Das Schlimmste am Krankenhaus sind die Patienten!

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Aggression Zorn Ekel Engherzigkeit Gesundheit

Ich (w/21) beichte, dass ich eine alte Frau niedergemacht habe, die vermutlich nicht einmal etwas dafür konnte. Aber nun von Anfang an: Vor Kurzem musste ich einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt auf mich nehmen, davon drei Tage auf der Intensivüberwachungs- (kurz IMC) und vier Tage auf der Normalstation. Während dieser Zeit hatte ich insgesamt acht verschiedene Zimmernachbarn - die Leute kommen und gehen, man kennt es ja. Mit den meisten davon hatte ich kein Problem und auch Recht wenig zu tun, vor allem nicht auf der IMC-Station, da wir dort durch Vorhänge getrennt waren und ich selbst genug mit meiner eigenen Krankheit zu kämpfen hatte. Das Durchschnittsalter meiner Zimmergenossen lag ungefähr zwischen 50 und 70 Jahren. Kurzzeitig war auch eine 35-Jährige neben mir, mit der ich mich sehr gut verstand - es war fast so, als kannten wir uns schon jahrelang.

Aber das ist eigentlich nebensächlich. In dieser Beichte geht es um eine 87-jährige "Hexe" - wie ich sie nenne - die mir die letzten drei Tage dieses Aufenthalts zur Hölle machte. Gerade hatte ich mich noch gefreut, endlich nicht mehr an sämtlichen Gerätschaften angeschlossen zu sein, da musste ich auch schon dieses Grauen erblicken. Die Frau war wirklich so ziemlich das Gegenteil einer Augenweide. Klar, als ältere Person muss man nicht besonders hübsch sein oder übermäßig auf sein Aussehen achten, aber der Anblick, der sich mir dort bot - man möchte es sich nicht vorstellen. Ich sage mal so: Die vielen Jahre des starken Rauchens waren definitiv nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Klapprige Statur, eingefallenes Gesicht mit sehr auffälligen und großen braunen Flecken. Von den Zähnen ganz zu schweigen - jedenfalls die paar, die noch vorhanden waren. Jedes Mal, wenn sie ihren Mund aufmachte, hat sich mir der Magen umgedreht - und das ist nicht übertrieben. Mir wird schon wieder schlecht, wenn ich nur daran denke.

Nun ist es so, dass es nicht ihr Äußeres war, das mich so sehr gestört hat. Nein, es war vor allem ihr Verhalten. Am ersten Tag fing es damit an, dass sie meinen Besuch (sowie ungefähr alle Personen, die dieses Zimmer betraten) permanent um Zigaretten anbettelte. Man muss dazu sagen, dass sie wegen Wasser in der Lunge ins Krankenhaus gekommen war und auch sonst ohne Sauerstoffgerät kaum noch Luft bekam. Doch die Sucht war scheinbar wichtiger als die eigene Gesundheit. Es ging sogar so weit, dass sie einer Freundin von mir in die Tasche greifen wollte, als sie dort eine Packung Zigaretten sah. Wir waren natürlich beide empört darüber, jedoch sollte das nur die Spitze des Eisbergs sein.

Später an diesem Tag, als aller Besuch weg war und nur noch die Alte und ich alleine im Zimmer waren, musste ich irgendwann meine Notdurft verrichten. Ich stand also auf und ging ins Bad. Als ich wiederkam, stand sie an meinem Bett, mit meinem kleinen (jeder hatte ein großes und ein kleines) Kissen in der Hand. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass das nicht ihr Bett ist und ihres eins weiter sei. Sie tat nur so, als hätte sie es nicht gewusst. Später stellte sich heraus, dass sie mir eiskalt das Kissen stehlen wollte! Na ja, ist ja alles noch nicht so tragisch. Sie schaffte es mehrmals, das Fenster auszuhängen, weil sie nicht gerafft hat, wie man es schließt, zwei Mal halb aus dem Bett zu fallen sowie mehrmals fast zu ersticken, weil sie sich vermutlich zu stolz war, eine Krankenschwester oder einen Pfleger zur Hilfe zu holen. Stattdessen hat sie lieber mich und (falls vorhanden) die andere Zimmernachbarin belästigt, wenn sie irgendetwas brauchte, obwohl wir ihr des Öfteren erklärt haben, dass dafür die Pflegekräfte zuständig sind und nicht wir.

Soweit zum Geschehen tagsüber. Die Nächte waren schlaflos. Fenster auf - Fenster zu, Licht an - Licht aus. Das Schlimmste waren ihre nächtlichen Atemgeräusche. Damit meinte ich nicht ihr leises, friedliches Schnarchen, wenn sie denn einmal schlief. Auch das Blubbern ihres Sauerstoffgeräts hat mich nicht großartig gestört. Allerdings war sie eben - trotz Schlaftablette - den Großteil der Nacht wach. Die Laute, die sie dabei von sich gab, waren für mich unbeschreiblich. Man könnte fast sagen, dass es ein permanentes Erstick-Geräusch war, über Stunden hinweg und das auch nicht zu leise. Nicht einmal Kopfhörer haben geholfen, das extrem laute Röcheln war noch immer zu hören. Einfach grauenhaft, man kann es sich kaum vorstellen.

Das Ganze wurde nur noch davon getoppt, dass sie ungefragt an meine Sachen (die ich im Bad stehen hatte) ging. Als erstes war es das Deo, bei dessen Benutzung sie von einer der Krankenschwestern erwischt wurde. Ihre Ausrede: "Ich habe es mir nur mal angesehen." Ja, ist klar. Danach war meine Haarbürste an der Reihe, noch am selben Tag. Die Haarbürste hatte ich auf einer kleinen Metallbox deponiert und abends, als die Dame im Bad war, hatte ich das Gefühl, ein metallisch klingendes Geräusch wahrgenommen zu haben. Allerdings hoffte ich, mich getäuscht zu haben. Der Verdacht wurde am nächsten Morgen leider bestätigt: ein Haufen kurzer weißer Haare in meiner Bürste. Lecker - vor allem da ich mir über die hygienischen Zustände dieser Frau nicht ganz sicher war und auch einen kleinen Sauberkeits-/Hygienefimmel habe. Über den Vorfall sprach ich später mit der Krankenschwester, die meinte aber, ich solle mich nicht aufregen, die Alte checke das eh nicht mehr.

Der Oberhammer kam allerdings am nächsten Morgen: Nichts ahnend ging ich ins Bad, nachdem die alte Frau vor mir drin war. Ich wollte also wie immer meine Zahnbürste nehmen und mir die Zähne putzen. Was ich vorfand, löste in mir allerdings einen Würgereiz aus. Überall auf meiner Zahnbürste und Zahnpasta waren blaue Zahnpastareste verteilt - meine Zahnpasta ist weiß. Diese alte Schabracke hatte doch tatsächlich meine Zahnbürste benutzt! Da platzte mir aber der Kragen. Ich stürmte hinaus und schrie sie erst einmal gehörig an, was das denn soll, dass sie ständig meine Sachen benutzt! Mein Puls, der sich in den letzten Tagen wieder normalisiert hatte, war nun auf 180! Als Antwort bekam ich nur zu hören, dass sie so etwas doch niemals machen würde, vor allem da sie ja ihre eigenen Sachen dabei hatte. Ich musste mich echt beherrschen, ihr nicht den Hals umzudrehen! Es klingt vielleicht hart, aber diese Frau hat mich einfach fix- und fertiggemacht. Die Zahnbürste habe ich natürlich sofort weggeworfen und mir von meiner Mutter eine neue bringen lassen. Nach einem Gespräch mit dem Pfleger wurde dann beschlossen, dass ich zumindest für die kommende Nacht in ein anderes Zimmer durfte und am nächsten Tag ging es sowieso nach Hause. Viele Worte habe ich mit diesem furchtbaren Weib nicht mehr gewechselt. Sie hat sich zwar mehrmals bei mir entschuldigt, aber ich wollte dann einfach nichts mehr von ihr hören, mir hat es gereicht.

Im Nachhinein tut es mir schon leid, dass ich so überreagiert und die alte Frau dermaßen angepflaumt habe, denn vermutlich war sie schon etwas dement und es hat sich wirklich nur um eine Verwechslung gehandelt. Ich bitte um Absolution. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich sehr großen Respekt habe vor all denjenigen, die in einem Pflegeberuf arbeiten und täglich mit solchen Menschen zu tun haben. Das ist bestimmt nicht leicht und ich für meinen Teil könnte das niemals. Also herzlichen Dank für das, was ihr da leistet!

Beichthaus.com Beichte #00038387 vom 19.06.2016 um 01:58:09 Uhr (31 Kommentare).

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Public Viewing bei der Europameisterschaft

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Boshaftigkeit Selbstsucht Vorurteile Engherzigkeit Sport

Ich beichte, dass ich beim Public Viewing immer jubele, wenn die Gegner der deutschen Mannschaft ein Tor schießen. Aber nicht, weil ich Fan des Gegners bin, sondern weil es unheimlich Spaß macht, die Leute damit zu nerven. Das habe ich bis jetzt bei fast jeder EM und WM der vergangenen Jahre gemacht und mittlerweile jubele ich schon automatisch. Die Blicke der Leute, die es hören können, sind vernichtend und anklagend. Aber das finde ich um so lustiger.

Ich bin ein urdeutscher Bürger, ohne ausländische Wurzeln und habe auch nichts gegen die deutsche Mannschaft, aber diese kreischende, bemalte und zugedröhnte Fangemeinde, die sich rund um Biergärten und andernorts sammelt, wie die Fliegen um den Haufen, finde ich einfach nur dumm. Den meisten ist der Fußball doch egal, die wollen sich nur besaufen, feiern und Schicksen knallen - und zwar unter dem Deckmantel der EM. Genauso wie die billigen Weiber mit ihren deutschen Trikots aus irgendeinem türkischen Ramschladen, die sichtbar ohne Slips rumlaufen und dann heulen, wenn sie begafft werden. Sonst verbieten die meisten dem Freund das Schauen von Sport und jetzt tun sie alle wie die größten Fangirls. Mal gucken, wann ich wieder etwas zum Jubeln bekomme.

Beichthaus.com Beichte #00038381 vom 15.06.2016 um 23:18:39 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine saublöde, wasserstoffblonde Mitbewohnerin

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Rache Zorn WG

Meine saublöde, wasserstoffblonde Mitbewohnerin
Ich (w) habe aus lauter Frust über meine saublöde Mitbewohnerin mit ihrem Freund geschlafen. Mehrfach. Ich habe keinen festen Partner. Er hat sie schon des Öfteren betrogen, glasklare Sachen, aber sie hat es selbst bei eindeutigen Bildern nicht gecheckt. Egal, ihr Problem. Allerdings kam Madame auf die grandiose Idee, ich solle die Nachzahlung für den Strom gefälligst alleine zahlen, der Trockner gehöre ja schließlich mir. Dass sie ihn mitbenutzt, tut natürlich nichts zur Sache. Auch dass ich regelmäßig die 90-qm-Bude putzen muss, weil sie zu bequem und wahrscheinlich zu dumm ist, zählt natürlich nicht. Aber dieses kackdreiste Miststück hat es zu weit getrieben! Sie hat Dellen in mein Auto gefahren. In MEIN Auto. Tja, mein Pech, ich müsste den Schlüssel ja nicht liegen lassen. Also habe ich mir den Herrn der lieben Dame (wasserstoffblond, Solarium, Plastiknägel) zur Brust genommen. Im übertragenen Sinne versteht sich. Ich habe mir auch keine große Mühe gegeben, es unter uns zu belassen. Ihm ist es eh egal, wenn sie es erfährt und mir gleich doppelt.

Beichthaus.com Beichte #00038378 vom 15.06.2016 um 15:59:55 Uhr (25 Kommentare).

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Wie die Mutter, so die Tochter

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Schule Schwangerschaft

Wie die Mutter, so die Tochter
In meiner Klasse befindet sich eine junge Dame (ich bezeichne sie mal als eine, aus Höflichkeitsgründen), die ein ungewolltes Wunder in sich trägt. In der Pause verkündete sie den anderen ihr Glück, was mich ein wenig erzürnte und Unverständnis in mir auslöste, da eine Schwangerschaft in diesem Alter (gerade 17) nichts ist, womit man prahlen sollte. Als wir beide alleine waren, fragte sie mich, ob ich einen guten Namen wüsste, da ich einen ihrer Meinung nach guten Geschmack hätte. Darauf erwiderte ich etwas, was im Nachhinein ziemlich unüberlegt war. Der "Name" Suka entwich mir. Ich sagte, es passe irgendwie zur ihr und beschreibe auch die Persönlichkeit ihrer Familie (dazu muss man wissen, dass ihre Mutter damals nicht viel älter war).

Das große Problem ist, dass Suka polnisch ist und so viel wie Schlampe bedeutet. Und das noch größere Problem ist, dass sie sagte, der Name sei eine schöne Idee und sie ziehe es in Erwägung für den Fall, dass es ein Mädchen würde. Nun ist mir ein wenig bange, wie man sich vorstellen kann. Inständig hoffe ich, dass später nichts auf mich zurückfällt, hoffentlich vergisst sie den Namen oder findet einen anderen. Ich schäme mich für diesen kurzzeitigen Kontrollverlust und ebenso schäme ich mich dafür, dass ich so etwas sagte, nachdem ich ihrer Ansicht nach doch einen guten Geschmack hätte. Als geschmackvoll kann man das nicht gerade einschätzen.

Beichthaus.com Beichte #00038364 vom 12.06.2016 um 05:08:11 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Ich brauche kein Klopapier!

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Ekel Schamlosigkeit Fetisch Unreinlichkeit

Wenn ich bei jemandem zu Gast bin und Harndrang verspüre, bin ich immer froh, wenn sich ein Wäschekorb im Badezimmer befindet. Ich liebe es einfach, mein bestes Stück nach dem Urinieren an fremder Unterwäsche abzuwischen. Ist es die Unterwäsche der Mutter oder der Tochter? Lustiges Rätselraten nach dem Toilettenbesuch. Ich träume oftmals davon, mir irgendwann auch den Hintern in diesem Stil abzuwischen, doch die Gefahr ist mir einfach zu groß. Vielleicht werde ich es irgendwann wagen, dann aber fange ich mit ganz kleinen Streifen an. Ich kann mich ja immer mausern und abwägen, ab wann es zu viel wird.

Beichthaus.com Beichte #00038362 vom 12.06.2016 um 03:32:19 Uhr (9 Kommentare).

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