Ich will kein Kind mit meinem Mann!

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Engherzigkeit Feigheit Familie Kinder

Ich (w/23) beichte, dass ich keine Kinder mit meinem Partner möchte. An sich nicht schlimm und auch im Bezug auf unser Alter eigentlich kein Thema. Jedoch haben wir beide fixe, nicht schlecht bezahlte Jobs und er redet immer davon, jung Vater werden zu wollen, also würde grundsätzlich nichts dagegen sprechen. Ich habe eigentlich kein Bedürfnis Kinder zu bekommen, aber wenn es sich ergeben sollte oder auf Wunsch eines verantwortungsvollen Partners, warum nicht. Aber da fängt es halt schon an: verantwortungsvoll. Mein Partner kann nicht mit Geld umgehen, hat bei mir und der Bank Schulden (sobald er Anfang des Monats nach Abzug der Miete "nur" ein paar hundert im Minus ist, denkt er, er hätte wieder Geld und wirft es aus dem Fenster; kauft sich Klamotten oder anderen unnötigen Kram, von dem er genug hat oder es nie benutzen wird, schmeißt eine Runde nach der Anderen und will ständig Taxi fahren, obwohl wir öffentlich gut angebunden sind.), wird in vielerlei Hinsicht schnell maßlos, macht im Haushalt so gut wie nichts (nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach weil es ihm wurscht ist und er ein anderes Reinheitsbedürfnis hat als ich, und ich habe definitiv keinen Putzfimmel). <br /> <br /> Zudem ist er durch seinen Job phasenweise seltener daheim als ich, würde also auf die klassische Rollenverteilung hinauslaufen, dass ich allein mit dem Kind zu Hause bleiben und das meiste machen darf. Er ist sehr unselbstständig, vergesslich und unorganisiert. Wenn man ihm etwas aufträgt, macht er eine Sache lieblos und den Rest gar nicht. Gespräche bringen nichts, er ist zwar einsichtig, aber ändert sein Verhalten nicht. Ich liebe ihn und zweifele gar nicht an seinen Fähigkeiten als Vater, aber ich habe jetzt schon ein Kind daheim, da brauche ich nicht noch mehr. Ich verstehe nicht, wie man an Kinder denken kann, wenn man ohne Hilfe selbst nichts auf die Reihe kriegt. Wie mache ich meinem Partner klar, dass ich nichts gegen Kinder habe, aber nicht mit ihm als Vater... Und das am besten, ohne ihn zu verletzen?

Beichthaus.com Beichte #00040310 vom 14.09.2017 um 14:25:52 Uhr (28 Kommentare).

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Ich habe zu wenig Selbstbewusstsein zum Leben!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich bin heute während einem Probearbeiten in einem sozialen Beruf abgehauen. Nicht, weil mir die Arbeit mit den Klienten nicht gefallen hätte, sondern weil der Chef in mir Panik ausgelöst hat mit seinen Fragen und Aussagen, was mir bewusst gemacht hat, wie wenig Selbstbewusstsein ich eigentlich habe. Ich lasse es zu, dass mich meine Mitmenschen mit Mobbereien kaputtmachen, das war schon in der Schule so und hat sich bisher nicht geändert. Nun trampelt meine Chefin auf mir rum, was dazu geführt hat, dass mein Arbeitsvertrag nicht nur nicht verlängert wurde, sondern die Alte sich auch noch mein letztes bisschen Selbstwertgefühl krallt. Ich liebe meinen Beruf und meinen Job mit den Klienten mache ich gut und mit Leidenschaft. Das heute war die Krönung einer langen Arbeitssuche. Ich vermassele alle meine Vorstellungsgespräche, weil mir Vorgesetzte Angst machen und ich mich so klein fühle. Dabei will ich so gerne arbeiten. Ich will nicht daheim rumsitzen und habe hart gekämpft für meinen Beruf, um aus meinen Verhältnissen rauszukommen. Coachings haben bislang nichts gebracht.<br /> <br /> Da meine Geschwister durch Drogen ihr Leben mehr als in den Sand gesetzt haben (die eine hockt fast im Knast und der andere ist schwer schizophren), war ich bislang die Einzige, die ihr Leben einigermaßen im Griff hatte. Nun habe ich seit einigen Wochen Antidepressiva zu Hause herumliegen, die ich mich noch nicht getraut habe zu schlucken - aus Angst, so zu werden wie meine Geschwister. Ich will mein Leben im Griff haben, arbeiten, heiraten und Kinder. Doch daraus wird wohl nichts. Ich beichte also, dass ich ein kaputter Mensch bin, der sein Leben in den Sand setzt, durch fehlendes Selbstwertgefühl.

Beichthaus.com Beichte #00040308 vom 13.09.2017 um 17:53:39 Uhr (13 Kommentare).

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Von Latte Matschiattos und Gnotschis

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Dummheit Hass Gesellschaft München

Ich hasse die Dummheit mancher Menschen. Nicht jeder ist ein Fremdsprachengenie, aber wenn Leute einen Latte "Matschiatto" bestellen dann werde ich aggressiv, es heisst "Makkiatto", phonetisch betrachtet. Gleiches gilt für Gnocchi, es spricht sich Njocki und nicht Gnotschi ihr Dummbeutel. Genauso wenig bestellt man irgendwo einen Expresso, entweder man bestellt einen Espresso oder zwei Espressi. Da könnte ich mich so aufregen. Sollte nochmal jemand beim Italiener in meiner Gegenwart "Bruschedda" bestellen, dann läuft er Gefahr eine ordentlich Fotzn zu bekommen, wie wir Bayern sagen. Manch einer könnte jetzt bemängeln, dass es Wichtigeres gibt auf dieser Welt, aber sich ein bisschen mit der Kultur anderer Länder zu beschäftigen und Wörter zu verstehen, die hier geläufig sind, gehört für mich einfach zur Allgemeinbildung.

Beichthaus.com Beichte #00040306 vom 13.09.2017 um 13:53:21 Uhr in München (31 Kommentare).

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Ich war der Computer-Spezialist der ganzen Schule!

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Vandalismus Dummheit Schule

Nach ungefähr 10 Jahren ist es so weit. Damals, als ich noch in die Hauptschule ging, fiel mir im IT-Unterricht die glorreiche Idee ein, meinen PC zu zerstören. Nein, nicht so wie ihr jetzt bestimmt denkt: Hammer drauf und fertig - sondern im Sinne von die Windows-Registrierungsdatenbank zerstören. Das heißt, das Betriebssystem und die gesamte Hardware zu zerstören, mit allem Drum und Dran. Nachdem mir dieses Vorgehen perfekt geglückt war, konnte ich nicht genug haben. Es war irgendwie ein Kick für mich, nicht erwischt worden zu sein, bzw. nicht unter Verdacht zu sein. Um es zu erläutern, ich war damals 14-15 Jahre, früher war alles noch etwas anders mit der Technik bzw. mit dem nötigen Know-How wie man einen PC zerstören kann.<br /> <br /> Nunja.. wie beschrieben war es ein regelrechter "Kick" für mich. Ich beging einen großen Fehler. Ich baute einen RAM-Riegel (Arbeitsspeicher) aus dem PC aus - nichts passierte, es gab zwei Riegel. Wie eine Trophäe verschloss ich diesen in meinem Spind und präsentierte ihn ein paar meiner Klassenkollegen. Viele waren begeistert, obwohl sie nicht einmal wussten was das war, nur einer aus der Gruppe schien etwas skeptisch. Er fing an mich komische Dinge zu fragen wie: "Baust du dieses Teil dann wieder ein oder was hast du damit vor? Warum machst du so etwas? Was ist, wenn der Lehrer das erfährt?!" Diese Fragen gingen mir tierisch auf den Geist, denn niemand würde mich aus meinem Freundeskreis verpetzen, außer eben evtl. genau DIESE Person, die mich ständig fragte: "Was wäre wenn?!"<br /> <br /> Mein Freundeskreis pushte mich und stellte mich auf die Probe. Ständig wurde ich von ihnen gefeiert - solange bis einer auf die brisante Idee kam, wir könnten doch alle Computer in der Klasse lahmlegen, kurz vor einem Test - bzw. ich sollte das machen, um zu beweisen dass ich das kann - ICH sollte JEDEN PC in diesem Klassenraum zerstören. Von vielen Seiten hörte ich dann, das schafft er sowieso nicht. Challenge ACCEPTED dachte ich mir! Jetzt wird es richtig heftig. Der Tag der Prüfung stand vor der Tür. Jeder betrat den Klassenraum, startete den PC und platzierte wie gewohnt die Mappe neben den Nachbarn. Plötzlich ging der Lehrer hinaus, weil ihn eine Lehrerin gebeten hatte, kurz aus der Klasse zu gehen. GEDANKENBLITZ! Mir schoss die verrückteste Idee in den Kopf, die ich jemals hatte. Ich rannte zum Lehrerplatz, setzte mich hin, startete CMD und gab einiges an Befehlen ein. In meinem Stress hatte ich mich dermaßen oft vertippt, dass ich Dinge tat, die ich eigentlich gar nicht wollte bzw. von denen ich selber keinen Plan hatte. Plötzlich meldeten die ersten.. "Meine Tastatur schreibt nicht mehr normal!", "Ich kann nichts mehr kopieren!", "Das Schülerlaufwerk ist verschwunden!"<br /> <br /> In diesem Moment wusste ich nur noch nichts. Mein Adrenalin erreichte den Höhepunkt und ich fing direkt an vor Angst zu lachen, rannte wie ein verrückter Professor zu meinem Platz zurück. Bis heute steigt mir das Adrenalin zu Kopf - auch jetzt gerade wieder, nach guten 10 Jahren. Ich wusste nicht wirklich, wie ich das geschafft habe, aber ich habe es geschafft, das gesamte Schulnetzwerk der Schule lahmzulegen inkl. das gesamte Tastaturenlayout umzustellen - Funktionen wie Verschieben der Dateien oder Umbenennen funktionierten nicht mehr, einfach gar nichts.<br /> <br /> Meine Klassenkameraden standen mir von diesem Zeitpunkt an mit Ehrfurcht gegenüber. Ich war nicht der beste Sportler der Schule sondern der beste Computer-Spezialist der Schule. Mir gefiel der Status, mir gefiel jedoch nicht, nicht zu wissen was in den kommenden Tagen auf mich zukommen wird. Vielleicht plaudert jemand etwas aus? Vielleicht auch nicht. Immerhin hat die ganze Klasse zugesehen und nicht nur meine Kollegen. Jeden Tag ging ich mit einem mulmigen Gefühl in die Schule, jede noch so kleine Reaktion der Lehrer gegenüber mir versetzte mich in eine Art des paranoiden Zustandes. 1.000 Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich fing an wie der Klassenkollege zu denken, der auf mich damals einredete, mit den RAM-Riegeln. Ständig hatte ich Gewissensbisse, die ich nicht loswurde. Schließlich, eine Woche später, waren die PCs immer noch nicht funktionstüchtig. Die georderten Computertechniker bekamen das Dilemma auch nicht in den Griff und aus einer Woche wurden zwei Wochen. Natürlich hatte meine Klasse den negativen Nebeneffekt kein Internet zu haben, aus die lustigen EDV-Stunden wurden knallharte Deutsch- oder Englischstunden. Was mich in dieser Zeit wirklich gewundert hat, war, dass jeder, wirklich jeder, den Mund gehalten hat. Es sprach auch nicht einmal eine Person mit mir darüber (außer meine Kollegen).<br /> <br /> Nach gefühlt einem Monat - die Erleichterung. Wir konnten den EDV-Unterricht wieder fortsetzen. Wie haben alle nagelneue PCs bekommen. In diesem Moment realisierte ich erst, was ich angestellt habe. Ich habe die Techniker in die Knie gezwungen, sie ungewollt zum Scheitern verurteilt. Mir tat das sehr leid. Gewissensbisse hatte ich aber erst so richtig, als mein EDV-Lehrer zu mir kam und mich an einem stillen Ort verbal vollkommen unterdrückt hat. Er schien von den RAM-Riegeln zu wissen, jedoch nicht von dem größeren Projekt, das ich angezettelt habe. Ich sah ihn an als wäre er von einem anderen Planeten, in mir kam ein kleiner James Bond zum Vorschein. Aus seiner Mimik erkannte ich nur, dass er sich nicht sicher war, mir die Schuld zuzuweisen. Kommentarlos ging ich und schüttelte erschüttert den Kopf.<br /> <br /> Seit diesem Tag an bekam ich von ihm keine normalen Blick mehr, sondern eher so einen tiefen Blick, es war fast schon etwas beängstigend, doch genau das wollte er damit bewirken. Er wollte mir ein schlechtes Gewissen in mein Hirn pflanzen. Das hat er geschafft und ich bitte um Vergebung und Verständnis für meine leichtsinnig dumme jugendliche Art PCs zu zerstören.

Beichthaus.com Beichte #00040303 vom 13.09.2017 um 00:24:32 Uhr (18 Kommentare).

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Warum ist es so schlimm Jungfrau mit 19 zu sein?

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Feigheit Partnerschaft Landshut

Ich (w/19) beichte, dass ich meinem Freund nicht gesagt habe, dass der Sex mit ihm mein erstes Mal war, aufgrund des gesellschaftlichen Drucks der darauf lastet. Der Richtige ist bis dahin noch nicht gekommen und deshalb hat sich mein Liebesleben bis vor ein paar Wochen nur auf Rummachen in Discos beschränkt. Da ich jedoch weiß, dass er (22) bereits mehrere Freundinnen hatte und seine sowie auch fast alle von meinen Freunden und meinem ganzen gleichaltrigen Umfeld mit 19 natürlich keine Jungfrauen mehr sind wollte ich nicht bloß dastehen und hatte Angst, dass sich dass unter seinem Freundeskreis verbreiten würde. Noch dazu weil er von selbst glaube ich nie darauf gekommen wäre, dass ich noch Jungfrau bin. Währen dem Sex ist ihm natürlich etwas aufgefallen und er hat mich gefragt, ob er etwas falsch macht (denn ich wusste ja selbst noch nicht was mir gefällt und wie ich mich richtig bewege, welche Geräusche man macht, etc.) was ich damit beantwortet habe, dass ich nur Angst habe, dass meine Eltern, die im selben Stockwerk waren, jeden Moment hereinkommen.<br /> <br /> Der Sex ist jetzt natürlich schon viel besser und entspannter, aber ich habe ihm immer noch nicht gesagt, dass es mein erstes Mal war und er auch mein erster Freund ist und stecke deshalb in einem ziemlichen Dilemma, weil ich Angst vor seiner Reaktion habe, ihn aber auch nicht anlügen will. Klar, es ist an sich nichts schlimmes, aber wenn alle in deinem Umfeld mit 16, spätestens mit 18 entjungfert worden sind steht man mit 19 schon ziemlich alt dar.<br /> <br /> Auch wenn ich mich absolut bereit dafür gefühlt habe hat es mich außerdem extrem verunsichert, als ich es meiner besten Freundin am nächsten Tag erzählt habe was passiert ist und sie ziemlich geschockt reagiert hat und meinte, dass sie nie von mir gedacht hätte, dass ich nach so wenigen Treffen schon mit ihm schlafe (Gut, es war erst unser zweites richtiges Treffen, aber ich wollte es so.) Warum muss ich mich unnormal fühlen, wenn ich mit 19 noch Jungfrau bin? Und warum ist es ein Verbrechen als Frau einem natürlichen Trieb nachzugeben wenn beide es wollen?

Beichthaus.com Beichte #00040301 vom 12.09.2017 um 13:31:53 Uhr in Landshut (24 Kommentare).

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