Meine Ex vögelt für Taschengeld

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Rache Zorn Unreinlichkeit Ekel Ex

Niemand bekommt es gerne mit, dass die eigene Freundin, mit der man glücklich seit vier Jahren zusammen ist, für ein recht stattliches Taschengeld fremdvögelt - und zwar im gemeinsamen Schlafzimmer. Sie meinte, es wäre nur ein Taschengeld und es gehe ja nur um das Körperliche. Sie wäre auch keine Escort-Dame, natürlich nicht. Dieses Schlüsselerlebnis ist nun etwa ein halbes Jahr her - lange genug, um meinen Racheplan durchzuführen. Aus gemeinsamen Tagen hatte ich noch einen Schlüssel, den ich ihr auch ziemlich bald in den Briefkasten warf, allerdings nicht ohne ihn nachzumachen. Man weiß ja nie, wozu man den benötigt.

Beim Herausbringen des vollen Müllsackes aus dem speziellen Katzenmülleimer, den ich wegen meines kleinen Katers besitze, kam die Idee. Zwei gesammelte und in der Garage gebunkerte Säcke voller Katzenausscheidungen später ging es los. Ich fuhr damit in ihre Wohnung, die Ex-Freundin im Urlaub wissend, und schleuderte drei volle Katzenkotplastiksäcke mit jeweils vielleicht zwei Kilo Inhalt im Helikopterstyle durch ihre 30-qm-Bude. Verflixt, dass aufgrund der erhöhten G-Kräfte diese Säcke schnell rissen und ihren Inhalt gleichmäßig in der Studentenbude verteilten! Drei Tage darauf rief ich - als ihr Nachbar - beim Vermieter an, hektisch etwas von "Wasser läuft da aus der Wohnung" und "Rohrbruch" faselnd.

Ich weiß nur, dass meine nette Ex etwa zur selben Zeit zusammen mit ihrem neuen Typen, dem hinzueilenden Vermieter sowie der Installateurfirma in der, zu der Zeit seit einer halben Woche vor sich hingasenden, Angelegenheit eintrafen. Die Polizei stellte die Ermittlungen schnell ein. Ich beichte, dass ich allen Ernstes die Fäkalien meiner unschuldigen Katze in der Garage aufbewahrte, um so eine Aktion durchzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00038860 vom 28.10.2016 um 12:02:05 Uhr (19 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund ist scheiße im Bett!

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Begehrlichkeit Lügen Falschheit Partnerschaft

Mein Freund und ich sind seit vier Jahren zusammen und ich muss sagen: Er ist echt schlecht im Bett. Er ist ein toller Mensch und ich will mein Leben mit ihm verbringen, nur bin ich mittlerweile nach jedem Sex frustriert. Wenn er mich oral bedient, fühlt es sich wie rumstochern an und ist unangenehm bis schmerzhaft. Wenn er es mit der Hand versucht, dann ist er fast immer falsch, und selbst wenn er richtig ist, kann ich nicht loslassen, weil er nach einiger Zeit ganz ungeduldig wird und einfach nur motorisch an mir rumreibt, was vom Tempo und der Art wieder richtig unangenehm ist und mich dann einfach nur noch wütender macht. Und beim Akt selbst hat er keine Ausdauer, kommt viel zu schnell und ist zusätzlich grob.

Ich bin jedes Mal unbefriedigt und wütend. Ich würde es ihm gerne sagen, aber nach so vielen Jahren will ich ihn nicht verletzen. Ich weiß, dass er sehr gekränkt wäre und ihm das richtig schlimm zu schaffen machen würde, da er generell viel Lob und Zuwendung braucht. Wenn er mich also fragt, ob es mir mit ihm überhaupt gefällt, sage ich ja, obwohl ich am Liebsten schreien würde.

Beichthaus.com Beichte #00038855 vom 25.10.2016 um 22:50:24 Uhr (29 Kommentare).

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Die Macken meines Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Kollegen

Ich (m/29) mag die herrische und rechthaberische Art eines Kollegen nicht. Er hat diverse Macken: Er lässt alle Türen der Toilette offen, um sie nicht anfassen zu müssen, oder legt den Müll auf den Container, um sich hier nicht zu beflecken. Ferner ist der Kollege selbst nicht ohne Migrationshintergrund, aber in einer nationalistischen Partei. Daher säe ich Zwietracht zwischen ihm und allen anderen im Büro. Außerdem schließe ich alle Türen auf der Toilette und lege zusätzlichen Müll auf den Container. Ich bitte um Vergebung und versuche, mein Verhalten zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00038854 vom 25.10.2016 um 05:40:29 Uhr (10 Kommentare).

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Die Stromkosten meiner Scheißnachbarn

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Boshaftigkeit Verschwendung Hass Nachbarn

Ich (w/24) hasse meine Nachbarn abgrundtief und treibe deswegen absichtlich die gemeinsamen Stromkosten jährlich um bestimmt einen Euro in die Höhe. Alles fing damit an, dass mein Freund und ich zusammengezogen sind. Etwa einen Monat vor dem Einzug haben wir die Wohnungsschlüssel bekommen und hatten Zeit zum Renovieren. Erst nach diesem Monat, also zum Einzugstermin, haben wir uns bei den betroffenen Nachbarn, auch die "Scheißnachbarn" genannt (beide circa Ende 20), vorgestellt. Das fanden die Scheißnachbarn natürlich total doof und viel zu spät.

Nach einiger Zeit fingen die dann, an sich bei uns zu beschweren. Wir würden die Haustür zu laut schließen. Wir selbst wären zu laut im Flur. Unsere Schuhe (Gummisohle!) seien morgens im Flur ebenfalls zu laut. Unsere Garagenzufahrt sollten wir doch öfter von Unkraut befreien. Unsere Wäsche würde viel zu lange auf der Wäscheleine hängen - wir teilen uns übrigens mit den zwei Parteien fünf Wäscheleinen, von denen wir lediglich die Hälfte benutzen. Die Scheißnachbarn blockieren aber tatsächlich alle Leinen und das auch teilweise für fast eine Woche am Stück.

Unsere Moppeds sollten wir doch die steile Garageneinfahrt nicht hochfahren. Das wäre zu laut. Manchmal bekommen wir auch SMS, dass wir doch alle Kellertüren schließen sollen, weil dem Herr Scheißnachbarn das "total auf den Sack geht", wenn eine Tür offenstünde. Als eine Tür sogar mal verschlossen war, hat der Kacknachbar sich kurzerhand selbst zum Hausmeister ernannt und sämtliche Kellerschlüssel abgezogen. Diese verwahrt er seitdem bei sich in der Wohnung. Diese Liste könnte ich noch weiterführen.

Der springende Punkt ist jedoch, dass ich aus lauter Hass und Boshaftigkeit nun absichtlich jedes Mal das Flurlicht einschalte. Auch tagsüber, obwohl genug Licht vorherrscht. Und wenn das Licht nach einer Minute wieder ausgeht, schalte ich es wieder ein. Auch, wenn ich noch vor Erlöschen wieder in unserer Wohnung bin und das Licht nicht gebraucht hätte. Ich verschaffe mir Genugtun mit der Vorstellung, dass der doofe Nachbar sich darüber ärgern würde, sollte er es herausfinden. Manchmal stelle ich mir sein rotanlaufendes Meerschweinchengesicht vor, wenn er mir über den Weg läuft. Ich bitte für mein kindisches Verhalten um Absolution. Und um angenehme Nachbarn.

Beichthaus.com Beichte #00038851 vom 24.10.2016 um 23:57:20 Uhr (18 Kommentare).

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Ey, hast du einen Freund?

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Vorurteile Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass ich männlichen Farbigen seit einer Weile immer aus dem Weg gehe. Nicht, weil ich per se etwas gegen farbige Menschen habe, sondern weil nun schon über Monate permanent - weiß Gott wieso - nur von diesen Männern auf der Straße oder im Bus plump angesprochen und in gewisser Weise auch belästigt werde. Mein Familienstatus und so etwas sind privat und gehen niemanden etwas an. Man fragt fremde Leute nicht danach! Im Bus fahre ich abends gar nicht mehr allein, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist oder noch einen Mann dabei hat, passiert so etwas auch nie. Bis dahin ist es mir noch nie untergekommen, dass man direkt etwas derart Privates gefragt wird, ohne dass man sich vorher gut unterhalten hat. Schon gar nicht auf der Straße oder der Zappelbude hat man mal so etwas mitbekommen.

Mir ist bewusst, dass es sich bei der Dreistigkeit um eine Charaktereigenschaft handelt, die nichts mit der Pigmentierung einer Person zu tun hat und vielleicht ist es auch nur ein dummer Zufall, dass ich immer Pech mit Menschen mit diesem optischen Merkmal habe. Aber ich habe meine Konsequenz gezogen, auch wenn sie leider nicht politisch korrekt ist. Deswegen traue ich mich auch nicht, da mit jemandem drüber zu sprechen und es tut mir selbst leid, dass ich dort unter anderem auch Männern aus dem Weg gehe, die nicht so drauf sind.

Beichthaus.com Beichte #00038850 vom 24.10.2016 um 15:45:52 Uhr (39 Kommentare).

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