Verlorene Unterwäsche

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Neugier Wien

Im Sommer ziehe ich mir unter einem Kleid oft einen Tanga an, der seitlich zu binden ist. Dann verknote ich das Ganze allerdings absichtlich schlecht, sodass ich das Höschen irgendwann zwangsläufig verliere. Ich mache das, um die Reaktionen der Leute zu sehen. Manche laufen mir nach, um mir meine Unterwäsche zurückzubringen, viele stecken sie aber auch ein. Aber allein die ungläubigen Blicke der Passanten, wenn ich meine Unterwäsche beim Gehen verliere, versüßen mir jedes Mal den Tag. Ich tue niemandem weh damit, habe immer frische Unterwäsche an und deshalb denke ich auch nicht daran, damit aufzuhören. Jedenfalls nicht, solange es diese Tangas für knapp 50 Cent gibt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032049 vom 13.10.2013 um 22:51:55 Uhr in 1180 Wien (Wallrißstrasse) (22 Kommentare).

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Das Salz im Essen

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ab und zu schütte ich absichtlich Salz in das Essen, das meine Frau für die Familie gekocht hat. Warum ich das mache? Nun, ich arbeite hart und lange. Und meine Frau hat dann ein schlechtes Gewissen und versucht, es mir überall recht zu machen. Und das gefällt mir natürlich - vor allem die Nächte werden dann besonders toll. Ich nutze es einfach schamlos aus, dass mir dann sozusagen jede Tür offensteht.

Beichthaus.com Beichte #00032039 vom 12.10.2013 um 23:00:17 Uhr (18 Kommentare).

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Hallo!

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich möchte gerne beichten, dass ich ab und an versuche, etwas Farbe in meine so triste und farblose Welt zu bringen. Deshalb bringe ich Passanten gerne in peinliche Situationen. Wenn ich zum Beispiel an einer Ampel neben einer Person stehe, hole ich mein Handy raus und sage einfach laut "Hallo". Die Menschen gucken dann immer schnell weg und tun so, als hätten sie sich gar nicht angesprochen gefühlt. Gestern erst habe ich das wieder getan. Ich ging hinter einem Jungen her und habe dann gemerkt, dass er immer schneller wurde. Zu meinem Glück musste er dann über dieselbe Ampel wie ich. Natürlich habe ich die Situation ausgenutzt, das Handy gezückt, es an mein Ohr gehalten und einmal laut "Eeeey!" gesagt. Er drehte sich auch wie gewünscht um und hat mich komisch angeschaut, dann hat er sich aber ganz schnell wieder zurückgedreht. Das war ihm offenbar so peinlich, dass er, sobald die Ampel grün wurde, zum schnellen Gang ansetzte. Ich folgte ihm noch eine Weile, aber dann ist er mir leider entwischt, als er in einen Hinterhof abbog. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich die Menschen in solche Situationen bringe.

Beichthaus.com Beichte #00031999 vom 04.10.2013 um 16:29:48 Uhr (15 Kommentare).

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An der Kasse eingenebelt

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Ekel Peinlichkeit Schamlosigkeit Sinsheim-Hilsbach

Ich (w) hatte gestern den ganzen Tag lang totale Blähungen. Man hörte sie nicht, man roch sie nicht, aber sie waren da. Ich musste nach der Arbeit noch etwas einkaufen, und als ich an der Kasse stand, konnte ich nicht anders, als ordentlich einen fahren zu lassen - zum Glück wieder lautlos. Aber ich gebe zu, es stank wider Erwarten mörderisch. Ich sah diskret nach vorn, aber keiner guckte blöd nach hinten zu mir. Dann drehte ich mich unauffällig um und sah hinter mir eine Dame, die einen offensichtlich schwerbehinderten jungen Mann in einem Rollstuhl vor sich herschob. Es tut mir leid, dass ich ihn so eingenebelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031980 vom 01.10.2013 um 21:37:57 Uhr in Sinsheim-Hilsbach (13 Kommentare).

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“Beichte

Notgeile Trunkenbolde

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Dummheit Trunksucht Schamlosigkeit Boshaftigkeit

Ich möchte beichten, dass ich ein oberflächlicher, notgeiler Trunkenbold bin. Doch dazu später mehr. Es begann an einem Samstagabend. Ich wurde von einer Arbeitskollegin eingeladen, die ich schon seit vielen Jahren kenne und die für mich eine Art Schwester geworden ist. Naja, auf jeden Fall war der Plan, dass wir bei ihr vorglühen und dann zu der nahegelegenen Partymeile fahren. Neben mir hatte sie noch zwei ihrer Freundinnen eingeladen, die ich auch schon kannte. Nach ein paar Flaschen Bier und Wein zogen wir dann los, um feiern zu gehen. In einer Kneipe traf ich dann schließlich einen alten Kumpel, mit dem ich ein paar Bierchen zischte. Als wir dann alle gut dabei waren - oder fast schon zu gut - zeigten die beiden Freundinnen meiner Kollegin Interesse an meinem Kumpel und mir. Meine Kollegin war derweil unterwegs, um andere Freunde zu treffen. Besoffen, wie wir waren, hatten wir es uns zum Ziel gesetzt, schlanke Frauen klarzumachen, die doch bitte aussehen sollten wie Models. Doch statt dann nett darauf hinzuweisen, dass wir an den beiden Mädels kein Interesse haben, ließen wir sie bösartig abblitzen. Wir wiesen sie darauf hin, dass ihr Körperbau uns zu kräftig erscheint, und schaukelten das hoch. Ich beichte, dass wir oberflächlich, arrogant und selten dumm waren und mir das im Nachhinein fürchterlich leidtut. Wir hatten einfach zu viel getrunken. Das Ende vom Lied war übrigens, dass wir in ein nahegelegenes Laufhaus gerannt sind - und das, obwohl wir die beiden wahrscheinlich hätten abschleppen können.

Beichthaus.com Beichte #00031977 vom 01.10.2013 um 00:53:04 Uhr (11 Kommentare).

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