Geheimes Kind in offener Ehe

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Falschheit Lügen Kinder Familie Wessobrunn

Ich (m/34) habe ein riesiges Problem. Meine Frau und ich sind seit fast neun Jahren glücklich verheiratet. Weil wir beide ziemlich offen mit unserer Sexualität umgehen, haben wir uns vor fünf Jahren dazu entschieden, eine offene Ehe zu führen. Es läuft ziemlich gut, weil wir Sex durchaus von Liebe trennen können. Vor zwei Monaten kam eine Frau, mit der ich damals geschlafen habe, und hat mir meine Tochter vorgestellt. Ich bin wirklich kein Unmensch und zahle deshalb auch monatlich Unterhalt an sie und besuche sie, so oft es geht. Das Problem ist meine Familie, ich habe selbst zwei kleine Söhne im Alter von drei und fünf Jahren. Weder meine Frau noch sonst jemand - außer mir und meinem damaligen One-Night-Stand - weiß davon und das Ganze passiert eher heimlich. Das bedrückt mich schon sehr, da ich zu meiner Tochter stehen will und auch ihr ein guter Vater sein will, der immer da ist, wenn sie mich braucht. Sie kann im Endeffekt am Wenigsten dafür. Es meiner Frau zu beichten, traue ich mich ehrlich gesagt aber nicht, da ich einfach Angst vor den Folgen hätte - Scheidung, Sorgerechtsstreit etc.

Beichthaus.com Beichte #00033815 vom 25.08.2014 um 17:49:31 Uhr in Wessobrunn (14 Kommentare).

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Heimliche Suche im Internet

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Ich (w/21) habe vor Kurzem einen jungen Mann kennengelernt, den ich sehr sympathisch fand. Leider wusste ich nicht, wie er heißt, woher er ist, oder wie alt er ist - ich wusste lediglich seinen Beruf. Ich habe zwei Tage damit verbracht, ihn im Internet zu suchen und habe dann seinen Namen herausgefunden und auf gut Glück jemanden mit diesem Namen zu meiner Freundesliste in einem sozialen Netzwerk hinzugefügt. Glücklicherweise war dieser jemand sogar der gesuchte Mann und wir führten ein bisschen Small Talk. Durch die Sucherei weiß ich jedoch unglaublich viele Sachen aus seinem Leben, was ich schon fast beängstigend finde. Beichten möchte ich hiermit, dass ich ihm dreist ins Gesicht gelogen habe, als er gefragt hat, wie ich ihn gefunden habe. Ich habe nämlich behauptet, dass es einfach nur ein Zufall war, und jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich ihn schon direkt in der dritten Nachricht das erste Mal angelogen habe. Ich bitte auch um Verzeihung dafür, dass ich immer noch sein Profil durchgucke, um noch mehr über ihn herauszufinden.

Beichthaus.com Beichte #00033812 vom 24.08.2014 um 23:23:27 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Blitzerwarnung für den Gegenverkehr

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Ich möchte beichten, dass ich den Gegenverkehr bei jeder Autofahrt, wenn wieder ein Tempolimit angezeigt wird, mit der Lichthupe vor Blitzern warne, obwohl es gar keine Geschwindigkeitskontrolle gibt. Ich rechtfertige mich damit, dass niemandem ein wirklicher Schaden entsteht, viel mehr bremsen die anderen Autofahrer an Gefahrenstellen ab und mein Gegenüber freut sich sogar kurzzeitig über die Warnung. Ich mache das nicht, um den Hilfssheriff zu spielen, ich möchte einfach aus Langeweile eine Reaktion der anderen Fahrer provozieren und trage dabei sogar noch zur Verkehrssicherheit bei.

Beichthaus.com Beichte #00033809 vom 24.08.2014 um 10:16:09 Uhr (1 Kommentare).

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Die Vorteile der Leiharbeit

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Neid Falschheit Arbeit

Ich (m, Mitte 30) bin seit nunmehr zwei Jahren Teil des Betriebsrats eines mittelständischen Unternehmens aus der Logistikbranche. Seit der Krise 2008/09, die uns hart erwischt hat, setzt die Unternehmensführung zunehmend Leiharbeiter ein. Das kommt bei der Stammbelegschaft natürlich nicht gut an und dies stellt auch inoffiziell einen Grund dar, wieso ich es in den Betriebsrat geschafft habe. Ich skandierte im Unternehmen gegen die Zeitarbeit und den damit verbundenen Rückgang der Festbeschäftigung und wandte mich deshalb sogar an die Lokalpresse. Dies kam bei der Belegschaft extrem gut an, sodass ich nun dem Betriebsrat beiwohne.

Anfangs war ich noch davon überzeugt, dass Leiharbeit unvorteilhaft für die Firma und die Angestellten sei, weil ich die vielen unqualifizierten und demotivierten Arbeitslosen vor Augen hatte. Doch mein Bild hat sich total gewandelt. Seit auch in meiner Abteilung (Personalabteilung) und der Unternehmensführung Zeitarbeiter eingesetzt werden, komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nicht nur, dass diese Leute überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechen, sie sind im Wesentlichen auch besser qualifiziert, motivierter und leistungsfähiger als die Festangestellten! Die Vorteile der Leiharbeit nutzen die Leiharbeiter auch aus. So bekam ich mit, wie ein befristeter Kollege meinen Chef niedermachte, weil dieser nicht am wöchentlichen Teamleitermeeting teilnahm. Das würde ich mich nie trauen. Aber unsere Leiharbeiter wissen genau, dass sie aufgrund ihrer Flexibilität und ihres breiten Wissens jederzeit woanders genommen werden. Mit besagtem Kollegen führte ich dann ein aufschlussreiches Gespräch, wo er mir mitteilte, dass er sich seine Flexibilität auch etwas kosten lasse, er verdient knapp 20 Prozent mehr als ich, netto! Trotz alldem bin ich im Betriebsrat immer noch knallhart und verteufle Zeitarbeit aufs Äußerste, auch wenn ich die Leiharbeiter insgeheim um ihr breites kulturelles Wissen und ihre erworbenen Sozialkompetenzen beneide, doch wenn ich das offen zugeben würde, wäre mein Platz im Betriebsrat futsch. Und auf die vielen Geschäftsveranstaltungen und mehrtägige "Tagungen", bei denen es auch oft ins Ausland geht, möchte ich auf keinen Fall verzichten. Daher werde ich auch weiter gegen die Leiharbeit wettern, obwohl sie vorteilhaft für alle Beteiligten ist.

Beichthaus.com Beichte #00033804 vom 23.08.2014 um 12:36:38 Uhr (11 Kommentare).

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Liebe im Internet

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Falschheit Internet

Ich (w) habe vor einigen Wochen einen jungen Mann kennengelernt. Er ist zwei Jahre älter als ich und in meinen Augen der perfekte Mann für mich. Wir beide haben in fast jeder Hinsicht dieselbe Denkweise, wir lieben beide die verrücktesten Dinge und haben denselben Humor. Also kurz gesagt, theoretisch würden wir das perfekte Paar abgeben. Aber ja, eben nur theoretisch. Denn: Ich habe ihn über das Internet kennengelernt. Er lebt etwa 500 Kilometer von mir entfernt und es bricht mir das Herz, dass ich ihn wohl nie sehen werde. Dazu kommt noch, dass er eine andere Frau sehr mag. Er redet ab und zu von ihr und hat mir schon einiges über sie erzählt. Gott sei Dank wird zwischen den beiden, aus bestimmten Gründen, nie etwas Festes entstehen. Und der dritte Grund, warum ich nur "theoretisch" schreibe, ist, dass er Depressionen hat. An sich merkt man es kaum, aber gerade das ist es, was mich beschäftigt. Obwohl ich ihn nur online kenne, nur von Fotos und nur durch unsere Chats, habe ich ihn in den letzten Wochen sehr ins Herz geschlossen. Ich möchte doch nur, dass es ihm gut geht.


Wenn er eine schlimmere depressive Phase hat, kann er es auch beim Schreiben nicht mehr verstecken und ich fühle mich einfach nur schlecht. Ich leide quasi mit ihm. In den letzten Tagen haben wir öfter darüber geredet und wir sind endlich an dem Punkt angekommen, an dem er sich entschieden hat, eine Therapie zu machen. Ich habe ihm gesagt, dass ich, auch wenn es nur beschränkt möglich ist, während dieser Zeit hinter ihm stehen werde. Ich werde ihn unterstützen, wo es nur geht. Was ich nun beichten möchte, ist: Ich habe mich in einen Mann "verliebt", den ich nur online kenne. Ich gebe ihm leere Versprechungen, dass ich ihn unterstützen werde, obwohl ich nicht weiß, wie ich das machen sollte. Ich vernachlässige mein gesamtes soziales Umfeld, weil ich nur noch vor dem PC sitze und mit ihm schreibe. Ich mache mir Hoffnungen und Gedanken, dass er die Liebe meines Lebens sein könnte. Irgendwie fühle ich mich wie ein 13-jähriges Mädchen, das einen hübschen Sänger vergöttert. Außerdem möchte ich beichten, dass ich seine Probleme und Sorgen zu den Meinen mache. Ständig denke ich darüber nach, was man doch für eine Lösung zu dem und dem Problem finden könnte, obwohl es mich zum einen nichts angeht und es sich zum Anderen für mich ohnehin nicht lohnt.


Ich befürchte, dass ich für ihn nicht mehr als eine Internetbekanntschaft bin und ich stelle mein ganzes Leben auf den Kopf - wegen dieses Kerls. Das Schlimmste an dem Ganzen ist eigentlich, dass ein anderer junger Mann alles dafür tut, mich zu bekommen. Er ist an sich ja ganz nett und so, aber ich empfinde nichts für ihn. Ihn kenne ich persönlich und ab und an treffen wir uns auch. Das Problem ist allerdings, dass ich das Bild von meinem Internetfreund auf diesen Mann projiziere. Ich rede mir ein, dass Typ Zwei doch genauso ist wie Typ Eins, nur um es irgendwie zu schaffen, glücklich zu werden. Denn nach mehreren Fehlschlägen in Sachen Beziehung wünsche ich mir doch nichts mehr als das. Demnach kommt noch dazu, dass ich einem eigentlich netten jungen Mann das Herz brechen werde, nur weil ich nicht bekommen kann, was ich will. Ich bin selbst enttäuscht von mir, da ich nie so gewesen bin und es auch weiterhin nicht hätte vorkommen sollen. Für meine Naivität, Falschheit und Dummheit bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033802 vom 22.08.2014 um 21:52:53 Uhr (16 Kommentare).

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