Der Rosetten-Pflegestift

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Ekel

Der Rosetten-Pflegestift
Heute hatte ich (m) Geburtstag. Zur Feier des Tages gab es Sekt - allerdings habe ich kurz darauf heftigsten Dnnschiss bekommen und mir brannte die Rosette. Deshalb habe ich den Lippenpflegestift meiner Schwester genommen, mir damit die Rosette eingeschmiert und anschlieend habe ich ihn wieder zurckgelegt. Kurze Zeit spter hat sie den benutzt und ich fand es recht lustig. Meine Beichte ist, dass es mir trotzdem fr meine Schwester leidtut, dass sie ihre Lippen mit dem Stift pflegt, mit dem ich meine Rosette einschmiere.

Beichthaus.com Beichte #00033845 vom 29.08.2014 um 20:26:55 Uhr (22 Kommentare).

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Die Verteufelung des Fremdgehens

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Fremdgehen Ehebruch Vorurteile

Ich mchte beichten, dass sich meine Moralvorstellung bezglich des Fremdgehens in der letzten Zeit drastisch verndert hat. Vorab weise ich darauf hin, dass es bisher kein Anzeichen gibt, dass sich dies auch auf mein Handeln auswirkt. Ich bin seit vielen Jahren glcklich verheiratet und bin, alles in allem, sehr zufrieden. Ich hatte bisher noch nie das Verlangen auereheliche Abenteuer zu suchen. Generell bin ich eher ein zurckhaltender Mensch und gerate auch so nicht an Versuchungen. Ich hatte auch nie Zweifel an der Treue meiner Frau. Und das ist auch sehr gut so, denn ich habe fremdgehen, betrgen, auerehelichen Sex, oder wie man es nennen will, immer extrem verabscheut und entsprechende Tter verurteilt. Doch jetzt ist ein Ereignis eingetreten, das diese Ansichten ins Wanken bringt. Fr meine Partnerschaften war die Ehe meiner Eltern stets ein Vorbild. Die beiden waren ein super Team und fhrten eine schne Ehe, bei der beide Partner sich gleichberechtigt um das Wohl der Familie kmmerten. Mein Vater war Ingenieur und arbeitete in einem Ingenieurbro im Nachbarort, meine Mutter hat fr die lokale Zeitung geschrieben. Dieser Ttigkeit konnte sie gut von zu Hause aus nachgehen. Sie war sehr belesen und gebildet und ich habe viel von ihr lernen knnen. Jedenfalls ist meine Mutter vor einiger Zeit gestorben. Es war nach einer lngeren Krankheit und sie ist auch recht alt geworden. Kurz vor ihrem Tod hatte sie mir noch gesagt, dass sie ein erflltes Leben hatte, nichts bereue und dass es in Ordnung sei, dass sie jetzt stirbt. <br /> <br /> <br /> Ich war dabei, als mein Vater mit dem Pfarrer ihre Beerdigung vorbereitete und der Pfarrer hat sehr schne Worte zu ihrer besonderen Partnerschaft und Ehe gefunden, was die Gste sehr berhrte. Die Vorbildrolle dieser Ehe fr mich war mir nie so deutlich. Ein paar Monate spter wollte mein Vater in eine kleinere Wohnung umziehen und ich habe ihm beim Aussortieren alter Sachen geholfen. Wir sind dabei auf alte Tagebcher meiner Mutter gestoen und dadurch kam heraus, dass meine Mutter vor ber zwanzig Jahren fremdgegangen war. Sie beschreibt, dass sie neugierig war, auf das, was es auer meinem Vater noch gab. Als diese Neugier immer weiter anwuchs, kam es dann dazu. Sie hat sich zwei Mal mit ihm getroffen und war von dem Erlebnis eher ernchtert. Die Neugier war weg und sie hat das Ganze als eher unbedeutend bewertet, da es nichts mit ihrer eigentlichen Partnerschaft zu tun hatte, die dadurch in keinem Moment gefhrdet war oder infrage gestellt wurde. Als mein Vater das gelesen hat, ist er total ausgeflippt und hat sie sogar beschimpft. Fr ihn scheint das ein schwerwiegender Verrat zu sein, er mchte sich nicht im selben Grab wie sie beerdigen lassen und hat sogar beim Notar versucht, sich von einer Toten scheiden zu lassen. Vielleicht ist er sauer auf sie, weil er nicht damit gerechnet hat, alleine zurckzubleiben und sie ihn verlassen hat. Das wre eine ganz normale Phase in der Trauerbewltigung. Aber das geht jetzt schon eine ganze Weile so, ihm scheint es wirklich ernst zu sein. <br /> <br /> <br /> Das Schlimme fr mich ist aber, dass ich ihn berhaupt nicht verstehen kann. Was kann denn diese Einmaligkeit an der Bedeutung von ber vierzig Jahren Ehe verndern? Wieso stellt er deswegen alles infrage und verstt sie derart, obwohl er noch kurz vorher gesagt hat, wie glcklich all die Jahre mit ihr waren und dass er sich kein besseres Leben htte vorstellen knnen? Aber mal weitergedacht: Was wre passiert, wenn er es damals erfahren htte? Wenn ich darber nachdenke, bin ich sehr froh, dass meine Mutter es fr sich behalten hat. Und was wre gewesen, wenn es noch ein weiteres Mal vorgekommen wre? Die Partnerschaft und Familie htte vermutlich genauso gut funktioniert und ich wrde ihr auch das jetzt verzeihen. Vielleicht idealisiere ich meine Mutter nach ihrem Tod jetzt etwas zu sehr, aber ich komme immer deutlicher zu dem Schluss, dass die Bedeutung vom Fremdgehen total berbewertet und viel zu sehr verurteilt wird.

Beichthaus.com Beichte #00033844 vom 29.08.2014 um 16:45:18 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Eine Torte fr den Chef

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Falschheit Peinlichkeit Verzweiflung Ernährung Chef

Vor einigen Tagen war Firmenjubilum. Bislang habe ich es immer ganz gut geschafft, mich davor zu drcken, eine Torte zu machen - nicht wirklich aus Faulheit, sondern weil ich es einfach nicht drauf habe. Ich machte mich dann trotzdem an die Arbeit und es kam, wie es kommen musste: Der Boden brach in der Mitte durch. Ich machte trotzdem weiter. Und irgendwann fiel die ganze Torte in sich zusammen. Ich wollte nicht ohne Torte aufkreuzen, also ging ich in eine Konditorei und kaufte eine Torte, die mir gut gefiel. Ich entfernte vorsichtig das Esspapier mit &quot;Herzlichen Glckwunsch zum Geburtstag&quot; und ersetzte dieses mit einem Erdbeerkreis. Sozusagen als persnliche Note. Meinen Kollegen hat der Kuchen sehr gut geschmeckt. Bald wird der Chef 50. Er wnscht sich genau diese Torte. Ich wei gar nicht mehr so genau, was drin war. Jetzt habe ich den Salat.

Beichthaus.com Beichte #00033843 vom 29.08.2014 um 11:53:12 Uhr (9 Kommentare).

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Binden statt Tampons

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Ekel Lügen Peinlichkeit Intim

Ich (w/19) benutze immer noch Binden statt Tampons. Mir ist das unglaublich peinlich und ich will nicht, dass das irgendjemand erfhrt und bis auf meinen Freund wei das auch keiner. Meine Binden bewahre ich auch nicht im WC auf, sondern in einem Schrank im Badezimmer, []
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Beichthaus.com Beichte #00033842 vom 28.08.2014 um 21:51:59 Uhr (37 Kommentare).

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“Beichte

Die Konsequenzen eines Schmugglerlebens

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Zorn Dummheit Waghalsigkeit

Ich bin ein Mann in schon fortgeschrittenem Alter, der sich einfach mal etwas von der Seele schreiben mchte. Vom Folgenden wissen weder meine schon verstorbene Frau noch meine Kinder etwas - oder gar sonst jemand aus meiner jngsten Vergangenheit. Vor mehr als 15 Jahren, als die Welt noch gut war und nicht der berwachung unterlag, wie das heute der Fall ist, habe ich als LKW-Fahrer fr eine kleine Spedition gearbeitet. Ich habe leider auch nichts Besonderes gelernt, auer dass ich eben den entsprechenden Fhrerschein hatte, um einen LKW lenken zu knnen. Der Lohn war auch nicht so berauschend, aber ich nahm, was ich kriegen konnte, da ich zu dem Zeitpunkt schon verheiratet war und sich eine Schwangerschaft meiner Frau anbahnte. Es kam, wie es kommen sollte, meine Frau wurde kurz darauf schwanger und das Geld reichte vorne und hinten nicht. Also versuchte ich, neben meinem Beruf noch etwas Geld zu verdienen. Vom Fahrer eines Mbeltransporters am Wochenende und dem Tragen von Mbel sowie dem Ausrumen von Garagen.<br /> <br /> <br /> Viel Geld kam da auch nicht zusammen und mein Krper machte das leider auch nicht lange mit. So musste ich mich wieder nach etwas anderem umsehen. Als ich dann wieder mit dem LKW unterwegs war - es ging nach Litauen - bekam ich auf einem Rastplatz ein Angebot, das ich zuerst ausschlagen wollte, aber als ich an meine Familie dachte, nahm ich es an. Ich sollte, wenn ich meine Ladung abgeliefert habe, eine neue Ladung erhalten. Jedoch nicht im Auftrag meiner Firma, sondern vom &quot;netten&quot; Herren vom Rastplatz. Er bergab mir zwei groe Koffer, die verdammt schwer waren. Die sollte ich nur nach Deutschland mitnehmen und dort auf einem Rastplatz wieder einer anderen Person bergeben. Was in den Koffern war, wei ich bis heute nicht. Es war mir auch komplett egal. Mich interessierte einfach nur, dass ich jeden Monat genug Geld zusammenkriegte, um meine Familie zu ernhren. Meine Frau ging auch nebenbei putzen und kmmerte sich zuerst um das eine und dann um das zweite Kind, das mittendrin auch kam. Fr jeden Transport bekam ich 2000 D-Mark. Die Jahre vergingen, ich konnte meiner Familie was bieten und irgendwann fragte meine Frau mich, woher ich das Geld Monat fr Monat herhole, obwohl ich doch nur den Lohn der Spedition erhalten wrde. Da erzhlte ich ihr, was ich nebenbei noch mache und damit war sie natrlich nicht einverstanden. Sie nahm kurz darauf eine Vollzeitstelle an, meine Eltern kmmerten sich um die Kinder und sie wollte auch nicht, dass ich weiterhin solche Transporte durchfhre.<br /> <br /> <br /> Als ich dann wieder in Litauen auf dem besagten Rastplatz war, wollte man mir wieder zwei Koffer bergeben - nur dieses Mal lehnte ich ab. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich doch den Transport durchfhren solle, da eine Weigerung auch &quot;nach hinten losgehen&quot; knnte. Ich wurde also bedroht, dachte mir aber nichts dabei und sagte zu dem Mann, dass er machen knne, was er will und dass sich unser Geschft erledigt htte. Er grinste, nickte und sagte nur, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht. Als ich dann wieder nach Hause kam, war meine Frau nicht da - sie sa bei der Polizei. Irgendjemand hatte unsere kleine Wohnung zu Kleinholz verarbeitet. Meine Frau sagte der Polizei aber nicht, woran das liegen knnte, um mich zu schtzen. Zwei Wochen spter wurde ich auf dem Rastplatz wieder angesprochen und gefragt, ob mir die Umgestaltung meiner Wohnung so gefallen wrde. Da wusste ich nun genau, was los ist. Ich sprang in meinen LKW und fuhr sofort nach Hause, um meine Familie zu nehmen und abzuhauen. Als ich zu Hause ankam, war meine Frau allerdings verschwunden. Drei Wochen spter fand man sie in einem Wald. Meine Kinder waren bei meinen Eltern, die ich dann zum Glck in Sicherheit bringen konnte. Seit diesem Tag fahre ich keinen LKW mehr. Ich mchte beichten, dass ich daran schuld bin, dass ich meine Frau verloren habe. Ich wollte keinen Schaden anrichten - ich wollte nur meine Familie ernhren.

Beichthaus.com Beichte #00033841 vom 28.08.2014 um 20:53:53 Uhr (28 Kommentare).

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