Leckerer Schaumgummi

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Zwang Vandalismus Peinlichkeit

Ich (m) bitte darum, diese Beichte nicht ins Lächerliche zu ziehen. Vielleicht gibt es noch andere Menschen, denen es ähnlich geht. Seit meiner Kindheit habe ich eine Vorliebe für Schaumgummi. Es hat damit angefangen, dass ich als kleiner Junge aus sämtlichen Dingen, die mit Schaumgummi gefüllt waren, kleine Teile herausgerissen habe, um diese zu verspeisen. Keine Ahnung, warum, ich musste dies einfach tun. Keine Matratze und kein Spielzeug war sicher vor mir. Die Teile kommen ziemlich unverdaut wieder zum Vorschein. Meist liegt mein Bedarf bei nur einigen kleinen Brocken pro Tag, an manchen Tagen benötige ich auch gar nichts. Meinen Eltern ist dies irgendwann aufgefallen, sie dachten allerdings, es handele sich nur um eine vorübergehende Erscheinung. In der Schule und Lehrzeit hatte ich nie Probleme damit, etwas zu finden.

Jetzt wohne ich mit einer Frau zusammen, der diese Lust an Schaumgummi noch nicht aufgefallen ist, denn ich halte Produkte mit Schaumgummifüllung im Keller. Seit ich die ganze Woche beruflich unterwegs bin und in Hotels schlafen muss, wird die Sache zum Problem. Ich kann keine Schaumgummidinge mitnehmen, das würde sicherlich irgendwann den Kollegen auffallen, denn wir sind häufig mir mehreren Personen unterwegs. Deshalb suche ich in den Hotelzimmern und Fluren nach entsprechendem Material. Was mir, ehrlich gesagt, extrem unangenehm ist, da ich Sachen beschädige, indem ich den Bezug aufmache und Stücke aus der Polsterung herausreiße. Diese beabsichtigte zwanghafte Beschädigung möchte ich gerne beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034414 vom 26.11.2014 um 06:55:14 Uhr (12 Kommentare).

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Langeweile in der lesbischen Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) hatte vor ungefähr zwei Jahren eine Beziehung zu einer Frau. Ich bin bisexuell und bin mittlerweile wieder mit einem Mann zusammen. Ich war am Anfang sehr glücklich in der Beziehung und alles war super. Wir hatten die gleichen Interessen, alles war sehr harmonisch und auch der Sex war toll, weil alles neu und aufregend war. Nur war meine Ex leider ein wenig verklemmt - der Sex lief deshalb immer nach einem bestimmten Muster ab: Ausziehen, ich lecke sie, sie leckt mich, und fertig. Ich habe einiges versucht, um den Sex aufregender zu gestalten, wie mit Sexspielzeug oder Ähnlichem, aber nichts funktionierte. Es war für mich irgendwann so langweilig, dass ich angefangen habe, sie zu betrügen. In anderthalb Jahren habe ich sie drei Mal betrogen, den ganzen Cybersex nicht mit eingerechnet. Das Pikante an der Sache ist, dass meine Ex tatsächlich lesbisch ist und Sex mit Männern absolut ekelhaft und unvorstellbar findet. Sie weiß deshalb bis heute nicht, dass ich sie betrogen habe, obwohl wir mittlerweile wieder gut befreundet sind. Es tut mir wirklich sehr leid!

Beichthaus.com Beichte #00034123 vom 16.10.2014 um 18:04:54 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der strebsame Deutsche

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich, auch wenn ich seit meinem 18. Lebensjahr alleine wohne, meinen Eltern immer noch Sorgen ohne Ende bereite. Der Grund dafür ist meine Faulheit. Ich sehe es einfach nicht ein, mich 40 Stunden pro Woche abzuarbeiten, um irgendeinem Firmenchef ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen. Stattdessen arbeite ich in verschiedenen Aushilfsjobs und das auch nur so viel, dass ich auf Hartz-IV Niveau komme. Wenn ich zu viel Geld verdient habe, nehme ich mir auch manchmal einen Monat davon frei. Ich bin damit vollkommen zufrieden und könnte auch den Rest meines Lebens so weitermachen. Meine Eltern sind jedoch das glatte Gegenteil davon. Mitte 50, Mutter mit Managerposten, Vater Informatiker, beide waren schon wegen Burn-out in einer Reha. Workaholics wie aus dem Bilderbuch. Aufgewachsen bin ich in relativem Reichtum, Spielzeug, das ich wollte, habe ich auch bekommen, Klamotten, Schulzeug und Ähnliches immer vom Feinsten.


Nach bestandenem Abitur mit 2er Schnitt - für meine Eltern natürlich ein Unding, da ich dafür absolut nichts getan habe und es auch eigentlich 0,x sein sollte - fing ich mit besagten Aushilfsarbeiten und einer kleinen, eigenen Wohnung an. Dort musste ich erstmals in - nach deutschen Maßstäben - Armut leben und mir fiel auf, dass mich das kein bisschen störte. Ganz im Gegenteil, ich bin mit meinem Leben weitaus glücklicher als jemals zuvor. Meine Beichte ist also letztendlich, dass ich absolut nicht dem Stereotyp des strebsamen Deutschen entspreche und stattdessen lieber faul bin und sich meine Eltern wahrscheinlich noch am Todesbett fragen werden, was sie bei mir falsch gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00033891 vom 06.09.2014 um 05:19:19 Uhr (17 Kommentare).

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Zwangsräumung der Mieter

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Zwang Selbstsucht

Ich habe meinem Mieter samt Familie fristlos gekündigt. Am vorigen Freitag hat dann der liebe Gerichtsvollzieher den Mann samt Bälgern geräumt. Dabei musste auch Gewalt eingesetzt werden, da die Kinder ihr teures Spielzeug nicht abgeben wollten. Ich habe lachend dabeigestanden und den Mieter verspottet.

Beichthaus.com Beichte #00033742 vom 10.08.2014 um 09:44:21 Uhr (18 Kommentare).

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Kein Taschengeld für unsere Kinder

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Engherzigkeit Geld Kinder

Ich (w) beichte, dass unsere Kinder (13/11/8/5) kein Taschengeld bekommen und auch nie bekommen werden. Wir sind keine Freunde von Taschengeld. Sie bekommen Lebensmittel, notwendige Kleidung und notwendige Schulsachen. Da müssen sie nichts selber kaufen. Spielzeug, Karten fürs Kino, zwischendurch ein Eis oder Süßes, dafür müssen sie sich das Geburtstags- oder Weihnachtsgeld einteilen - oder das, was es zwischendurch immer mal wieder von Oma, Opa, Tante oder Onkel gibt. Von uns gibt es nichts außerhalb von Geburtstag oder Weihnachten, weder Geld noch ein Spielzeug im Laden. Wir holen außerhalb der Reihe nur mal ein Gesellschaftsspiel für die Familie oder Bücher.


Warum? Weil wir finden, dass es immer etwas geben sollte, auf das man sich freut, wenn man größer ist. Und das wird der Moment sein, in dem sie laut Gesetz einen Nebenjob annehmen dürfen und selbst Geld verdienen. Kinder verdienen kein Geld und das sollte auch so bleiben. Das muss jeder für sich entscheiden, und bei uns ist es so. "Man lernt durch Taschengeld mit Geld umzugehen", diese Regel zieht bei uns nicht. Sie können gut mit dem gesparten Geld umgehen. Und wer kurz nach Weihnachten sein ganzes Geld ausgegeben hat (es gibt bei uns allerdings nicht "nur" Geld, sondern auch Spielzeug und so weiter) der muss eben bis zum Geburtstag warten, bis er sich wieder etwas kaufen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033721 vom 06.08.2014 um 13:41:17 Uhr (46 Kommentare).

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