Systematisches Mobbing

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Verzweiflung Hass Ignoranz Geiz

Ich bin in meinem Leben sehr viel gemobbt worden. Leider kommt dieses Mobbing aus meiner eigenen Familie. Als ich auf der Abendschule neben dem Beruf das Abitur machen wollte, sagte mein Bruder mehrere Male wöchentlich zu mir, dass ich das Abitur sowieso nicht schaffe. Es sagte auch zu mir, dass er wünscht, ich wäre tot. Auch andere Grenzüberschreitungen führte er wöchentlich bei mir durch. Gespräche mit ihm waren vergeudete Energie. Das führte dazu, dass ich, obwohl ich mich sehr bemühte und sehr viel lernte, zuerst zum Mobbingopfer in der Schule wurde. Ich wurde ungerecht benotet, angeschrien, meine Noten wurden von Mitschülern hinter meinem Rücken mitgeschrieben, mit Lehrern wurde ebenfalls hinter meinem Rücken geredet, dass ich schlechter benotet werden soll. Fakt war, dass ich nach dreieinhalb Jahren keinen Abschluss bekam.

Ich war so fertig mit den Nerven, dass ich dieses Mobbing mit in die Firma, in der ich arbeitete, nahm. Es fing mit Beleidigungen an (ich würde Drogen nehmen, ich kiffe angeblich, ich bin eine faule Sau, ich bin dumm,...) Beschwerden, auch grenzüberschreitende Situationen wie, ich wurde einfach von hinten angefasst und zur Seite gestellt. Ich bekam Ohrfeigen, wurde geschlagen und wurde angeschrien. Fehlersuche bei mir gab es ständig. Auch wurde ich unbegründet des Diebstahls bezichtigt. Chef und Vorstand machten nichts, das Mobbing ging hauptsächlich vom Betriebsrat aus. Leider machten die Kollegen mit. Ich verlor schließlich meinen Job. Das führte dazu, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nahm und mir das Leben nehmen wollte. Ich merkte, wie schlimm Menschen sein können. Jetzt sah ich vor einiger Zeit zwei dieser Mobber. Der eine (von der Firma) ging auf mich zu und freute sich angeblich, mich wiederzusehen. Ich bekam keinen einzigen Ton heraus. Ich vergaß nie, dass er sich damals freute, dass ich meinen Job verlor. Ich war froh gewesen, als ich ihn nicht mehr sah.

Eine andere Dame, die war von der Abendschule, schrieb meine Noten mit und war eine der Damen, die mit der Lehrerin redeten, damit ich schlechter benotet werde, wodurch ich letzten Endes meinen Abschluss nicht bekam. Ich sah sie, als ich in einem Cafe saß. Sie schaute mich an. Ich schaute gleich weg. Wollte auch mit dieser Person nichts mehr zu tun haben. Sie ging auch weiter. Ist es okay, dass ich solche Menschen ignoriere? Anfangs fanden die das vielleicht spaßig. Am Ende, wenn ich keinen Abschluss bekomme und meinen Job verliere, mich sogar umbringen wollte, wo ist da der Spaß? Über Jahre hinweg wurde ich innerlich immer schwächer. Anfangs wehrte ich mich, aber der Druck wuchs. Ich merkte, dass ich mit Gesprächen nicht weit komme. Man soll zwar Menschen vergeben, um meinetwillen, aber kann ich das auch rechtfertigen, dass ich diesen Menschen aus dem Weg gehe? Dass ich mit solchen Menschen nichts mehr zu tun haben möchte. Dass das Vertrauen meinerseits für immer zerstört ist? Wie kann ich ein Leben aufbauen, wenn mir solche Leute über dem Weg laufen? Wie kann ich so die Vergangenheit hinter mir lassen?!

Beichthaus.com Beichte #00035732 vom 18.05.2015 um 07:45:00 Uhr (17 Kommentare).

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Die perfekte Überraschung?

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Verzweiflung Lügen Partnerschaft Mönkebude

Ich hasse mich! Ich habe bei meinem Freund unbeabsichtigt einen Zettel entdeckt, auf dem der Ablauf einer Überraschung für mich stand. Die Überraschung ist riesig und laut Plan sind meine Freunde, Eltern und Geschwister beteiligt. Alle halten brav dicht - und ich blöde Kuh entdecke den Zettel! Ich könnte heulen! Ich leide deswegen seit Tagen unter Bauchschmerzen und versuche, mir nichts anmerken zu lassen. Wie soll ich nur die Überraschte spielen?!

Beichthaus.com Beichte #00035730 vom 17.05.2015 um 22:33:25 Uhr in Mönkebude (12 Kommentare).

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Die perfekte Masche

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich habe gewohnheitsmäßig Sex mit Frauen, die offensichtlich zu viel Alkohol getrunken haben. Also ich lese sie in gewissen Stadtvierteln auf, und verwickele sie aufgrund ihres Zustands in ein Gespräch, beispielsweise mit: "Na, wie weit müssen Sie noch?", oder Ähnlichem, das ist natürlich situationsbedingt. Oft entwickelt sich dann ein belangloses Gespräch, in dessen Verlauf die meisten zustimmen, dass ich sie nach Hause bringen soll. Die klassische Frage der Frauen ist oft tatsächlich: "Magst du noch auf einen Kaffee mitkommen?" Und wenn ich bejahe, wird nicht selten gefragt, ob ich auch Sex mit ihnen haben möchte. Wenn wir dann angekommen sind, vergewissere ich mich nochmals bei ihr, ob es auch wirklich niemanden gibt, der Ärger machen könnte. In der Wohnung geht es dann meistens ziemlich zügig zur Sache, in der Regel im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer. Es tut mir irgendwie leid, dass ich den Zustand der Frauen ausnutze.

Beichthaus.com Beichte #00035728 vom 17.05.2015 um 21:07:37 Uhr (23 Kommentare).

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Es lohnt sich nicht, nett zu sein!

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Ignoranz Hass Hochmut Gesellschaft

Ich hasse die Menschen. Alle Menschen, aber das war nicht immer so. Bis ich 19 wurde, versuchte ich zu allen nett zu sein, die mir nichts getan hatten. Das gelang mir auch, ich wurde als freundlich beschrieben und galt als hilfsbereit und fleißig. Ich habe gemerkt, dass die meisten dummen Menschen sehr glücklich sind und sich auch gar keine Gedanken um ihre Umwelt und die Gesellschaft machen. Ich bin, ohne es mit Arroganz zu sagen, klüger als etwa 98 Prozent der Weltbevölkerung, wenn man den IQ-Tests aus der Mensa glauben kann. Und nun zu meiner Beichte: Ich würde am liebsten die anderen Leute, die diese Welt durch ihre Ignoranz und Dummheit auf der Stelle stehen lassen, umbringen, damit die Welt wieder "richtig" läuft und man für Arbeit, Zuvorkommen und Nettigkeit belohnt wird. Momentan lohnt es sich nicht, nett zu sein. Ich habe auch den Plan, eines Tages einfach böse zu werden. Einfach mal so, zur Erfüllung meiner Wünsche und der Dinge, die ich will, weil das ja sonst keinen interessiert. Wenn ich aber den blöden und verpeilten Menschen nicht helfen würde, ihr Leben und die einfachsten Situationen zu meistern, fände ich es ziemlich komisch zu sehen, wie ihr Leben den Bach runtergeht, wären sie nur nicht so arrogant und asozial.

Beichthaus.com Beichte #00035724 vom 16.05.2015 um 22:37:10 Uhr (24 Kommentare).

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Der Kampf um die Selbstbeherrschung

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Peinlichkeit Masturbation Schamlosigkeit Brühl

Es war vor 10 Jahren, da war ich 15 Jahre alt und hatte allerhand Albernheiten im Kopf. Mein Kumpel im gleichen Alter aus der Nachbarschaft war genauso ein Typ wie ich. Mit ihm unternahm ich jede Scheiße, was manchmal wirklich böse hätte enden können. Bis auf das eine Mal. Das war nichts Schlimmes, eher für uns etwas Peinliches. An einem regnerischen Sommerferientag ging ich zu ihm, weil er sturmfrei zu haben schien. Auf der Suche nach einer spaßigen Beschäftigung durchstöberten wir das Internet, bis wir auf einer Pornoseite landeten. Wir hatten damals reges Interesse an dem weiblichen Geschlecht, also sollten uns ein paar Clips bei Laune halten. Glücklicherweise hatten wir sogar den gleichen Geschmack (BDSM). Als nach ein paar Minuten der Streifen immer erotischer wurde, verließ mein Glied den schlaffen Zustand. Mein Freund fand das sehr witzig und meinte, ich hätte keine Selbstbeherrschung. Ich war dagegen der Ansicht, dass es doch Sinn und Zweck eines Pornos sei, eine Latte zu haben. Dann diskutierten wir uns in Rage, das Eine führte zum Anderen, sodass wir irgendwann unsere Schwänze zeigten. Nein, wir sind nicht homosexuell, es gab hierfür einen triftigen Grund!


Um herauszufinden, wer die größere Selbstbeherrschung hat, sollte ein Porno laufen. Wer zuerst nachgab, also eine Erektion bekam, hatte die schwächere Selbstbeherrschung. Dabei galt ein halbsteifer Penis als noch nicht steif. Wir einigten uns darauf, dass ein Penis, der mindestens 90° zum Sack entfernt war, als steif galt. Selbstverständlich holten wir keine Geodreiecke heraus, nach Augenmaß sollte entschieden werden. Fünf Minuten waren vergangen und ich hielt überraschenderweise stand, obwohl ich den Clip sehr heiß fand. Weitere fünf Minuten gingen vorbei, noch waren die Schwänze schlaff. Letztendlich gab es keinen Sieger, weil wir den Wettstreit abbrechen mussten. Die Mutter meines besten Freundes ging durch die Türe und fragte entsetzt, was wir da treiben würden. Hatte er nicht sturmfrei? Jedenfalls warf mich seine Mutter aus der Wohnung. Mein Freund hingegen erzählte mir, dass er richtigen Anschiss bekam und sein Vater ihn schlug. Sein Vater galt als homophob, weswegen er wohl wenig begeistert war. Zuerst tat er mir richtig leid, bis mir einfiel, das alles auf seinem Mist gewachsen ist. Er wollte die Wette, nicht ich!

Beichthaus.com Beichte #00035714 vom 15.05.2015 um 16:44:39 Uhr in 50321 Brühl (Comesstraße) (8 Kommentare).

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