Der spießige Kiffer

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Lügen Falschheit Drogen Trunksucht Arbeit Thürkow

Die Menschen, mit denen ich (29) zu tun habe, halten mich für einen anständigen Kerl. Mein Arbeitgeber hält - zu Recht - sehr viel von mir. Ich mache eine sehr gute Arbeit und bin durch meinen Fleiß und meine schüchterne Art recht beliebt bei meinen Kollegen und Kolleginnen. Ich bin zuverlässig, pünktlich und erfülle so ziemlich alle Aufgaben zur vollen Zufriedenheit. Privat schätzen mich die Leute für mein immer offenes Ohr, meine guten Ratschläge und dass ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ohne Mist zu bauen oder mir etwas zuschulden kommen zu lassen. Alles in allem habe ich ein absolut sauberes Image, ja ich wirke schon fast spießig mit meinem seriösen Outfit und meinem guten Auftreten.


Hiermit beichte ich jedoch, dass ich privat, unter sehr guten Freunden, das volle Gegenteil bin. Ich kiffe seit Jahren regelmäßig, habe einen überaus hohen Alkoholkonsum, habe nichts als Scheiße im Kopf, besitze einen sehr zweifelhaften Humor, lebe meine sexuellen fragwürdigen Neigungen aus, hasse die Menschheit abgrundtief und spiele anderen des Öfteren sehr böse mit. Hiermit beichte ich, dass ich ein Doppelleben führe und es sehr zu schätzen weiß, dass man mich so falsch einschätzt. Manchmal fühle ich mich echt mies bei meiner Doppelmoral. Habt Gnade!

Beichthaus.com Beichte #00034681 vom 23.12.2014 um 23:07:31 Uhr in Thürkow (7 Kommentare).

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Mitfahrgelegenheit an Weihnachten

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Fremdgehen Auto & Co. Weihnachten

Mitfahrgelegenheit an Weihnachten
Ich (w/31) habe mich heute quasi freiwillig prostituiert. Obwohl ich einen Freund habe. Soviel zu meiner Beichte. Eine kurze Erklärung folgt: Mein Freund (29) ist leider über Weihnachten und Neujahr auf Geschäftsreise in den USA und es wäre zu teuer für uns, wenn er extra wegen der Feiertage für eine Woche nach Hause fliegen würde. Also haben wir beschlossen, die Sache zu akzeptieren und ich wollte die Feiertage dann mal wieder bei meinen Eltern in Berlin verbringen. Von Freiburg nach Berlin ist es ein ganzes Stück, um ein Zugticket habe ich mich nicht mehr rechtzeitig gekümmert und meinen Führerschein bin ich gerade für ein paar Monate los. Ich hatte ihn extra über Weihnachten abgegeben, weil ich dachte, ich brauche ihn da eh nicht und würde sowieso mit dem Zug fahren. Ich suchte mir daher im Internet eine Mitfahrgelegenheit auf den letzten Drücker - war auch gar nicht so einfach. Jedenfalls fand sich ein netter 19-jähriger Erstsemester-Student aus der Nähe, der über Weihnachten auch seine Familie in Brandenburg besuchen will. Er war echt nett und irgendwie süß, er war kein Aufschneider Typ, eher etwas mollig mit Waschbärbauch, aber halt einfach lieb. So der Typ von Mann, der immer nur der beste aber nie der feste Freund ist und von vielen Frauen ausgenutzt wird, vor allem in diesem Alter. Wir haben uns gut verstanden und klasse unterhalten. Aber mir entging auch nicht, dass er ein Auge auf mich geworfen hatte.

Auch wenn es eingebildet klingt, bin ich für mein Alter sehr attraktiv und werde sehr oft - vor allem auch von jüngeren Männern - angesprochen. Ich trug einen kurzen Rock, eine durchsichtige Strumpfhose und ein paar gestrickte Kniestrümpfe, was dem netten Herrn wohl gefiel, denn sein Blick fiel ständig darauf. Irgendwie tat er mir leid. Eine Stunde vor Berlin fragte ich ihn dann einfach ganz frech, ob ich ihm lieber einen blasen sollte, anstelle der 35 Euro Benzingeld, die wir ausgemacht hatten. Er war total perplex und wusste erst einmal gar nicht, was er sagen soll und dachte ich nehme ihn auf dem Arm. Zögerlich stimmte er dann aber zu und in einer dunklen Ecke eines Parkplatzes blies ich ihm dann einen. Es dauerte maximal zwei Minuten bis seine Ladung in meinem Mund landete. Am Ende habe ich die 35 Euro Spritgeld trotzdem in die Autotür gesteckt - ich habe mich also nicht wirklich prostituiert, oder? Es war für mich ein reiner Mitleidsblowjob für einen netten Kerl der so etwas sicher nicht oft erlebt. Mein Freund wird davon nie erfahren und es hat ja keinem geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00034680 vom 23.12.2014 um 19:50:56 Uhr (35 Kommentare).

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Warum stehen Frauen auf Arschlöcher?

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Rottershausen

Ich (m/22) bin immer freundlich, hilfsbereit und respektvoll im Umgang mit Frauen gewesen. Dennoch habe ich auf diese Art keine Freundin bekommen, sondern wurde immer wieder als "guter Freund" bezeichnet, mit dem "man gut reden kann." Als ich es dann mit der Arschloch-Tour probiert habe, hatte ich innerhalb von zwei Monaten meine erste Freundin - mit 20 Jahren. Sie lebte etwas weiter weg und wir sahen uns recht wenig, wenn sie dann mal bei mir war, habe ich immer darauf geachtet, dass ich ihr wenig Aufmerksamkeit schenke und eher etwas abwertend behandle, auch wenn ich lieber etwas mit ihr unternommen hätte. Ich habe mich dann immer damit rausgeredet, dass ich viel für mein Studium tun müsste. Komischerweise hatte sie kein Problem damit - im Gegenteil! Sie schien es zu mögen. Ich merkte, wie ich mich immer mehr diesen Arschlöchern anpasste, und beendete die Beziehung nach zwei oder drei Monaten wieder, weil ich teilweise zu Hause mit Magenschmerzen saß, wenn ich an mein Verhalten dachte.


Drei Monate später wollte ich es noch einmal probieren, indem ich die Arschloch-Tour nutzte, um eine kennenzulernen und dann eine richtige Beziehung aufzubauen. Dies scheiterte daran, dass sie, als ich versuchte, mehr nette Sachen mit ihr zu unternehmen, generell immer weniger und weniger Lust auf unsere gemeinsame Zeit zu haben schien. Also beendete ich auch diese Beziehung, was dann in Unverständnis und Tränen ihrerseits endete. Ich sehne mich nach einer normalen Beziehung mit einem Mädchen, mit dem man auch mal über intelligente Themen reden kann und nicht nur diese 08/15-Tussis, die sich jedes Wochenende auf dem Kiez das Hirn wegsaufen! Wenn ich meine besten zwei Freunde angucke, wie sie eine lange glückliche Beziehung führen, oder wenn ich Paare in der Öffentlichkeit sehe, werde ich immer neidisch und erwische mich bei dem Gedanken, mir zu wünschen, dass jene Beziehung in die Brüche geht. Mittlerweile bin ich seit ungefähr zwei Jahren Single und lehne es grundsätzlich ab, die Arschloch-Tour zu nutzen, um Mädchen anzusprechen, auch wenn keine auf andere Weise reagiert. Es tut mir dennoch leid für die beiden Mädchen. Ich habe sie furchtbar behandelt und bereue es, dass ich mir öfter wünsche, dass die Beziehungen anderer in die Brüche gehen.

Beichthaus.com Beichte #00034679 vom 23.12.2014 um 19:36:30 Uhr in Rottershausen (11 Kommentare).

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Geldprobleme trotz Top-Gehalt

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Verzweiflung Dummheit Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Ich (m/26) kann nicht mit Geld umgehen, bin ständig pleite und das, obwohl ich mit knapp 5.000 Euro netto eigentlich ganz gut verdiene. Ich kaschiere meine selbst verschuldeten Geldprobleme mit verschiedenen Kreditkarten und mehreren Konten auf diversen Banken. Ende des Jahres erhalte ich zusätzlich den dreizehnten Monatslohn, also wurden mir knapp 10.000 Euro auf mein Gehaltskonto überwiesen. Das musste ich natürlich gleich auf die verschiedenen Konten und Kreditkarten überweisen, damit ich diese nicht mehr bis zum Limit überzogen habe. Schlussendlich habe ich ausgerechnet, dass mir nach allen Fixkosten für den nächsten Monat noch 800 Euro übrig bleiben. Also würde ich es schaffen, endlich aus den Schulden zu kommen. Doch eigentlich stehen schon seit Langem diverse Investitionen (Autoreparatur, neuer Laptop etc.) an.

Also kam ich auf die unglaublich bescheidene Idee, mit einer App an der Börse etwas Geld zu machen. Das Resultat ist ernüchternd. Ich habe natürlich alles verloren und weiß jetzt nicht, wie ich die Miete für den nächsten Monat bezahlen soll. Ich schäme mich dafür, dass ich absolut keinen Bezug zu Geld habe, vor allem da ich weiß, dass viele mit wesentlich weniger Geld eine Familie durchbringen. Meine Mutter würde sich ob meiner Dummheit wohl im Grabe umdrehen, zumal sie als Alleinerziehende mit vier Kindern nie annähernd so viel Geld zur Verfügung hatte, wie ich alleine. Übrigens habe ich die App wieder gelöscht und die Kreditkarten zerstückelt und weggeworfen. Und nebenbei: Ich weiß nicht, wie ich das Jahr über mein Geld verschwende! Ich wohne in einer günstigen 2,5-Zimmer-Wohnung, mein Auto ist seit einem halben Jahr außer Betrieb, kostet also nichts und ich kann problemlos mit dem ÖV zur Arbeit. Ich sollte eigentlich in finanziellen Dingen bevormundet werden und nur noch Taschengeld erhalten!

Beichthaus.com Beichte #00034677 vom 23.12.2014 um 18:31:15 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rache auf dem Abiball

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Rache Engherzigkeit Zorn Schule

Im derweil noch andauernden Jahr absolvierte ich (m/19) mein Abitur. Da ich bereits früh akzeptierte, dass der Lehrer die oberste Macht ist, widersprach ich ihnen generell nicht und versuchte, gut mit jedem auszukommen, um möglichem Stress aus dem Weg zu gehen. Doch da gab es ein Problem. Eine widerliche Lehrkraft hatte ich im Unterrichtsfach Mathematik. Viele begründen ihre Abneigung zu einem Lehrer aufgrund des Fachs, da ich jedoch ein technisches Studium angefangen habe, ist dies bei mir nicht der Fall. Zurück zu meinem Anliegen. Diese Lehrerin hatte leider wenig Erfolg mit ihrem Studium und entschied sich daher nun doch, auf Lehramt zu studieren. Wie sich bereits erahnen lässt, sind viele dieser Lehrer nicht gerade für diesen Beruf bestimmt. Nun gut, abgesehen von ihrem Aussehen, welches scheußlich ist, ist ihr Charakter noch viel schlimmer. Schüler wurden unterschiedlich behandelt, manche bekamen keine Antwort auf Fragen, selbst in den Klausuren gab es hin und wieder Unterschiede. Dazu kam, dass die Lehrerin sehr launisch war. Alles in allem machte sie den Unterricht langweilig und somit war es der schlimmste Unterricht der Woche. Einst griff sie mich verbal über mein Aussehen an, dies konnte ich nicht nachvollziehen, doch wahrscheinlich hängte sie in ihrer Wohnung alle Spiegel ab, um nicht den erschreckenden Anblick ihrer selbst sehen zu müssen.


Nichtsdestotrotz war ich stets höflich und versuchte, mich zurückzuhalten. Ich wollte meine mündliche Note nicht unnötig verschlechtern und hätte jedes verbale Wortgefecht in Form der Note eingebüßt. Doch ich wollte ihr geben, was ihr zusteht und da gab es keine bessere Möglichkeit, als den Abiball vor versammelter Mannschaft. So kam es, dass ich die Situation ergriff und auf die Bühne ging. Nach einer Rede über einen vorbildlichen Lehrer an unserer Schule, der leider nicht da sein konnte, fand ich die passende Überleitung zu der besagten Lehrerin, ohne jedoch ihren Namen zu nennen. Im Endeffekt überzeugte ich das "Publikum" und verließ mit einem Applaus die Bühne. Die besagte Lehrerin verließ daraufhin ziemlich schnell den Ort des Geschehens und ich war eigentlich zufrieden mit mir und wurde von einigen männlichen Elternteilen gelobt. Ich denke, es war völlig gerechtfertigt, jedoch habe ich mich wahrscheinlich mit dieser Aktion auf ihr Niveau heruntergeschraubt. Somit bin ich mir nicht sicher, ob es die richtige Entscheidung war. Somit bitte ich mal um Absolution von euch, falls es der falsche Weg war.

Beichthaus.com Beichte #00034676 vom 23.12.2014 um 12:50:23 Uhr (7 Kommentare).

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