ABC Salbe

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Neugier Masturbation Waghalsigkeit

Als Jugendliche hatten wir uns in einer Gruppe einen Schmuddelfilm angeschaut und wollten uns einen runterholen. Da ein Kumpel Probleme hatte, eine Erektion zu bekommen, haben wir ihm gesagt, wir könnten ihm eine Gleitcreme geben, die auch durchblutungsfördernd ist. Was er nicht wusste, ist dass es ABC-Salbe war! Er hat es uns abgenommen, weil er vorher noch nie Gleitcreme gesehen hatte, und wir ihm einen Klecks auf die Hand gegeben haben, ohne die Tube zu zeigen.
Zuerst hat er sich gefreut, dass es endlich mit der Erektion klappte (kein Wunder, wegen der durchblutungsfördernden Wirkung), aber als dann das Brennen einsetzte, war der Spaß vorbei. Vor allem machte er es noch schlimmer, weil er dann noch unter die Dusche sprang, um die Salbe abzuwaschen.
Jeder, der mal was Scharfes gegessen und dann Wasser getrunken hat, weiß, dass Wasser und Capsaicin keine so gute Verbindung ist. Stand auch auf der Tube: Nach dem Auftragen nicht mit Wasser in Verbindung bringen.
Nach der Aktion dachte er, er sei allergisch gegen Gleitcreme. Ob er das heute noch denkt, weiß ich nicht, denn wir haben nicht mehr drüber gesprochen, obwohl wir jetzt gute Freunde sind. Ich beichte, dass ich es ihm bis heute nicht sagen konnte, und es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029991 vom 11.05.2012 um 15:06:35 Uhr (23 Kommentare).

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Geld sammeln für den guten Zweck

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Studentenleben United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich eine gemeinnützige Organisation bestohlen habe. Die Tat liegt lange zurück, ich war damals Studentin bei der University of Portsmouth, England, und ich machte ein Access-Year in Art und Design. Das Studentenleben machte mir Freude, und ich wollte damals unbedingt Künstlerin oder Designerin werden. Doch dieses Leben hatte auch seine harten Seiten. Die meisten anderen Gast-Studenten hatten Eltern, die es sich leisten konnten, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Mein damaliger Freund bekam auch alles von ihnen reingestopft, er konnte entspannt und ohne Sorgen sein Studium abschließen, während ich in der Anfangsphase schon zu kämpfen hatte. Um mir wenigstens das Nötigste leisten zu können, jobbte ich für Personalleasing-Firmen, und einmal in der Woche betreute ich einen schwer behinderten Mann, in dessen Wohnung ich auch übernachtete. Ich musste oft mehrmals in der Nacht aufstehen, und ihm beim Wasserlassen helfen, dadurch war an guten Schlaf nicht zu denken und ich musste so manches Mal eine wichtige Vorlesung ausfallen lassen. Meine Mutter half mir manchmal mit einer finanziellen Überbrückung, doch mein Stolz ließ es nicht zu, immer wieder von ihrem Brot zu leben.

Jede Woche wollte mein Landlord, bei dem ich in Untermiete wohnte, seine 45 Pfund Miete haben. Eines Tages kam er zu mir mit einer glorreichen Idee. Eine bekannte Organisation würde in der Stadt für ihre Zwecke sammeln. Ich könnte mich doch als freiwillige Helferin einschleusen und das Geld für mich behalten. Mir war sehr mulmig dabei, doch am Ende habe ich es getan. Aus einem leeren und säuberlich gereinigten Chlor-Behälter, der in Farbe und Form sehr den Sammelbüchsen ähnelte, bastelte ich mir eine Dose, setzte ein lustiges Hütchen auf und ging am besagten Tag in die Einkaufsstraße. Viele Passanten lächelten, ich lächelte zurück und sagte mein Sprüchlein auf, und in nur wenigen Stunden hatte ich einen prall mit Pfundstücken gefüllten Behälter. Mein Vermieter kam auch in gewissen Abständen vorbeigeradelt um nach dem Rechten zu sehen. Am Ende, als der Behälter schon zu schwer wurde, habe ich zusammengepackt und bin nach Hause gegangen. Meine Ausbeute betrug ungefähr 150 Pfund. Davon konnte ich zwei Wochen lang meine Miete bezahlen und mich mit Lebensmitteln eindecken. Ich schwöre, ich habe nur dieses eine Mal im Leben so etwas Verachtenswertes getan. Ich schäme mich heute sehr für diese Tat, und ich weiß auch, dass es nicht ungefährlich war. Denn das hätte, abgesehen von meinem Betrug an der Organisation, auch für mich schlimme Folgen haben können. Mich wundert es, dass hier keine Kontrollen am Werk gewesen sind. Ich erwarte in Beichthaus keine Absolution für diese Tat, aber ich musste das Ganze einfach einmal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00029979 vom 05.05.2012 um 11:36:41 Uhr in United Kingdom (Portsmouth) (22 Kommentare).

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“Beichte

Jogging nach der Suffnacht

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Trunksucht Dummheit Waghalsigkeit Last Night

Als ich an einem wunderschönen Sonntag Morgen um fünf Uhr nach Hause ging, um nach einer langen Suffnacht endlich mein warmes, kuscheliges Bett aufzusuchen, kam mir eine brillante Idee. Es war noch stockdunkel, also entschloss ich mich, vor dem Schlafengehen noch schnell eine Runde im Wald joggen zu gehen. Als ich endlich eine besonders finstere Stelle erreichte, die tagsüber zwar alle fünf Minuten von Spaziergängern frequentiert wird, jedoch nachts völlig ausgestorben ist, passierte das, was passieren musste: Einfach mal raus aus den Klamotten und splitternackt den Berg runterrennen! Ich bin wahrlich kein Exhibitionist, aber die Gefahr, dass mich trotz der Dunkelheit und der Einsamkeit jemand hätte sehen können, gab mir mit jedem Meter, den ich mich weiter von meinen Klamotten entfernte, einen besonderen Kick, da ich im Fall der Fälle absolut schutzlos und ohne Deckung gewesen wäre und bei etwas in unserer Gesellschaft absolut Verbotenem und Verpöntem erwischt worden wäre.
Da es im April jedoch noch etwas zu frisch ist, um so etwas lange durchzuziehen, ohne sich eine fiese Erkältung oder schlimmeres einzufangen, musste ich leider nach einigen hundert Metern umkehren. Im Nachhinein bin ich jedoch den Temperaturen durchaus dankbar, dass sie mich ein wenig frösteln ließen, sodass ich bei Sonnenaufgang heimkehrte und mir die Frage "Könnten Sie bitte mal ins Röhrchen pusten?" an diesem Tag erspart blieb.
Nochmal traue ich mich das aber bestimmt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029947 vom 16.04.2012 um 23:14:00 Uhr (17 Kommentare).

Gebeichtet von gärtnerin
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Meine Freundin, die Niete

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Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat […]
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Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

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“Folge

Osterfrühstück

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Boshaftigkeit Familie

Da ich in der letzten Woche Geburtstag hatte, haben meine Eltern und ich die ganze Familiensippe heute zum Osterfrühstück eingeladen - dazu zählte auch mein Onkel. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft, sich so unhöflich und auffallend aufzuführen, wie es nur irgendwie möglich ist. Mein Onkel kam also heute - wie immer um etwa 90 Minuten verspätet - an, stürmte ohne Gratulation ins Wohnzimmer und beschwerte sich über die wenigen noch übrig gebliebenen Brötchen und allgemein darüber, dass wir ohne ihn mit dem Frühstück begonnen haben. Außerdem regte er sich noch über das schlechte Wetter auf und mischte sich mit der gleichen Stimmung in alle möglichen Gespräche ein. Da wir das alle schon gewohnt sind, hatte ich mir für heute etwas ausgedacht. Ich hatte nach seiner Ankunft die noch übrig gebliebenen Eier vom Tisch genommen und gegen ein paar rohe ausgetauscht. Da der Rest der Familie schon so gut wie fertig war, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass er der einzige ist, der sich bedienen wird. Naja, so kam es dann auch. Er ditschte das Ei an die Tischkante und versaute sich anschließend seine Hose mit dem ganzen Zeug. Der Rest der Familie, die übrigens genau das Gegenteil vom Onkel ist, fing lauthals an zu lachen und sorgte somit dafür, dass mein Onkel wenigstens an diesem Tag ein wenig in Scham verfällt und mal die Klappe hält. Wie es zu diesem "Unfall" kommen konnte, ist übrigens nie Thema gewesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jeder am Tisch wusste, dass das nicht unabsichtlich war. Im Nachhinein tut mir das ganze Leid. Ich haben meinen Onkel vor der ganzen Mannschaft bloßgestellt und an seinem Charakter wird sich in Zukunft trotzdem nichts ändern.

Beichthaus.com Beichte #00029923 vom 08.04.2012 um 19:52:19 Uhr (16 Kommentare).

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