Lügen für die Frisur

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Boshaftigkeit Eitelkeit Lügen Selbstsucht Familie Wien

Ich verstehe mich mit meinem großen Bruder überhaupt nicht. Er ist über zehn Jahre älter als ich und lebt schon lange in einer eigenen Wohnung. Es ist nicht so, dass ich mit all meinen Geschwistern Probleme hätte, denn mit meinem Zwillingsbruder verstehe ich mich super, wir sind unzertrennlich und ich liebe ihn sehr. Nur unser großer Bruder ist für mich einfach nur ein herrischer, dummer Fremder. Jetzt ist es aber so, dass wir wenig Geld haben und er ein ziemlich guter Friseur ist. Damit er mir gratis die Haare macht, schmeichele ich mich bei ihm ein und tue so, als würde er mir viel Bedeuten. Er hat nämlich ein wirklich großes Ego und ist eine richtige Zicke - deshalb muss man immer sein Ego kitzeln, wenn man etwas von ihm will. Er glaubt das alles und hilft mir dann immer selbstgefällig, aber ich nutze ihn nur aus, um kein Geld für meine Haare ausgeben zu müssen. Meine Beichte ist, dass mir das nicht einmal leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00031764 vom 18.08.2013 um 23:56:49 Uhr in 1120 Wien (Eulenstraße) (13 Kommentare).

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Die Gameboy-Spiele

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Diebstahl Falschheit Verrat Selbstsucht Kinder

Ich habe in den ersten 15 Jahren meines Lebens viel geklaut. Dabei drehte es sich hauptsächlich um Gameboys und die dazugehörigen Spiele meiner Freunde. Meine Familie lebte in armen Verhältnissen und konnte sich, zu Zeiten des Tiefpunkts, nicht einmal das Frühstück für eine Familie mit vier Personen leisten. Ich weiß, dass das keine Entschuldigung ist und dass es meinen Freunden mit Sicherheit wehgetan hat, auch wenn die Eltern ihnen nach kurzer Zeit Ersatz gekauft haben. Ich habe noch mit einigen meiner alten Freunde Kontakt, aber ich habe nie den Mut aufgebracht, meine Taten zuzugeben. Sie haben auch nie ein Wort darüber verloren und beschuldigt wurde ich auch nie, weil ich immer aufgepasst habe, dass man niemand mein Diebesgut zu Gesicht bekommt. Heute leben wir wohlhabend und jede Möglichkeit, irgendwo etwas mitgehen zu lassen, erinnert mich an mein früheres Ich und ich bekomme ein sehr schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031763 vom 18.08.2013 um 21:54:03 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Bleibt man besser alleine?

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Begehrlichkeit Selbstsucht Maßlosigkeit Verzweiflung

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich, aus egoistischen Gründen, mit meinem Freund Schluss gemacht habe. Unsere fast fünfjährige Beziehung war bei Weitem nicht perfekt und ich wollte "mehr von meinem restlichen Leben", als "nur" eine mäßige Beziehung. Gerade aber beginne ich, mich zu fragen, ob das richtig war. Ich bin relativ jung, vom Aussehen her durchschnittlich und intelligenzmäßig kann ich mit den meisten Menschen mithalten. Aber trotzdem fühle ich mich furchtbar einsam! Vielleicht ist es auch einfach mein geringes Selbstbewusstsein, das ich ansonsten so gut tarne, und unter dem ich gerade so leide. Was ist jetzt eigentlich die Beichte? Dass ich einsam bin. Und dass ich aus Selbstsucht einen der wenigen Menschen verlassen habe, die wenigstens immer da waren. Aber ist das genug? Ist es fair, mit einem Menschen zusammenzubleiben, bloß, weil der "immer da ist" und keinen größeren Mist baut? Ist das wirklich schon alles? Wenn ja, bleibe ich wohl doch besser alleine.

Beichthaus.com Beichte #00031756 vom 16.08.2013 um 22:03:33 Uhr (15 Kommentare).

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Auf dem Männerklo

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Fetisch Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Intim Hildesheim

Ich (w) habe ein seltsames Hobby entdeckt. Als ich vor einigen Monaten in der Schlange zur Toilette eines großen Flohmarktes stand, sah ich, wie eine Frau vor mir in die Männertoilette huschte. Da die Warteschlange an der Damenreihe nur sehr langsam schrumpfte, meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00031753 vom 16.08.2013 um 10:05:47 Uhr in Hildesheim (52 Kommentare).

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Das Wunderkind

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Hochmut Dummheit Verzweiflung Selbstsucht

Ich war mein ganzes bisheriges Leben lang teilweise ziemlich arrogant, was eine bestimmte Sache angeht. Ich bin intellektuell hochbegabt und habe mir einiges darauf eingebildet. Dafür war ich mit Menschen nicht besonders gut. Ich verstand sie einfach nicht, denn sie waren mir intellektuell nicht gewachsen - ich konnte mich nicht mit ihnen unterhalten. Aber selbst die paar Menschen, mit denen es gut klappte, habe ich wie Wegwerfobjekte behandelt. Ich mochte sie, habe das aber nie geäußert. Sie haben sich Mühe mit mir gegeben, mich eingeladen, versucht, mich aus meinem Schneckenhäuschen zu locken. Ich habe ihre Gesellschaft genossen und dann eine Chance genutzt, den Kontakt einschlafen zu lassen. Ich habe erwartet, dass die Leute auf mich zukommen, weil sie mich interessant finden und unbedingt meine Freunde werden wollen. Dass ich aber nach außen abweisend gewirkt haben muss, wurde mir erst viel später klar. So habe ich viele potenziell enge Freundschaften relativ kühl behandelt, bis die Leute keinen Bock mehr hatten und wir getrennte Wege gingen. Sei es nun durch einen Schulwechsel oder Umzug. Meistens wurde mir erst viel später klar, dass ich sie eigentlich gerne noch um mich hätte und vielleicht etwas mehr Initiative hätte zeigen sollen. Teilweise redete ich mir in meiner verkopften Art auch ein, ich bräuchte gar keine Freunde, weil ich mich mit intelligentem Kram wie Lesen und Nachdenken prima selbst beschäftigen kann. Jetzt fehlen mir diese Kontakte und ich bereue mein Verhalten. Zu meiner Verteidigung kann man höchstens einwenden, dass mir meine "Besonderheit" und Unabhängigkeit von anderen Leuten von meinen Eltern immer so eingetrichtert wurde, weil ich ja das super Wunderkind sei. Ich möchte jetzt versuchen, etwas mehr auf Menschen zuzugehen und den IQ eine nette, aber nicht wahnsinnig wichtige Nummer sein zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031745 vom 14.08.2013 um 17:03:01 Uhr (16 Kommentare).

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