Das Klassentreffen der Asozialen

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Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Feigheit Schule

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich nicht zu meinem Klassentreffen gehen werde. Ich habe einfach keinen Bock, jemanden aus meiner Grundschulzeit wiederzusehen. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, aus einer bekannten Industriestadt in Österreich. Die Gegend, in der ich aufwuchs, hat einen ziemlich schlechten Ruf. Das Viertel war früher eine Arbeitersiedlung, heute ist es ein Schmelztiegel von Asozialen und Migranten. Ich habe viele Freunde, die einen Migrationshintergrund haben, aber in dieser Gegend strotzte es leider auch von Sozialschmarotzern und Integrationsverweigerern. Die Situation in der dortigen Schule war daher um nichts besser. Meine Schulkollegen waren zumeist Kinder, deren Eltern Alkoholiker, Drogenabhängige, Langzeitarbeitslose oder eben schwach integrierte Ausländer waren. Im Grunde war die zukünftige Laufbahn der meisten schon vorbestimmt, sie hatten nie eine wirkliche Chance. Nun, gut 15 Jahre später, sind bereits zwei aus meiner Klasse an Drogen gestorben. Drei Schulkolleginnen waren mit 16 das zweite Mal schwanger, von verschiedenen Männern wohlgemerkt. Alle drei sind nach der Pubertät völlig abgestürzt und haben ihr Leben nie richtig auf die Reihe bekommen. Eine Weitere hat sogar schon das dritte Kind, wobei ihr diese vor Kurzem, wegen wiederholter Verletzung der Aufsichtspflicht, weggenommen wurden. Zwei ehemalige Banknachbarn saßen drei Jahre im Knast wegen Körperverletzung und Einbruch. Der Rest ist entweder arbeitslos oder versäuft im Moment den heutigen Lohn an der Bushaltestelle.


Jedenfalls hat die Direktorin nun, nach 15 Jahren, zum Klassentreffen geladen. Und zu meinem Erstaunen werden laut meinen Infos auch so ziemlich alle erscheinen. Ich denke aber nicht im Traum daran, dahinzugehen, weil ich mich ehrlich gesagt für etwas Besseres halte. So wurde ich zwar nicht erzogen, und ich weiß, dass sich niemand das Leben so ausgesucht hat. Trotzdem bin ich froh, wenn ich von denen keinen mehr sehen muss. Ich will an deren Schicksal wirklich nicht teilhaben. Ich wüsste nicht mal, über welche Themen ich mich mit ihnen unterhalten soll. Mir wurde als Kind auch nichts geschenkt, aber ich bin durch Fleiß, Bildung und Arbeit diesem Sumpf entkommen, und kann meiner Familie daher heute einen höheren Lebensstandard bieten, als ich ihn damals hatte. Ich beichte daher, dass mir meine ehemaligen Kollegen egal sind, ich mit ihnen nichts zu tun haben möchte, und trotzdem in die Absage-Mail schreiben werde, dass ich auf Geschäftsreise bin, weil ich ja wohl kaum die obengenannten Gründe aufzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033523 vom 27.06.2014 um 22:27:18 Uhr (23 Kommentare).

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Selbstbefriedigung in unbekannten Ländern

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Masturbation Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/19) dachte vor einigen Jahren ziemlich häufig an das Eine, wie so ziemlich jeder in dem Alter, und ich habe es kaum ein paar Stunden ausgehalten, ohne es mir selbst zu machen. Irgendwann fiel mir auf, dass ich es sowohl in der Schule gemacht habe, als auch im Urlaub, im Bus oder sogar draußen. Mittlerweile ist es wie ein Drang, es an jedem neuen Ort zu probieren, an dem ich mich länger aufhalte. Egal ob Arbeit, Schule, oder bei jemandem zu Hause. Auch auf Urlaubsreisen in jedem Land, auch wenn wir nur durchfahren, wird mindestens einmal angehalten, damit ich "pinkeln" kann - also, damit ich die Möglichkeit habe, meine Schlange zu würgen. So kann ich mehr oder weniger stolz sagen, dass ich es mir in neun Ländern, durch die ich nur durchgefahren bin, gemacht habe! Allerdings fühle ich mich auch ein bisschen schlecht, dass ich es überall gemacht habe, egal ob bei Freunden zu Hause oder sonst wo. Keine ekligen Sachen, wie man hier liest, von Wegen in fremde Unterwäsche oder in einen Nudelsalat, aber trotzdem. Zudem führe ich seit Januar 2013 eine Liste, wie oft ich es pro Tag mache. Es ist für mich schon Routine, jeden Abend diese Information zu notieren - dazu mache ich Statistiken und Listen. Klingt ganz schön krank, ist es irgendwie auch. Ich hoffe aber, ihr könnt mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00033515 vom 26.06.2014 um 12:58:36 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fehlgeleitete Mietzahlungen

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Morallosigkeit Selbstsucht Geld Rotthalmünster

Ich (m/26) beichte, dass ich seit einiger Zeit Geld bekomme, das mir nicht zusteht. Alles ging damit los, dass ich vor vier Jahren eine Überweisung mit dem Betreff "Miete" auf mein Konto bekam. Es waren knapp 700 Euro. Mir war direkt klar, dass es ein Fehler sein muss und ich ging damit zur Bank, um das Ganze zu klären. Da hatte ich dann den Salat, ich musste zig Mal mit unzähligen verschiedenen Leuten reden und hatte eigentlich nur Stress und Gerenne, obwohl ich nicht einmal etwas dafür konnte, dass mir fälschlicherweise Geld überwiesen wurde. Die 700 Euro wurden dann nach drei Wochen wieder von meinem Konto rücküberwiesen. Ich hatte die Sache dann schon vergessen, als ich zwei Jahre später erneut eine Überweisung mit dem Betreff "Miete Schmidt" bekam. Von einer anderen Person dieses Mal und fast 800 Euro.


Dieses Mal hatte ich keine Lust, den Deppen zu spielen und habe einfach nichts getan. Das Geld habe ich auf meinem Konto liegen lassen und abgewartet. Eine Woche - nichts war passiert. Nach zwei Wochen, immer noch nichts. Nach einem Monat kam die gleiche Überweisung noch einmal. Wieder habe ich nichts unternommen und dann kam im dritten Monat wieder die Überweisung. Es wurde wohl ein Dauerauftrag falsch eingerichtet. Weder der Mieter noch der Vermieter schienen es bemerkt zu haben. Immerhin hätte dem Vermieter auffallen müssen, dass er schon Monate lang keine Miete von dem guten Herrn Schmidt bekommen hatte, aber anscheinend hatte der Vermieter das Geld nicht so nötig. Das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt seit gut zwei Jahren jeden Monat 800 Euro bekomme und mich darüber wirklich sehr freue, da ich das Geld sehr gut gebrauchen kann. Ich werde auch weiterhin meine Klappe halten, ich kann ja nichts dafür, dass der Vermieter das Geld nicht braucht und dem Mieter kann es ja egal sein, solange er keine Probleme bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00033514 vom 26.06.2014 um 02:14:09 Uhr in Rotthalmünster (14 Kommentare).

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Verbesserte Zeugnisse

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Betrug Falschheit Morallosigkeit Feigheit Schule Pocking

Alles fing in der achten Klasse an. Ich habe mein Zeugnis bekommen - ein sehr Schlechtes, denn ich hatte sieben Vieren. Also habe ich das Zeugnis, ohne viel darüber nachzudenken, gefälscht. In der Grundschule war ich nämlich Klassenbester und trotz meines Migrationshintergrundes habe ich es auf das Gymnasium geschafft. Dort wollte ich dann akzeptiert werden und habe mich selbst lächerlich gemacht, um gut anzukommen. Noch dazu hatte ich eine Sehschwäche, die jedoch nicht bemerkt wurde. Es war den Lehrern relativ egal, dass meine Noten so schlecht waren wie meine Augen, und mir fiel es selbst auch nicht auf, da ich dachte, dass jeder Mensch so sehen müsse. Ich wiederholte dann freiwillig und es kamen erfolgreiche Jahre, bis ich in der Siebten die Klasse wechseln musste. Das ganze Spiel ging von vorne los und zum Ende des Jahres gab es zu Hause dann richtig Stress - und zwar nach orientalischer Erziehung. Mein Vater war selbst Arzt und fühlte sich von meinen schlechten Noten regelrecht angegriffen. Deshalb fälschte ich dann auch die Zeugnisse der achten Klasse. Ich habe sie nur minimal verändert, damit es nicht auffällt, und habe meine Eltern auch zu jedem Elternsprechtag gehen lassen. Leider war das nicht die einzige Gelegenheit, zu der ich Zeugnisse gefälscht habe, denn zur Halbjahresinformation tat ich es wieder. Einfach, damit ich meinem Vater in die Augen sehen konnte und er mir sagt: "Nicht schlecht, nächstes Mal wird es besser." Ich bereue es sehr und will dies keinem empfehlen. Weder das Herzklopfen, weil es herauskommen könnte, noch das Wissen, dass der freudige Blick der Eltern unverdient ist. Es macht einen kaputt. Ich wünsche mir Erlösung und werde auf keinen Fall mehr Zeugnisse fälschen - zugeben kann ich es aber auch nicht. Ich habe nicht die Eier dazu und Angst vor der Reaktion meiner Eltern. Vielleicht bekomme ich noch die gerechte Strafe dafür, aber ich bereue die Tat wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00033502 vom 23.06.2014 um 21:11:16 Uhr in Pocking (15 Kommentare).

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“Beichte

Schuldentilgung im Bett

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Verzweiflung Prostitution Morallosigkeit

Ich habe ein süßes Mädel kennengelernt - sie ist wirklich sehr nett und passt richtig gut zu mir. Das Ganze hat nur einen Haken, denn sie ist komplett überschuldet. Inzwischen ist sie so verzweifelt, dass sie ihre getragene Unterwäsche verkauft und Ähnliches. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033462 vom 16.06.2014 um 17:56:33 Uhr (13 Kommentare).

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