Leben in Freiheit

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Stolz Deutschland

Ich (m/30) bin jetzt endlich aus dem endlosen Hamsterrad ausgebrochen. Was ich beichte? Ich habe dabei viele Freunde und meine Familie etwas verletzt, in dem ich sie einfach zurückgelassen habe. Aber mir geht es hierbei eben erstmal um mich. Mit 26 habe ich nach meinem Studium angefangen als Bauingenieur recht gut bezahlt und mit sehr sicherer Stelle im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Ich habe dann Anfang des letzten Jahres einen schönen Betrag von 100.000 Euro in einer Lotterie gewonnen. Das ist eine Menge Geld, aber nicht genug um nie wieder arbeiten zu müssen natürlich. Ich habe lange überlegt was ich damit machen soll, ein kleines Haus anzahlen? Ein teures Auto kaufen? Einfach für später sparen? Vor ein paar Monaten habe ich dann meine Entscheidung gefällt und meinen Job gekündigt. Wie es aber später mal weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich habe dann meine Wohnung aufgelöst und ein paar Dinge eingelagert und nach Australien geflogen. Ich werde nun erstmal eine schöne Weltreise machen, denn ich will von meinem Leben einfach mehr haben, als jeden Tag von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten, nur damit ich genug Geld habe, um dann in einer Wohnung zu schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder pünktlich aufstehen kann.

Ich kann doch die besten Jahre meines Lebens einfach nicht damit verschwenden, jeden Tag in einem scheiß Büro zu sitzen und dann mal drei Wochen im Jahr einen Urlaub in Spanien zu machen. Nein, das will ich einfach nicht. Unsere Gesellschaft ist einfach schon immer ekelhaft, alle Menschen hocken in ihren Hamsterrädern und bekommen gerade so genug Geld um zu leben und sich etwas Unterhaltung zu leisten, damit keiner auf die Barrikaden geht. Damit wird dann ein paar Tausend superreichen "Entscheidern" ein Luxusleben ermöglicht. Ich bewundere all die Aussteiger, die diesem ekelhaften System einfach den Rücken gekehrt haben. Ich werde nie wieder in dieses Hamsterrad zurückkehren und ob ich je wieder nach Deutschland zurückkehre, weiß ich auch noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040891 vom 17.01.2018 um 11:13:53 Uhr in Deutschland (24 Kommentare).

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Meine Wurstbombe

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Ekel Unreinlichkeit Gesellschaft Münster

Neulich verspürte ich in einem bekannten Fast-Food-Restaurant nach dem Genuss einer zwischen zwei frittierten Fleischhälften liegenden Perversion aus Speck, Käse und Soße, den dringenden Wunsch, das stille Örtchen aufzusuchen. Dort angekommen setzte ich den Haufen meines Lebens in die Schüssel, welcher so dick, lang und hart war, dass er sich einfach senkrecht ins Klo stellte und den Abfluss rigoros verstopfte. Die einzige Möglichkeit, dieses Monstrum von meinem Hintern zu trennen, war aufzustehen. Mich wundert ja, dass mich der Turm beim Rauspressen nicht noch hochgedrückt hat. Da Spülen natürlich zwecklos war, habe ich das Kunstwerk erstmal so belassen. Abwischen war aufgrund der Härte des Geräts auch nicht nötig, weshalb ich die Hose direkt wieder hochziehen konnte. Jetzt musste ich nur noch den Klodeckel schließen, was aber fast nicht möglich war. Ich beließ es dabei, ihn an die Wurstbombe anzulehnen. Noch heute male ich mir aus, wie wohl die Reaktion des nächsten Gastes auf der Toilette gewesen war und ich muss jedes Mal lachen, wenn ich daran denke. Allerdings tut es mir auch etwas leid für die Reinigungskräfte.

Beichthaus.com Beichte #00040884 vom 14.01.2018 um 22:10:24 Uhr in Münster (Berliner Platz) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geruchsbelästigung in öffentlichen Toiletten

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Ekel Boshaftigkeit Schamlosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Also ich noch jünger war, hatte ich ein tolles Hobby. Ich war der Rächer all derjenigen, die sich olfaktorisch, also geruchstechnisch belästigt fühlten. Ich ging in meiner Freizeit regelmäßig auf öffentliche Toiletten, meist am Bahnhof oder so. Dort habe ich mich in einer der Kabinen eingeschlossen und den ganzen, dampfenden und angestauten Lehm der letzten drei Tage auf einmal aus dem Rücken gedrückt. Danach habe ich absichtlich nicht gespült, den Klodeckel runtergeklappt und bin aus der Toilettenkabine raus und gleich in die nächste Kabine rein. Dort habe ich dann gewartet bis jemand anderes in mein zuvor präpariertes Klo ging und loslegen wollte.

Die Überraschung und der Ekel bei der anderen Person waren natürlich groß und ich nutzte den Moment, um eine ordentlich vollgestrullte Rolle Klopapier mit Schmackes und Pfeffer im Wurfarm über die Trennwand zu schmeißen. Wenn ich die Person traf, die gerade entsetzt auf meinen Monsterhaufen blickte, gab ich mir 100 Punkte. Wenn nur mein Urin aus der Klorolle die Person traf, gab ich mir 50 Punkte. Bei lautstarken Wut- und Ekelanfällen gab ich mir 150 Punkte. Um die Rache der getränkten Personen nicht abzubekommen, bin ich immer gleich nach dem Wurf stiften gegangen. Ich beichte, dass mir der Spaß meiner Jugend sehr fehlt und ich es gerne wieder tun würde - allerdings habe ich schlechte Knie und ich kann meinen Stuhlgang nicht mehr so lange sammeln und halten, um einen riesigen Haufen zu legen. Es waren schöne Jahre und über die Zeit habe ich mit meinem System über 2.500 Punkte erspielt. Die Leute, die öffentlich abgeknattert wollten, mussten sich nicht wundern, wenn so etwas passierte - so wie es da immer stank, war das nur gerecht.

Beichthaus.com Beichte #00040869 vom 11.01.2018 um 09:37:58 Uhr in Leipzig (18 Kommentare).

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Fail-Videos im Internet

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Engherzigkeit Verschwendung Internet

Ich (w/30) beichte, dass ich ein schadenfroher Mensch bin. Manchmal, wenn ich abends nach Arbeit und Training zu müde bin, um noch irgendeinem sinnvollen Hobby nachzugehen, starte ich y**tube und sehe mir stundenlang sogenannte Fail-Videos an, die mehr oder weniger eine Sammlung von Momenten sind, wo Menschen skurrile, oft dummheitsbedingte Unfälle haben. Meine Lieblingsszene ist die, wo ein Typ mit dem Fahrrad kerzengerade gegen den einzigen Baum weit und breit fährt. Und es wird einfach nie langweilig. Und nein, ich bin weder einsam, noch gelangweilt. Habe einen tollen Job, viele Hobbys und einen wunderbaren Ehemann - der meine Leidenschaft für diese Videos teilt. Statt uns also am Abend eine Serie oder einen Film anzuschauen, ziehen wir uns oft Stunden an Videomaterial rein - über Leute, die auf die Fresse fliegen.

Beichthaus.com Beichte #00040845 vom 04.01.2018 um 08:08:37 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

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Vier Affären bei der Arbeit

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Fremdgehen Begehrlichkeit Liebe Döbeln

Bei der Arbeit habe ich eine Kollegin kennengelernt. Die ersten Monate habe ich nicht groß mit ihr gesprochen. Bin nicht so der Typ der auf andere Menschen zu geht. Sie sieht wirklich gut aus und ist 32 Jahre alt - ein Jahr älter als ich (m). Ich hätte nichts weiter unternommen sie anzusprechen bzw. kennenzulernen, bis zu den Punkt, als sie mich in der Spätschicht kurz angesprochen hat. Sie fragte was ich heute Abend noch vorhätte. Ich habe ihr gesagt, dass ich nichts mehr weiter mache außer eine Serie zu schauen. Sie erwiderte darauf nur: "Hast du keine Frau, die zu Hause auf dich wartet?" Ich sagte ihr dann nur dass ich Single bin (3 Jahre schon). Sie entgegnete darauf, dass sie auch Single sei. Das war der erste Kontakt. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass sie in einer Beziehung wäre. Da hätte ich sowieso keine Versuche gestartet, ihr näherzukommen. Ich habe dann auf Facebook ihr Profil gesucht und gefunden. Die Freundschaftsanfrage hatte sie schon mal angenommen. Sehr schön.

Auf der Arbeit haben wir nicht viel miteinander zu tun, außer in den Pausen. Nach zwei Tagen konnte ich mich endlich überwinden sie auf Facebook anzuschreiben. Ich habe sie gefragt ob sie mit mir einen Kaffee trinken gehen will. Sie war zuerst erstaunt dass ich ihr schreibe, hatte aber nichts dagegen. Zum Kaffeetrinken kam es nicht, sie war gerade im Umzugsstress. Aber sie wusste nun, dass ich Interesse habe. Nach ein paar Tagen Facebook-Chat kam heraus, dass ich ihr zu ruhig bin, zu wenig erzähle in den Pausen. So bin ich nun mal, mein Leben lang schon. Ich brauche eine Weile um aufzutauen. Um das Auftauen zu beschleunigen habe ich eine Stunde vor der Pause angefangen zu Trinken (Wodka), um lockerer zu werden. Und siehe da, es hat funktioniert. Ist eine ziemlich bescheuerte Taktik, ich weiß, aber ich musste ein Opfer bringen. So eine Chance auf so eine Frau bekommst du nie wieder.

Nach ein paar Tagen habe ich angefangen ihr kleine Briefchen mit kurzen "Liebesbotschaften" ans Auto zu hängen. Erst war sie erschrocken aber dann fand sie es süß. Das habe ich 4-5 Mal gemacht - in einem Zeitraum von vielleicht zwei Wochen. Ich will nicht sagen dass ich zu den Zeitpunkt verliebt in sie war, aber ich wusste, wenn es so weitergeht, werde ich es bald sein. Im August wollte ich ihr den ultimativen Liebesbeweis geben, dass ich es wirklich ernst meine. Also habe ich eine Route geplant in Form eines Herzens. An dem Tag bin ich mit dem Rennrad 210 km in Herzform gefahren. Das war wirklich anstrengend. Am Abend habe ich ihr dann die aufgezeichnete Route in Form eines Herzens als Nachricht geschickt. Das Dumme nur: Sie war nicht wirklich überrascht, erstaunt oder begeistert darüber. Sie interessiere sich nicht so für Radsport.

Wir haben uns noch weiter per Facebook unterhalten und irgendwann meinte sie dass sie wegen dem Umzug noch ein Haufen zu tun hat. Ich habe ihr dann ohne Hintergedanken meine Hilfe angeboten. Zu meinem Überraschen hat sie zugestimmt, dass ich kommen darf. Zu dem Zeitpunkt war es schon 21 Uhr und ich hatte sie noch nie privat getroffen. An den Abend haben wir keinen Finger krummgemacht. Wir haben uns echt gut unterhalten. Dann wollte sie uns einen Joint bauen, aber bevor sie dies tat, meinte sie nur: "Bevor ich den baue, muss ich dich küssen." In meinen Gedanken war nur ein Riesen "OKAY?!?!" zu sehen und ich ließ mich küssen. Für meinen Geschmack ging das zu schnell, aber als Mann genießt man ja nur und schweigt. Später sind wir dann auch im Bett gelandet. Der Sex war Hammer. Aber dennoch finde ich immer noch, dass das fürs erste Treffen zu schnell ging. War ja noch nicht mal so etwas wie ein Date.

Die Treffen zum Sex wurden regelmäßig. Sie meinte, sie will nach der letzten Trennung keine Beziehung erstmal. Ich war damit einverstanden. Der Sex mit ihr war einfach zu gut. Wir sind in der gleichen Schicht, deswegen hat das mit dem Treffen wunderbar geklappt. Ich bin nach der Arbeit nur kurz nach Hause, habe mich geduscht und war dann wieder bei ihr. Nach einem Monat hat sie einen kleinen Fehler gemacht. Als ich fragte, wem sie denn schreibt, hat sie ganz schnell das Handy weggetan. Da bin ich ins Grübeln gekommen. Habe dann mit Mühe und Not mit der Zeit den Entsperrcode fürs Handy rausbekommen, um zu lesen wem sie schreibt. Das ist dann wohl meine erste Sünde. An einem Abend, als sie gerade Duschen war, habe ich meine Chance erkannt und die Nachrichten angeschaut. Mir ist bald die Kinnlade runtergefallen, ich habe am ganzen Körper gezittert. Ich wusste echt nicht, was ich machen soll. Sollte ich sie anschreien oder sollte ich einfach abhauen? Ich wusste es nicht. Bis dahin, obwohl wir nicht zusammen waren, hatte unser Verhältnis schon etwas von einer Beziehung. Ich war so gut wie jeden Tag bei ihr.

Sie war noch in der Dusche und hat meine Gedankengänge unterbrochen, weil sie ein Handtuch brauchte. Ich habe mich dann entschieden mich zusammenzureißen und mir nichts anmerken zu lassen. Aber seit dem Tag habe ich sie mit anderen Augen gesehen. Mit der Zeit habe ich mal alles gesichtet, mit wem sie was hat. Mit einem anderen Arbeitskollegen hat sie definitiv Sex gehabt, während ich mit ihr schon "zusammen" war (er ist 20 Jahre älter). Mit einem weiteren Arbeitskollegen hat sie es zumindest versucht, aber er hat nie Ausreden für seine Frau gefunden. Aber auf Arbeit haben sie geknutscht, das weiß ich. Den Schichtleiter hatte sie auch geküsst. Also mit mir vier Leute von der Arbeit, so gut wie parallel. Dazu kommt ihr Nachbar und mir ein weiterer Unbekannter. Da darf mir schon die Kinnlade runterfallen.

Ich weiß nicht was es war, der Sex, sie selbst, aber ich bin bei ihr geblieben. Ich konnte ohne sie nicht mehr. Wir haben zusammen gelacht und viel geweint. Sie hat mir alles aus ihrem Leben erzählt und ich alles von mir. Das klingt komisch, aber irgendwie konnte ich das alles aushalten. Es ist echt schwer mit dem Wissen zu leben, wenn sie dir sagt es kommt nur ein guter Freund zu ihr und sie belügt dich mitten ins Gesicht. Klar hatten sie Sex. Wir kennen uns jetzt erst vier Monate, aber sie hat sich in der Zeit stark geändert. Am Anfang wollte sie kaum bis gar nicht Kuscheln, jetzt gefällt es ihr sichtlich. Und mir auch. Des Weiteren hat sie all ihre Verhältnisse beendet. Stück für Stück. Einige ihrer Affären wissen nun mittlerweile von uns. Wir sind immer noch nicht offiziell zusammen, aber es geht in die richtige Richtung. Ich kann verstehen warum sie keine Beziehung wollte, bei dem regen Verkehr mit den ganzen Arbeitskollegen. Geht ja gar nicht anders. Sie hat mir ihre "Missetaten" auch gebeichtet - nur hat sie es so gebogen, dass es immer von den Männern ausging. Muss sagen, das ist schon mal was. Vielleicht meint sie es wirklich ernst mit mir. Sie versucht zumindest reinen Tisch zu machen, auf die Weise, die mich am wenigsten verletzt. Vermute ich.

Sie weiß von dem Wissen, das ich habe, bis heute nichts. Ja, ich überwache sie noch immer. Ich frage mich nur, ob ich damit leben kann, wenn wir wirklich mal ein Paar sind? Sie wäre die erste Frau, die ich heiraten würde, selbst nach dem was sie abgezogen hat. Aber ich liebe sie einfach. Mir ist bewusst, dass wir gerade beide den Status Single haben, aber sie hat mir immer beteuert, dass sie mit niemand anderem schläft. Ist momentan auch so, muss ja leider schnüffeln. Ob ich ihr je richtig vertrauen kann, weiß ich nicht. Also ich beichte, dass ich meine "irgendwie Freundin" ausspioniere.

Beichthaus.com Beichte #00040823 vom 27.12.2017 um 17:58:05 Uhr in Döbeln (32 Kommentare).

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