach Hause und habe für den Rest des Tages frei. Das war ein Deal.


Am nächsten Morgen ging ich zu Pro Familia und erklärte dem Typen was Sache war. Er meinte, dass die Lehrer völlig übertrieben reagiert haben und mir zu viel unterstellen. Das Gespräch war schon nach ein paar Minuten vorbei. Aber weil die Leute, die bei Pro Familia arbeiten, eine bestimmte Zeit lang eine Person beraten müssen, konnte er mich nicht früher rausschicken und deshalb unterhielten wir uns dann noch 10 oder 15 Minuten über Gott und die Welt. Irgendwann ging ich dann nach Hause.


Am nächsten Tag ging ich wieder zur Schule und dachte, dass sich die Sache legt. Und was war? Auf einmal hingen überall Kopien von meinem Comic an der Wand und vielen lagen auf den Tischen. Ein anderer Schüler kam zu mir und sagte, dass jemand das Comic geklaut, mit nach Hause genommen und haufenweise Kopien davon gemacht hat. Bis heute weiß ich nicht wer das war.
Seitdem hasst mich die Lehrerin so abgrundtief. Ich hatte und habe immer noch ein schlechtes Gewissen, weil sogar die Klasse ein Jahr später davon wusste. Ein Jahr später habe ich mit jemandem darüber geredet und kam auf die Idee, nochmal in die Schule zu gehen und mich persönlich zu entschuldigen. Ich habe dann beim Rektorat nachgefragt in welcher Klasse sie gerade unterrichtet. Dann ging ich dorthin und habe gewartet bis die Schulstunde vorbei war. Plötzlich ging die Tür auf und dann war da meine ehemalige Lehrerin. Sie schaute mich richtig geschockt an, haute die Tür zu und rannte zum Notausgang raus. In dem Moment kam ich mir vor wie ein Schwerkrimineller.
Dann bin ich wieder nach Hause gegangen und habe ihr online eine Nachricht geschickt mit allem was ich zu sagen hatte und habe mich entschuldigt. Ein paar Stunden später kam dann nur eine Antwort, dass sie mir vergibt und dann war Ende. Sie hasst mich wohl bis heute noch abgrundtief, aber mehr konnte ich ja leider nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00029736 vom 18.01.2012 um 20:20:50 Uhr in 78054 Villingen-Schwenningen (Alleenstraße 13) (23 Kommentare).

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Verzweifelte Ehefrau stalkt schüchternen Neffen

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Begehrlichkeit Sex Familie Düsseldorf

Ich bin eine gut aussehende verheiratete Frau (w/45). Der Neffe meines Mannes wohnt bei uns. Er ist Student, sehr hübsch und extrem schüchtern. Unser Ehesex läuft schon lange beschissen. Ich bin seit Jahren frustriert und geil. Er wirft mir ständig heiße Blicke […]
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Beichthaus.com Beichte #00042298 vom 04.02.2022 um 14:55:29 Uhr in Düsseldorf (0 Kommentare).

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Meine Zeit als Schülerpraktikant

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Diebstahl Betrug Faulheit Habgier

Ich (m/18) bin zurzeit Schülerpraktikant in einer kleinen und sehr netten Firma. Das Arbeitsklima ist angenehm und die Mitarbeiter sind alle recht gut drauf. Besonders mein Vorgesetzter, ein etwas älterer Herr, der sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und ganz entspannt und locker seiner Arbeit nachgeht, ist ein cooler Typ. Jedoch gibt es ein Problem: Ich habe kaum zu tun, bzw. nichts zu tun, sodass ich den ganzen Tag im Internet surfe und mich langweile. Ab und zu muss ich mal etwas machen, so wie heute... Ich sollte den Kassenbestand (Bargeld) zählen und eintragen.

Nun, vor zwei Monaten war ich auf einem Konzert, dort wurde mir mein iPod geklaut, der knapp 250 Euro gekostet hat und für den ich zwei Monate lang geschuftet habe und ich schwor mir, dass ich alles und jeden beklauen werde, wenn sich die Möglichkeit stellt. Es kam wie es kommen musste: Mein Vorgesetzter verließ kurz den Raum und ich nutzte diese Möglichkeit und habe eine recht hohe zweistellige Summe aus der Kasse mitgehen lassen. Im Nachhinein habe ich etwas Falsches notiert, damit der Kassenbetrag wieder stimmt. Es tut mir leid und ich fühle mich schlecht dabei. Ich habe so etwas noch nie gemacht und es tut mir besonders weh, dass ich so einen Scheiß in dieser Firma, wo ich wirklich gut behandelt werde, abziehen musste. Naja, andererseits verdienen die ja auch genug Geld.

Beichthaus.com Beichte #00025054 vom 04.11.2008 um 00:52:41 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Geschichtstest

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Diebstahl Waghalsigkeit Dummheit Schule

Der Geschichtstest
Meine Beichte betrifft ein Ereignis aus der Schulzeit. Wir sollten in Geschichte eine Klassenarbeit schreiben. Da wir alle schlecht vorbereitet waren, baten wir unseren Lehrer, den Test auf den nächsten Tag zu verlegen. Er stimmte zu. Um nun den Unterricht halten zu können, ging er nochmal ins Lehrerzimmer, um einige Bücher zu holen. Die vorbereiteten Fragebögen ließ er in der Eile auf dem Lehrerpult zurück. Ich nutzte die Gelegenheit und nahm einen Bogen an mich. Mittlerweile war unser Geschichtslehrer zurückgekommen und die Unterrichtsstunde konnte gehalten werden. Als es endlich zur Pause läutete, stürmten alle Klassenkameraden auf mich zu und wollten natürlich die Fragen haben. Eifrig wurde alles auf Zettel notiert und alle gingen entspannt nach Hause, sie mussten ja nur die Antworten zu den Fragen auswendig lernen. Aber diese Rechnung sollte nicht aufgehen. Wir staunten alle nicht schlecht, als am anderen Tag die Fragen ausgeteilt wurden. Das war ein komplett anderer Test. Als am Ende der Stunde die Klassenarbeit eingesammelt wurde, klärte unser Lehrer uns auf. Er hatte den Diebstahl bemerkt. Mir war nicht aufgefallen, dass ich das Original (mit Tinte geschrieben) an mich genommen hatte. Wir durften nicht eher das Schulzimmer verlassen, bis ich den Diebstahl zugegeben hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028015 vom 27.07.2010 um 10:06:00 Uhr (27 Kommentare).

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