Eine Welt ohne Glaube

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Vorurteile Hass Unglaube Engherzigkeit Gesellschaft

Ich (w/24) bin islamophob. Mit Religion konnte ich noch nie so wirklich was anfangen und bei uns zu Hause war das auch nie ein Thema, so bin ich auch kein großer Fan vom Christentum und anderen Glaubensrichtungen. Aber den Islam hasse ich seit geraumer Zeit wirklich. Ich will immer sagen, ich hasse nur diese Ideologie und nicht die Menschen, aber auch das fällt mir immer schwerer, wenn ich daran denke, wie mittelalterlich die meisten Denkweisen des Glaubens doch sind und dass man entsprechend gestrickt sein muss, damit man davon überhaupt überzeugt ist.

Die Krise bekomme ich, wenn ich sehe, dass allen diese Glaubensgemeinschaft nicht so ganz geheuer ist und deswegen soviel Absurdes geduldet oder diskutiert und in Erwägung gezogen wird, statt ehrlich zu sagen, dass diverse religiöse Ideen in eine moderne und säkulare Gesellschaft einfach nicht reinpassen. Auch viele hinduistische, jüdische oder christliche Ideen nicht, aber diese Gruppen fordern auch nicht aggressiv und fühlen sich nicht von jeder Kleinigkeit oder Kritik beleidigt. Ich sehe den Tag schon kommen, an dem Gleichberechtigung, weltliche Bildung, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, Homosexuellenrechte und Religionsfreiheit wieder abgeschafft werden, um niemanden damit zu beleidigen. Ich wünsche mir eine Welt ohne jeglichen Glauben, dann gäbe es schon mal einen Kriegsgrund weniger. Entschuldigung für all den Hass.

Beichthaus.com Beichte #00038715 vom 10.09.2016 um 10:27:27 Uhr (38 Kommentare).

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Mein Tick mit den Fliesen

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Zwang Dummheit Maßlosigkeit

Ich muss leider beichten, dass ich mir einen Tick angeeignet habe, der immer schlimmer wird und zunehmend meine Umwelt, aber auch mich selbst nervt. Angefangen hat es damit, dass ich bei den Übertragungen von Tennisspielen gesehen habe, wie einige der Spieler es peinlich vermeiden, beim Seitenwechsel auf eine Linie zu treten. Ich habe mir das auch angeeignet, zuerst beim Tennisspielen, aber das hat immer weiter um sich gegriffen. Mittlerweile kann ich auf gar keine Linie mehr treten. Wenn ich irgendwo zur Tür rein- oder rausgehe, trete ich niemals auf die Türschwelle. Wenn ich auf dem Gehweg gehe und dort sind Platten verlegt, mache ich immer so kleine Schritte, oder aber ganz große, damit ich nie auf die Kante zwischen zwei Platten trete. Das sieht natürlich komisch aus, und die Leute drehen sich um, schauen mir nach und schütteln den Kopf.

Ganz schlimm ist es, wenn ich irgendwo eingeladen bin und dort sind Fliesen verlegt. Wenn die groß sind, geht es noch einigermaßen, dann kann ich es noch vermeiden, auf eine Fuge zwischen den Fliesen zu treten. Aber komisch sieht es natürlich schon aus. Ich mache es immer so, dass ich als Erster komme und als Letzter gehe, damit die anderen Gäste das nicht mitkriegen. Ein Problem wird es natürlich, wenn so kleine Fliesen verlegt sind, da kann ich es ja gar nicht vermeiden, auf eine Fuge zu treten. Ich helfe mir dadurch, dass ich vor mir einen Teppichläufer auslege und da drüber laufe. Ich schaffe es dann zwar, da drüber zu gehen, aber ich weiß natürlich, dass unter dem Teppich diese Fugen sind, und leide Höllenqualen. Inzwischen ist es so weit gekommen, dass ich nachts nicht einschlafen kann, weil ich befürchte, dass ein Arm oder ein Bein von mir über die Bettkante hinausragt und diese Begrenzungslinie sozusagen verletzt wird.

Ganz bizarr war es vorgestern, als ich meine Freundin gevögelt habe. Es war alles super, während ihres Orgasmus hat sie, wie meistens, gezappelt und geschrien, was ja in Ordnung ist. Aber dabei geriet sie mit den Beinen über die Bettkante, was mich sofort abgeturnt hat. Sie hat das natürlich gemerkt, weil ich sofort aufgehört habe. Ich habe ihr dann meinen Tick gebeichtet, und sie hat sich ausgeschüttet vor Lachen. Aber peinlich ist mir das schon und ich habe Angst, dass ich in der Klapse ende.

Beichthaus.com Beichte #00038708 vom 07.09.2016 um 14:10:58 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Tricks eines Buchhalters

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Betrug Diebstahl Habgier Geld Arbeit

Ich (m/46) möchte beichten, dass ich, seit ich vor 25 Jahren in meiner Firma zu arbeiten anfing, jeden Monat Geld beiseitegeschafft habe und mich damit Ende des Monats zur Ruhe setzen werde. Ich bin dort als einziger Buchhalter angestellt und konnte so jeden Monat seit 25 Jahren immer relativ große Summen "unter den Tisch" fallen lassen. Wir arbeiten zwar mit Computern, aber ich habe es geschafft, lange vor der Umstellung eine Scheinfirma aufzunehmen, die das Geld erhält. Schämen tue ich mich dafür schon, aber wenn ich mir ansehe, was ich an Rente später bekommen soll, dann bleibt mir fast nichts anderes übrig.

Beichthaus.com Beichte #00038701 vom 05.09.2016 um 23:02:40 Uhr (23 Kommentare).

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Ausleih-Service beim Baumarkt

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Betrug Lügen Verschwendung Zorn Klagenfurt

Ich (m/23) beichte, dass ich einen Baumarkt betrogen habe. Es fing so an, dass ich gefragt habe, ob sie auch Werkzeug ausleihen - damals sagten sie zu. Als es so weit war und ich etwas gebraucht habe, sagten sie allerdings Nein. Sozusagen wurde ich gezwungen etwas zu kaufen - ich habe es auch gekauft. Das Produkt habe ich nur einmal verwendet, um ein großes Loch für ein Licht im Kasten zu bohren. Nach dem Gebrauch habe ich es fein säuberlich gereinigt und wieder schön verpackt, sodass es so aussah, als hätte ich es nie benutzt. Schließlich habe ich es zurückgebracht und mein Geld zurück bekommen, ich sagte, es war ein Fehlkauf. Es tut mir leid, dass ich zu solch einer Maßnahme gezwungen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00038700 vom 05.09.2016 um 22:15:05 Uhr in 9020 Klagenfurt (Völkermarkter Straße) (12 Kommentare).

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“Beichte

Das illegale Bordell in meinem Wohnzimmer

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Lügen WG

Meine Mitbewohnerin ist eine ziemlich fiese Schlange gewesen und ich habe mich gerächt. Die ersten zwei Monate war alles gut zwischen uns. Ich habe ihr sogar ein wenig bei der Zimmergestaltung geholfen, und als mal ihr Schloss nicht ging und mein Vater bei mir gerade den neuen Schrank zusammenzimmerte, hat er es ihr sogar repariert. Im Gegenzug dazu wurde sie immer unausstehlicher, seit ich einen Freund hatte. Zwei Mal in der Woche hat er im dritten Monat immer bei mir übernachtet. Da ging natürlich auch was. In einer WG sollte das kein Problem sein und wir haben sogar vorher darüber geredet. Sie hatte zu der Zeit keinen Freund und sie tat immer ganz freundlich. Hintenrum hatte sie mich mit einem massiven Lügenbrief bei der Vermietung angeschwärzt, ich würde ein illegales Bordell betreiben und immer kämen fremde Männer. Das saß. Meine Vermieterin hat mich darauf angesprochen und es war mir, obwohl es nicht wahr war, sehr peinlich.

Das würde ich ihr heimzahlen, habe ich mir geschworen, aber erst in einem halben Jahr, da mein Studium sich dem Ende zuneigte und ich in absehbarer Zeit ausziehen würde. Als ich mit meinem Freund dann nach einem halben Jahr zusammenzog, habe ich beschlossen, ihr ein kleines Geschenk zu hinterlassen. Da sie ihr Zimmer nicht abschließen konnte, war das umso besser. Also habe ich die Wohnungstür abgesperrt, die Hose runtergelassen, mich hingehockt und auf ihren Zimmerteppich uriniert und abschließend einen großen Haufen gelegt und das benutzte Papier danebengelegt. Ich beichte also, einen schönen Einrichtungsgegenstand verschmutzt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038699 vom 05.09.2016 um 15:32:34 Uhr (15 Kommentare).

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