Ehrlichkeit zahlt sich nicht immer aus!

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Als fleißiger Beichthauskonsument habe ich mich immer gefragt, was ich denn auch mal beichten könnte. Irgendwie fiel mir nichts wirklich Schlimmes ein. Bis gestern. Da habe ich auf dem Parkplatz vorm Supermarkt ein Portemonnaie gefunden. Fully loaded! Ich dachte an Beichthaus und an eine gute Story zum Beichten auf der einen Seite und den Ärmsten, ohne Geld und Papiere, auf der anderen Seite. Mein Gewissen siegte. Ich fuhr also zu seiner Adresse und brachte ihm sein Portemonnaie zurück. Und was passierte dann? Spontaner Sex mit seiner Frau? Unerwartete Erbschaft? Reichliche Belohnung? NEIN! Nichts dergleichen. Mit den Worten: "Hoffentlich ist auch noch alles drin." bekam ich einen feuchten Händedruck und fand mich vor verschlossener Haustür wieder! Ich beichte, dass ich mich schon den ganzen Tag darüber ärgere. Mit den über 300 Euro hätte ich meinen Kindern extra viele Weihnachtsgeschenke kaufen können. Nächstes Mal nehme ich das Geld raus und schmeiße den Rest in den Teich. Ich bin so sauer! Ich könnte heulen vor Wut!

Beichthaus.com Beichte #00023062 vom 29.09.2007 um 00:09:34 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von wherenomanwasbefore
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Der Pudel der alten Dame in Not

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Waghalsigkeit Tiere

Die Untermieterin von einer Verwandten war weit über 90 und die Dame hatte einen Asbach uralten Pudel. Die Dame wurde krank und da meine Verwandten selbstständig sind bat man mich auf das Tier aufzupassen. Man gab mir sogar ein wenig Taschengeld dafür. Ich war gar nicht begeistert, da ich den Hund peinlich fand, denn meine Freunde haben mich aufgezogen. Pudel das wäre nen Altweiber- und Schwulenhund. Nur ein Rottweiler oder Schäferhund wäre ein guter Hund. Zudem hatte der Pudel kaum noch Fell, war fast blind und reichlich klapperig. Meine Verwandte sagte dass der Hund mit seinen 20 nicht mehr gut dabei wäre und schwer herzkrank sei. Meine Freunde und ich waren circa 15 und dumm wie Brot und so beschlossen wir, mit dem Hund mal ein Ausdauerlauf zu machen, um zu gucken ob er das überlebt. Es ging im Eiltempo mit dem Pudel an der Leine über Stock und Stein, einmal übers ganze Truppenübungsgelände, den Wald und wieder Heim, bis der Hund fiepend und jammernd alle Viere von sich streckte.

Kurzum, es war versuchter Mord. Erst als er da lag und keinen Ton mehr sagte, kackten wir uns vor Panik ein. Irgendwann hat das arme Tier sich wieder erholt. Die ganze Nacht hörte man ihn jammern und morgens kam er kaum zum Fressnapf. Ich habe im Bett geheult. Als wir ihn wieder abgeben mussten, sagte ich, dass ich immer artig Gassi geführt hätte und lieb zu ihm war. Die restlichen zwei Tage war ich das sogar! Ich habe ihn zum Kacken getragen, ihm Leckerli gegeben, mit ihm gespielt und ständig gestreichelt. Meine blöden Freunde, von denen war Wochen lang nix zu sehen, die hatten Schiss, dass der Hund die Löffel abgibt.

Das Jahr haben weder die Oma noch ihr Pudel überlebt. Ich hab mir lange Vorwürfe gemacht, dass ich schuld dran war, dass sie beide gestorben sind. Heute hätte ich selbst gern einen Pudel, weil ich mittlerweile weiß, wie schlau, verspielt, gelehrig und sauber sie sind, denn sie haaren kaum. Ich bin seit dem nie wieder böse zu Haustieren gewesen. Ich war ein A****loch und das, obwohl ich Tiere mag.

Beichthaus.com Beichte #00040541 vom 26.10.2017 um 20:36:51 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Stress im Bus

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Hass Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Da ich (w) Montag bis Freitag zur Arbeit muss, bin ich leider Gottes auf unsere lieben Freunde angewiesen. Besonders schlimm ist es im Winter: Sie sind jedes Jahr aufs Neue total überrascht und überrumpelt wenn es plötzlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029958 vom 24.04.2012 um 20:02:20 Uhr (34 Kommentare).

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Täglich Selbstmordgedanken

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Selbstverletzung Sucht Verzweiflung Belgien

Ich leide schon seit etwa einem Jahr an SVV (selbstverletzendem Verhalten). Es hat damit angefangen, dass so einiges in meinem Leben schief ging. Meine Gefühle waren einfach nicht richtig. Mein Herz existiert irgendwie nicht mehr. Es fühlt keine Liebe, keine Freude, keinen Hass, keine Freundschaft. Nur den Schmerz, wenn ich mir mit einem Messer die Arme aufschneide. Ich kann einfach nicht mehr aufhören, mich zu ritzen. Ich habe schon viele, tiefe, hässliche Narben, aber niemand bemerkt sie. Wenn ich ein T-Shirt an habe, merkt es auch niemand. Ich habe auch täglich Selbstmordgedanken. Und diese werden jedesmal brutaler. In manchen Gedanken schneide ich mir nur die Pulsadern auf, in den anderen hacke ich mir Gliedmaßen mit einer Axt ab und kaue dann auf ihnen herum. Ich meine, wer würde mich denn vermissen? Meine Eltern, denen ich eh scheißegal bin? Meinen Freunden, die eh nichts von mir wissen? Ich weiß es einfach, dass mein Schicksal voraussagt, dass ich Selbstmord begehen werde. Ich werde nicht normal sterben. Ich werde einsam, allein, verlassen und verzweifelt mit aufgeschlitzten Pulsadern in einer Ecke gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00026807 vom 05.08.2009 um 21:23:45 Uhr in Belgien (Avenue Marie-Jose,1200 Brüssel) (50 Kommentare).

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“Beichte

Ein Schlag mit Folgen

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Gewalt Lügen Rache Familie Bunde

In meiner Erziehung kam es durchaus vor, dass ich ab und an Schläge von meinen Eltern bezog. Mal ein Nackenschlag, mal eine Ohrfeige, mal habe ich auch den Hintern versohlt bekommen. Mein Bruder hat noch mal so viel abbekommen, da er mehr Dummheiten im Kopf hatte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030505 vom 29.11.2012 um 14:30:49 Uhr in Bunde (40 Kommentare).

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