Flucht vor der Polizei

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Feigheit Hochmut Ignoranz Polizei Herzogenaurach

Ich (m/18) habe früher viel mit dem Mofa frisieren zu tun gehabt, später allerdings auch mit Rollern. Nachdem ich im Sommer wieder eine Testfahrt durchs Dorf gemacht hatte, ist plötzlich ein Polizeiwagen aufgetaucht. Ich wollte eigentlich ganz normal vorbeifahren und nach Hause, allerdings war ich sehr laut unterwegs. Die Polizei wendete und fuhr mir hinterher, fing an, zu hupen. Ich ignorierte es und gab Vollgas, die Grünen schalteten Blaulicht und Martinshorn ein. Mir wurde sehr mulmig, mein Herz bebte. Im Eifer des Gefechts bin ich, ohne zu überlegen, einfach in den Wald gefahren, der Boden war nass und kiesig und sehr rutschig. Ich war ziemlich schnell unterwegs, dann kam eine sehr scharfe Rechtskurve, doch ich bin einfach gerade aus in einen Acker gefahren. Nur mit Mühe und Not hat sich mein Roller durch den Acker gequält. Mein Herz schlug immer schneller.

Das Martinshorn wurde leiser, ich drehte mich um und sah, dass die Polizei mit ihrem Wagen im Acker stand. Als ich endlich wieder auf der Straße war, bin ich so schnell es ging nach Hause. Ich war ziemlich fertig. Abends, ungefähr drei Stunden später rief mich ein Freund an und sagte sehr belustigend, dass er ein Polizeiauto mit sehr verärgerten Polizisten aus seinem Acker ziehen musste. Diese waren auch nicht mehr ganz sauber und ihr Auto saß eine Stunde lang im nassen Acker fest. Zwei Tage später wusste jeder, wer der Übeltäter war. Anfangs fand ich das sehr lustig, aber irgendwie tut mir das Ganze auch sehr leid, das Auto steckte eine Stunde lang fest, sie mussten zum nächsten Bauern laufen und um Hilfe bitten total verdreckt. Aber gut, wenn man freiwillig mit dem Auto in einen nassen Acker fährt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich kenne beide Polizisten und muss jedes mal schmunzeln, wenn ich sie sehe.

Beichthaus.com Beichte #00025504 vom 03.01.2009 um 15:22:27 Uhr in Herzogenaurach (14 Kommentare).

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Hilfe, Borderline zerstört mein Leben

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Selbstverletzung Verzweiflung Feigheit

Ich leide seit meiner Jugend an schweren Depressionen, Selbstzweifeln usw. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde mir nach einem Suizidversuch eine Borderlineerkrankung diagnostiziert. Dank vieler Therapien und Hilfen aus meinem Umfeld habe ich es trotzdem geschafft, wieder neuen Lebensmut zu fassen und sogar meine Ausbildung abzuschließen.

Doch das ist jetzt alles für den Arsch. Weil ich keinen Job bekomme und zu feige bin, meiner Therapeutin ins Gesicht zu sagen, dass sie mir überhaupt nicht hilft und die Chemie nicht stimmt, geht mein Leben von Tag zu Tag mehr den Bach runter. Ich trinke wieder, habe Suizidgedanken, werde immer fauler, hintergehe meine Freundin, die trotz allem immer zu mir gestanden hat und vernachlässige meine Tochter. Ich liege nächtelang wach und heule leise vor mich hin, weil ich mein Leben hasse, aber ich schaffe es einfach nicht, etwas daran zu ändern. Das beweist: Ich komme in dieser Welt nicht zurecht und habe trotz aller Hilfen nichts gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00025491 vom 31.12.2008 um 05:52:55 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der fröhliche Dad mit den furchtbaren Gedanken

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Feigheit Verzweiflung Falschheit Kinder Familie

Ich (m/39) möchte beichten, dass ich mein Scheißleben hasse. Ich habe eine Frau und zwei Kinder. Früher war alles perfekt. Meine Frau war rattenscharf und mir ist jedes Mal einer abgegangen, wenn ich sie gesehen habe. Wir hatten auch jeden Tag Sex und wir haben alle möglichen geilen Techniken ausprobiert. Aber seit wir die Kinder haben, ist alles anders. Eigentlich wollten wir die Kinder, um unser Glück zu vollenden. Aber seit die Kinder da sind, ist meine Frau fett und hässlich geworden, und kümmert sich nur noch um die kleinen Nervensägen. Wir haben auch so gut wie kein Sexleben mehr. Und wenn mal was läuft, ist alles nach ein paar Minuten wieder vorbei. Es kommt noch dazu, dass mein ganzes hart verdientes Geld für die Kinder draufgeht. Ich sage euch, Kinder sind unglaublich teuer. Wir können uns nichts mehr leisten oder uns mal was gönnen. Ich kann nicht einmal mehr meinen, früher so geliebten, Sauftouren mit meinen Kollegen nachgehen, wegen der Kinder. Alles ist scheiße. Und jetzt die eigentliche Beichte: Meine Frau und Kinder wissen nicht, dass ich so denke. Für sie spiele ich den happy Daddy. Ich bin ein schlechter Mensch, weil ich nicht ehrlich zu ihnen sein kann.

Beichthaus.com Beichte #00025483 vom 29.12.2008 um 13:36:27 Uhr (44 Kommentare).

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Gehaltserhöhung auf Toilette

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Feigheit Ignoranz Habgier Chef

Gehaltserhöhung auf Toilette
Als ich letztens in unserer Firma aufs Klo ging, um etwas größeren Ballast abzulassen, merkte ich, dass nebenan mein Chef auch gerade am Kacken war. Da ich schon seit Längerem auf eine Gehaltserhöhung warte, ich mich aber nicht traue, meinem Chef dabei ins Gesicht zu sehen, habe ich ihn einfach auf dem Klo danach gefragt. Er saß eine Kabine neben mir. Nachdem ich ein paar Gründe aufgezählt hatte, kam er mir mit einem netten Angebot entgegen. Man muss bedenken: Wir hatten keinen Augenkontakt. Nach dem Spülen haben wir uns die Hand gegeben und ich war höchst zufrieden.

Beichthaus.com Beichte #00025411 vom 17.12.2008 um 17:57:37 Uhr (54 Kommentare).

Gebeichtet von buntejule
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“Beichte

Meine zweite Chance als Model

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Peinlichkeit Feigheit Lügen Könitz

Ich schäme mich manchmal echt für mich selbst. Zurzeit bin ich Model und echt stolz, dass ich an so einen Job gekommen bin. Es ist irgendwie krass. Weil ich vorher leider aus tragischen Gründen für über zwei Jahre auf der Straße gelebt habe. Bin nur durch einen guten Freund an diesen Job gekommen. Mein Vater lebt schon lange nicht mehr. Und irgendwann ist meine Mutter einfach mit meiner kleinen Schwester abgehauen. Sie war immer total fertig und hat das mit meinem Vater nie verkraftet. Ich meine, ich habe vorher auch eine Ausbildung gemacht, aber immer, wenn mich jemand von den Modelleuten über meine Vergangenheit fragt, dann erfinde ich Ausreden. Ja, es ist mir peinlich, dass ich mal auf der Straße gelebt habe. Wer will denn schon jemanden einstellen, für den jeden Tag das Wichtigste war, etwas zu essen und zu trinken zu haben? Für mich ist das nur ein Job, über den ich mich natürlich total freue. Na klar war es so, dass ich erstmal zum Friseur musste. Haare ab, neue Klamotten und so. Ob ich gut aussehe oder nicht, war für mich nie wichtig. Jetzt reden im Job nur noch alle darüber.

Beichthaus.com Beichte #00025402 vom 16.12.2008 um 22:17:52 Uhr in Könitz (8 Kommentare).

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