Die Schatten der Vergangenheit

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Dummheit Ignoranz Hass Zorn

Ich habe in der Pubertät viel getrunken, war sehr blöd, leichtgläubig und habe die Menschen gemocht, die nett zu mir waren. Und alle anderen habe ich gehasst. So ist es auch dazu gekommen, dass ich mich eine Zeit lang mit Neonazis rumgetrieben habe. Die von der richtig […]
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Beichthaus.com Beichte #00034157 vom 22.10.2014 um 09:35:15 Uhr (7 Kommentare).

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Nebenverdienst bei der Tankstelle

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Arbeit

Ich (w/32) habe mit 21 Jahren mal an einer Tankstelle gearbeitet, weil ich in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau nichts fand. Die Arbeit machte mir auch Spaß, aber der Rest stimmte nicht. Meine Kolleginnen, mit denen man die Übergabe machte, waren ziemlich asozial und zickig. Sie profilierten sich über den Job, da sie nichts erreicht haben, und jeder kleine Abrechnungsfehler wurde mit hochgezogener Augenbraue gestraft. Auch Centbeträge. Unser Chef war ein richtiger Vollassi: Dreifachkinn, Toupet, schmierig und not- und sexgeil. Er hatte einen kleinen Raum, vollgestellt und staubig, aber mit PC, an dem er seinen ebenso schmierigen Opi-Kumpels Sexvideos zeigte. Er machte da auch keinen Hehl daraus - vor meinen Ohren wurde immer drüber geredet und er betitelte mich auch immer als "strammes Mädchen", denn mit mir würde er ja auch gerne mal. Dass er Anfang 60 und verheiratet war, muss ich wohl nicht erwähnen. Meine eigentliche Beichte? Das Kassensystem war dort so dermaßen veraltet, dass alles auf eine Bongrolle eingetippt wurde. Wenn nun jemand bestenfalls gleich mehrere Stangen Zigaretten kaufte, tippte ich den Betrag zwar ein, teilweise waren es über 100 Euro, betätigte aber nicht die Eingabetaste, sondern einen anderen Knopf, der die Kasse aufspringen lässt. Die Kunden ahnten es somit nie. Es waren viele Stammkunden, die gut mit dem Chef konnten. Ich musste nur aufpassen, dass mein Chef nicht plötzlich um die Ecke kam. Er machte nämlich einmal pro Schicht eine Stippvisite. Ich habe meinen Chef in einem Jahr um mindestens 1.000 Euro erleichtert. Selbst bei der Inventur fiel es nicht auf, obwohl es immer nur Zigaretten waren, die hätten fehlen müssen. Es tut mir heute noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00034156 vom 22.10.2014 um 08:26:53 Uhr (10 Kommentare).

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Wenn Männer einen Orgasmus vortäuschen

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Peinlichkeit Verzweiflung Masturbation Sex Prostitution

Ich komm einfach mit mir selbst beim Sex nicht mehr klar. Ich bin 23 und bin dieses Jahr extrem oft zu Prostituierten gegangen. Es ist wie eine Sucht. Dann gehe ich durchs Rotlicht und laufe bestimmt zwei Stunden lang durch alle Laufhäuser - immer auf der Suche nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00034155 vom 22.10.2014 um 01:20:27 Uhr (21 Kommentare).

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Persönliche Probleme

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Engherzigkeit Morallosigkeit Falschheit

Wie beginnt man eine Geschichte, die für andere tragisch ist, nur nicht für mich? Ich versuche, es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen. Jeder Mensch hat persönliche Probleme - und ich habe ein Talent dafür, mir diese anhören zu dürfen. Und jedes Mal, wenn mir jemand etwas von seinem schlimmen Leben vorheult, strahle ich den verständnisvollen Kumpel aus, obwohl ich mir insgeheim denke: "Ihr habt Probleme, davon träumen andere Menschen nicht mal." Mein Vater buckelt sich seit über zehn Jahren - unverschuldet - den Arsch krumm, muss von Montag, spätestens 8 Uhr bis einschließlich Sonntag mindestens 12-14 Stunden pro Tag arbeiten. Heute war einer der wenigen Tage, wo er Menschlichkeit hat durchblicken lassen. Er war stockbesoffen. Aber egal wie sein Zustand war, er kam nicht auf seine beschissene Situation zu sprechen. Es gehört nun wirklich keine gute Menschenkenntnis dazu, zu interpretieren, warum man unter der Woche und unter diesen Umständen das Trinken anfängt. Ich will eigentlich gar nicht groß auf ihn eingehen, auch nicht auf meine Freunde, die mit viel kleineren Problemen zu kämpfen haben. Ich selbst habe ja auch mit Problemen zu kämpfen - und das ist der Punkt. Es gibt tatsächlich Tage, an denen mir nicht vollständig präsent ist, welche Opfer mein Vater für mich und meine Familie bringt. Es gibt tatsächlich Tage, an denen ich gar nicht realisiere, welcher Überlebenskampf in meinem Familienkreis stattfindet. Und wer nicht realisiert, hat auch kein Verständnis. Ich verharmlose normale Probleme, nur weil mir im persönlichen Umfeld schlimmere bekannt sind. Ich bin oftmals eine moralische Null und dafür schäme ich mich. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034154 vom 22.10.2014 um 00:12:15 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kastanien im Herbst

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Feigheit Vandalismus Feigheit Auto & Co. Kinder

Manchmal habe ich (m/20) als Kind im Herbst Kastanien gegen Häuser geworfen. Quasi als Schneeballersatz für den Herbst. Da war nun dieses eine Haus mit offenem Fenster. Direkt vor dem Haus unter dem Fenster und nur wenige Meter von mir entfernt war ein Auto geparkt. Ich wollte mit Freunden ins offene Fenster dieses Hauses treffen. Ich warf, aber mein Abwurfwinkel war zu tief angelegt. Viel zu tief. Es war keine Absicht. Ich verfehlte das Fenster und die dicke Kastanie traf stattdessen genau auf das Auto vor dem Haus, und zwar mit einer solchen Wucht, dass sich eine tiefe und recht große Delle bildete. Wir rannten daraufhin davon. Mir ist letztens eine Kastanie auf den Kopf gefallen, da ist mir das wieder eingefallen. Es tut mir leid! Vor allem ist das an den Besitzer des Autos gerichtet - und an diejenigen, die wegen mir schon einige Kastanien in ihrer Wohnung finden mussten.

Beichthaus.com Beichte #00034153 vom 21.10.2014 um 23:05:51 Uhr (6 Kommentare).

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