Das Pilzguthaben

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Betrug Morallosigkeit Habgier Telefon Internet Krumbach

Ich spiele ein Onlinespiel (pay2win) und nutze die Gutmütigkeit anderer aus, um dort mein Pilzguthaben aufzuladen. Ich gehe in Chatrooms im Internet und frage andere "ob sie mir helfen könnten, mal kurz meine "kostenlose" Telefonnummer anzurufen, um zu schauen, ob sie durchkommen." In Wahrheit rufen sie dann eine Nummer an, die zehn Euro kostet und die mir Pilze verschafft. Das hat bis jetzt bereits vier Mal geklappt und ich freue mich, 40 Euro einfach "bekommen zu haben." Im Nachhinein tut mir das auch etwas leid, sie wollten mir ja nur helfen. Aber der Pilzdealer wird es mir danken.

Beichthaus.com Beichte #00033796 vom 21.08.2014 um 01:32:45 Uhr in 86381 Krumbach (Asternweg) (9 Kommentare).

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Der Wegwischer

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Engherzigkeit Hochmut Neurosen Zwang Bahn & Co. Angelbachtal

Der Wegwischer
Auf der täglichen Heimfahrt mit der S-Bahn gibt es einen komischen Typen. Ich glaube, er fährt immer mit der gleichen S-Bahn - immer um die gleiche Uhrzeit. Er steht auch immer an der gleichen Tür und sitzt nie. Da mein Leben offensichtlich unregelmäßiger ist als seines, sehe ich ihn aber nur manchmal. Ich denke, dass er nicht geistig behindert ist, aber eine heftige Macke hat er auf jeden Fall: Wenn ihn jemand im Vorbeigehen berührt, schaut er denjenigen böse an und wischt dann mit der Hand die berührte Stelle ab - als ob das irgendwas bringen würde. Im Berufsverkehr hat er dann manchmal ganz schön viel zu wischen. Aber das Beste ist, wenn seine Station kommt und er aussteigt. Er wartet dann immer ungefähr fünf Sekunden und hofft wohl, dass jemand anderes auf den Türöffner drückt. Dann verlässt er die S-Bahn rückwärts und biegt noch rückwärts rechts ab. Dann startet er vorwärts den Weg. Er parkt quasi aus, wie man es mit einem Auto machen würde. Ich freue mich immer, wenn ich ihn sehe, weil ich weiß, dass die Show bald losgeht. Es tut mir leid, dass ich mich über die Zwangshandlungen eines psychisch gestörten Mannes amüsiere. Andererseits ändert es nichts, wenn ich das nicht täte. Ich lache ihn ja auch nicht aus, ich grinse nur in mich hinein.

Beichthaus.com Beichte #00033792 vom 20.08.2014 um 12:13:41 Uhr in Angelbachtal (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neid auf die glückliche Beziehung der Freundin

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Neid Eifersucht Zwietracht

Ich (W/26) bin die wohl schlechteste Freundin aller Zeiten. Meine beste Freundin hat sich in einen Mann verliebt, der wirklich in der ganzen Stadt wegen seiner wechselnden Geschlechtspartnerinnen bekannt ist. Ich hab oft versucht sie davor zu bewahren, dass er ihr das Herz bricht. Die beiden waren ungefähr 2 Jahre ein paar ohne, dass er sie verletzt oder betrogen hat. Ich konnte das nicht wirklich ertragen, das sie ständig davon gesprochen hat Ihn zu heiraten und Kinder zu bekommen. Der Höhepunkt war, als er ihr vor sechs Wochen wirklich einen Antrag gemacht hat und sie ihm zur Krönung von ihrer Schwangerschaft erzählt hat, da sind bei mir sämtliche Leitungen irgendwie gebrochen und ich hatte so ein seltsames Gefühl von Ungerechtigkeit in mir. Letzte Woche bin ich zur Wohnung der beiden und habe ihn sozusagen überrascht und meinen Besuch damit getarnt das ich für sie eine Baby Party schmeißen möchte. Er hat es natürlich geglaubt und sich unglaublich darüber gefreut, dass sie so eine nette Freundin hat.

Ich wusste, dass er im nüchternen Zustand noch nicht mal meine Hand halten würde, weil sie es geschafft hat aus ihm einen treuen Mann zum heiraten zumachen. Also habe ich ihm immer weiter Wein ausgeschenkt bis er wirklich kaum noch gerade sitzen konnte. Selbst da hat er nicht daran gedacht mit mir zu schlafen und ständig Nein gelallt. Also musste ich ihn ausziehen und hab mich selbst nackt neben ihm gelegt und auf meine beste Freundin gewartet. Als sie kam war sie natürlich ziemlich sauer und verletzt und hat mich rausgeschmissen, mit ihm hat sie am nächsten Schluss gemacht und ist zu ihren Eltern gezogen. Er kann sich natürlich nicht erklären wieso er schwach geworden ist und versucht sie wieder zurück zu bekommen aber sie ist so verletzt dass sie mit keinem von uns sprechen will. Ich weiß ich hab etwas schreckliches getan was ich meiner glücklichen schwangeren besten Freundin nie hätte antun dürfen, aber ich war einfach so schrecklich eifersüchtig auf ihr Glück während bei mir gar nix lief.

Beichthaus.com Beichte #00033763 vom 15.08.2014 um 10:16:57 Uhr (46 Kommentare).

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Die Erlebniswohnung

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Prostitution Wollust Dummheit Waghalsigkeit Sex Berlin

Die Erlebniswohnung
Ich (m/37) habe gerade in der Zeitung vom neuen Prostitutionsgesetz gelesen, mit dem künftig Gang-Bang-Partys verboten sein sollen. Das hat bei mir ein längst verdrängtes Ereignis in Erinnerung gerufen. In einer Testosteron-Überschuss-Laune heraus bin ich in die sogenannte "Erlebniswohnung" gegangen. Der Name ist da tatsächlich Programm. Ich dachte mir, ich gehe gleich um 12.00 Uhr mittags hin, damit nicht so viele andere Herren anwesend sind. Leider falsch gedacht. Bereits vor Einlass tummelten sich ein Dutzend Männer vor dem Haus und im Treppenhaus. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte ich umkehren sollen. Aber naja, die Neugier und der Drang nach Frischfleisch war dann doch zu groß. Vom türkischen Puffvater gab es dann gegen Zahlung von 89 Euro ein Handtuch. Ab ging es in den Erlebnisraum, wo schon etwa 10 starrende Männer mit der typischen Handbewegung um ein Bett herumstanden. Fünf Männer tummelten sich auf dem Bett. Und wenn man Glück hatte, erkannte man auch die Dame, um die sich alles drehte. Ja, richtig gelesen! Eine Dame und circa 15 Männer. Nicht, wie im Internet beworben, 10-12 Frauen. Ein paar Frauen saßen in der Küche, sollten aber erst später einzeln im Halbstundentakt zum Einsatz kommen. Es war ein Gedränge und Geschüttel, bei dem man kaum eine Chance hatte, zum Zug bzw. zur vollbusigen Blondine zu kommen. Irgendwie wollte ich auch gar nicht von 15 dicken, dünnen, jungen und alten Männern angestarrt und bespritzt werden.

Ich verzog mich in die Küche, wo es Snacks und Bier gab. Nach und nach kamen die bereits befriedigten Männer auch ans Buffet. Man beäugte sich unauffällig. Zu hören waren nur die Stöhn- und Klatschgeräusche aus dem anderen Raum und der Türke, der ständig neue Männer hereingelassen hat. Irgendwie wollte ich 89 Euro nicht umsonst ausgegeben haben. Schichtwechsel, eine schlanke Brünette mit dicken Lippen nahm ihre Arbeit auf und nach 10 Minuten hatte ich Glück, da mittlerweile mehr Männer in der Küche, als auf der Spielwiese waren. Ich schnappte mir ein Kondom und wollte mich von ihren Blaselippen beglücken lassen. In diesem Moment kam der Türke rein und schnauzte mich in Ghetto-Deutsch an, warum ich ein Kondom fürs Blasen verwende. Ich wollte keinen Stress und nahm es mit ungutem Gefühl wieder runter. Irgendwie konnte ich nicht kommen. Die gaffenden Typen drum herum und dann das Ekelgefühl. Schließlich hatten ihr ein paar Minuten zuvor erst drei andere Typen in den Mund gespritzt.

Ich bin sicher kein Weichei, aber das war nicht mein Ding. Ich ging unbefriedigt nach Hause. Der Türke fragte noch, wo ich hinwolle und ich könne später am Tag noch einmal kommen, aber nein danke. Nie wieder! Ich bereue, dass ich 89 Euro verschwendet habe. Ich bereue, dass ich das Kondom nicht weiter verwendet habe. Ich bereue, dass ich meine Freundin betrogen habe. Ich bereue, dass ich so einen Scheiß mitgemacht habe. Ich habe seither regelmäßige Gesundheitschecks gemacht, es ist alles in Ordnung. Es gibt Typen, die da scheinbar jede Woche hingehen, deren Krankheiten möchte ich nicht haben. Ich schäme mich auch für die Dummheit der Prostituierten, die für Geld ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Fantasie sollte Fantasie bleiben. Das ist jetzt über ein Jahr her und ich bin nie wieder zu Prostituierten gegangen. Ich bin dafür, dass solche Partys verboten werden. Der Staat muss die Menschen vor ihrer eigenen Dummheit bewahren.

Beichthaus.com Beichte #00033762 vom 14.08.2014 um 09:13:47 Uhr in 12043 Berlin (Karl-Marx-Str. 155) (48 Kommentare).

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“Beichte

Verzogene Kinder von verzogener Mutter

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Zorn Kinder Bahn & Co.

Heute war ich (m/25) in der U-Bahn und schon an der Station fiel eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf. Die beiden Kinder rissen Absperrband an der Haltestelle ab, was von der Mutter nur mit einem lustlosen "Hört doch mal auf" kommentiert wurde, auf das die Kinder nicht gehört haben. Dann, in der relativ leeren U-Bahn, sind die Kinder auf den Sitzen rumgesprungen, haben laut über die "fette Kuh" ein paar Sitze weiter gelacht und die Mutter schien es inzwischen aufgegeben zu haben, irgendwas zu unternehmen. Als einer dann mit seinem Handy ein Foto von mir gemacht hat und stolz zum anderen gesagt hat "Ich habe den Penner da fotografiert", reichte es mir. Ich nahm ein Kondom aus meiner Sporttasche, ging zu den Jungs, nahm das Handy weg und löschte die Fotos, bevor ich es im Umdrehen auf den Sitz geworfen habe. Die Mutter war nun aber doch energischer und beschimpfte mich wegen des für kurze Zeit in Beschlag genommenen Handys. Ich antwortete, dass ich auch die Polizei zum Löschen hätte holen können, aber dass mir leider die Zeit fehle. Dann habe ich gefragt, ob es sich um ihre Kinder handelt. Als sie diese Frage bejahte, antwortete ich ihr, dass sie sich bitte nicht mehr fortpflanzen soll, solange sie nicht auf ihre Kinder aufpassen kann - und überreichte ihr das Kondom. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass ich überreagiert habe. Ich kannte ja die Lebensumstände der Dame nicht und war vielleicht zu hart. Aber zumindest waren sie und die beiden Kinder ab diesem Moment leise.

Beichthaus.com Beichte #00033760 vom 14.08.2014 um 00:41:40 Uhr (18 Kommentare).

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