Volltrunken auf der Autobahn

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Waghalsigkeit Trunksucht Lügen Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich trotz mehrfacher Versprechen an meine Eltern, nur nüchtern Auto zu fahren, in meiner Jugend oft betrunken und teilweise auch volltrunken unterwegs war. Der Höhepunkt war damals ein Autounfall nachts auf der Autobahn, als ich in einer Baustelle eingeschlafen bin und beide Seiten des Autos total zerstört wurden. Glücklicherweise befand sich kein anderer Verkehrsteilnehmer in der Nähe und auch keine Polizei, sodass ich die nächste Raststätte abgefahren bin, mich auf die Rückbank gelegt und erst mal meinen Rausch ausgeschlafen habe. Meinen Eltern habe ich natürlich nichts vom Alkohol erzählt. Ich bin wirklich froh, dass ich bis jetzt noch nicht erwischt wurde. Das war auch der Punkt, an dem ich beschlossen habe, nie wieder unter Alkoholeinfluss zu fahren. Ich bin froh, dass ich bis jetzt so viel Glück hatte!

Beichthaus.com Beichte #00035821 vom 30.05.2015 um 11:42:39 Uhr (5 Kommentare).

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Täglich Sex? So gehts!

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Begehrlichkeit Feigheit Gesellschaft

Ich (m/20) verstehe die Welt nicht. Männer stehen bekanntlich auf Sex und würden diesen den ganzen Tag haben, wenn unsere Gesellschaft nur nicht so verschlossen wäre. Ich meine, ihr Frauen mögt Sex doch auch, was sich an eurem Orgasmus zeigt. Also wenn Frauen und Männer gleichermaßen den Geschlechtsakt begehren, wieso findet dann der Sex so selten statt? Meine perfekte Gesellschaft wäre eine Gesellschaft, bei der der Mann oder die Frau einen Fremden anspricht, fragt, ob dieser zum Beispiel Lust auf einen Blowjob hätte und es einfach geschieht. So unkompliziert könnte unser Leben sein, aber nein, man muss ja erst mal für eine längere Zeit zusammen sein, bis man im Bett landet. Ich finde es ziemlich paradox, dass Menschen so einen Umweg gehen für Sex, obwohl man diesen sofort haben könnte. Bei mir läuft mit Frauen nicht viel, da ich ein typischer Nerd bin, ich würde mir aber wünschen, meinen Sexualtrieb regelmäßig stillen zu können. Theoretisch könnte ich ja, wie gesagt, eine hübsche Frau fragen, die wie jede Frau auch auf Sex steht, ob sie mit mir in die Kiste steigt. Wäre unsere Gesellschaft nicht so schüchtern, hätte ich jeden Tag Sex.

Beichthaus.com Beichte #00035818 vom 29.05.2015 um 18:09:48 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Smartphone des reichen Schnösels

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Diebstahl Lügen Arbeit

Ich arbeite in einem Hotel, in dem heute ein Gast, der mir von Anfang an unsympathisch war, sein teures Smartphone vergessen hast. Durch Zufall habe ich es auf dem Klo entdeckt, wo es auch schon lautstark klingelte. Gleichzeitig erreichte uns im Hotel ein Anruf von eben diesem Gast. Anstatt ihm zu melden, dass das Telefon aufgetaucht ist und nicht, wie von ihm vermutet, im Taxi auf dem Weg zum Flughafen vergessen wurde, untersuchte ich, für wie viel Geld man so ein Prachttelefon wohl verkaufen könnte. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich das Telefon erst einmal auf dem Klo liegen gelassen habe, es aber wahrscheinlich morgen in irgendeinem An- und Verkauf-Laden verticken werde.

Beichthaus.com Beichte #00035817 vom 29.05.2015 um 18:04:23 Uhr (15 Kommentare).

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Ohne Vorblasen!

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Engherzigkeit Peinlichkeit Schule

Als ich in der achten Klasse war, hatten wir eine Biologielehrerin, Frau B. Ich glaube, wir hatten sie auch in Chemie, aber eigentlich ist das irrelevant. Wie das so üblich ist, kam man ab und zu mündlich dran. Wenn der Schüler nicht weiter wusste, versuchte irgendein Klassenkamerad, ihm die richtige Antwort heimlich ins Ohr zu flüstern. Dies wurde von der Lehrerin aber oft bemerkt, woraufhin sie laut rief: "Ohne Vorblasen!" Manchmal sagte sie es ein paar Mal hintereinander. Die ganze Klasse lachte sich schlapp. Ich weiß nicht, warum ihr offenkundig nie bewusst war, worüber wir lachten. Sie war ja in etwa so alt wie meine Eltern und die wussten gleich Bescheid, als ich ihnen davon erzählte. Noch heute lacht meine ganze Familie gemeinsam darüber. Vor einer Woche stand ich auf der Autobahn im Stau und dann drängte sich mir plötzlich aus heiterem Himmel: "Ohne Vorblasen" ins Gehirn und ich musste richtig lachen. Also nicht nur Grinsen, sondern es hat mich richtig geschüttelt vor Lachen. Tja, und das nach 14 Jahren. Keine Ahnung, was die anderen Autofahrer gedacht haben, vielleicht haben sie mich auch gar nicht bemerkt und vielleicht stand auch Frau B. einfach über dem Gelächter ihrer pubertierenden Klasse. Liebe Frau B., es tut mir aber trotzdem ein bisschen leid, dass ich mich immer noch darüber lustig mache - und es wahrscheinlich auch noch viele Jahre machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035808 vom 28.05.2015 um 18:29:45 Uhr (7 Kommentare).

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Happy und meine Mutter

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Vorurteile Familie Aachen

Ich (m/24) bin Moslem habe eine Freundin aus Indonesien (18) die auch Muslima ist und gab ihr den Spitznamen "Happy". Sie trägt ein Hijab - Standard-Kopftuch. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Also zu ihr: Sie ist ein wirklich liebenswerter, schüchterner Mensch und lebt noch nicht lange in Deutschland. Sie studiert und ich habe noch nie so eine rücksichtsvolle Person getroffen wie sie, die nicht aus der Familie stammt. Ich habe sie wirklich sehr gern und tue alles für sie, weil sie es als guter Mensch verdient hat. Und ich beschütze sie, da sie klein und zierlich ist. Außer diese eine Sache. Da habe ich sie richtig angelogen. Angefangen hat es mit Folgendem: Sie kam einmal zu mir zu Besuch, als auch mein Cousin da war. Meine Eltern waren auch zu Hause und haben geschlafen. Wir schauten uns gemeinsam einen Film an. Sie und ich. Mein Cousin wollte nicht dabei sein. Zu schüchtern oder was auch immer. Jedenfalls kam meine Mutter dann rein und sofort, als sie das Mädchen mit dem Hijab sah, sagte sie: "Geh raus. Geh aus dieser Wohnung. Sofort." Ohne erst einmal zu fragen, wer sie ist, wie sie heißt und was wir tun. Meine Freundin war verstört, aber gehorchte aus Respekt.

Ich begleitete sie nicht nur raus, natürlich ging ich auch weg mit ihr. Meiner Mutter wollte das zwar nicht, aber mir egal. Ich bin selbst kaukasischer Herkunft und da behandelt man den Gast wie einen König. Und meine Mutter, die immer so stolz darauf war, Kaukasin zu sein, warf meinen Gast raus. Der Grund ist: Sie hasst Bärte und Kopftücher. Sie sagt zwar, sie sei die beste Muslima der Welt, hasst aber alles, was nach Islam und Araber aussieht. Ich fühle mich wirklich schlecht, da ich hier meine Mutter so niedermache. Aber es ist Fakt. Jedenfalls brachte ich meine Freundin raus und spazierte mit ihr durch die Gegend. Sie war verstört und fragte mich ständig, was sie falsch gemacht hatte. Sie hatte wirklich ein schlechtes Gewissen: "Es tut mir leid. Ich hoffe deine Mama verzeiht mir", sagte sie die ganze Zeit. Ich musste ihr immer einreden, dass sie nichts falsch gemacht hat und meine Mama einfach mit der Situation nicht umgehen konnte. Eine scheiß Lage sage ich euch. Sie meinte, noch nie hätte jemand so krass auf ihren Glauben und ihr Glaubensbekenntnis reagiert. Ich fühlte mich schlecht, weil sie sich die Schuld gab, und war sauer auf meine Mutter. Ich brachte sie dann nach Hause und hoffte, alles wäre vorbei und dass ich sie beruhigen konnte. Leider nicht. Sie rief an und fragte, ob sie meiner Mom zu Entschuldigung etwas schenken sollte - also etwas wie Blumen, etwas selbst Gekochtes, oder sogar einen selbst gestrickten Schal. Es tut echt im Herzen weh, dass sie so lieb ist und so misshandelt wird.

Ich kam dann also nach Hause und meine Mutter schrie, dass ich so eine Schlampe nie wiedersehen darf, geschweige denn ansprechen. Ich ignorierte es. Meine Freundin blieb dann ein Geheimnis vor meiner Familie. Monate später war Muttertag. Und was war? Happy hatte Rosen gekauft - für meine Mom - damit ich diese als Entschuldigungsgeschenk weiterreiche. Als sie mir die Blumen gab und mir das sagte, ich hätte losheulen können. Wirklich. Meine Brust fühlte sich so eng an und musste sie auf die Fragen, was meine Mom nun denkt, ob es ihr gut geht, ob ich ihr die Blumen gebe und ob sie ihr verziehen hätte, anlügen. Und ich habe gelogen, nur damit sie sich nicht mehr schlecht fühlt. Ich bedankte mich bei ihr für die Blumen und sagte, sie würde sich freuen. Ich gab meiner Mutter die Blumen nie. Sie vertrockneten in einer stillen Ecke. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich der Meinung bin, dass meine Mutter keine Blumen zum Muttertag verdient hat und ich hoffe, ich kann meiner Freundin vor solchen Geschehnissen schützen. Ich habe mich so gut beherrscht wie möglich, denn meine Mom erwähnt meine muslimische Freundin hin und wieder mit der Bezeichnung: "Schlampe Satans die Männer verführt." Ohne überhaupt je ihren Namen gewusst zu haben. Tja, ich nenne sie Happy.

Beichthaus.com Beichte #00035807 vom 28.05.2015 um 16:39:48 Uhr in 52062 Aachen (Boxgraben) (25 Kommentare).

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