Versteckt hinter Lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kollegen Familie

Ich arbeite seit zehn Jahren in meinem Beruf und habe bei allem, was mit meinem privaten Leben zu tun hat, immer nur gelogen. Auf der Arbeit kennt mich jeder als fröhlichen und lustigen Mitarbeiter - ich bin bei allen sehr beliebt und jeder mag mich sehr. Aber ich führe ein Doppelleben. Jeder auf der Arbeit denkt, ich sei in einer festen Beziehung, hätte einen tollen Freundeskreis und würde mit diesem auch ständig durch die Welt reisen. Im Prinzip denkt also jeder, dass ich glücklich bin und alles habe. In der Realität wohne ich aber alleine und mache auch meine Reisen alleine - höchstens begleite ich noch meine Geschwister und deren Partner. Ich habe keine Beziehung und keine Freunde, eigentlich hatte ich beides noch nie. Um meine Lügen zu festigen, schicke ich Postkarten an meine Arbeitskollegen, mache Fake-Fotos mit Photoshop und zeige diese dann auf dem Handy herum. Es hat noch niemand etwas gemerkt, sogar die gefälschten Twitter-Accounts meiner erfundenen Freunde sind so gut, dass niemand etwas ahnt. Warum ich das mache? Gute Frage. Ich war, seit ich denken kann, immer der Außenseiter. Ich wurde gehänselt, verprügelt und später war ich nicht mehr, als ein guter Schulkamerad. Noch dazu war ich immer sehr ruhig und habe nur wenig gesprochen. Meine einzigen Spielgefährten waren meine Geschwister.

Und in der Ausbildung fing ich dann mit den Lügen und dem Doppelleben an. Keiner fragte mich mehr doof, was ich am Wochenende mache oder was ich generell in meiner Freizeit so treibe. Später im Beruf habe ich das Ganze dann beibehalten. Allerdings ist es teilweise echt schwierig, diese Fassade aufrechtzuerhalten - vor allem wenn ein neuer Kollege bei uns anfängt, den ich dann erst überzeugen muss. Es macht mich traurig, dass ich immer lügen muss, aber keiner meiner Kollegen ist noch Single oder hat keinen Freundeskreis, und ich will nicht schon wieder als Außenseiter gelten. Aber ich muss sagen, dass ich mein Privatleben dennoch genieße, und es ist natürlich auch nicht so, dass ich nichts dafür tue, um die Situation zu ändern. Aber es ist einfach leichter so zu leben, als wenn jeder die traurige Wahrheit kennen würde. Vermutlich würden die meisten das auch gar nicht glauben, wobei das Ganze einmal beinahe aufgeflogen wäre. Ich kam nämlich ins Krankenhaus und wurde operiert - und musste mir dann selbst Ballons und Geschenke in mein Krankenzimmer stellen. Ich habe sogar meine Familie gebeten, mir regelmäßig Blumen mitzubringen. Sie sind übrigens auch die einzigen, die wissen, wie es wirklich in mir aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00032415 vom 17.12.2013 um 23:10:00 Uhr (11 Kommentare).

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Silvester in Amsterdam

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Drogen Lügen Silvester Urlaub Tuntenhausen

Ich (m) habe meinen Eltern erzählt, dass ich über Neujahr nach Deutschland fliege, um mir Berlin anzusehen. Stattdessen gehe ich allerdings mit Freunden fünf Tage nach Amsterdam, wo ich mich hauptsächlich dem Konsum berauschender Substanzen hingeben werde. Ich fühle […]
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Beichthaus.com Beichte #00032411 vom 17.12.2013 um 14:39:00 Uhr in Tuntenhausen (11 Kommentare).

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Meine Sitzungen beim Psychologen

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Falschheit Lügen Neugier Betrug

Meine Sitzungen beim Psychologen
Ich (m/24) interessiere mich sehr für Psychologie, habe aber berufstechnisch einen anderen Weg eingeschlagen. Vor sechs Monaten wollte ich dann mal schauen, was ein Psychologe den ganzen Tag macht, und mein Wissen über die Psychologie erweitern. Ich ging dann zum Hausarzt und habe ein psychisches Problem vorgetäuscht. Er hat mich dann einem Psychologen überschrieben. Bei diesem bin ich nun seit 12 Sitzungen. An dieser Stelle muss ich beichten, dass er seit fünf Sitzungen weiß, dass ich keine psychischen Probleme habe und mich nur für sein Wissen interessiere. Er findet es allerdings sehr interessant, was ich mache und therapiert mich weiterhin. Oft entstehen sehr interessante, angeregte Diskussionen bei unseren Sitzungen. Wir haben es ziemlich gut zusammen. Ich beichte also, dass ich mein Wissen auf Kosten der Versicherungsnehmer erweitere. Zudem genieße ich es, die Arbeit wegen meiner Therapie dann immer etwas früher verlassen zu dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00032410 vom 16.12.2013 um 12:11:21 Uhr (21 Kommentare).

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Ich habe meine Schwägerin geschwängert

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Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht Lügen Dummheit

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Ehe zerstört und mit der Schwester meiner Ex-Ehefrau ein Kind gezeugt habe. Es begann alles damit, dass ich dieses süße Mädel kennenlernte und wir zusammenkamen. Ich hatte sie sehr gerne, aber es gab auch Schwierigkeiten. Sie konnte schwer Vertrauen fassen und war mehr als oft gereizt und mies drauf. Später kamen aber noch andere Dinge dazu. Beispielsweise hat sie oft etwas an mir zu beanstanden gehabt, und wenn ich das Verhalten dann nicht sofort änderte, war Madame tagelang auf Streit gebürstet. Meistens resignierte ich dann, weil ich den Stress nicht mehr aushielt. Irgendwann, einige Jahre später, setzte sie mich dann plötzlich unter Druck, dass sie Kinder wollte, obwohl ich eigentlich vorhatte zu studieren. Mein Bildungsweg hatte nicht den gewöhnlichen Verlauf genommen und ich war schon lange nicht mehr zufrieden mit den Gelegenheitsjobs. Aber sie wollte jetzt ein Baby. Ihre Schwester hatte schon vor Jahren damit angefangen, Kinder in die Welt zu setzen, und sie wollte das nun endlich auch - sie sei schließlich alt genug und wolle sich binden. Sie setzte also die Pille ab und stellte mich vor die Wahl: Entweder Kinder oder keinen Sex. Nun muss ich dazu sagen, dass der Sex ohnehin nicht der Knaller war. Es lief immer die gleiche Routine ab, sie war empfindlich und verklemmt, und es wurde mir ziemlich bald langweilig.


Trotzdem hing ich an dieser Frau und wollte sie nicht verlassen. Ich renovierte ein Haus mit ihr, in dem wir leben wollten, und plante sogar die Hochzeit mit. Ja - ich plante nur mit, denn eigentlich drängte sie mich in die Heirat hinein. Ich unternahm jedoch nichts dagegen, sondern heiratete sie. Doch in der Nacht davor hielt ich die zwiespältigen Gefühle und den Druck nicht mehr aus. Ich traf mich mit ihrer Schwester zum Reden, mit der ich mich sehr gut verstand, da diese sehr locker drauf war und immer unverhohlen ihre Meinung sagte. Ich hatte mir schon oft gewünscht, meine zarte, schüchterne Freundin hätte mehr "Eier" abbekommen, so wie ihre Schwester, die auch mal den Mund aufbekam, wenn ihr etwas nicht passte. Wir tranken und rauchten gemeinsam, und redeten in diesem stockfinsteren Zimmer - die Worte flossen nur so aus mir heraus. Ich sagte ihr alles, redete mir den Frust einfach runter. Ich weiß nicht mehr, wie es kam, jedoch fand ich mich irgendwann auf dem Bett wieder, und sie auf mir - nackt. Meine Freundin hatte nie derart frivol mit mir gespielt, wie ihre Schwester es dann tat. Ich war wie ein Ausgehungerter, der sich unverhofft einer opulenten Mahlzeit gegenüberfand. Ich konnte nicht mehr denken. Ich wehrte mich halbherzig, konnte aber nicht lange widerstehen. Die Rechnung kam einige Wochen später. Ich hatte meine Freundin geheiratet, und ihre Schwester, die nun gemerkt hatte, dass sie schwanger war, sprengte diese Ehe, indem sie bekannt gab, wer der Vater war. Ich beichtete alles und kurz darauf leiteten wir alles Nötige zur Scheidung ein.


Meiner Frau brach das Herz. Ich hörte es noch lange, wenn sie mich anrief, um etwas zu klären. Wie ihr die Stimme brach und sie das Weinen kaum unterdrücken konnte. Aber damit nicht genug. Auch die Schwester redet heute nicht mehr mit mir, und ich muss mich ständig damit rumärgern, mein Anrecht auf die Zeit mit meinem Kind geltend zu machen. Denn nachdem alles kaputt war, dämmerte ihr, dass sie sich mit ihrer Familie zusammenrotten musste, und so verdrehte sie natürlich ihren Anteil an der Sache und erzählte, ich hätte sie schon fast mit Gewalt dazu gedrängt. Natürlich hassen mich jetzt alle Frauen aus dieser Familie, und zwar im Kollektiv, und ich darf auch noch zahlen. Mir kommt noch immer die Galle hoch, wenn ich daran denke, wie das gelaufen ist. Aber im Grunde weiß ich ja, wer das in den Sand gesetzt hat. Ich war so ein Vollidiot.

Beichthaus.com Beichte #00032408 vom 17.12.2013 um 06:17:01 Uhr (20 Kommentare).

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Unentschuldbarer One-Night-Stand

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Fremdgehen Verzweiflung Lügen Trunksucht

Mir geht es schon seit einigen Wochen ziemlich mies. Mein Leben ist ein einziges Chaos. Das einzige Gute ist mein Freund, deshalb kann ich auch nicht verstehen, warum ich so unendlich blöd war. Letztens war ich auf einer Party eingeladen und wir spielten ein Trinkspiel. Nach einigen Runden war ich komplett dicht. Nachdem ich gekotzt hatte, trank ich allerdings noch weiter! Ja, ich weiß, dass das wirklich blöd ist, aber es ging mir einfach schlecht und ich wollte nur mal einen Abend abschalten. Aber dann ist etwas Schreckliches passiert. Ich habe meinen Freund betrogen. Ich habe mir NIE vorstellen können, dass ich mal so eine unmoralische und wertlose Frau werde, aber es ist passiert. Viel weiß ich nicht mehr, was das Ganze noch schlimmer macht. Zurzeit fühle ich mich einfach nur schmutzig und hasse mich selbst - zu Recht. Ich liebe meinen Freund, auch wenn das nach diesem Geständnis vielleicht nicht nachvollziehbar ist. Wir führen eine Fernbeziehung und es läuft auch richtig gut, jedenfalls bis jetzt. Deshalb weiß ich nicht, wie ich so unmoralisch und dumm handeln konnte. Es war zwar "nur" ein One-Night-Stand, aber ich weiß nicht, ob ich es ihm beichten soll. Ich bin grundsätzlich ein ehrlicher Mensch und ich würde es ihm auch gerne sagen, da er die Wahrheit verdient hat, aber die Gefahr, ihn dadurch zu verletzen oder zu verlieren hindert mich daran. Ich leide wirklich sehr darunter und es bricht mir das Herz, wenn ich mir vorstelle, wie er wegen meines Versagens leiden wird. Ich will hier auch keine Kommentare, die mein Handeln entschuldigen, weil ich weiß, dass es nicht zu entschuldigen ist. Da ich aber mit keinem darüber reden kann, wollte ich es mir vom Herzen schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00032407 vom 16.12.2013 um 12:48:09 Uhr (20 Kommentare).

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