Sportwagen und Kündigung

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Rache Ungerechtigkeit Diebstahl

Auch ich möchte nun etwas beichten. Ich habe lange Zeit für eine kleine, für die deutsche Wirtschaft aber sehr bedeutende Firma im IT-Bereich gearbeitet. Ich habe meine Arbeit stets ordentlich gemacht, war umgänglich mit den wenigen Kollegen, verstand mich prächtig mit unserem Chef und es gab so weit eigentlich keinen Grund, ein negatives Bild von mir zu haben. Dennoch war ich der Erste, der bei einer eventuell anstehenden Firmenkrise gekündigt werden sollte, wie ich von einem befreundeten Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand erfuhr.

Dies wissend, machte ich mich bald auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, die ich nach wenigen Bewerbungen auch fand. Wenige Tage vor meiner Kündigung fuhr mein Chef mit einem nagelneuen Audi RS6 vor und schlug vor, wohl wissend, dass solche Autos genau meinem Zielbereich entsprächen, als kleines Schmankerl für die gute Mitarbeit damit an meinem letzten Arbeitstag eine Runde zu drehen. So kam es dann auch, der Tag kam und das Auto wurde für eine Stunde meines. Da auch noch getankt werden musste, gab mir mein Chef obendrein 100 Euro mit. Ich fuhr die Kiste also in allen Zügen aus, ständig roter Drehzahlbereich, mit 250 Sachen über die Autobahn, und so weiter. Als krönenden Abschluss entschied ich mich dafür, die 100 Euro Tankgeld einzubehalten und davon mit meiner Freundin schick essen zu gehen. Obendrein wollte ich mich für die Kündigungs-Pläne meines Chefs rächen. Ich stellte das Auto also ordnungsgemäß in unserer Tiefgarage ab, öffnete den Tank und pinkelte genüsslich hinein. Ich bedankte mich bei meinem naiven Chef, räumte meinen Schreibtisch, verabschiedete mich von den Kollegen und ging. Ob die Aktion was gebracht hat, weiß ich nicht, mein Chef hat sich nie mehr gemeldet und eine Rechnung habe ich bis heute auch nicht erhalten, aber es hat einfach gut getan. Zumal die nächste Tankstelle gute 10km entfernt ist und bis dort reicht der "Sprit" ganz sicher nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00025613 vom 21.01.2009 um 13:30:59 Uhr (37 Kommentare).

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Die defekte Telefonzelle

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Diebstahl Betrug Telefon Denkendorf

Die defekte Telefonzelle
Ich muss beichten die Telefongesellschaft betrogen zu haben. Es ist schon etwas länger her, ungefähr acht Jahre. Ich war also 14, als ich herausgefunden habe, dass die Telefonzelle in unserem Schwimmbad einen Defekt aufweist. Damals konnte man 10 Pfennig einwerfen und solange telefonieren, wie man wollte, sobald man auflegte, kamen die 10 Pfennig sogar wieder heraus. Also blieben ich und ein guter Freund in der darauf folgenden Nacht ganz lange wach, um uns alle möglichen Telefonsexnummern aufzuschreiben, am nächsten Morgen haben wir wieder das Schwimmbad besucht und den ganzen lieben langen Tag nichts anderes getan, als die Telefonzelle zu belagern.

Beichthaus.com Beichte #00025610 vom 20.01.2009 um 15:55:44 Uhr in Denkendorf (17 Kommentare).

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“35.000

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Die Stiftwette mit meinem Lehrer

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Diebstahl Lügen Peinlichkeit

Die Stiftwette mit meinem Lehrer
Ich bin einmal durch einen Ik*a-Markt geschlichen und habe, als niemand hingeschaut hat, drei Bleistiftboxen komplett entleert. Als ich an der Kasse von einem zivilen Ik*a-Mitarbeiter ins Büro gebeten wurde, habe ich behauptet, mein Lateinlehrer hätte mit mir eine Wette abgeschlossen, dass ich es nicht schaffen würde, mehr als 100 Stifte mitzunehmen. 101 durfte ich behalten, und habe seitdem Gewissensbisse, wenn ich daran denke, wie viele Bäume wegen meiner Wette zu Bleistiften verarbeitet wurden.

Beichthaus.com Beichte #00025593 vom 18.01.2009 um 00:48:37 Uhr (31 Kommentare).

Gebeichtet von master12345
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Der Geldbeutel einer reichen Türkin

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Schamlosigkeit Habgier Diebstahl Geld Hannover

Als ich vor Jahren mit meiner Freundin auf dem Maschseefest in Hannover auf einer Restauranttoilette war, lag auf meinem Spülkasten ein dickes Portemonnaie! Ich schaute hinein und entdeckte über 500 Euro. Ich nahm die Geldbörse mit und ließ mich von meiner Freundin überreden, das Geld zu behalten und es nicht bei der Polizei abzugeben! Auf dem Ausweis sah ich, dass es eine Türkin war. Um mein schlechtes Gewissen zu halbieren, gab ich meiner Freundin 200 Euro, nahm mir die restlichen 300 Euro und warf das Portemonnaie in den nächsten Mülleimer! Jetzt tut mir das voll leid!

Beichthaus.com Beichte #00025580 vom 13.01.2009 um 19:26:04 Uhr in Hannover (34 Kommentare).

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“Beichte

Spiegel beim Optiker

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Diebstahl Morallosigkeit

Als ich bei einem bekannten Brillengeschäft einen Termin um 12 Uhr hatte, musste ich eine Stunde warten. Einfach nur, weil die Kundin vor mir nicht in der Lage war, sich weiche Kontaktlinsen einzusetzen. Aus Frust habe ich dann den "Spiegel" geklaut.

Beichthaus.com Beichte #00025575 vom 12.01.2009 um 23:44:29 Uhr (10 Kommentare).

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