Hat mein Fetisch Konsequenzen?

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Fetisch Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal gemerkt, dass ich immer geil werde, wenn im Fernsehen irgendetwas über Vergewaltigung kam. Mich machte das so etwas von spitz! Nicht unbedingt die Vergewaltigung selbst, sondern die Wehrlosigkeit der Frau - man kann also sagen, dass ich schon damals die BDSM-Schiene gefahren bin. Was mich allerdings jetzt zum Beichten bewegt, ist, dass ich letztes Wochenende ein Mädel kennengelernt habe, das auch bei mir geschlafen hat. Ich war zu fertig für Sex, deswegen hat sie mir einen geblasen. Allerdings habe ich ihn bewusst weiter reingeschoben, einfach so weit, dass es ihr wehtat, und - das hat sie mir am Tag danach erzählt - ich sie sogar währenddessen gewürgt habe. Es war einfach sehr viel Alkohol im Spiel. Nun habe ich Angst, dass ich mal einen katastrophalen Fehler mache und ich deswegen angezeigt, bzw. verklagt werde, weil ich meinen sexuellen Fantasien freien Lauf lasse, obwohl es doch nur mein Fetisch ist. Ich beichte hiermit, dass ich erst richtig geil werde, wenn eine Frau unter physischen Schmerzen leiden muss. Und ich habe Angst, dass das Ganze irgendwann überhand gewinnt und ich mich nicht mehr beherrschen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036890 vom 22.10.2015 um 00:27:14 Uhr (19 Kommentare).

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Leben mit sozialer Phobie

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Peinlichkeit Verzweiflung Manie

Ich (m) habe eine soziale Phobie, das heißt, dass ich Angst vor menschlichem Kontakt habe. Zuerst dachte ich, es ist nur Schüchternheit, aber im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es nicht mehr im standardmäßigen Rahmen liegt. Vor allem in der Schule fällt es mir schwer, in Gruppen zu arbeiten oder eine Präsentation vor den anderen zu halten. Auch in der Pause sitze ich lieber alleine in einer Ecke, statt zu einer Gruppe zu gehen. Allgemein stellt das Reden mit Menschen außerhalb meiner Familie für mich eine Prüfung dar. Selbst in der Familie verschließe ich mich gegenüber anderen, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich mich ändern möchte oder nicht. Den Psychologen und Therapeuten habe ich am Ende einer Therapie immer versichert, dass nun alles in Ordnung ist. Dabei möchte ich den Menschen helfen, weil ich Menschen liebe. Ohne dieses Selbstbewusstsein wird dies zu einer Mammutaufgabe für mich. Ich bewundere die Menschen, die jeden Tag glücklich ihren Alltag leben und sich für andere einsetzen, auch wenn es ihnen natürlich nicht immer gut geht. Ich wollte eigentlich über die Herbstferien einen Minijob als Reinigungskraft machen, um das Geld irgendwohin zu spenden, auch wenn der Geldbetrag lächerlich gering wäre, vielleicht hätte ich jemandem damit etwas geholfen. Stattdessen habe ich mir darüber Sorgen gemacht, wie ich vor den Leuten auftreten würde und dass ich möglicherweise versage. Bitte vergebt mir mein egoistisches Verhalten. Ich weiß, dass ich mich zusammenreißen muss, wenn ich meine Ziele durchsetzen möchte!

Beichthaus.com Beichte #00036888 vom 21.10.2015 um 21:39:53 Uhr (8 Kommentare).

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Hilfe, meine Nachbarin wird überfallen!

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Neugier Peinlichkeit Zwietracht Nachbarn

Ich (m/43) habe seit einiger Zeit eine neue Nachbarin. Ich arbeite zu Hause, vor allem schreibe ich und daher komme ich auch tagsüber öfter mit meinen Nachbarn in Kontakt. Seit etwa drei Monaten habe ich nun besagte neue Nachbarin, eine Frau Mitte 20, mit der ich mich eigentlich recht gut verstehe. Sie ist auch öfter zu Hause, da sie irgendwas am Computer arbeitet und wir haben uns öfter getroffen und uns einfach unterhalten, Tee getrunken oder sind ein bisschen durch den Wald oder Park gelaufen. Kurz gesagt, ich mag sie recht gerne, da ich alleine wohne und mir manchmal ein Gesprächspartner fehlt. Sie sagte mir auch, dass sie einen Freund hätte, aber keine sonderlich enge Beziehung. Eines Abends habe ich einen späten Spaziergang gemacht, da ich noch schreiben wollte, mir aber nicht so recht etwas einfiel. Ich erhoffte mir von dem Spaziergang ein paar Ideen. Ich sah, dass bei meiner Nachbarin noch Licht brannte. Da sie mir gesagt hatte, dass ihre Klingel kaputt sei, spähte ich seitlich durch ein Fenster, um zu sehen, ob sie da ist. Normalerweise hatte sie abends nämlich nie Licht an.


Als ich also zum Fenster hinein blickte, sah ich sie. Sie war gefesselt und geknebelt - mit ihr im Raum war ein Typ, der wohl drauf und dran war, ihr was anzutun. Ich bin riesig erschrocken, zu mir rübergelaufen und habe die Polizei gerufen. Danach wusste ich nicht, was ich machen soll. Ich hatte Angst, dass sie in der Zwischenzeit missbraucht würde, rannte zu einer anderen Nachbarin und bat sie mitzukommen. Zum Glück kam dann die Polizei, sie klopften mehrmals und ihnen wurde aufgemacht - von meiner Nachbarin und dem Kerl. Der war nämlich kein Verbrecher, sondern ihr Freund. Sie ist masochistisch veranlagt und hat ihn um ein Rollenspiel gebeten. Ihr war es sehr, sehr peinlich und mir tat es leid. Mit der Polizei und der anderen Nachbarin habe ich ihr etwas eingebrockt, denn sie wollte nicht, dass jemand davon erfährt. Das tut mir sehr leid, denn ich wollte nicht, dass ihr das passiert.

Beichthaus.com Beichte #00036887 vom 21.10.2015 um 14:43:48 Uhr (17 Kommentare).

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150 Euro vom Sperrmüll

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Schamlosigkeit Verschwendung

Ich habe einen Kaffeevollautomaten im Sperrmüll gefunden, repariert (entkalkt) und für 150 Euro online versteigert. Es tut mir leid, ein vermeintlich defektes Haushaltsgerät dem Abfallverwertungskreislauf entzogen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00036884 vom 21.10.2015 um 00:56:56 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Starren in der Öffentlichkeit

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Zorn Gewalt Hass Aggression

Ich (m/38) habe aufgrund eines Schlaganfalls mit 18 Jahren eine leichte Gesichtslähmung auf der linken Seite. Das fällt im Normalfall nicht auf, es ist auch nicht so stark wie beispielsweise bei Sylvester Stallone. Es behindert mich auch in keinster Weise mehr, auch wenn ich meine Sprechweise etwas anpassen musste. Doch gibt es ab und an Leute, die mich zb auf der Straße oder im Supermarkt deswegen ziemlich blöd anstarren, teils mit offenem Mund und vor Staunen aufgerissenen Augen und auf mich zeigend. Dabei bin ich - von der Lähmung abgesehen - weder hässlich noch sonst irgendwie auffällig. Obwohl ich mein Gesicht teils unter eine Kappe mit gebogenem Schirm, wie es in den 90ern modern war, verberge, schauen die Leute mir teils aus kurzer Entfernung absichtlich ins Gesicht. Einmal ist sogar ein Radfahrer deswegen gestürzt, weil er vor lauter Starren nicht mehr auf die Straße achtete und an den Randstein stieß. Ich habe ihm sogar wieder aufgeholfen und er hat sich artig für meine Hilfe bedankt. Die Unfallursache habe ich aber nicht angesprochen.


Was ich beichten möchte, ist, obwohl ich ein extrem gutmütiger Mensch bin, dass bei diesem dummen Geglotze in mir eine extreme Wut aufwallt. Ich hasse und verachte jegliche Form der Gewalt, selbst wenn man mich angreift, laufe ich lieber weg, als zur Verteidigung zur Gewalt zu greifen. Das hat auch nichts mit Feigheit zu tun, ich hätte durchaus die körperlichen Attribute, mich erfolgreich zur Wehr zu setzen, aber ich fühle mich einfach schlecht, wenn ich anderen wehtun müsste. Doch in den Momenten der Wut ändert sich dies komplett. Da werde ich in Gedanken zum Hulk schlechthin. Dann möchte ich diesen Menschen, die mir so doof auf meinen leicht schiefen Mund oder das leicht hängende Augenlid starren, als wäre es eine eiternde Wunde aus der Maden kriechen, richtig wehtun. Ich möchte Nasen brechen, Augen blau schlagen, Zähne ausschlagen, in die Genitalien treten, Ohren abreißen, sie mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Es wäre mir sogar egal, wenn diese Leute dabei sterben. Hauptsache es wäre qualvoll. Das ist zum Glück immer in weniger als fünf Sekunden wieder vorbei, und dann schäme ich mich furchtbar für diesen Gedanken.


Keine Sorge, es wird niemals dazu kommen, dazu ist meine Selbstkontrolle zu gut, und ich sehe auch nicht klassisch rot und drehe durch, sondern es ist einfach der Wunsch, diesen Leuten zu zeigen, dass angeglotzt werden wehtun kann, und ihnen eben selbst Schmerzen zuzufügen. Und extreme Gewaltfantasien. Ich frage mich, was mit mir los ist, denn diesen Tick habe ich erst in den letzten 2-3 Jahren entwickelt, vorher war mir egal, ob und wie mich andere Menschen ansehen oder was sie über mich und mein Aussehen denken. Ich bitte um Absolution und hoffe, zu dieser Einstellung zurückzufinden.

Beichthaus.com Beichte #00036883 vom 20.10.2015 um 22:49:44 Uhr (27 Kommentare).

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