Die Chance auf den Traumprinzen

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Ekel Dummheit Verzweiflung

Vor zwei Wochen habe ich mit einigen Freunden und Freundinnen einen Ausflug in die Hauptstadt zu einem Bekannten gemacht, der vor drei Jahren von unserem Dorf nach Berlin gezogen ist. Der besagte Bekannte hat am dritten Abend unseres Trips eine Party geschmissen, die Dank großflächiger Dachwohnung auch entsprechend groß ausgefallen ist. Dort traf ich diesen tollen Typen, anscheinend ein Arbeitskollege meines Bekannten. Ich war zur Zeit Single und meine letzte Beziehung war schon mehr als zwei Jahre her, umso mehr war ich erstaunt, wie einfach mir eine Unterhaltung mit diesem Kerl fiel. Alles schien von selbst zu laufen. Ich habe nie daran geglaubt, dass es einen "Mister Right" gibt, aber dann saß er neben mir und lachte über meine Witze. Mit später Stunde stieg auch unser Alkoholpegel und ich bin nach der Feier noch mit ihm nach Hause, um einen Kaffee zu trinken. Ihr versteht, was ich meine? Kurz und knapp war es die beste Nacht meines Lebens. Am nächsten Morgen weckte mich mein Traumprinz sogar mit Brötchen und entschuldigte sich, da er einen wichtigen Termin hatte und bald das Haus verlassen musste. Er küsste mich zum Abschied und bat mich, meine Telefonnummer und Adresse da zu lassen, da er mich unbedingt wieder treffen wollte.


Ich fühlte mich wie im siebten Himmel und zog mich, kurz, nachdem er die Tür geschlossen hatte, an. Ich spürte, dass das meine perfekte Beziehung werden würde, nahm meinen Lippenstift und schrieb, wie man es aus den Filmen kennt, meine Nummer und Adresse an den Spiegel im Bad. Dann wollte ich noch etwas im Bad erledigen, ehe ich die Wohnung verließ, ich hatte nämlich die ganze Woche schon einen leicht gereizten Magen. Leider machte sich dies in meinem Stuhlgang bemerkbar. Ich weiß nicht, warum - aber scheinbar sind die Abflussrohleitungen in Berlin kleiner als bei uns, denn ich hatte die Toilette verstopft. Nun war mir die Sache ziemlich unangenehm und ich machte mich sofort auf die Suche nach einem Pümpel, den ich schließlich auch fand. Ich pumpte und pumpte, doch mein Malheur wollte nicht in der Rohrleitung verschwinden. Im Gegenteil: Ich machte alles noch viel schlimmer und drückte aus panischer Verzweiflung die Spülung einmal zu oft. Das Klo schwappte über und hinterließ eine hellbraune Brühe auf den weißen Kacheln am Boden. Dass es bestialisch stank, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich begann zu hyperventilieren und bekam einen Heulkrampf. Am Ende war ich so verzweifelt, dass ich den Lippenstift am Spiegel verschmierte und die Wohnung verließ, ohne eine weitere Notiz oder Sonstiges zu hinterlassen. Das Ganze ist mir so peinlich und ich bin unglaublich wütend auf mich selbst, da ich die wohl einzige Chance meines Lebens, meinen Traummann zu treffen, im wahrsten Sinne des Wortes verschissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031931 vom 22.09.2013 um 01:24:12 Uhr (26 Kommentare).

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Der Wunsch nach Professionalität

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Zorn Hass Dummheit Ignoranz Wurzen

Ich mache derzeit eine schulische Weiterbildung an einer Fachhochschule in NRW. Eigentlich bin ich mit dem Gedanken dort hingegangen, dass die Menschen dort halbwegs professionell und intelligent sind. Schließlich gibt es gewisse Voraussetzungen, wie eine abgeschlossene […]
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Beichthaus.com Beichte #00031920 vom 19.09.2013 um 20:30:06 Uhr in Wurzen (13 Kommentare).

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Niveaulose Jugend

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Hass Aggression Zorn Dummheit Gesellschaft

Ich (w) beichte hiermit, dass ich die heutige Jugend total verachte. Das Einzige, das sie im Kopf haben, ist Sex. Besonders die Mädchen nerven mich mit ihrer Dummheit und Naivität. Wie sie nach ein paar Komplimenten gleich weich werden und ihre Beine spreizen. Wo […]
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Beichthaus.com Beichte #00031914 vom 18.09.2013 um 11:02:53 Uhr (37 Kommentare).

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Unsere Wintertradition

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Dummheit Falschheit Waghalsigkeit Dating

Ich bin männlich, 23 Jahre alt, und im Winter gehe ich jedes Mal mit den gleichen fünf Freunden an einigen Samstagabenden Schlittschuhlaufen. Und das schon seit Jahren, eine alte Wintertradition. Das hört sich jetzt feminin an, aber der Grund, weshalb wir dorthin gehen, ist ganz klar eines. Flirten! Und das geht so: Wir gehen aufs Eis, ein wenig Hin und Her, wie alle andern, und sobald jemand von uns ein hübsches Girl sieht, tut er so, als ob er amateurhaft die Kontrolle verlieren würde und verursacht einen Unfall mit ihr. Bescheuert, aber wir konnten bereits Früchte unserer Mission ernten. Ein Kumpel fand seine Ex-Freundin und ein anderer so manches Betthäschen. Jedenfalls kann die Sache auch nach hinten los gehen, vor allem wenn die Damen merken, dass wir es mit Absicht machen. Die Beichte ist eigentlich die, dass wir mit dieser Flirtmethode auch die Gesundheit der Ladys on ice gefährden, wenn der Unfall nicht so harmlos ausgeht, wie gedacht. Aber mittlerweile sind wir sozusagen Profis geworden und wissen genau, wie wir "landen".

Beichthaus.com Beichte #00031904 vom 16.09.2013 um 01:24:36 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Ex, die Drama-Queen

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Selbstsucht Dummheit Lügen Falschheit Ex Unterpleichfeld

Vor etwa 14 Jahren habe ich (m/34) in meiner mittelgroßen Heimatstadt meine damalige, sechs Monate ältere Freundin kennengelernt. Sie war sehr selbstständig und bestritt ihren Lebensunterhalt mühsam selbst, aber drei Monate, nachdem wir uns kennenlernten, wurde ich wehrpflichtig, was unsere Beziehung auf das Wochenende beschränkte. Während meiner Wehrpflicht eröffnete sie mir, dass sie gerne in eine Großstadt ziehen würde, um eine Ausbildung zu beginnen. Ich stimmte zu, und wir suchten uns eine passende Wohnung, die wir zum Ende meiner Wehrpflicht und zum Anfang Ihrer Ausbildung, nach einem Jahr Beziehung, zusammen bezogen. Ich hatte inzwischen auch schon einen Job dort gefunden. Aufgrund ihres geringen Ausbildungsgehalts, und der Tatsache, dass ich normal bezahlt wurde, habe ich dann den Löwenanteil unseres Lebensunterhaltes gestemmt. Das Geld war sehr knapp, was sie aber nicht davon abhielt, mit ihren neuen Arbeitskolleginnen am Wochenende in einem der vielen Hip-Hop-Schuppen feiern zu gehen. Ich blieb meistens zu Hause, da ich die Musik zum einen nicht mag und zum anderen war mir mein Geld einfach zu schade. Der einzige Luxus, den ich mir gönnte, war ein PC mit Flatrate. Wir teilten uns den Computer, den sie gelegentlich zum Abrufen von E-Mails nutzte. Zumeist war mein Benutzeraccount dauerhaft eingeloggt. Wir wohnten schon seit zwei Jahren zusammen, als ich an einem Wochenende, als sie feiern war, meine E-Mails abrief. Ich wunderte mich noch, warum eine ihrer Freundinnen mir eine Mail schickte, aber als ich sie las traute ich meinen Augen kaum.


Meine Freundin und Ihre Kollegin unterhielten sich darüber, dass meine Freundin bald ausziehen würde und auch schon einen neuen Freund in Aussicht hatte. Jetzt bemerkte ich auch, dass meine Freundin vergessen hatte, sich aus ihrem Account auszuloggen. Ich fühlte mich schrecklich hintergangen. Ich druckte die E-Mail aus und fuhr zu dem Club, in dem sie sich befand, und konfrontierte sie damit. Natürlich kamen erst Vorwürfe, warum ich ihr den hinterher spionieren würde, aber dann bat sie mich darum, das zu Hause zu diskutieren. Dumm, wie ich war, habe ich zugestimmt und wir redeten knapp fünf Stunden später über die Vorkommnisse. Sie sagte, dass sie sich noch zu jung für eine ernsthafte Beziehung fühlt und noch etwas erleben will. Wir einigten uns darauf, dass sie noch bis zum Ende ihrer Ausbildung, also noch vier Monate, in unserer gemeinsamen Wohnung bleiben kann. Später habe ich ihr sogar beim Umzug geholfen und wir hatten dann auch noch ein kleines Scharmützel, was aber nichts Ernstes wurde.


Vor drei Jahren bin ich des Berufs wegen ins Ausland gezogen, wo ich meine jetzige Frau kennengelernt habe. Vor Kurzem hat mir meine damalige Freundin eine E-Mail geschrieben, in der sie sich erkundigte, wie es mir geht. Wir schrieben ein paar Zeilen und ich habe ihr auch gleich ein paar meiner Hochzeitsfotos geschickt, um ihr meinen "Erfolg" zu verkünden. Ich fand das auch nicht verwerflich, da sie inzwischen in einer mehrjährigen Beziehung mit einem netten Kerl ist, den ich flüchtig kennengelernt habe. Daraufhin schrieb sie mir, ob ich denn nicht erkennen würde, warum sie sich bei mir meldet. Ich dachte mir erst nichts dabei, aber sie stellte doch tatsächlich die Frage, ob es noch eine Chance für "uns" gäbe - schließlich seien wir so etwas wie Seelenverwandte. Ich sagte ihr, sie solle darüber nachdenken, was in Ihrem Leben nicht passt, wenn sie sich zehn Jahre, nachdem wir unsere Beziehung beendet haben, deswegen bei mir meldet. Und ich machte klar, dass ich meine Frau aus Liebe geheiratet hatte und das sicher nicht für etwas, was schon einmal nicht geklappt hatte, wegwerfen würde. Ich habe ihr dann noch gut zugeredet, sie jedoch nach dieser Konversation auf die Spam/Blacklist gesetzt, da ich nicht möchte, dass irgendetwas meine junge Ehe beeinflusst. Nun zu meiner Beichte: Ich habe meiner Frau nichts von diesem Vorfall erzählt und habe auch nicht vor, das zu tun, da ich nicht möchte, dass meine Ex-Drama-Queen auch nur den geringsten Einfluss auf mein jetziges Leben ausübt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031903 vom 15.09.2013 um 13:09:56 Uhr in Unterpleichfeld (16 Kommentare).

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