Ein Buch über die Kollegen

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Morallosigkeit Engherzigkeit Kollegen Rätzlingen

Vor mehreren Jahren war eine Arbeitskollegin mies zu mir, deshalb habe ich sie damals in einem selbst geschriebenen Roman als Figur der "Anti-Heldin" eingebaut, um es noch schmeichelhaft auszudrücken. Nach und nach wurden drei Bände daraus und sie hat sich zur "Heldin wider Willen" entwickelt. Einige Freunde und andere Kollegen, die es gelesen haben, finden es gelungen und wir amüsieren uns noch immer heimlich über diese Tatsache. Sie kommt auch eigentlich ganz gut weg, denn inzwischen kann ich sie besser leiden. Ein fieser Vorgesetzter musste in Band Drei auch dran glauben - er wäre nicht sehr erfreut über seinen "Part."

Beichthaus.com Beichte #00015036 vom 04.08.2006 um 20:13:40 Uhr in Rätzlingen (2 Kommentare).

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Pommesbude ohne Strom

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit

Beim Jahrmarkt war früher immer eine Pommesbude mit einem fetten Mann drin. Wir haben uns vor die Bude gestellt und immer einer aus der Clique hat hinter der Bude den Stromstecker herausgezogen und ist weggerannt. Das war so lustig, wie sich dieser dicke Mann dann fluchend aus seiner Bude gewuchtet hat... Tut mir auch gar nicht leid.

Beichthaus.com Beichte #00014864 vom 03.08.2006 um 18:53:18 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Trauermarsch für den Nachbarn

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Engherzigkeit Selbstsucht Völlerei Nachbarn

Ich bin ein schlechter Mensch, weil ich mir gestern Abend gegen zehn noch eine große Schokoladentorte mit ganz viel Creme von der Tanke geholt und die Hälfte direkt und die andere am nächsten Morgen verspeist habe. Dazu muss ich wohl sagen, dass ich dabei keinen einzigen Gedanken an hungernde Leute in dieser wirklich ungerechten Welt, an Menschen, die nur vom Anschauen eines Schokosplitters schon zunehmen oder an mich selbst und meinen Körper verschwendet habe, der aber zum Glück unter solchen "Strapazen" nicht leidet, bzw. so gut wie nie wegen irgendwas zunimmt.

Und das tut mir ehrlich leid, denn da draußen gibt es so arme Schweine, die nichts essen können, ohne auf ihren BMI achten zu müssen. Entschuldigung denen gegenüber, das meine ich toternst. Ach ja, und dann sollte ich noch beichten, dass ich heute meinem Nachbarn, der immer am Fenster steht und mit seiner Trompete Schützenfest- und Karnevalslieder spielt, die mir ziemlich auf den Zeiger gehen, über meine Stereoanlage einen Trauermarsch vorgespielt habe. Das hat ihn dann erst mal verschreckt, bis jetzt habe ich ihn noch nicht gehört. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00014705 vom 02.08.2006 um 22:55:02 Uhr (1 Kommentare).

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Pokerspielen zu meinen Gunsten

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Betrug Selbstsucht Diebstahl Games Trunksucht

Wenn ich mit meinen Kumpels Poker spiele, gewinne ich nur wenn ich bescheisse, wobei ich auf die primitivste Art bescheiße und es trotzdem selten einer mitbekommt. Und wenn es doch einer mitbekommt, kriegt er halt das Geld im Pott, aber das sind selten mehr als ein paar Euro und ich klaue sowieso den Verlustbetrag von meinen Eltern, also was solls. Schuldig fühle ich mich dabei nicht, schließlich bin ich es nicht, der das Geld verdient und davon abgesehen habe ich mindestens zwei Promille, sonst würde ich mich gar nicht dazu herablassen, mich zum Affen zu machen, indem ich hier "beichte". Ansonsten wünsche ich all den Notgeilen, Perversen und Leuten, die das hier ganz und gar nicht ernst nehmen (so wie ich), noch ein schönes Leben.

Beichthaus.com Beichte #00014498 vom 01.08.2006 um 13:44:58 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Alternative zum Klo

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich muss etwas beichten, was schon 24 Jahre zurückliegt, in meiner Jugend. Ich bin früher mal am Wochenende auf das Firmengelände einer größeren Firma im örtlichen Industriegebiet eingestiegen und habe ein bisschen rumgestöbert. Ich fand auch bald ein offengelassenes Fenster und bin reingestiegen. Habe mir die Firma ein bisschen von innen angeschaut und dann merkte ich, dass ich an dem Tag noch gar nicht in die (Klo-)Schüssel gebrüllt hatte, naja dem Porzellan gezeigt hatte, wer der Chef ist (wenn ihr versteht...). Nach ein bisschen Rumstromern fand ich auch schon den geeigneten Schüsselersatz: einen Werkzeugwagen, der bemitleidenswerterweise nicht abgeschlossen war.

Es kam, wie es kommen musste, ich setzte eine ordentliche materielle Wurst mitten in eine Schublade über mir unbekanntes Werkzeug. In eine andere Schublade habe ich noch ordentlich reingestrullt. Anschließend wieder alles zugemacht und abgehauen. Könnte mich heute noch bepissen vor Lachen, wenn ich an das Gesicht des Arbeiters denke, der die Sauerei am nächsten Montag entdecken haben müsste bzw. durch den sicherlich bestialischen Gestank darauf aufmerksam wurde. Ich bereue es aber in keiner Weise, was musste die Firma auch immer früh morgens schon so einen Krach machen!

Beichthaus.com Beichte #00014191 vom 30.07.2006 um 03:58:26 Uhr (4 Kommentare).

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