Wie ich meiner Putzfrau einen Diebstahl in die Schuhe schob

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Diebstahl Lügen Ungerechtigkeit Würzburg

Neulich wollte ich unbedingt mit meiner Freundin ins Kino gehen, hatte aber kein Geld mehr, da mein Taschengeld für diesen Monat schon aufgebraucht war. Da bin ich einfach an den Geldbeutel meiner Mutter und hab 20 Euro von ihr genommen. Meine Mutter hat das natürlich gleich gemerkt und mich gefragt, ob ich die 20 Euro genommen habe. Da habe ich so getan, als ob ich es nicht gewesen war. Blöd nur, dass sie daraufhin unsere Putzfrau verdächtigt und sie entlassen hat. Unsre Putzfrau ist allein erziehende Mutter von zwei kleinen Kinder. Ich fühle mich schon ein bisschen mies, dass die jetzt wegen mir keinen Job mehr hat.

Beichthaus.com Beichte #00025640 vom 27.01.2009 um 16:53:12 Uhr in Würzburg (38 Kommentare).

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Songs schreiben mit dem Reimlexikon

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Dummheit Musik

Ich bin Hobbymusiker und schreibe einen ganzen Haufen Songs. Und ich habe auch gute Textideen und mag meine Songs, aber ich muss gestehen: 20 Prozent meiner Texte wären ohne mein Reimlexikon nie so entstanden.

Beichthaus.com Beichte #00001964 vom 18.11.2005 um 09:12:26 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schaufensterpuppen

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Manie

Jedes mal wenn ich einkaufe geh, wünsch ich mir, dass ich die Fähigkeit hab Schaufensterpuppen zum Leben zu erwecken nur um sie hochzunehmen. Ich hoch ihr versteht was ich mit Hochnehmen meine. Ich bin fast 22 und Männlich.

Beichthaus.com Beichte #00010725 vom 23.06.2006 um 19:34:33 Uhr (3 Kommentare).

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Schicksalsbegegnung im Zug

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Lügen Liebe Bahn & Co.

Ich (w/26) habe einem lieben und netten Mann böse das Herz gebrochen und ihn auch noch belogen, allerdings um es nicht noch schlimmer zu machen. Da ich eine Art Sozialphobie habe, lerne ich neue Menschen fast ausschließlich im Internet kennen. So auch diesen Mann. Er ist zwar 10 Jahre älter, lieb, verständnisvoll, sieht auch auf seine Art gut aus. Er wohnt von mir sieben Stunden mit dem Zug entfernt. Nach vielen Enttäuschungen wagt er es aber nicht mehr, zu einer Frau zu fahren, sondern möchte sich bei ihm oder wenigstens in seiner Heimatstadt treffen, was ich, nachdem er mir einiges erzählt hat, auch nachvollziehen konnte. Ich mochte ihn bald sehr und konnte mir durchaus vorstellen, trotz der Entfernung, mit ihm zusammenzukommen, ein Kribbeln im Bauch war definitiv da.

Jedenfalls hat er mich nach sechs Wochen des Schreibens, Telefonierens und Skypens so weit, dass ich, mit einem leichten Beruhigungsmittel ausgestattet, im Zug zu ihm saß. Eine Station weiter stieg ein junger Mann ein und setzte sich mir gegenüber in meinen Vierer. Anfangs beachtete ich ihn gar nicht, doch irgendwann sprach er mich an, ob es mich stören würde, wenn er seine Füße auf seine Tasche auf dem Sitz neben mir legen würde, er sei im Job viel gelaufen und sie täten etwas weh. Da sah ich ihn an und es machte ZOOOM! Ich hatte schon viel über Liebe auf den ersten Blick gelesen, es aber für Unsinn abgetan. Mein Herz schlug bis zum Hals, ich starrte ihn mit großen Augen an und stotterte ein Ja heraus. Ich hätte zu allem JA gesagt! Und zu meinem Erstaunen ging es ihm genauso. Wir unterhielten uns angeregt und stellten fest, dass wir in vielen Dingen einen ähnlichen Geschmack hatten und uns andere Dinge gegenseitig näher bringen konnten, die wir noch nicht kannten.

Um es kurz zu machen, ich fuhr an diesem Wochenende zwar zu meinem neuen Freund, aber es war nicht der Mann aus dem Internet. Mein Zugbegleiter war der perfekte Gentleman und fasste mich erst am Sonntagmorgen intim an, als ich ihn darum bat, mit mir zu schlafen. Meine Ängste vor Fremden waren wie weggeblasen, nach wenigen Stunden in dem Zug kannte ich ihn besser als jeden anderen Menschen in meinem Leben. Ja, ich weiß, es war ein Risiko, aber er bot mir auch an, ein Hotelzimmer für mich zu bezahlen und seinen Ausweis am Empfang vorzuzeigen, da fasste ich sofort Vertrauen zu ihm. Er war knallrot, als ich sagte, ich ginge mit zu ihm, und sagte er würde mir sein Bett geben und auf der Couch schlafen. Selbst heute, nach zwei Jahren, ist es immer noch so schön mit ihm, wie am ersten Tag, seit drei Monaten leben wir zusammen, und es ist einfach nur meine Traumbeziehung mit meinem Traummann. Ich zog zu ihm in dieselbe Stadt, in der auch meine Internetbekanntschaft lebte.

Dem anderen Mann habe ich damals jedoch erzählt, dass in dem Zug wohl das Noro-Virus herumgegangen wäre und ich zu seiner Sicherheit mit einem Mietwagen von der Hälfte der Strecke wieder nach Hause gefahren wäre. Ich wusste, dass er sehr anfällig dafür ist, weil er als Altenpflegehelfer arbeitet und es einmal jährlich mindestens bekommt. Zum Glück wohnt er in einem anderen Stadtteil. Auch wenn ich mir relativ sicher bin, dass er uns vor einigen Wochen mal zusammen in der Innenstadt gesehen hat, da er als er an mir vorbeilief, die Stirn runzelte und mir einen seltsamen Blick zuwarf, aber er sagte nichts. Er hat seit einem Jahr eine Freundin und ich gönne es ihm, denn ich war ja die Böse, die den Kontakt abbrach, nachdem ich um das zu rechtfertigen, einen Streit vom Zaun brach, aber ich wusste nicht, wie ich es ihm sagen sollte, ohne dass er sich zurückgesetzt und verarscht gefühlt hätte.

Beichthaus.com Beichte #00035281 vom 20.03.2015 um 14:32:33 Uhr (12 Kommentare).

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Kavalier der alten Schule

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Neid Liebe

Ich (w/28) habe gestern Abend allein in einem Hotelrestaurant gesessen (Geschäftsreise) und am Nachbartisch einem älteren Ehepaar beim Abendessen zugesehen. Er nahm ihr den Mantel ab, zog ihren Stuhl heraus und sagte ihr, sie könne bestellen, was sie wolle. Das hat mich zum Lächeln gebracht. Ich hätte die beiden am Liebsten umarmt.

Beichthaus.com Beichte #00039718 vom 09.05.2017 um 11:50:02 Uhr (58 Kommentare).

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