Ohne Zigarette bin ich unvollständig

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Sucht Verzweiflung

Ich habe, meiner Freundin zuliebe und weil ich kein Geld hatte, mit dem Rauchen aufgehört, doch jetzt quält mich der Schmachter. Zwei Monate bin ich nun ohne Zigarette und wenn ich einkaufen gehe, oder am Zigarettenautomaten vorbeilaufe, bleibe ich immer einen Moment stehen und zögere. Ich fühle mich ohne meine Fluppen irgendwie unvollständig. Ich bin fast 23 Jahre alt, habe knapp sieben Jahre lang geraucht und dachte anfangs, dass es eigentlich ganz easy ist, nicht zu rauchen. Aber mir fehlen die Zigaretten doch. Aber wenn ich wieder anfangen würde, würde meine Freundin enttäuscht sein. Was soll ich nur tun? Ich meine, sie hat mich doch als Raucher kennen und lieben gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00025371 vom 12.12.2008 um 08:58:35 Uhr (22 Kommentare).

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Ich wünsche dir nur Schlechtes!

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Zorn Ungerechtigkeit Kollegen Mammendorf

Letzte Woche hat mein Kollege eine Position bekommen, die eigentlich mir zugestanden hätte. Nun wünsche ich ihm alles mögliche Schlechte an den Hals. Ich bin böse!

Beichthaus.com Beichte #00010863 vom 26.06.2006 um 05:00:33 Uhr in Mammendorf (1 Kommentare).

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An der Milchtüte gescheitert

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Peinlichkeit Dummheit

Ich habe gerade, wie jeden Tag, versucht die Weltherrschaft an mich zu reißen und bin wie immer an der Milchtüte gescheitert.

Beichthaus.com Beichte #00000280 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (8 Kommentare).

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Alimente mit 18 Jahren

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Begehrlichkeit Geiz

Ich habe Angst vor meinem 18. Lebensjahr, wegen den vielen Alimentszahlungen. Deswegen hoffe ich, dass ich eine reiche Freundin finde. Bin ich böse?

Beichthaus.com Beichte #00000642 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben als Berufdieb

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Diebstahl Zwang Maßlosigkeit Habgier

Mein Leben als Berufdieb
Ich beichte, dass ich Berufsdieb und Kleptomane bin und mit meinen 32 Jahren aufgehört habe, gegen das, was ich bin, anzukämpfen. Aber der Reihe nach. Alles hat mit 13 Jahren angefangen, als ich mein Austauschjahr in den USA verbrachte und mit meinem Gastvater meinen Mentor traf. Ich weiß nicht, was ihn überhaupt bewog, sich mir gegenüber zu offenbaren, aber er muss es damals wohl irgendwie schon gespürt haben. In diesem Jahr lernte ich fast alles von ihm - sowohl was das handliche als auch technische Wissen anging. Wieder in Deutschland begann ich, zunächst aus reinem Nervenkitzel, zu klauen. Quasi ab dem Tag an, an dem ich von zu Hause auszog, damit ich mir jeden materiellen Wunsch erfüllen konnte, den ich hatte. Inzwischen habe ich Wertgegenstände und Bares im Wert von über 600.000 Euro entwendet. Meinen bürgerlichen Beruf übe ich nur zur Tarnung aus. Jedoch hatte ich von Anfang an schreckliche Gewissensbisse. Was ich mache ist falsch, vor der Gesellschaft und dem Gesetz.

Ich habe mich wegen dieser Gedanken selbst gehasst und mir immer wieder Hilfe gesucht, weil ich der Überzeugung war, dass das eine Krankheit ist, von der ich geheilt werden kann. Heute habe ich fünf Therapien hinter mir. Ich habe jede Einzelne mit voller Überzeugung und Einsatzbereitschaft bestritten und trotzdem nie länger als ein paar Wochen durchgehalten. Ich kann und will nicht länger gegen das ankämpfen, was ich bin. Jeder Beruf ist anstrengend, aber es gibt nur einen, der mich glücklich macht, mich fordert, mein Leben erfüllt. Zwinge ich mich, es zu lassen, fühle ich mich wie die wandelnde Hülle in einem leeren Körper. Und aus diesem Grund schäme ich mich auch nicht mehr dafür. Ich bin so, wie ich bin, auch wenn es eben falsch ist. Ich erwarte weder Absolution noch Verständnis oder Mitleid von euch, aber vielleicht könnt ihr das zumindest irgendwie nachvollziehen. Es gibt nur noch eines, das mich hin und wieder betrübt. Nämlich, dass es nie einen kleinen Sohn geben wird, der mich anlächelt und zu seinem Papa aufschaut. Aber im Gegensatz zu meinem Mentor werde ich ganz sicher kein Kind in die Welt setzen, das sich dann mit seiner Mutter allein durchschlagen darf, weil sein Papa im Knast sitzt. In einem hat er nämlich unrecht. Auch als Dieb kann man nicht alles im Leben haben.

Beichthaus.com Beichte #00033176 vom 30.04.2014 um 23:25:26 Uhr (8 Kommentare).

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