Doppelleben auf dem Papier

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Maßlosigkeit Habgier Betrug Internet

Ich beichte, dass ich nahezu überall ein Doppelleben auf dem Papier führe. Ich nutze nämlich meinen ersten und zweiten Vornamen getrennt für so ziemlich alle Internet-Konten, die man haben kann. Dies hat in der Regel nahezu immer finanzielle Vorteile.

Beichthaus.com Beichte #00026211 vom 05.05.2009 um 18:36:50 Uhr (19 Kommentare).

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Exotischer Heuschnupfen

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Schamlosigkeit Dummheit Berlin

Exotischer Heuschnupfen
Seit meiner frühsten Kindheit verbringe ich jedes Frühjahr mit roten Augen, tief verschnupfter Nase, angeschwollenem Gesicht und krächzender Stimme. Kurz und knapp: Heuschnupfen. Hat damals sogar für eine Ausmusterung gereicht. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen eben diese Jahreszeit hassen gelernt, die alle anderen Menschen so sehr lieben. Aber nun kam endlich meine Rache. Mein kurzer Triumph. Folgende Situation: Ich stehe, aufgequollen, verschnupft, mit rot unterlaufenen Augen, mich vor mir selbst ekelnd, im Treppenhaus eines bekannten Kaufhauses und warte auf den Aufzug. Ein Freund ruft an. Wir telefonierten nur ganz kurz, um ein Treffen zu bestätigen. Als wäre alles abgesprochen gewesen, verabschieden wir uns genau kurz VOR dem Moment, als die Aufzugtür sich öffnet. Ich erkannte meinen Moment der Rache! Ich ging einfach in den überfüllten Aufzug (7 Menschen, darunter Mutter mit Kinderwagen, Rentnerpaar und simulierte, immer noch das Handy am Ohr, ein Telefonat. Habe mich genau zwischen diese Spinner gestellt. Und Folgendes in mein Handy gequatscht:

"Jo, bin gestern nach Hause gekommen"
*Heuschnupfen-Nieser*
"Nee, in Frankfurt gelandet"
*HAAAAAAAAAAATSCCHIIIIIIIII*
*HEUSCHNUPFEN-TRÄNEN-AUSWISCH*
"Guadalajara"
*Hust*
"NEIN! Mexico!"

Bedarf es einer weiteren Erklärung, dass ich ab der nächsten Etage alleine im Fahrstuhl war? Sonderbar, wie die alle in der nächsten Etage quasi panisch rausgestürmt sind.

Beichthaus.com Beichte #00026206 vom 04.05.2009 um 22:08:47 Uhr in 10789 Berlin (Tauentzienstr. 21) (52 Kommentare).

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“Folge

Partygeschenk

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Dummheit Tübingen

Partygeschenk
Ich (m/20) beichte, dass ich in der Disko, wenn mir langweilig ist, Penis-Bilder an alle Handys versende, die zufällig ihr Bluetooth an haben. Mir macht es einen riesen Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00026203 vom 04.05.2009 um 16:06:49 Uhr in 72072 Tübingen (Karlstraße 8) (31 Kommentare).

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Keine Verwendung für Gesundheitsprodukte

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Falschheit Lügen Telefon Gesundheit Köln

Ständig klingelt das Telefon bei mir zu Hause. In vielen Fällen ist das schnurlose Telefon nicht auf der Station und man muss sich schleunigst durch die Wohnung suchen, um den eventuell wichtigen Anruf entgegen zu nehmen. Vor ein paar Wochen war dann am anderen Ende, wie so oft, eine nette Telefonklinkenputzerin, die mir etwas andrehen wollte. In diesem Falle ging es um ein Gesundheitspaket, monatliche Lieferung selbstredend. "Gesundheit ist ja schließlich immer aktuell und das Wichtigste im Leben!", war der verlockende Versuch, mir 19,90 Euro monatlich aus der Tasche zu ziehen. Nun, ich bin ein menschenfreundlicher, offener Mensch, der jedem eine Chance gibt, mit mir in Kontakt zu treten, sonst wüsste ich ja nicht, wie viel mich der Spaß gekostet hätte. Leider musste ich der netten Dame dann erläutern, dass ich (24/m) leider an unheilbarem Hodenkrebs erkrankt bin und nicht glauben würde, dass mich das Allerlei an Nahrungsergänzungsmitteln und isotonischen Tränken noch über das restliche halbe Lebensjahr, welches mir voraussichtlich noch bleibt, gesund machen kann. Hörbar betroffen entschuldigte sie sich, sprach mir gebetsmühlenartig beste Wünsche und viel Kraft auf dem letzten Weg zu. Dann verabschiedete sie sich. Ich bin kerngesund und hoffe, meine Telefonnummer wurde nach diesem Telefonat zumindest aus einer der zig Nepper-Listen gelöscht.

Beichthaus.com Beichte #00026202 vom 04.05.2009 um 15:21:52 Uhr in 50670 Köln (Hansaring 30) (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Pinkel-Flasche

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Ekel Feigheit Unreinlichkeit Innsbruck

Vor wenigen Tagen waren bei uns Handwerker im Haus um neue Leitungen zu legen. Aus diesem Grund war bei uns für mehrere Stunden auch das Wasser abgesperrt worden. Wie es der Zufall so wollte, musste ich während dessen jedoch unglaublich dringend auf die Toilette. Und da ich weder die WCs benutzen konnte, noch in den Garten gehen wollte, entschloss ich mich kurzerhand dazu, in eine Plastikflasche in meinem Zimmer zu pinkeln. Als die Wasserleitung wieder aufgedreht worden war, leerte ich alles fein säuberlich ins WC, die Flasche stellte ich jedoch einfach auf den Badezimmerschrank, wo sie bis heute in der Früh stehen blieb. Meine Schwester hatte sich nämlich entschlossen, die Flasche mit Wasser zu füllen und mitzunehmen - auf eine längere Zugfahrt. Da ich mich schämte, ihr zusagen, dass ich die Flasche vorher zum reinpinkeln benutzt hatte, ließ ich sie einfach die Flasche mitnehmen. Doch eigentlich tut sie mir leid, und ich finde es echt widerlich, dass sie aus meiner angepinkelten Flasche trinken muss, doch ich war zu feige und jetzt ist es zu spät.

Beichthaus.com Beichte #00026200 vom 03.05.2009 um 20:06:20 Uhr in Innsbruck (15 Kommentare).

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