Die Vorteile als Profisportler

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Verzweiflung Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/23) bin kein Frauenheld. Es ist so, dass ich auch schon rein äußerlich nicht unbedingt auf Frauen wirke. Allerdings habe ich einen großen Vorteil anderen Männern gegenüber - ich bin Profisportler. Vor drei Jahren habe ich einen Profivertrag unterschrieben, um welche Mannschaftssportart es sich handelt, behalte ich für mich, es ist allerdings kein Fußball. Ich bin erst vor Kurzem bei meinem neuen Verein gelandet und habe meine Zelte in einer mir bisher fast unbekannten Stadt aufgeschlagen. Dadurch, dass Sportler sehr populär sind, wird man ziemlich häufig erkannt und auch angesprochen. Allerdings ist es mir bisher auf diesem Wege noch nicht gelungen, eine längerfristige Freundin zu finden. Die Möglichkeiten für einen ONS gab es auch bei meinem letzten Verein sehr häufig, das ist aber nicht mein Ding.


Als ich jetzt zum Akklimatisieren mit einigen Kameraden unterwegs war, wurde mir in einem Club ein wirklich sehr hübsches junges Mädchen (22) vorgestellt. In diesem Club unterscheidet man zwischen "normalen" und VIP-Gästen. Sie hielt sich im Normalbereich auf. Sie drängte mir ihre Handynummer förmlich auf und hat mich auch am nächsten Morgen nach dem Training gleich angerufen. Folgendes ist passiert: Sie hatte einen Freund im Team, der den Verein mittlerweile gewechselt hat. Wegen seiner Wechselgedanken hatten sich die beiden so verstritten, dass die Trennung kurz vor Saisonende unweigerlich kommen musste. Jetzt kommt aber das Wichtigste: Sie war mit dem Typen fünf Jahre lang zusammen. Er kam aus der eigenen Jugend und sie hat sich einen tollen Kreis aufgebaut, mit Freundinnen, die alle Spielerfrauen sind. Sie liebt alles, was mit dem Verein zusammenhängt. Die Spiele am Wochenende im VIP-Raum, die vielen Feiern und Essen, die Events sowie teilweise kostenlose Eintritte in Clubs, oftmals durch die Hintertür. Man steht eben immer im Rampenlicht. Sie sagte mir unmissverständlich, dass ihr das fehle, nein, dass sie sich ein Leben ohne diese Dinge nicht mehr vorstellen kann. Sie beklagte, dass sie ohne Kontakte zu Spielern oder Funktionären keine Chance mehr hat, in diesen Kreis zurückzukehren. Sie hat mir das erklärt und sich dann ein paar Tage Zeit gelassen.


Dann, nach etwa einer Woche, rückte sie mit der Sprache heraus, um was es ihr denn tatsächlich ging. Sie machte mir allen Ernstes einen unglaublichen Vorschlag. Ich solle ab sofort ihren neuen Freund spielen. Ich begleite sie am Abend in die Tanzschuppen, sie will wieder in den VIP-Bereich des Stadions, möchte sich wieder im Kreis der Mannschaft aufhalten usw. Was ich davon habe? Sie sagte ohne Umschweife, dass ich monatlich dafür mehrmals Sex mit ihr haben darf. Sie erklärte mir, dass diese Show so lange zu gehen hat, bis sie wieder einen neuen, festen Freund aus dem Team gefunden hat. Beim Sex darf ich sie auch küssen, sagte sie, ich soll dies ja in der Öffentlichkeit auch tun. Ich kam mir ziemlich überrumpelt vor und erbat mir einige Tage Bedenkzeit.


Dann haben wir uns wieder getroffen. Mein Gegenvorschlag kam für sie wohl ziemlich überraschend. Ich schlug vor, dass wir uns mehr Zeit nehmen und einige Dinge miteinander unternehmen. Möglicherweise werden wir ja ein wirkliches Paar. Sie erschrak, nein, sie traf ein Schock bei diesem Vorschlag. Ich musste mir anhören, dass ich nicht im Geringsten ihr Typ sei und ihr eigentlich auch nicht gefalle. Es sei eine Zweckbeziehung, bei der jeder profitiere. Mein Statement war ganz kurz, indem ich ihr sagte, dass sie mich in Ruhe lassen soll, und bin gegangen. Sie heulte sinnflutartig und schrie mir hinterher, aber das war mir egal. Jetzt mache ich mir große Vorwürfe, denn ich bin innerlich überhaupt kein harter Hund. Ich habe dieses Mädchen zum Weinen und Verzweifeln gebracht, das tut mir sehr sehr leid. Da ich keine engen Freunde außerhalb der Mannschaft habe, denen ich so etwas beichten kann, blieb mir nur das Beichthaus. Vielleicht willige ich doch noch ein.

Beichthaus.com Beichte #00034809 vom 08.01.2015 um 11:51:20 Uhr (21 Kommentare).

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Ich arbeite lieber mit Dicken!

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Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Bremen

Ich (w/37) arbeite in einer Klinik für Essstörungen. Dort "trainiert" man die Menschen darin, wie man z.B. gesund kocht oder Sport treibt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich arbeite lieber mit Menschen zusammen die sehr "stark" sind, als mit sehr dünnen Frauen oder Männern. Ich lasse mich für Gruppen eintragen, in denen mehr starke Menschen sind, als sehr dünne Menschen etc. Meine Kollegen bekommen das zwar mit, aber mein Chef hat nichts dagegen, weil ich mich genauso fürsorglich um die "Leichten" kümmere, wie um die "Schweren". Das ist wie bei einer Mutter, die zwei Kinder hat - sie liebt beide, doch sie hat ein Lieblingskind. Ich finde der wesentliche Unterschied zwischen diesen zwei Parteien ist folgender: Die schweren Menschen finden sich selbst nicht schön und sind meist freiwillig gekommen und tun was dafür. Sie hören zu, fragen nach Tipps und für das Gefühl, wenn sie abnehmen, kämpfen sie und freuen sich und kämpfen noch viel mehr.


Die sehr leichten Leute finden sich selbst so am Schönsten, wie sie gerade sind. Die sind zu einem großen Teil nicht freiwillig gekommen und tun alles, um unsere Arbeit zu erschweren. Oder treten einfach in den Hungerstreik, falls sie mit etwas nicht zufrieden sind. Das ist eine heikle Situation, denn wir haben sehr viele Pro-Ana Männer und Frauen, bei denen der Zustand sehr kritisch ist. Wir müssen Essen in sie hinein bekommen - egal was, sonst - man muss es so sagen - sehen sie sich die Radieschen von unten an! Da tut und macht man, verspricht Haus und Hof, nur damit sie die Hälfte eines normalen Pfannkuchen essen. Natürlich gibt es auch viele dünne Patienten, die lieb sind und sich bemühen, aber die Schweren sind einfach freundlicher und höflicher. Natürlich gibt es auch dort Zeitgenossen, die nicht so nett sind, aber deutlich weniger als bei den Dürren. Ich bitte um Absolution, da ich lieber mit schweren Leuten zusammenarbeite als mit Leichten.

Beichthaus.com Beichte #00034800 vom 06.01.2015 um 23:57:57 Uhr in 28779 Bremen (Am Wall) (4 Kommentare).

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“Folge

Holländerinnen beim Skifahren

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Fremdgehen Falschheit Urlaub

Ich (m/24) war am Wochenende mit meinen Kumpels in Österreich Ski fahren. Am Abend sind wir natürlich zum Après-Ski gegangen. Wir haben ziemlich viel getrunken und hatten mit hübschen Holländerinnen viel Spaß. Im Laufe des Abends ist es dann passiert, dass ich mit einer hübschen Dame aus unserem Nachbarland einen Quickie hatte. Ich bereue dies im Nachhinein, da ich seit drei Jahren eine Freundin habe. Aber es ist in der Situation halt passiert und ich kann es leider nicht mehr ändern. Meiner Freundin erzähle ich von meinem Unfall nichts, aber ich bitte hier um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034777 vom 05.01.2015 um 18:08:40 Uhr (20 Kommentare).

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Der boshafte Altpapier-Container

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Aggression Dummheit Zorn Ekel

Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger, respektvoller und gediegener Mensch. Ich möchte beichten, dass ich letzte Woche, so wie noch nie in meinem Leben, die Beherrschung verloren habe und etwas sehr Dummes getan habe. Ich fange einfach am Anfang an. Als mein Vater vor wenigen Wochen verstarb, musste ich seine Wohnung ausräumen. Da ich der Einzige meiner Familie bin, der sich darum kümmert, musste ich alles alleine machen. Das einzige Problem bei der Aufräumaktion war nur, dass mein Vater unzählige Bücher, bis zur Decke gestapelt, im Laufe seines Lebens gesammelt hatte. So musste ich etwa 400 Kisten voll mit Büchern zum Altpapiercontainer bringen. An der Klappe des Containers war eine scharfe Kante, sodass es unmöglich war, die Bücher so hereinzuwerfen, dass man sich nicht die Finger an der Kante aufstieß. Nach etwa drei Kisten war ich schon so wütend, dass ich den Container lauthals anschrie und trat. Nach etwa 20 Kisten begannen meine Finger schon zu bluten. Ich geriet immer mehr in Rage, sodass ich nachher mehr damit beschäftigt war, den Container zu beleidigen, als die Bücher zu entsorgen. Da er nach knapp 50 Kisten voll war, überlegte ich mir einen Racheplan.


Ich ertrug die nächsten Tage der argen Schlepperei, um dem Container am letzten Tag einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen. Ich nahm mir eine alte Socke, füllte dort meinen Kot, den ich über die letzten Tage angesammelt hatte, hinein und ging nachts wutentbrannt zu dem Container. Ich schlug meine ganze Wut an ihm aus. Irgendwann riss aber die Socke und die ganze Scheiße spritzte herum und landete auf dem Container. Es tut mir leid für die Leute, die am nächsten Morgen dort ihre Zeitungen wegwerfen wollen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034750 vom 02.01.2015 um 22:33:26 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Tauchgang mit den Franzosen

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Eifersucht Fremdgehen Boshaftigkeit Urlaub Mikronesien

Ich (m/26) kann meine Eifersucht kaum bändigen. Jetzt muss ich aber etwas loswerden, was ich mir selbst kaum zugetraut hätte. Ich komme mit meiner Freundin gerade vom Wracktauchen, wir waren im Nordpazifik. Wir fahren seit vier Jahren regelmäßig dorthin. In das Camp kommen immer wieder die verschiedensten Leute, oftmals Pärchen, aber meistens auch kleinere Männergruppen. Abends wird es dann immer ganz lustig, es gibt Fisch vom Grill und Bier aus Dosen sowie Cocktails. Man bleibt auf dem Festplatz so lange man möchte und geht dann in seine Hütte. Ich bin an einem Abend nach einem längeren Tauchgang ziemlich müde gewesen und bin bereits um 22 Uhr ins Bett. Wir saßen am Tisch mit zwei Franzosen, einem Österreicher und einem Pärchen aus Deutschland. Es war ganz lustig und es wurden ziemlich viele Cocktails probiert. An einem Cocktail war eine blaue Blume zur Deko angebracht. Einer der Franzosen hatte so ein Getränk, allerdings war er auch der Einzige, der das Gesöff trank.


Irgendwann, gegen drei Uhr, schreckte ich hoch, denn meine Freundin hatte sturzbetrunken beim Betreten der Hütte einen Stuhl umgeworfen. Sie fiel praktisch ins Bett und war sofort weggetreten. Was ich dann am nächsten Morgen gesehen habe, hat mir die Sprache verschlagen. Sie hatte von dem Getränk des Franzosen drei blaue Blumen im Haar. Ich fragte sie, ob der Spaß nicht etwas zu weit gegangen sei, aber sie meinte, dass alles ganz harmlos gewesen sei. Ich habe sofort gemerkt, dass das eine Lüge war. Beim Frühstück schielten die Franzosen immer zu uns herüber, ich glaube, sie unterhielten sich über die Brüste meiner Freundin, wenn ich die wenigen Gesprächsbrocken richtig verstanden habe. Es begann in mir immer mehr zu kochen und ich malte mir die schlimmsten Bilder aus, wie sie zu zweit an ihr herumgegrapscht haben und so weiter.


Meine Laune verschlechterte sich von Tag zu Tag und ich war wirklich froh, als der letzte Tag anbrach. In diesem Camp werden die Ausrüstungsgegenstände immer gereinigt, die Flaschen gefüllt und alles direkt wieder für den nächsten Tag vorbereitet, denn oftmals geht es früh los. Als wir am Abend unsere Koffer gepackt hatten, ging ich in das Ausrüstungshaus und habe eine kleine Manipulation am Inflator und der Tarierweste des Franzosen vorgenommen. Ich will hier keine Details schildern, aber das kann unter Umständen schreckliche Folgen haben. Mir war das in dem Moment vollkommen egal - nein, ich hatte sogar Spaß dabei. Jetzt, nach unserer Rückkehr, plagt mich jedoch mein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00034749 vom 02.01.2015 um 19:16:07 Uhr in Mikronesien (Chuuk) (27 Kommentare).

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