Unter Alkohol zum Randalierer

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Vandalismus Trunksucht Last Night Ehrenfriedersdorf

Ich habe ein Problem. Unter normalen Umständen verhalte ich mich stets korrekt und lasse mir auch kaum was zu Schulden kommen. Wenn ich jedoch getrunken habe, und das ist üblicherweise jedes Wochenende der Fall, löst sich bei mir die Hemmschwelle komplett auf: Im Vollrausch ziehe ich mit 2-3 meiner Kumpanen umher und entwende regelmäßig Straßenschilder, pöbel Menschen an (falls sich zur Zeit überhaupt noch welche rumtreiben, sind es eh meistens solche von meiner Sorte) und besonders Autos genießen meine Aufmerksamkeit. Umso wertvoller, desto attraktiver scheinen sie für mich um mal draufzusteigen, die Seitenspiegel abzureißen, dellen reinzukloppen oder einfach mal draufzukotzen. Am lustigsten erscheint mir das im Winter, wenn der ganze Dreck dann zufriert und die Menschen sich am Morgen damit aufhalten müssen die stinkende Kotze mit warmen Wasser abzukratzen. Letztens erst hab ich es ein wenig zu weit getrieben, indem ich die Windschutzscheibe eines Autos mit einem gezieltem Wurf meiner Flasche beschädigt habe. Unglücklicherweise wurde ich hinter der Tat vermutet, aber da mir nichts eindeutig nachgewiesen werden konnte, hab ich es geschafft mich aus der Sache rauszureden.
Ich selber kann mich kaum an diese Taten erinnern, aber die Straßenschilder in meinem Zimmer und eventuelle Blessuren zeugen davon, dass meine Kollegen nicht übertreiben mit ihren Aussagen.

Beichthaus.com Beichte #00024900 vom 06.10.2008 um 13:03:24 Uhr in Ehrenfriedersdorf (20 Kommentare).

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Besoffene Tauben

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Morallosigkeit Trunksucht Tiere

Vor ein paar Jahren im Klassenlager mussten wir einmal an einem Bahnhof warten, da der nächste Zug erst in einer Stunde kam. Glücklicherweise hatten wir noch ein bisschen Wodka dabei. Eigentlich wollten wir den selbst saufen, da wir aber noch ein bisschen Brot dabei hatten und uns die Tauben so niedlich anschauten, haben wir uns spontan entschlossen, ein kleines Bio-Experiment durchzuführen. Wir fingen an, die Tauben ein bisschen mit Spezial-Brot zu füttern. Das war so geil, wenn besoffene Tauben versuchen zu fliegen, und es nicht mal packen auf zwei Füßen zu stehen. Das Fliegen der Tauben war mehr ein unkontrolliertes Geflatter, als eine koordinierte Flugbewegung, außerdem konnten sie nur hoch oder runter fliegen, dass mit dem Fortbewegen im Flug unter Alkohol klappt irgendwie nicht.

Beichthaus.com Beichte #00024897 vom 05.10.2008 um 20:51:49 Uhr (18 Kommentare).

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Kleptomane bei Alkoholgenuss

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Diebstahl Habgier Trunksucht Last Night

Kleptomane bei Alkoholgenuss
Wenn ich richtig besoffen auf ner Kneipentour bin klau ich immer die Glühbirnen aus den Lampen vom Klo.

Beichthaus.com Beichte #00024871 vom 30.09.2008 um 21:34:25 Uhr (23 Kommentare).

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Der Eimer voller Urin

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Ekel Boshaftigkeit Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Lübeck

Wir haben vor vielen vielen Jahren auf einer (Abriss-)Party alle zusammen just for fun in einen Eimer gepinkelt und wussten nichts mit dem Zeugs anzufangen. In dem Moment fiel -total besoffen- ein Mädel in das Zimmer ein und legte sich auf den Boden. Da haben wir den Eimer genommen und den Inhalt über sie rübergekippt. Das Mädel war so besoffen, dass sie es nicht mal gemerkt bzw. gerochen hat. Danach wollte keiner mehr mit ihr Tanzen. Wenn ich sie jetzt mal zufällig irgendwo sehe, muss ich immer an diese echt fiese Aktion denken.

Beichthaus.com Beichte #00024862 vom 29.09.2008 um 21:06:51 Uhr in Lübeck (15 Kommentare).

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Mein Doppelleben für die Tochter

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Trunksucht Feigheit Verzweiflung

Mein Doppelleben für die Tochter
Ich (m/28) hatte ein wunderbares Leben. Ich habe zusammen mit meiner Freundin in unserer Stadt einen Club aufgebaut, der noch immer gut besucht ist. Wir hatten nie Geldsorgen. Zwei Jahre später kam meine Tochter auf die Welt. Besser konnte das Leben einfach nicht sein. Doch dann starb meine Freundin bei einem Autounfall, das ist jetzt neun Jahre her und meine Tochter ist heute zehn Jahre alt. Ich versuche ein guter Vater zu sein, doch wenn ich sie morgens zur Schule gebracht habe, muss ich zum Psychiater, um mir dort Anti-Depressiva verschreiben zu lassen. Damit ich meiner Tochter vorspielen konnte, dass es mir gut gehen würde. Wenn sie am Wochenende bei ihren Großeltern ist, und ich behaupte, im Club arbeiten zu müssen, kommt das alles wieder hoch. Ich bin von Freitag Abend bis Sonntag früh nur am trinken. Der Club läuft von alleine, da muss ich nicht mehr viel machen. Ich halte es einfach nicht mehr aus, ihr immer vorzuspielen, dass es mir gut ginge und dass ich das alles verkraftet hätte. Aber ich will, dass sie wenigstens einen Vater hat, der sich um sie kümmert und das versuche ich auch wirklich. Ich möchte beichten, dass das alles nur Fassade ist und ich es ihr bis heute nicht erzählt habe, was ich wirklich fühle. Ich habe Angst dass sie dann denkt, sie würde auch noch ihren Vater verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00024853 vom 28.09.2008 um 20:16:15 Uhr (41 Kommentare).

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