Bad news are good news

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Falschheit Selbstsucht

Ich freue mich, wenn Katastrophen passieren. Mein Leben ist seit einigen Jahren sehr eintönig. Meine Frau, mein Job und Fußball, viel mehr gibt es da nicht. Für mich ist es daher eine angenehme Abwechslung, wenn Katastrophen wie bei der Loveparade 2010 oder Konflikte wie derzeit mit der Krim-Krise in der Welt passieren. Dann gibt es nämlich Berichte darüber in den Medien - "Bad news are good news" heißt es ja immer wieder. Trifft bei mir absolut zu. Ich heuchle nach außen Empathie und Mitgefühl, aber insgeheim bin ich froh, da es mich selbst nicht betrifft und ich so etwas Abwechslung in meinem langweiligen Leben habe.

Beichthaus.com Beichte #00032925 vom 25.03.2014 um 18:20:54 Uhr (17 Kommentare).

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Raubzug im Altenheim

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Betrug Diebstahl Lügen Morallosigkeit 50+

Inzwischen bin ich auch schon etwas älter geworden und möchte beichten, dass ich in meiner Jugend öfters "krumme Dinger gedreht habe. Das Ganze fand seinen Anfang im Altenheim, wo ich zu den Männern und Frauen ging, von denen ich wusste, dass sie nicht mehr alles raffen und dort habe ich mich dann als "Enkel" ausgegeben. So weit ist ja noch alles in Ordnung, aber dann habe ich die Leute in den Rollstuhl gesetzt und ihnen angekündigt, dass ich sie für eine Fahrt in den Park mitnehmen würde. Unter einem Vorwand habe ich sie dann jedoch kurz stehen lassen und bin zurück in die Zimmer der entsprechenden Personen gegangen. Dort habe ich dann schnellstmöglich alles durchsucht, mit der Zeit entwickelte ich auch ein Gespür dafür, wo die Alten ihre Wertsachen verstecken.


Nach vollbrachter Tat bin ich dann mit den Leuten für einige Minuten durch den Park und brachte sie dann wieder zurück in ihre Zimmer. Ich hätte ihnen körperlich nie etwas getan - auch wenn das keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein soll, ich möchte einfach nur verdeutlichen, dass ich zwar ein Schwein war, aber doch kein unmenschliches Schwein. Oft habe ich auch die Daten der Angehörigen gesammelt, denn oftmals fielen mir auch Visitenkarten oder Ähnliches in die Finger. Anschließend bestellte ich dann gerne Sachen auf diese Namen und holte sie dann selbst ab. Das zog ich bei unzähligen Altenheimen und Personen durch - monatlich kamen da bestimmt auch 2.000 - 3.000 Euro zusammen. Es war eine Zeit, in der ich wirklich gut leben konnte, aber im Nachhinein, wenn ich jetzt darüber nachdenke, glaube ich, dass ich dafür hätte bestraft werden sollen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre habe ich wohl meine geistige Umnachtung diesbezüglich abgelegt, und bin auch froh, dass ich diesem Pfad nicht mehr folge.

Beichthaus.com Beichte #00032924 vom 25.03.2014 um 17:47:41 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Soßentest im Supermarkt

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Verschwendung Ekel Ernährung Shopping

Ich bin ein Soßen-Fan und habe früher des Öfteren im Supermarkt heimlich diverse Soßengläser geöffnet, meinen Finger tief reingesteckt und diesen dann abgeleckt, weil ich vor dem Kauf wissen wollte, ob die Soße mir überhaupt schmecken würde. Hat die Soße mir nicht geschmeckt, habe ich das Glas zurückgestellt. Fand ich sie gut, habe ich das Glas allerdings auch zurückgestellt und mir einfach ein Frisches genommen.

Beichthaus.com Beichte #00032923 vom 25.03.2014 um 10:06:34 Uhr (19 Kommentare).

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Das Dilemma meines Lebens

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Lügen

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Im Grunde habe ich mein Leben bereits in den Sand gesetzt, bevor es richtig begonnen hat. Ich habe mich aus einer guten Situation heraus selbst überschätzt, mich dann nach einem Fehlschlag zu lange ausgeruht und komme jetzt nicht mehr auf die Beine. Ich habe mir Geld geliehen, welches ich nicht zurückzahlen kann. Ich würde gerade wirklich jeden Job annehmen - und kriege trotzdem nur Absagen. Ich bin in einer eigentlich noch glücklichen Beziehung und sehne mich nach mehr, da meine Partnerin mir im Grunde hörig ist. So blöd es klingt, aber ich hätte gerne einen Partner auf Augenhöhe. Möchte meiner jetzigen Partnerin aber nicht den Laufpass geben, bevor ich "etwas Besseres" dingfest gemacht habe. Ich habe definitiv mehr als nur geflunkert und gelogen, um mich nicht den Tatsachen stellen zu müssen - und mir gehen langsam die Lügen aus. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, flunkere mir aber selbst Tag für Tag vor, dass morgen alles besser wird. Das geht nun schon eine ganze Weile so und ich bin mir zu einem Stück weit bewusst, dass es nicht so weitergehen kann. Dennoch schaffe ich es morgens nicht, den Arsch weit genug aus dem Bett zu bewegen, um an meiner Situation etwas zu ändern. Ich finde stets neue Ausflüchte, um einen weiteren Tag verstreichen zu lassen.


Ich weiß nicht, was ich tun soll. Also im Grunde weiß ich es schon - zuerst sollte ich mir einen richtigen Job suchen und einen Schlussstrich unter jeden bisherigen Zeitvertreib ziehen. Aber ich weiß nicht wie. Ich gammele vor mir her und schaffe an einem von zehn Tagen etwas wirklich Tolles, Positives und Dingfestes - und ruhe mich dann wieder ewig lang darauf aus. Ich bin nicht so verzweifelt, dass ich mir selbst etwas antun würde. Also keine Sorge, wer auch immer diesen kleinen Hilfeschrei so interpretiert. Aber ich weiß nicht, wie ich mir selbst in den Hintern treten kann, sodass ich endlich wieder anfange, Fortschritte zu machen, statt einfach nur auf der Stelle zu treten.

Beichthaus.com Beichte #00032922 vom 25.03.2014 um 02:49:43 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Der beschmutzte Matratzenüberzug

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Ekel Peinlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich habe etwas zu beichten, das mir wirklich sehr peinlich ist. Ich (w/20) war bis vor noch gar nicht allzu langer Zeit Bettnässerin. Zwar nicht jede Nacht, aber es ist doch in unregelmäßigen Abständen vorgekommen. Seit einem halben Jahr habe ich nun wieder einen Freund (der davon aber auch nichts weiß) und seitdem habe ich dieses Problem zum Glück gar nicht mehr. Nun habe ich allerdings ein größeres Bett benötigt, meins war für uns beide einfach zu schmal. Da mein Freund mir beim Entsorgen und Transport der Betten helfen wollte, musste ich mir etwas einfallen lassen, damit er die beidseitigen, groß ausgebreiteten gelben Flecken auf der Matratze nicht entdeckt. Im Internet habe ich zum Glück einen Matratzenüberzug gefunden und bestellt, und mit dem alten ausgetauscht.

Nun wusste ich allerdings nicht, wo ich den schmutzigen Überzug entsorgen sollte. In den Müll wollte ich ihn nicht schmeißen, da ich Angst hatte, dass meine Mitbewohner ihn entdecken und Fragen stellen könnten. Also habe ich ihn einfach mit ein paar Klamotten, die ich eh loswerden wollte, in einen Müllsack gesteckt und habe ihn in einen Altkleidercontainer geworfen. Erst bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass es ein Kleiderspendecontainer vom Roten Kreuz war. In dem Moment war mir das egal - Hauptsache das Problem war beseitigt. Aber im Nachhinein tut es mir sehr leid für die Personen, die meinen Müllsack geöffnet haben, diesen Anblick ertragen mussten und sich dann auf eigene Faust um die Entsorgung kümmern mussten.

Beichthaus.com Beichte #00032921 vom 25.03.2014 um 00:38:14 Uhr (10 Kommentare).

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