Die Familie zerstört

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Fremdgehen Ehebruch

Ich muss etwas beichten, was mir total auf der Seele brennt. Naja, eigentlich sind es zwei Beichten. Ich wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in einem überschaubaren Dorf, wir verstehen uns mit allen Nachbarn sehr gut, mit vielen sind inzwischen eng befreundet. Mein Mann und ich arbeiten beide im Krankenhaus in der Pflege. Eines Abends, nach der Spätschicht, fahre ich nach Hause und neben mir an der Ampel, sehe ich das Auto meines Nachbarn, ich winke ihm zu, er sieht das aber nicht weil er grade eine mir unbekannte Frau küsst. Ich war ganz geschockt. Seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Ich fuhr ihm hinterher, er hat mich nicht bemerkt. Vor einem Haus parkte er und ging mit der Frau Händchen haltend und küssenderweise hinein. Total verwirrt fuhr ich nach Hause. Kurz vor Mitternacht, ich stand in der Küche, sah ich wie er an unserem Haus vorbei in seine Garage fuhr. Er hatte offensichtlich sein Schäferstündchen gehabt. Am nächsten Tag schrieb ich einen anonymen Brief an meine Nachbarin, dass ihr Mann ein Verhältnis hätte, wo die Geliebte wohne und an welchem Tag es sich abgespielt hatte. Einige Tage später stand sie weinend in meiner Tür, mit dem Brief, den ich verfasst hatte. Sie sagte mir, dass dieser Brief anonym abgeschickt wurde und sie ihn heute in der Post gefunden hätte. Gemeinsam saßen wir in meinem Wohnzimmer und rätselten, wer denn den Brief geschrieben haben könnte und wer denn ihre Ehe so zerstören würde wollen. Ich tröstete sie so gut ich konnte. Nach einiger Zeit rief sie von meinem Telefon ihren Mann in der Firma an, erzählte ihn von ihrem Beweis und bat ihn nach Hause zu kommen. Einige Stunden später sah ich, wie er wutentbrannt mit einer Tasche unterm Arm aus dem Haus stürzte, ins Auto stieg und weg fuhr. Einige Minuten später kam meine Freundin wieder zu mir und fiel mir weinend in die Arme. Die beiden hätten sich soeben getrennt, ihr Mann würde zu seiner Geliebten ziehen. Keiner weiß von meiner Tat, aber ich habe die Familie meiner Freundin zerstört. Ich bin völlig überfordert mit dieser Situation, zumal sich meine Nachbarin fast täglich von mir trösten lässt. Keiner kann sich vorstellen, wie ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00023515 vom 22.03.2008 um 21:31:23 Uhr (29 Kommentare).

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Kostenloses Toilettenpapier

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Diebstahl Geiz

Ich klaue überall, wo sich die Gelegenheit ergibt, Toilettenpapier. In der Arbeit, in meiner Stammkneipe, in der Uni. Wieso soll man dafür zahlen, obwohl man es umsonst bekommen kann? Mache dies seit knapp einem halben Jahr und keiner merkt was.

Beichthaus.com Beichte #00023463 vom 21.03.2008 um 01:32:24 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

90 Kilometer zur Berufsschule

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Schamlosigkeit Lügen Falschheit

Ich muss zwei Mal pro Woche zur Berufsschule fahren, welche ungefähr 90 Kilometer entfernt ist. Ich fahre immer mit dem Zug, gebe bei der Fahrtkostenerstattung jedoch "Auto" an. So bekomme ich pro Monat etwa 80 Euro mehr, die ich immer versaufe. Es ist ein nicht zu beendender Teufelskreis. Aber die Ausbildung dauert ja sowieso nur noch zweieinhalb Jahre.

Beichthaus.com Beichte #00023419 vom 16.02.2008 um 01:47:21 Uhr (12 Kommentare).

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High vom Asthmaspray

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Drogen Sucht Kinder

Als kleines Kind hatte ich ziemlich schlimmes Asthma, welches sogar so extrem war (weil ich auch noch verschiedene Allergien hatte, die im Zusammenhang damit echt gravierend waren), dass ich deswegen des Öfteren im Krankenhaus lag und einmal sogar beinahe daran gestorben wäre. Infolge dessen bekam ich natürlich sehr starke Medikamente, vielleicht kennt einer ja diese Asthma-Sprays, nur dass die mir verschriebenen noch um einiges heftiger waren. Als ich dann eines Tages, so im Alter von 6-7 Jahren ungefähr, mal alleine zu Hause war und einen Anfall hatte, nahm ich halt mein Spray, nur dass ich anstatt 2-3 Hübe nun 5-6 nahm und mir auffiel, dass ich davon High wurde. Tja ich dachte mir, nimm noch 2-3 Hübe mehr und auf einmal fiel ich in einen tranceähnlichen Zustand, der nur sehr schwer zu beschreiben ist. Ich kam erst wieder zu mir, als das komplette Spray aufgebraucht war und dir Wirkung verflog.

Da man damals als Kind diese Medikamente kostenlos auf Rezept bekam, war es kein Problem, sich neue Sprays zu beschaffen und so wiederholte ich den Spaß einige Male, bis es natürlich meinen Eltern auffiel, dass meine Medikamente ständig alle waren, wenn ich wirklich einen Anfall hatte und diese gebraucht hätte. Der Ärger, den ich deswegen mit meinen Eltern hatte, ist im Vergleich dazu, was mit meinem Körper geschah, nichts gewesen. Weil diese Sprays einen hohen Anteil an Cortison besaßen, was man als Kind natürlich überhaupt nicht einschätzen kann, wurde ich dadurch nicht nur dick, sondern bekam auch auch eine Reihe anderer "Folgeerscheinungen".

Das Ende der Geschichte ist, dass ich etliche Jahre gebraucht habe, um wieder ein normales Körpergewicht zu bekommen und dadurch auch zahlreiche andere Medikamente nehmen musste, um mich einigermaßen damit zurecht zu finden. Das bereue ich alles selbst heute noch und zum Glück ist mein Asthma seit 3-4 Jahren so gut wie komplett verschwunden. Allen die im Besitz solcher Sprays sind soll gesagt werden: Benutzt sie bloß vorsichtig, auch wenn sie vielleicht nicht so stark sind wie meine damals, die Folgen, die ein Missbrauch verursachen kann, sind wirklich niemandem zu empfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00023373 vom 14.02.2008 um 01:58:03 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kostenlose Musik für 1.000 Mark

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier

Ich habe früher geklaut wie ein Rabe - und zwar alles, was nicht niet- und nagelfest war. Das betraf vor allem CDs. Dazu habe ich mir immer die Hose sehr weit gestellt, also den Gürtel schön aufgemacht wie nach einem Festessen. Dann in die Abteilung, zwei bis drei CDs in die Hand genommen und nach weiteren CDs "gesucht". Währenddessen habe ich die Magnetstreifen abgepiddelt und unter die Regale geschnickt. Ich habe potentielle Ladendetektive zu verwirren versucht, indem ich immer wieder CDs in die Hand nahm, um sie später wieder zurückzustellen bzw. noch später wieder herauszunehmen. Hauptsache war, dass keiner mitbekommt, wie viele CDs ich jetzt überhaupt in den Händen hatte. Die von den Magnetstreifen befreiten CDs habe ich mir dann in die Hose bzw. - wenn die mit CDs bereits befüllt war - unter die Achselhöhlen gesteckt, bin zur Kasse gelatscht und habe zwei Maxi-CDs bezahlt. Mitgenommen habe ich dadurch aber pro Fischzug ca. 6-8 kostenfreie CDs!! Peinlich wäre es nur geworden, hätte ich beim Bezahlen die Arme zu stark bewegt und die CDs wären herausgefallen. Mann, hatte ich ein Glück. So an die 1.000 DM habe ich mir dadurch gespart.

Beichthaus.com Beichte #00023316 vom 08.02.2008 um 08:19:22 Uhr (12 Kommentare).

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