Mein Pfirsich

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Ungerechtigkeit Rache Partnerschaft Medien

Ich (m/23) habe in letzter Zeit einen skurrilen Fetisch - nennen wir es mal so - entwickelt. Seit ich den Film "Im Körper meines Feindes" mit Nicolas Cage und John Travolta gesehen habe, lässt mich ein bestimmter Ausdruck nicht mehr los. Im Film nennt der böse Terrorist Troy alle Frauen Pfirsich. Er tut dies aber nicht auf eine niedliche, süße Art, sondern auf eine für ihn höchst erotische, zwanghafte und ebenfalls eine wenig gestörte Art. Naja, jedenfalls nenne ich meine Freundin seither immer "Mein Pfirsich" und schaue sie dabei in absolut gestörter, psychomäßiger Art an. Außerdem grapsche ich ihr auch an den Arsch und sage Dinge wie: "Ich kriege von Pfirsichen einfach nie genug!" und schlecke ihr nebenbei am Ohr.


Wieso ich das tue? Jedes Mal, wenn sie einen Film aussucht, erwartet sie, dass wir anschließend tagelang über das Gezeigte diskutieren. Wenn ich allerdings einen aussuche, pennt sie nach 15 Minuten ein. Ich werde dieses Verhalten weiterhin fortsetzen und sie nächste Woche auf der Betriebsfeier auch in eine peinliche Situation bringen, mal schauen, wie das wird. Ich freue mich, mein Pfirsich!

Beichthaus.com Beichte #00037956 vom 30.03.2016 um 13:22:41 Uhr (7 Kommentare).

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Ich brauche keine Frauenquote!

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Zorn Ungerechtigkeit Aggression Arbeit

Ich (w) befinde mich am Ende meiner Ausbildung zum Informatiker. Seit Beginn meiner Ausbildung werde ich ständig damit "konfrontiert", dass ich eine Frau (oh Schreck!) in einem Beruf bin, der hauptsächlich von Männern ausgeübt wird. Es scheint in der Zeit der Emanzipation ein tolles Thema zu sein, Frauen in "nicht geschlechtertypische" Berufe zu zwängen. So wurde ich schon etliche Male durch meinen Arbeitgeber an Interviews oder Veranstaltungen geschickt, die genau dies thematisieren. Es geht jeweils darum, weshalb gerade eine Frau einen Job in der IT-Branche gewählt hat. Ich wurde bei den Interviews auch schon gefragt, ob Bekannte oder meine Familie schockiert oder erstaunt auf meine Berufswahl reagiert hätten. Auch werden oft Möchtegern-Studien oder Umfragen gestartet, die jeweils ermitteln möchten, was anders an IT-Berufen sein sollte, damit sie auch Frauen ansprechen.


Meine Firma setzt sich leider auch sehr für dieses Thema ein. Für Werbekampagnen benötigen sie immer eine Frau, die für den IT-Beruf posiert. Zunächst war ich das Opfer. Als wir dann eine hübschere Informatikerin einstellten, wurde sie natürlich bevorzugt: "Man würde glatt meinen, sie sei ein Model und keine Informatikerin!" Ich erhielt seit dem Moment nie mehr eine Anfrage, um für irgendeine Kampagne Model zu stehen, was mir auch recht ist. Ich bekomme immer Aggressionen, wenn ich an solchen Anlässen teilnehmen muss. In der heutigen Zeit kann Frau sich schon lange ihren Arbeitsbereich selbst auswählen. Die Frage: "Was man an IT-Berufen ändern müsste, damit sie auch für Frauen ansprechbar sind?", grenzt aus meiner Sicht an Verblödung. Würde man IT-Berufe anpassen, wären es keine IT-Berufe mehr. Man wählt sein Berufsumfeld nach den eigenen Interessen und Kompetenzen aus - NICHT nach dem Geschlecht. Erbärmlich finde ich Frauen, die nur Informatiker werden, weil sie so "besonders" sein wollen oder ständig von Männern umgeben sein möchten.


Ich will aufgrund meiner erarbeiteten Zertifikate, Kompetenzen, etc. eingestellt werden, und nicht wegen meines Geschlechtes. Allgemein stört mich diese erzwungene Frauenquote, egal in welchem Berufsfeld. Es kann doch nicht sein, dass in der heutigen Zeit - wo Leistungen, Zertifikate, Uni-Abschlüsse und der Leistungsdruck alles sind, sich plötzlich alles um eine Frauenquote dreht. Glücklicherweise waren an einem der Anlässe einige Kritiker, die meine Ansichten teilten. Ich war aufgeboten, als "weiblicher Informatiker" an einem Anlass für geschlechtsuntypische Berufe teilzunehmen. Dort hat der Chef der Ausbildungsabteilung säuberlich alle Zahlen und Fortschritte der Pseudo-Frauenquote aufgezeigt. Bald stellte ihm ein kritischer Zuhörer die Frage, ob nun Frauen gegenüber Männern bevorzugt werden, wenn der Männeranteil eines Beruf Feldes markant höher ist, und wie stark überhaupt noch auf Kompetenzen geachtet wird. Darauf stammelte mein Chef, es werde natürlich zuerst auf die Kompetenzen und den Charakter geachtet, und erst im nächsten Schritt auf das Geschlecht. Ich wusste natürlich, dass er zwar solche Anweisungen geben kann, jedoch gar nicht direkt für Bewerber zuständig ist. Dies regeln die Firmen selbst - und meine krallt sich jede Frau, die sie kriegen können.


Natürlich gibt es noch Ungleichheiten zwischen Mann und Frau (z. B. verdient eine Frau teilweise weniger für die gleiche Berufung wie ein Mann). Vielleicht haben Frauen auch Hemmungen, die man ihnen nehmen muss - das ist auch vollkommen in Ordnung. Doch es interessiert in meinem Land (ich lebe nicht in Deutschland) niemanden, dass nur Männer militärpflichtig sind und sich im Falle von Untauglichkeit dumm und dämlich zahlen müssen - ganz egal ob sie sich dies selbst zu verschulden haben oder nicht. Sogar Männer, die aufgrund eines Unfalles im Militär ihren Dienst nicht mehr leisten können, müssen zahlen. Frauen müssten weder Dienst leisten noch zahlen. So viel zur Gleichberechtigung.


Ich habe nichts gegen Frauen, die kompetent sind und ihre Berufstätigkeit leidenschaftlich ausführen. Meine beste Freundin ist Informatiker und ist 10-mal kompetenter als jeder Mann in meinem Team. Sie liebt einfach, was sie tut. Doch ich beichte, dass ich es nicht aushalte, mich seit Jahren mit dem Thema "Frauen in der IT" herumzuschlagen. Alle, die Marketing, Interviews und sonstige Aktionen in dem Bereich starten, verschwenden meiner Meinung nach ihre Zeit und haben nicht verstanden, dass man eine Berufung nach Kompetenzen und Interessen wählt, und nicht eine Berufung auf ein "Geschlecht" zuschneidet. Ich hasse jeden, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen muss - obwohl es schon hundert andere vor ihnen getan haben. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037949 vom 29.03.2016 um 09:23:17 Uhr (20 Kommentare).

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Soll ich der Trantüte fremdgehen?

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Wollust Fremdgehen Partnerschaft Koblenz

Soll ich der Trantüte fremdgehen?
Ich (w/30) lebe seit 10 Jahren in einer Beziehung. Meinen Freund kenne ich schon seit dem Kindergarten, es war damals schon Buddelkastenliebe. Auch wenn er der wundervollste Mensch ist, den ich kenne, kreisen meine Gedanken um eine Frage: Soll ich fremdgehen? Er sieht […]
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Beichthaus.com Beichte #00037948 vom 29.03.2016 um 21:14:50 Uhr in Koblenz (52 Kommentare).

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Verschwörungstheorien haben mein Leben zerstört!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/27) bin mittlerweile seit fünf Jahren Single. Der Verlauf meiner letzten Beziehung erschwert es mir, etwas Neues anzufangen. Wir gingen damals in dieselbe Klasse und kamen im Abschlussjahr der Realschule zusammen. Wir waren beide 16 Jahre alt. Alles lief super, und als wir erwachsen waren, zogen wir sofort zusammen. Er kam aus einer sehr reichen Familie, ihm fehlte es im Leben an nichts. Da er stets alles bekam, außer dass seine Eltern Tag und Nacht am Arbeiten waren. Von ihnen bekam ich nie viel mit. Wir machten beide eine kaufmännische Ausbildung und hatten durch die Unterstützung seiner Eltern auch keine Geldsorgen. Alles verlief super, wir hatten uns in den ersten vier Jahren kein einziges Mal wirklich gestritten, hatten eine tolle gemeinsame Clique, unternahmen aber auch oft zu zweit etwas und waren in acht verschiedene Länder gereist. Wir fingen auch schon langsam mit der Familienplanung an. Wir wollten beide Kinder, am liebsten zwei.


Aber im Frühjahr 2009 wurde alles anders. Er zerstritt sich überraschend mit seinem besten Freund und dessen Lebensgefährtin, den genauen Grund dahinter verstehe ich bis heute nicht. Also löste sich unsere Clique langsam auf, da auch von den anderen niemand zu ihm halten wollte. Zeitgleich bekam er einen neuen Arbeitskollegen, mit dem er sich öfter privat traf. Schnell fand er durch diesen einen neuen Freundeskreis, in dem ich aber nicht akzeptiert wurde - ich konnte diese Leute aber auch nicht ausstehen. Sie wirkten auf den ersten Blick normal, entpuppten sich nach mehreren Gesprächen aber als glühende Anhänger von Verschwörungstheorien. Mit der Zeit erwarb mein Freund auch zahlreiche teilweise verbotene Bücher dieser Art. Wir stritten immer öfter, da er in der Freizeit entweder nur noch bei seinen neuen Freunden war oder besagte Bücher las. Zudem versuche er, mich zu bekehren. Ich sollte keine offiziellen Nachrichten mehr lesen, da wir nur belogen werden, kein Radio mehr hören - selbst die Musik ist voll verseuchter Botschaften und den Fernseher verkaufte er kurzerhand im Internet.


Stattdessen informierte er sich nur noch über dubiose Websites über das Weltgeschehen. Irgendwann durfte ich mir noch nicht einmal mehr ein Fischbrötchen am Bahnhof kaufen, da im Essen ja Stoffe drin sind, die das Gehirn manipulieren sollen. Wir ließen uns nur noch bei verschiedenen Kontakten seiner Clique unsere Lebensmittel liefern. Mit der Zeit weitete es sich auf Kleidung, Zahnpasta und andere Sachen aus. Wenn ich mich nicht an die "Regeln" hielt - es reichte in der Stadt an einer Anzeigetafel Meldungen zu lesen - rastete er zu Hause völlig aus. Er warf teilweise mit Geschirr und Möbeln um sich und drohte mit Trennung. Die Nachwuchsplanung hatte er zu diesem Zeitpunkt längst über den Haufen geworfen. Eine derart verseuchte Welt, die in Wahrheit von wenigen Eliten beherrscht wird, möchte er keinem Kind zumuten. Die wenigen Leute, die ich außerhalb des Wahnsinns noch hatte, brachen langsam den Kontakt mit mir ab. Meine eigene Schwester beleidigte er als Systemschaf und jagte sie aus der Wohnung.


Ich wollte ihn jedoch nicht verlassen, da ich stets die Hoffnung hatte, er würde eines Tages wieder der Alte sein. Jedoch wurde er immer besessener von der Idee, die absolute Wahrheit zu kennen. Erst als er sich an mehreren fragwürdigen Demos beteiligte und mich dorthin mitnehmen wollte, zog ich den Schlussstrich. Aufgrund seiner Aktivitäten dort wurde mir mein Job gekündigt, da die verfassungsfeindlichen Dinge, welche auf den Demos gesagt wurden, negativ auf mich zurückfielen und mein Chef meinte, er wisse nicht sicher, ob ich nicht auch solche Kontakte hätte und es dem Ruf des Unternehmens schaden könnte. Ein Kollege hatte damals irgendwie Wind davon bekommen. Da ich niemanden mehr hatte, floh ich zu meiner eigentlich immer verhassten Cousine, die mit ihrem Mann in Ostdeutschland lebt. Dort kam ich für einige Zeit unter, da sie Mitleid mit mir hatten.


Da ich jahrelang quasi abgeschirmt lebte und öffentliche Medien vermeiden musste, war ich völlig überfordert mit der neuen Situation. Es dauerte lange, bis ich wieder einen Job und ein einigermaßen geregeltes Leben hatte. Der Wohnortswechsel tat mir aber gut. Vorgestern hatte ich bereits das dritte Treffen mit einem Mann, den ich noch nicht lange kannte. Als er sich Medien gegenüber kritisch äußerte, verabschiedete ich mich sofort und meldete mich nicht mehr. Solche Situationen hatte ich schon öfter. Ich beichte, dass ich durch die Situation niemanden mehr vertrauen kann und wohl unfähig bin, jemals wieder einen Partner zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00037947 vom 29.03.2016 um 03:42:03 Uhr (28 Kommentare).

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Namen machen Leute

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Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte hier beichten, dass, wenn ich mehr als zwei Mal schlechte Erfahrungen mit Leuten desselben Vornamens gemacht habe, Leute mit diesen Namen für mich für immer unten durch sind. Nomen ist manchmal doch Omen. Meiner Erfahrung nach sind Rebeccas und Sandras extrem verlogen, Evas verschlagen, Lisas arrogant, Stefanies dumm wie Brot, Janas haben einen Dachschaden, Silvias sind hintergründig und gefährlich. Typen namens Andreas oder Johann(es) sind Drecksäcke und Alexanders hinterhältig. Und Ronnys und Kevins sind tatsächlich blöd, ist leider eine Tatsache, sorry.


Mit Namen wie Anna, Karina, Johanna, Markus, Thomas, Heiko und Benjamin dagegen habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es ist seltsam, aber ich habe es jetzt schon mehrmals erlebt, dass ich Leute mit den oben erwähnten Namen aufgrund meiner Erfahrungen auf Abstand gehalten habe und dann aus der Entfernung gesehen habe, dass ich recht hatte. Letztens lief mir eine extrem süße Rebecca über den Weg, aber nach drei Mal mit dem Namen auf die Fresse fliegen und es einmal (mit einer vierten) bei einem Freund sehen, hat es mir gereicht. Ich habe ihr aber gesagt, dass ich derzeit einfach keine nähere Beziehung will. Trotz meiner Ansichten kann ich verstehen, dass es sie verletzen würde, wenn es nur am Namen liegt.

Beichthaus.com Beichte #00037946 vom 29.03.2016 um 02:27:40 Uhr (32 Kommentare).

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