Dienstags ist die Putzfrau dran

35

anhören

Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Schwerin

Ich bin seit bald 20 Jahren verheiratet. Wie das in solchen langjährigen Beziehungen so ist, hat man irgendwann einen gewissen Terminplan für Sex. Also Tage, an denen einfach kein sonstiger Termin ist (Sport, Verein und ähnliches) und auch nicht gerade die Lieblingsserien im Fernsehen laufen. Bei uns hat es sich eingebürgert, dass meine Frau und ich meistens dienstags miteinander schlafen. Allerdings hatte ich in den letzten Wochen erhebliche Vollzugsprobleme. Meine Frau hat viel Verständnis gezeigt, als ich erklärte, dass ich zu Beginn der Woche in meinem Job besonders viel Stress habe und deswegen lieber unseren Sex aufs Wochenende verlegen würde. Meine Erklärung ist aber nur eine Ausrede. Der Grund für meine Vollzugsprobleme ist vielmehr, dass Dienstagmittag unsere Putzfrau kommt, die einmal die Woche bei uns den Großputz macht. Diese Frau ist eigentlich total reizlos, ziemlich alt und nicht gerade gut aussehend. Da ich zu Hause arbeite, treffe ich sie jedes Mal an und irgendwann hat sie begonnen, mit mir zu flirten. Und weil ich gerade Lust hatte, bin ich mit ihr ins Bett gegangen. Das war überraschenderweise total super, wir passen im Bett absolut zusammen. Eine echte Offenbarung. Seitdem haben wir jeden Dienstag, wenn sie kommt, mindestens zwei Mal Sex. Kein Wunder, dass ich dann abends bei meiner Frau Probleme bekam. Meine Frau beklagte sich nun darüber, dass unsere Putzfrau immer schlechter putzt.

Beichthaus.com Beichte #00030445 vom 10.11.2012 um 20:15:35 Uhr in Schwerin (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Essen gegen das Leid

23

anhören

Dummheit Maßlosigkeit Völlerei Tiere München

Als meine beste Freundin für vier Wochen im Urlaub war, habe ich ihren Hund betreut. Er hat einen sehr empfindlichen Magen, neigt zu Depressionen und vor allem zu Übergewicht. In Anbetracht dessen hatte sie mich eindringlich gebeten, mich strikt an ihre Vorgaben in Bezug auf seine Essensrationen, die entsprechende Sorte und die spezielle Zubereitung des Futters, zu halten. All das habe ich gewissenhaft befolgt. Das Ergebnis: Als sie zurück kam, war der Hund fett und hatte tagelang Durchfall. Etwa alle dreißig Minuten wurde er unruhig und drängte darauf, Gassi zu gehen. Sobald die Tür geöffnet wurde, schoss er wie eine Kanonenkugel ins Freie und schiss sich die Seele aus dem Leib. Meine Freundin war ratlos. Und ich habe immer wieder beteuert, dass ich mir das Ganze nicht erklären könne. Ich erzählte ihr, dass ich mich exakt an seinen Fütterungsplan gehalten hatte. Und dass ich ihn täglich zwischen drei und fünf Stunden ausgeführt hatte, er also intensiv in Bewegung war. Außerdem wurde er alle zehn Sekunden gestreichelt. Immer wieder habe ich ihm deutlich gemacht, dass er ein guter Hund ist, dass er geliebt wird. Ich habe nicht gelogen. Beichten möchte ich, was ich verschwiegen habe: Alles, was ich gegessen habe, habe ich redlich mit ihm geteilt. Und dabei habe ich festgestellt, dass er Mozzarella liebt. Schinken und Wiener standen auch hoch im Kurs. Ich wollte weder seinen Magen ruinieren, noch meiner Freundin Stress bereiten. Nur immer, wenn ich mir etwas zubereitet hatte, sah er mich an. Mit diesem ganz besonderem Blick. Dieser Weltschmerz in seinen Augen. Diese Bedürftigkeit. Er brauchte Trost. Wollte einfach nicht ausgegrenzt werden. Wenn ich versucht habe, streng zu sein, schlich er völlig deprimiert in seine Ecke und bemühte sich, unbeteiligt auszusehen. Was ihm nicht gelang. Es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen. Da wurde ich schwach. Und er immer dicker. Übrigens: Innerhalb einiger Tage nach ihrem Urlaub hatte sich der Stuhlgang des Hundes wie durch ein Wunder normalisiert. Inzwischen hat er auch wieder auf sein gesundes Normalgewicht abgespeckt. Beide sind glücklich. Nur mich drückt mein Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00030437 vom 08.11.2012 um 02:51:05 Uhr in 81547 München (Kurzstraße) (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Drogen und die große Liebe

23

Dummheit Drogen Verzweiflung Ex Berlin

Als ich (w) 15 bis 17 Jahre alt war, hatte ich sozusagen die Hochphase meiner Pubertät: Ich lernte ein paar Leute kennen und geriet dadurch in einen Kreis von Menschen, die, sagen wir mal, kein guter Umgang sind. Es fing damit an, dass ich einen Spanier in meinem Alter […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030434 vom 06.11.2012 um 21:51:15 Uhr in Berlin (Oranienstraße) (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Wundertüte

22

anhören

Ekel Verzweiflung Peinlichkeit Familie Schule Grafenwöhr

Damals, als ich (w) etwa 16 Jahre alt war, befand sich meine Scham, was Badezimmerbesuche angeht, auf dem Zenit.
Meine Eltern hatten etwas gegen verschließbare Türen und dagegen, die Privatsphäre zu berücksichtigen. Deswegen konnte ich im Badezimmer selten ungestört sein und habe meine Toiletten- und Duschgänge meist in ihrer Abwesenheit getätigt. Eines Morgens, kurz vor der Schule, merkte ich, dass ich dringend "groß" musste. Leider hatte mein Vater das Bad besetzt und ich wollte nicht riskieren, dass danach noch meine weitere Familie reinplatzte, während ich auf der Toilette saß. Also habe ich mich auf meinen Papierkorb gesetzt und ihn zweckentfremdet. Dass ich tausend Tode gestorben bin, als ich meine Mutter die Treppen heraufkommen hörte, kann man sich ja vorstellen. Also habe ich die volle Mülltüte schnell in meine Schultasche gesteckt und bin mit hochrotem Kopf an ihr vorbeigerauscht, direkt durch die Haustür. Ich wollte die stinkende Tüte schnell in einem öffentlichen Mülleimer entsorgen, als ich zu meinem Schreck den Schulbus um die Kurve kommen sah. Also musste ich, wohl oder übel, einsteigen - mit der Wundertüte. Nach zwei Minuten hat ein Schüler die Fenster im Bus geöffnet und nach weiteren Minuten hielten sich einige die Nasen zu und beäugten sich gegenseitig kritisch. Es stank entsetzlich. Es war die ekeligste Situation in meinem Leben und ich verfluche meine Eltern bis heute dafür, mich zu solchen Maßnahmen gezwungen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030425 vom 02.11.2012 um 20:36:26 Uhr in Grafenwöhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Meine Arbeit auf dem roten Elefanten

49

Drogen Maßlosigkeit Sucht Arbeit Australien

Ich (m/20) habe mich nach dem Abitur dazu entschlossen, ein Jahr in Australien zu verbringen, also das "übliche" Work&Travel-Jahr. Da ich total geizig und faul bin, habe ich mich dazu entschlossen, die meiste Zeit über zu "wwoofen" (Willing Workers On Organic Farms), […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030418 vom 01.11.2012 um 09:45:20 Uhr in Australien (Kuranda, Qld) (49 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000