Zum Schutz bei der Polizei angeschwärzt

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Trunksucht Auto & Co. Polizei Hoogstede

Mein Kumpel hat schon einmal seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer verloren. Trotzdem säuft er weiter und schlimmer als zuvor. Nach der letzten Party stieg er trotz Ermahnungen seiner Freunde in seine Karre, um nach Hause zu fahren. Ich mache selber gerne Party und einen drauf, aber sich zu Tode zu fahren ist nicht akzeptabel. Also habe ich dann die Polizei angerufen. Sie haben ihn gestoppt und haben ihn jetzt richtig am Arsch. Dadurch hat sich unser gemeinsamer Freundeskreis in zwei Lager gespalten. Die einen stehen zu ihm, die anderen zu mir. Ich würde es immer wieder tun, um so der Welt unsinnige Verkehrstote zu ersparen.

Beichthaus.com Beichte #00023597 vom 25.03.2008 um 05:00:57 Uhr in Hoogstede (30 Kommentare).

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Der Verlust meiner großen Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit Zorn

Nun ja, wo soll ich (m/18) anfangen? Mein psychischer Zustand ist nicht mehr erwähnenswert. Kennt ihr das Gefühl,wenn ihr eurer großen Liebe in die Augen schaut und ihr darin erkennen könnt, dass sie euch betrogen hat? Wenn euch der Mensch, den ihr mehr geliebt habt als euch selbst, der Mensch für den ihr gestorben wärt, mit diesem Blick ins Gesicht spuckt und jeglichen Stolz und Würde mit Füßen tritt? Damit hat eigentlich alles angefangen, seit diesem Tag kann ich keinem Menschen mehr vertrauen, jeden Tag begegne ich Leuten, die sich für mehr als nur mein körperliches Wohlergehen interessieren, aber ich kann es ihnen nicht mitteilen, weil ich niemandem mehr vertrauen kann. Dennoch gebe ich mich jeden Tag zufrieden und glücklich, aber der schwarze Abgrund meiner Seele zerfrisst mich von Innen wie der Rost an einem Eisenteil.

Durch meine übertriebene Introvertiertheit habe ich nun diverse Beziehungen in den Sand gesetzt und jedes Mal spaltet sich wieder ein Teil meiner Seele ab und wendet sich einer Seite in mir zu, vor der ich mich selbst fürchte. Ich versuche oft anderen Leuten zu helfen, nur um eine Rechtfertigung für mein eigenes, noch beschisseneres Seelenleben zu bekommen. In Wahrheit berühren mich die anderen überhaupt nicht, was dazu führt, dass ich mich noch mehr hasse, weil ich so ein egoistisches Schwein geworden bin. Ich ertränke meine seelische Ruine immer öfter in Alkohol und gebe mich anderen Drogen hin, um mich und vor allem meinen Charakter und meine Psyche zu vergessen. Dies führt wiederum zu einer Abgestumpftheit gegenüber anderen Personen, es ist ein verfluchter Teufelskreis und ich komme nicht davon los! Wenn ich nicht alles zurücklasse und abhaue, habe ich das Gefühl, das wird kein gutes Ende nehmen. Ich gehe jetzt einen heben.

Beichthaus.com Beichte #00023533 vom 23.03.2008 um 04:14:19 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Wie man ein Protokoll abgibt...

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Waghalsigkeit Studentenleben

Ich bin Student und brauche bis morgen dringend die Unterschrift für Protokolle, sonst werde ich für eine wichtige Klausur nicht zugelassen. Das würde dann bedeuten, dass ich einen besonders stressigen Studienteil nochmal machen müsste und dadurch ein halbes Jahr und ca. 5.000 Euro verlieren würde. Weil ich jedes Mal bei der Abgabe neue Stichworte mitgeschrieben habe, die noch fehlen, bin ich beim letzten Mal mit meinem Prüfer so verblieben, dass er den Ausdruck schon mal korrigiert und wir die Vollständigkeit per E-Mail prüfen, bis ein kompletter Ausdruck korrigiert werden kann. Heute wollte ich ihm diesen geben, aber es fehlten doch noch Stichpunkte, die ich noch heute einreichen müsse. Er wollte aber schon früher freimachen und als Beweis, dass ich rechtzeitig fertig wurde, sollten die Protokolle bereit liegen, wenn er morgen als Erster das Gebäude betritt.

Ich musste also bis 20.00 fertig sein und der Copyshop hat bis 19.00 geöffnet. Um 5 vor 7 stand ich beim Copyshop vor geschlossenen Türen und überlegte, wer mit einem Drucker nah genug wohnt. Dann klingelte ich bei Wildfremden, bis sich jemand bereit erklärte, gegen Geld zu drucken. Letztendlich bekam ich es umsonst. Aber bis ich am Unigebäude war, war dort niemand mehr. Ich klopfte hysterisch an alle Fenster und Türen, aber es geschah nichts. Den Briefkasten konnte ich auch nicht benutzen, dann hätte der Prüfer, der seit Langem auf mein Scheitern hofft, seinen Triumph feiern können. Da die Uni direkt am Straßenstrich ist, konnte ich die dort arbeitenden Frauen fragen, ob man am Unigebäude einen Porno dreht, aber es gab keine Videoüberwachung. Ich fand eine Tür, die nur oben durch die automatisch schließende Alarmanlage geschlossen war, sich aber unten ein Stück weit aufziehen ließ. An einer nahen Baustelle fand ich 2 Schaufeln, mit dem Stiel der einen konnte ich den Spalt so aufhalten, dass ich die andere weit oben als Hebel benutzen konnte. Die Tür ging mit wenig Kraft auf und als die Alarmanlage ertönte, nahm ich kurz Abstand. Aber dann rannte ich schnell rein, legte das Protokoll ab und rannte wieder raus. Auf dem Weg nach Hause düste der Polizeiwagen Richtung Unigebäude an mir vorbei und ich grinste vor mich hin. Ich habe schon Angst, dass ich doch erwischt werde, aber da ich Chemie studiere denkt wahrscheinlich jeder, da hätte es jemand auf die Chemikalien abgesehen und niemand, dass ein Student sein Protokoll ins Gebäude bringen musste. Mein Prüfer ist auch ein riesiges Arschloch, wie man hört, aber wenn ich noch diese Unterschrift bekomme, habe ich das Hindernis überwunden!

Beichthaus.com Beichte #00023481 vom 21.03.2008 um 14:11:47 Uhr (14 Kommentare).

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Die Narben meiner Seele

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstverletzung Gewalt Familie

Meine Arme zieren Narben, die von Rasierklingen stammen. Ich bin zeitig ausgezogen, oft allein und mit mir und meinem Leben nicht zufrieden. Alles fing mit meiner Teenager-Zeit an. Ich war der schlimmste Albtraum der Eltern, zog in der Nacht mit meiner Freundin herum, trank Alkohol, nahm Drogen, verlor mit 13 meine Jungfräulichkeit, bekam schlechte Noten in der Schule und schwänzte. Meine Eltern sind aufmerksame Menschen und bekamen alles mit. Meine Mutter ist eine ruhige Person, die alles, was sie mit mir durchmachte, in sich reinfraß. Mein Vater war dagegen das völlige Gegenteil. Er wurde autoritär erzogen und versuchte, mich mit allen Mitteln zu bestrafen. Immer öfter wurde er gewalttätig, manchmal hatte ich Blutergüsse am ganzen Körper. An eine Szene kann ich mich noch ganz genau erinnern: Ich weiß nicht mehr, warum er so ausrastete, aber er prügelte mich die Treppe runter und schlug mich mit dem Kopf auf den Boden. Mein Bruder, sein leiblicher Sohn, kam herein, weinte und schrie er solle aufhören, doch er hörte nicht auf. Ich liebe meinen Bruder dafür. Ich war so ekelhaft zu ihm und er versuchte, mich in Schutz zu nehmen.

Noch heute mobbe ich ihn und es tut mir so leid. Ich weiß nicht, warum ich das tue. Ich kann manchmal nicht anders. Ich schäme mich dafür und möchte mich dafür bestrafen, er ist ein lieber Mensch. Und ich dagegen bin so ein Scheusal. WARUM? Ich fing an mich zu ritzen, das erschien mir das einzige Mittel, um meine Wut zu kontrollieren. Irgendwann hat sich das mit meinem Vater gelegt. Ich bin in seinen Augen vernünftig geworden. Auch er ist ein netter Mensch und tut jetzt alles, damit ich glücklich bin, manchmal bin ich sogar stolz auf ihn, aber manchmal hasse ich ihn abgrundtief. Bin ich verrückt, zwiegespalten? Ich fing an, wieder normal zu werden, ging auf seriöse Partys, trank manchmal einen zu viel. Das sollte ich irgendwann bereuen. Auf meiner letzten Party wurde ich vergewaltigt, niemand glaubte mir und wenn doch dann sagten sie mir, dass ich doch selbst schuld bin. Ich wünsche so etwas niemanden. Mit meiner Freundin konnte ich nicht darüber reden, sie hätte das nicht verstanden. Seitdem ging ich nicht mehr auf Partys.

Mein jetziges Leben würden die meisten als glücklich bezeichnen, aber ich bin es nicht. Ich weiß nicht, was man dafür tun muss, um glücklich zu sein, aber ich würde jeden Preis dafür zahlen. Ich bin verliebt. Ihr denkt bestimmt, das ist schön, aber das ist es nicht. Er ist mein Traummann, ein Arbeitskollege, verheiratet und mit dem glücklich, was er hat. Ich will nur ihn und niemand anders, aber ich gehe nicht über Leichen dafür. In den wenigen und kurzen Momenten in seiner Nähe beruhigt mich seine Stimme, so ein Gefühl habe ich bei niemandem. Aber ich weiß, dass ich ihn nie bekommen kann. Wer will schon ein nervliches Wrack wie mich. Ich habe oft Depressionen und komme damit nicht klar. Ich bin nicht hässlich, aber ich fühle mich so. Wenn er, mein Traumann, weg ist, dann ist nichts mehr da, was mich hier hält. Ist es eine Sünde aus dem Leben zu gehen, früher als geplant? Wenn ja dann möchte ich das jetzt schon beichten, bevor es zu spät ist und bitte um Vergebung. Ich danke den Leuten, die sich meine Geschichte durchgelesen haben.

Beichthaus.com Beichte #00023352 vom 13.02.2008 um 07:07:46 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von sarah89
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Zufallsbeichte
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Bin ich ein Arsch oder ist das okay?

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Begehrlichkeit Falschheit Ex

Ich (m/23) beichte, dass ich mit der Ex-Freundin eines Bekannten eine Affäre habe. Für mich ist ihr Ex nicht mehr als ein Bekannter. Ich kenne ihn zwar und er war auch schonmal abends dabei, als ich mit meinen Leuten losgezogen bin, aber eigentlich finde ich ihn nur nervig und mag ihn nicht besonders. Allerdings befürchte ich, dass er mich nett findet und mich zumindest als guten Kumpel, oder sogar als Freund ansieht. Das tut mir irgendwie leid und ich komme mir immer dumm vor, wenn er mich dann manchmal noch anruft und mich zuschwallt, wie sehr er sie noch liebt und was er alles tun will, um sie zurückzugewinnen. Vor allem weil ich weiß, dass seine Ex mit Sicherheit nicht zu ihm zurückkehren wird, weil sie genauso genervt von ihm ist wie ich.

Die Sache darf auf keinen Fall rauskommen, denn wir haben eine Menge gemeinsamer Freunde. Die fänden es sicher auch nicht so witzig, wenn die Geschichte die Runde machen würde. Aber ich bin natürlich nicht blöd und parke mein Auto immer in einer Nebenstraße wenn ich bei ihr bin. Bisher hat es keiner rausgekriegt. Das ist sicher nicht nett, aber es geht nicht mal wirklich von mir aus. In erster Linie ist sie scharf auf mich. Ich finde sie eigentlich gar nicht so toll, aber sie findet mich ziemlich gut. Eigentlich ist nicht mal der Sex besonders gut. Sie macht zwar wirklich alles mit, aber an der Technik hakt es bei ihr ein wenig. Ich nehme es halt einfach mit. Für mich ist es nur SEX. Ich hoffe für sie auch. Naja - mal sehen, wie lange das noch so weiterläuft.

Manchmal fühle ich mich deswegen wie ein Arsch, aber andererseits sind die nun auch nicht mehr zusammen und sie werden auch nicht wieder zusammenkommen. Insofern bin ich immer noch ein wenig zwiegespalten.

Beichthaus.com Beichte #00022578 vom 18.08.2007 um 07:49:50 Uhr (0 Kommentare).

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