Gold Digger Bitches

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Lügen Rache Habgier Frankfurt am Main

Gold Digger Bitches
Mein Erfolg bei Frauen war früher wenn überhaupt nur mäßig, seit ich (m/Ende 20) allerdings mit meinem Studium fertig bin, hat sich das nahezu um 180 Grad gewendet. Ihr würdet staunen, wie sich die Augen mancher Frau weiten, wenn sie hört, dass man Investmentbanker ist und noch viel mehr wenn man mit einem teuren Auto und vernünftigen Anzügen ankommt. Frauen, die mich früher nicht mal eines Blickes gewürdigt hätten, zwinkern mir zu und sprechen mich an. Anfangs habe ich das wirklich sehr genossen aber ich bin an einem Punkt angekommen, an dem mich die Frauenwelt immer mehr anwidert. Einige werden sicherlich denken, dass es sich dabei nur um Bitches handelt, aber das betrifft wirklich jede Frauengruppe. Die einen suchen nur einen Idioten der Drinks spendiert, die anderen einen Idioten, der ein Haus im Grünen und ein Cabrio finanziert.

Zu meiner Beichte: Eine Zeit lang habe ich das ausgenutzt und habe den Frauen im Anschluss gesagt, dass ich in Wirklichkeit nur so tun würde, als ob ich Geld hätte. Ich bin Student und momentan Praktikant und das Auto gehört nur einem Freund, bei dem ich zurzeit wohne. Ihr würdet euch wundern, wie schnell so eine Frau wieder aus eurem Leben verschwunden ist. Momentan bin ich wirklich am überlegen mir einen alten Golf zu kaufen und wieder mit Jeans und T-Shirt auf Brautschau zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00031013 vom 11.04.2013 um 10:26:41 Uhr in Frankfurt am Main (47 Kommentare).

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Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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Meine Schwester hasst mich

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Engherzigkeit Familie Zorn Düsseldorf

Meine Beichte ist die, dass meine Schwester und ich wie zwei Fremde sind. Das hört sich unfassbar brutal an, aber die Gründe sind vielfältig. Es ist nämlich so: Seit frühester Kindheit kommen wir ums Verrecken nicht miteinander aus. Obwohl von meiner Seite immer wieder Annäherungsversuche kamen, ich mich bemüht habe, mir den Kopf zerbrochen habe, kam von ihr niemals etwas zurück, es wurde nur noch schlimmer. Wir wurden schließlich erwachsen und jeder ging seinen Weg. Auf Familienfesten blieben wir regelrecht förmlich miteinander, doch schaffte sie es nie, ihre offensichtliche Abscheu zurückzuhalten. Vielleicht lag es daran, dass ich Freunde hatte, gut in der Schule war, ein wirklich (ohne mich selbst loben zu wollen) artiges Kind war - sie war nichts davon. Ich bewunderte sie aber insgeheim dafür, dass sie so rebellisch und individuell war. Doch nichts half, sie öffnete sich mir gegenüber nie und ich gab mir lange Zeit die Schuld daran. Das heißt, ich dachte, ich sei vielleicht zu arrogant, nicht verständnisvoll genug, zu sehr in meiner eigenen Welt. Eines Tages rief sie bei mir an und meldete sich zu einem Besuch an. Ich war aufgeregt, da selbst solche Kommunikation eher die Ausnahme war. Ich freute mich aber, dachte, es ist der Zeitpunkt da, wo wir uns endlich wie zwei erwachsene Menschen zusammensetzen können und endlich diesen Irrsinn beenden können.


Jedoch hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie ein Chaos hinterlassen würde, an dem ich lange zu knabbern hatte. Sie quartierte sich bei mir ein. Sie hatte - mal wieder - ihren Job verloren. Danach ignorierte sie mich aber vollkommen und fing langsam aber sicher an, Leute aus meinem Freundeskreis gegen mich aufzuhetzen. Sie ist weiß Gott nicht dumm. Sie freundete sich mit ihnen an, erzählte, was für ein grausames Kind ich gewesen sei, wie ich nach dem Tod unseres Vaters völlig desinteressiert an der Familientragödie war, wie ich das, wie ich das. Ich merkte, dass mich einige Freunde komisch anguckten, dachte mir jedoch nichts dabei. Auf einer Weihnachtsparty wurde mir jedoch bewusst, dass ihre Abscheu mir gegenüber gänzlich neue Formen angenommen hatte: Sie küsste meinen Freund - ich erwischte sie dabei, wahrscheinlich war es auch von ihr geplant. Ihr denkt bestimmt, ich sei ausgerastet, habe mit Entsetzen festgestellt, dass meine eigene Schwester mein Feind sei? Keineswegs. Ich habe sogar Erleichterung gespürt. Mir wurde nämlich Folgendes bewusst: All die Jahre, in denen ich mir selbst vorgeworfen habe, Schuld an unserem gestörten Verhältnis zu sein, sind weg. Ich war in dem Moment befreit von allen Schuldgefühlen, ich habe endlich akzeptiert, dass nur, weil wir Schwestern sind, wir keine Freunde sein müssen. Ich empfand auch Mitleid für sie, denn sie gab mir die Schuld an ihrem chaotischen Leben und dachte sich, wenn sie sich meine Freunde ausborgt, meinen Freund küsst und mich im Chaos zurücklässt, dass es irgendetwas besser macht. So habe ich es ihr auch gesagt, sie ist, ohne ein Wort zu sagen, gegangen. Versteht mich nicht falsch, ich hasse sie nicht. Ich möchte vielleicht eines Tages mit ihr befreundet sein, aber sie wird den ersten Schritt machen müssen. Das Chaos, das nach ihr blieb, habe ich soweit in Ordnung gebracht. Aber wichtiger ist mir die Erkenntnis: Nur weil das gleiche Blut in unseren Adern fließt, heißt es nicht, dass ich mir dieses Kreuz auf den Rücken stemmen muss, noch, dass ich Schuld an irgendetwas trage. Es ist zwar sehr traurig, aber ich fühle mich befreit und werde mein Leben ohne sie bestreiten.

Beichthaus.com Beichte #00031001 vom 10.04.2013 um 03:59:16 Uhr in Düsseldorf (Königsberger Straße) (15 Kommentare).

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Lügen, weil ich lesbisch bin

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Lügen Vorurteile Familie Partnerschaft

Ich belüge seit Monaten meine Mutter. Wie es dazu kommt? Es fing alles damit an, dass meine beste Freundin und ich uns näher kamen und verliebten. Das heißt, wir sind lesbisch. Als meine Mutter dies erfuhr, wollte sie mich rausschmeißen und verbot mir, sie wiederzusehen. Sie sagt, ich sei krank und unnormal. Ich wurde viel beleidigt und eingeengt. Ich bekam den Hass noch monatelang zu spüren. Mittlerweile geht es wieder, jedoch lüge ich sie ständig an, um meine Freundin, mit der ich trotzdem jetzt anderthalb Jahre zusammen bin, sehen zu können. Auch wenn ich 18 bin, kann ich zurzeit unmöglich einfach ausziehen und ich will mich auch nicht so mit meiner Mutter zerstreiten, dass ich sie nie wieder sehe.

Beichthaus.com Beichte #00030995 vom 09.04.2013 um 12:28:09 Uhr (23 Kommentare).

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Der Freund als Mittel zur Rache

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Rache Familie Ex Berlin

Ich habe etwas zu beichten. Ich habe meiner Cousine den Freund ausgespannt - als Rache. Und diesen dann irgendwann fallen gelassen. Es fing so an: In meiner Pubertät war ich ein dickes Mädchen und wahnsinnig unbeliebt, während meine Cousine viele Freunde hatte, hübsch war, charmant und so weiter. Sie hat mich in dieser Zeit permanent spüren lassen, dass ich all dies nicht bin, etwa mit Demütigungen, Beleidigungen und Ähnlichem. Irgendwann mit 17 machte es bei mir Klick und ich nahm drastisch ab, ging zum Friseur, trieb Sport, arbeitete an meinem Selbstbewusstsein. Ich machte mein Abi, zog in eine andere Stadt zum Studieren und mein Leben lief eigentlich - wie bei so vielen - anders als in der Pubertät. Meine Mutter rief mich irgendwann an, dass die besagte Cousine in die selbe Stadt ziehe, da ihr Freund dort lebe und ob ich denn nicht Zeit mit ihr verbringen könne. Zunächst lehnte ich natürlich strikt ab, aber die Neugierde packte mich. Ich wollte sehen, wie meine Cousine jetzt aussieht. Also traf ich mich mit ihr und ihrem Freund auf einen Kaffee.


Der Anblick erfreute mich: Sie hatte schlechte Haut, relativ stark zugenommen und war schüchterner als je zuvor. Ihr Freund hingegen war ein absolut charmanter, sympathischer Typ mit, dem ich mich auf Anhieb verstanden habe. Obwohl ich nun meine Rache erhalten hatte - sie war schließlich in der gleichen Position wie ich damals und ich habe den ein oder anderen spitzen Kommentar abgegeben -, reichte es mir nicht. Ich hatte einen Plan: Ich werde ihr den Freund ausspannen, koste es, was es wolle. Ich war so blind vor Rachlust, dass ich es tatsächlich schaffte, einen Nebenjob in der kleinen Firma zu kriegen, in der er arbeitete. Und so verbrachten wir immer mehr Zeit miteinander. Meine Cousine war eh so mit ihrem Job beschäftigt und ich hatte freie Fahrt. Er war erst zurückhaltend, war höchstens bereit zu einem Kaffee nach der Arbeit, aber auch nur sehr kurz. Irgendwie musste es vorangehen, also habe ich mir ausgedacht, dass mein Laptop zu Hause solche Probleme mache, dass ich am Verzweifeln sei. Da er sich damit gut auskennt, überredete ich ihn, zu mir nach Hause zu kommen. Er fand logischerweise nichts und war irgendwie misstrauisch. Doch nachdem wir ein Glas Wein getrunken hatten, wurde er immer lockerer und lockerer. Dennoch blieb er auf Distanz und ich muss sagen, dass ich mich nicht völlig getraut habe, auf ihn zuzugehen. Ich habe zunächst gedacht, ich ziehe diesen Plan nicht durch. Doch bei meinem Geburtstag war die große Chance da.


Ich machte es so: Es war ein Samstag und ich habe ihn nachmittags zu mir eingeladen. Meine Cousine war zu ihren Eltern gefahren. Er war der einzige Gast und ich trank mir Mut an und küsste ihn. Eins folgte dem anderen und wir befanden uns in einer Affäre, die wochenlang ging. Nach einer Weile setzte ich ihm die Pistole auf die Brust: Er musste es ihr sagen. Das tat er auch und wir waren fünf Monate zusammen. Ich kann nicht beschreiben, wie toll ich es fand, als ich sie auf der Straße mit verweinten Augen sah. Wie erbärmlich sie mich anguckte, wie das kleine dicke Mädchen in mir endlich ihre Ruhe gefunden hatte. Doch ich hatte nun ein wahnsinniges Problem: Er war wirklich in mich verliebt, ich jedoch nicht in ihn. Nach langem Hin und Her habe ich ihm gesagt, dass ich nicht in ihn verliebt sei und unsere Beziehung keine Chance hätte. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass er lediglich Mittel zum Zweck war. Und ich kann euch eins sagen: So sehr mich ihr trauriges Gesicht entzückt hat, hat mich sein trauriges Gesicht nahezu zusammenbrechen lassen. Ich hätte mich besser unter Kontrolle haben müssen und schon gar nicht jemanden für einen Racheplan benutzen dürfen. Ich schätze, man ist dann doch nicht besser als derjenige, an dem man sich rächen will.

Beichthaus.com Beichte #00030980 vom 07.04.2013 um 03:25:11 Uhr in Berlin (Martin-Luther-Straße) (32 Kommentare).

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