Einreisekarte

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Flug & Co. Ägypten

Als ich mal nach Hurghada/Ägypten in Urlaub geflogen bin, saß im Flugzeug auf den Sitzen neben mir ein Pärchen. Die Zwei haben den ganzen Flug nur gepennt und sich breit gemacht, als ob ihnen das Flugzeug gehört. Das hat mich schon ziemlich genervt. Nach der Hälfte des Fluges kam die Flugbegleiterin und verteilte die Visumanträge, die man ausfüllen muss, um in Ägypten einreisen zu dürfen. Die Beiden neben mir haben immer noch tief und fest geschlafen, also habe ich ihre Visumzettel in Empfang genommen und in der Tasche vor meinem Sitz verschwinden lassen. Die Zwei haben gar nicht mitgekriegt, dass man die Teile überhaupt braucht und hatten dann am Flughafen riesige Probleme und Panik, weil sie nicht einreisen dürften und sie nicht wussten was sie machen sollten. Ich hoffe, dass sie den ganzen restlichen Tag auf dem heißen Flughafen verbracht haben, während ich schon im Hotel an der Bar saß und mich hab voll laufen lassen. Das geschieht denen ganz recht und ich bereue nichts. Also wenn Ihr euch das nächste mal im Flugzeug breit macht und dem Sitznachbarn auf die Pelle rückt, denkt besser daran.

Beichthaus.com Beichte #00021808 vom 20.05.2007 um 14:01:49 Uhr in Ägypten (Hurghada) (8 Kommentare).

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Behinderung in der Spielbank

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Ungerechtigkeit Vandalismus Arbeit

Bei meiner Ausbildung zum Croupier in einer deutschen Spielbank hatte ich eine heftige Auseinandersetzung mit dem Tisch-Chef, weil ich eine Behinderung beim Bewerbungsgespräch nicht angegeben habe, um den Job zu bekommen. Ich randalierte heftig, wurde vom Sicherheitspersonal der Spielbank hinauseskortiert und bekam ein Jahr Hausverbot. Ich wünsche denen alle Kartenleser der Welt an den Hals!

Beichthaus.com Beichte #00021688 vom 06.05.2007 um 20:58:32 Uhr (1 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Abrackern für den Traumberuf

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Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung

Ich muss einfach mal Dampf ablassen! Zum zweiten Mal hintereinander mache ich ein sechs wöchiges Praktikum in meinem Wunschjob, natürlich kostenlos und unentgeldlich, so blöd wie ich bin. Jeden Tag fahre ich eine Stunde hin und eine Stunde zurück mit dem Fahrrad. […]
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Beichthaus.com Beichte #00021627 vom 04.05.2007 um 23:59:20 Uhr (2 Kommentare).

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3.000 Euro Brutto mit 20 Jahren

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Ungerechtigkeit Schamlosigkeit

Ich war die Woche in Köln. Nicht nur, dass sich da sehr komische Leute rumtreiben, z. B. ein Opa im Rollstuhl mit CD-Player voll aufgedreht und sich dann über die Jugend beschwert, wie rücksichtslos und egoistisch sie doch wäre, nein, auch waren da Studenten von der WWF. Ich war gerade im Gedanken woanders und wollte wieder zum Bahnhof, auf einmal stand Patrick - so hieß der Student mit österreichischem Dialekt vor mir. Er fragte, ob ich nicht eine Minute Zeit hätte. Ich sagte, dass ich zum Zug will, aber er meinte mich über die Machenschaften seines Vereins aufklären zu müssen.

Nun gut, er fragte mich dann wie ich heiße, ich habe dann einfach mal Peter gesagt, hab leicht gezögert, aber er hat es trotzdem ernst genommen. Naiv. Nach fünf Minuten in denen er mir erzählte er könne ja als Student leider nur 5 Euro im Monat spenden, mein Lebensstandard würde sich ja nicht verschlechtern, wenn ich am Wochenende mal ein Bier weniger trinke, usw. Er würde ja verstehen ich könnte als gerade 18-jähriger Schüler auch nur wenig spenden und das wäre ja in Ordnung. Er wollte doch glatt, dass ich vor Ort auf der Straße einen Mitgliedsantrag unterschreibe. Ich habe mich gegen die Angabe von falschen Daten entschieden und ihm gesagt, wenn ich wirklich wollte, würde ich das von Zuhause machen, trotzdem diskutierte er noch zwei Minuten mit mir rum, ehe ich mit Flyer in der Hand den Stand verließ.

Ich hätte gerne seinen Gesichtsausdruck gesehen, wenn er wüsst,e dass ich mit 20 jeden Monat knapp 3.000 Brutto auf dem Lohnstreifen stehen habe, trotzdem habe ich keine Lust zu spenden. Den Flyer habe ich mir dennoch auf der Heimfahrt durchgelesen, er liegt sogar noch auf meinem Schreibtisch - aber nur weil ich zu faul war, ihn wegzuschmeißen. Ich hasse es, in der Fußgängerzone angelabert zu werden, ich bin einfach zu gutmütig, um direkt weiter zu gehen und die Leute zu ignorieren. Außerdem zieht die Masche, dass ich noch Schüler bin nicht mehr, gibt zwar 17-Jährige, die größer sind als ich (immerhin 1,90), aber die haben dann meistens nicht so ein breites Kreuz.

Beichthaus.com Beichte #00021617 vom 04.05.2007 um 06:55:27 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Verjagt nicht Superman!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin ein gelernter Chemielabor-Techniker, ausgebildet wurde ich in der österreichischen Bundesheer und hatte einen hervorragenden Chef, der mir mein unternehmerisches Denken beigebracht hat. Es ist schon lange her, dass ich von dem Staat Österreich systematisch durch den Heeresreform gekündigt wurde. Aber Monate bevor Ich gekündigt wurde, hat mein Chef heimlich vor meine Kolleginnen um mich bei den Vorständen gekämpft. Genau weiß ich nicht warum. Aber ein Teil meiner Kolleginnen wollten mich nicht mehr ins Team haben, weil Ich immer zu spät komme und viel zu oft Pausen mache, Sie wissen nur nicht. dass Ich fast jeden Tag um das gleiche Zeit von der Arbeit weggehe, wie mein Chef. Ich war nicht so der jemand, pünktlich um die Uhrzeit kommt und weggeht, wann es mir vorgeschrieben wurde. Ich bin einfach geblieben, bis meine Aufgaben für den Tag erledigt sind und das sind erheblich mehr, als von meine andere Kolleginnen zusammen... Und dafür habe ich nicht mal Extras verlangt.

Nach meiner Kündigung wurde Ich jahrelang Arbeitslos, weil Ich Angst vor Versagen habe, Angst dass Firmen mich abweisen. Hin und wieder ging ich bei Vorstellungsgespräche mit positiven "Energien", aber immer wieder wenn sie mich abwiesen, musste Ich meine Mut, Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit immer auf das Neue, aufbauen. Nun habe Ich mich vor paar Monaten in der IT-Branche selbstständig gemacht und eine Firma gegründet und genieße jeden Cent, den ich verdiene und freue mich riesigst, wenn ich neue Aufträge bekomme. Ich verdiene zwar noch nicht so viel wie bevor ich gekündigt wurde, aber ich fühle mich damit bestätigt, wenn meine Kunden gute Feedbacks geben. Ich möchte auch an die Human-Resource Managern appellieren, dass Sie nicht so viel von einem Kandidaten verlangen sollten, seien Sie einfach froh, wenn ein Superman vor Ihnen steht. Ansonsten laufen Sie in Gefahr einen Möchtegern Nichtskönner, der vorgibt ein Superman zu sein, in Ihrer Firma einzustellen und wirkliche Superman zu verjagen. Überlegen Sie also was Sie wirklich brauchen bevor Sie eine Stellungsbeschreibung schreiben. Grüße, Mark

Beichthaus.com Beichte #00021581 vom 01.05.2007 um 20:32:36 Uhr (5 Kommentare).

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