Arbeit macht frei

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Maßlosigkeit Schamlosigkeit Zorn Kollegen

Ich habe eine ungarische Kollegin auf der Arbeit, mit der ich mich immer sehr gut verstanden habe - und auch noch immer gut verstehe. Vor einigen Tagen wollte ich sie über einen Messenger anschreiben, um den Dienstplan von ihr zugesendet zu bekommen und sah somit auch ihr Status dort. Dieser lautete: "Arbeit macht frei!" Mir fiel in dem Moment alles aus dem Gesicht. Schrieb ihr sofort, dass sie so etwas nicht in ihrem Status stehen haben sollte, da dies in den Konzentrationslagern an der "Eingangstür" stand. Sie lachte mich nur aus und meinte, das sei doch gar nicht schlimm und ich solle mich nicht so anstellen und fing dann an abzuschweifen und über die Arbeit zu meckern. Ich wusste in dem Moment wirklich nicht mehr, was ich sagen sollte.


Ein Uropa von mir war zur NS-Zeit für einige Jahre in einem KZ Häftling, und da ich ihr das irgendwann mal erzählt hatte, wusste sie natürlich auch Bescheid darüber. Ich bin froh momentan Urlaub zu haben und sie nicht sehen zu müssen, aber ich weiß absolut nicht, was ich machen werde und vor allem, wie ich ihr gegenüber reagieren soll, wenn ich sie in ein paar Tagen wieder sehen werde. Sie widert mich als Person einfach nur noch an. Vielleicht reagiere ich da über und die Sache ist wirklich belanglos, aber ein solches Gedankengut sowie solche Äußerungen widern mich einfach nur an und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man so etwas in seinen Status schreiben kann, der für jeden sichtbar ist.

Beichthaus.com Beichte #00038031 vom 10.04.2016 um 17:37:21 Uhr (46 Kommentare).

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Ich verhüte mit der Pille danach

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Waghalsigkeit Lügen Dummheit

Ich (w/18) beichte, dass mein Freund und ich ständig die Pille danach brauchen. Ich nehme die Pille nicht, weil ich davon zugenommen habe und es zwei Monate gedauert hat, bis ich so schlank war wie zuvor. Und weder ich noch mein Freund haben Lust darauf, ständig an diese doofe Anti-Babypille zu denken und zu überlegen, ob wir Sex haben dürfen, falls ich Medikamente genommen habe. Von der Pille danach nehme ich komischerweise gar nicht zu. Kondome mögen wir nicht, ohne ist der Sex besser, die Spirale ist uns zu teuer (500 Euro - hallo?). Deswegen verhüten wir nicht und ich nehme dann eben oft die Pille danach. Meine Eltern sind sauer, sie wissen das auch und haben jetzt mit Rausschmiss und sogar dem Enterben gedroht, wenn sie noch einmal mitbekommen, dass wir nicht verhüten und ich dann die Pille danach nehme.


Sie überlegten sogar, uns für ein Jahr generelles "Sexverbot" aufzuerlegen (also verbieten können sie es bei Volljährigkeit ja nicht, aber ich meine die Drohung mit Rausschmiss und Enterben). Deswegen hat uns eine gute Freundin ihre angebrochene Pillenschachtel gegeben. Jetzt tun wir immer so, als würde ich sie nehmen. Die Eltern sind entspannt und der Rausschmiss ist kein Thema mehr. Den Eltern von meinem Freund ist das alles egal. Mein Freund wohnt auch mit bei uns.

Beichthaus.com Beichte #00038027 vom 10.04.2016 um 08:02:29 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kunstvolles Abspritzen

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Masturbation Unreinlichkeit Manie München

Kunstvolles Abspritzen
Ich spritze ab und zu mein Ejakulat auf den Tisch, da es eine weiße Oberfläche hat, um es anschließend zu fotografieren. Es ist für mich Kunst, da es immer wieder anders aussieht und es bearbeitet wird. Ich nenne es Art de Sam. Natürlich reinige ich zuguterletzt den Esstisch. Demnächst werde ich eventuell diese Bilder veröffentlichen, natürlich in bearbeiteter Form und anonym.

Beichthaus.com Beichte #00038025 vom 11.04.2016 um 11:29:34 Uhr in München (Camerloherstraße) (18 Kommentare).

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Ich vögele mich über die Weltmeere

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Sucht Arbeit

Ich (w/26) beginne bald meine dritte Saison auf einem Kreuzfahrtschiff. Eigentlich hatte ich vor, in meiner Heimat eine Firma zu gründen. Aufgrund meiner großen sexuellen Begierde ist jedoch alles anders gekommen: Ich war eher frühreif und habe bereits in jungen Jahren großes Interesse an Männern gefunden. Und auch dem eigenen Geschlecht war ich nicht abgeneigt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und war in der überschaubaren Stadt schnell als Dorfmatratze bekannt. Jedoch hatte ich wirklich großes sexuelles Verlangen und probierte alle möglichen sexuellen Spielarten aus. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte, fuhr ich oft auch mehrere Hundert Kilometer um mich mit Leuten zu treffen, mit denen ich mir neue oder außergewöhnliche sexuelle Erfahrungen erhofft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass meine Arbeitsleistung unter den ständigen nächtlichen Aktivitäten gelitten hat, da ich oft erst sehr spät ins Bett kam und dann aber um acht Uhr schon wieder im Büro sein musste.


Also fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen und mein eigener Chef zu sein, um mir alles besser einteilen zu können - ohne meine Sexualität zurückstellen zu müssen. Wegen meiner Ausbildung konnte ich ein solides Konzept vorlegen und die Bank war bereit, mich finanziell zu unterstützen und an Kunden mangelte es auch nicht, da ich von den Kunden aus dem Unternehmen meines früheren Arbeitgebers oft gehört hatte, warum ich mich nicht selbstständig mache und diese sofort ihren Account zu mir bringen würden. Ich hatte schon den Mietvertrag für ein Büro auf dem Tisch liegen und auch der Bankkredit war unterschriftsreif. Zufällig traf ich aber eine frühere Schulfreundin, mit der ich früher auch das eine oder andere Mal etwas hatte. Als wir bei einem Kaffee zusammensaßen und von früheren Zeiten plauderten, erzählte sie davon, dass sie acht Monate auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hatte und jetzt vier Monate frei hat.


Was mich jedoch am allermeisten faszinierte, war die Tatsache, dass es auf so einem Schiff scheinbar zuging wie in einem Swingerclub. Sie hatte mit so vielen Kolleginnen und Kollegen etwas gehabt! Und auch dass so viele Nationen auf einem Schiff vertreten sind, war für sie einfach großartig. Ich wusste, dass sie sexuell auf meiner Wellenlänge schwamm und ihre Erzählungen ließen mich nicht mehr los. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit warf ich meine Gründungspläne alle über den Haufen und bewarb mich bei einem großen Kreuzfahrtunternehmen. Es ist mittlerweile die dritte Saison, in der ich auf See bin, und das dritte Schiff. Ich habe in den drei Jahren schon einen Großteil der Welt gesehen und mehr Sex gehabt, als in all den Jahren davor. Im ersten Jahr hatte ich noch eine Hunderterpackung Kondome mit. 100 Kondome reichen jetzt für acht Monate aber bei Weitem nicht mehr aus und ich muss häufig Nachschub kaufen. Ich liebe es, so zu leben und bereue nicht, mein Leben zu Hause und eine vielversprechende Karriere als Selbstständige im Marketing praktisch über Bord geworfen zu haben und hoffe, so weitermachen zu können, bis ich in Rente gehe.


Auf dem Schiff ist es egal, welchen Ruf man hat. Alle halten zusammen und haben zusammen ihren Spaß, um die Zeit an Bord so lustig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist wie in einer großen Familie - nur mit dem Unterschied, dass alle irgendwie irgendwann etwas miteinander am Laufen haben oder hatten. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner ausschweifenden Sexualität wahrscheinlich eine tolle Karriere zu Hause habe sausen lassen, um mich über die Weltmeere zu vögeln. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038005 vom 07.04.2016 um 08:38:59 Uhr (24 Kommentare).

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Der Menschenhasser aus der Nachbarschaft

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Zorn Kinder Nachbarn

Ich (w/34) habe zwei Söhne mit meinem Mann (6 und 4). Die beiden sind unser Ein und Alles und im Großen und Ganzen wirklich zwei supertolle Jungs. Sie haben natürlich, wie jeder Mensch, ihre "Ecken und Kanten", wissen aber, dass jeder Mensch mit Respekt behandelt werden muss und so verhalten sie sich auch. Höflichkeit und Rücksichtnahme gegenüber jedem, egal wie alt, ist uns sehr wichtig. Wir wohnen in einer, bis auf eine Ausnahme, sehr netten Nachbarschaft. Diese eine Ausnahme ist ein 81-jähriger Witwer, der drei Häuser weiter wohnt und sich aufgrund seiner gehässigen Art keine Freunde macht. Aber daran scheint er auch wenig Interesse zu haben. Er hat vier Kinder, von denen nur eine Tochter und ein Sohn hin und wieder vorbeikommen, wenn es um Formalitäten oder Ähnliches geht. Sonst ist kein zwischenmenschlicher Kontakt vorhanden, was mich nicht wundert.

Als ich mit meinem sechsjährigen Sohn letzte Woche vom Einkaufen zurückkam, hat er diesen Nachbarn mit: "Guten Taaag" gegrüßt. Er meinte daraufhin mürrisch, dass ein höfliches Kind heutzutage ja DIE große Ausnahme sein muss. Und hat mir dann einen Vortrag über die 99 Prozent der schlimmen Kinder von heute abgehalten, die allen mal ein paar mit dem Schürhaken oder dem Rohrstock verdient hätten, damit sie wieder Respekt vor den älteren Menschen haben. Das hat seinen Kindern auch nicht geschadet. Als ich damals, als ich noch manchmal angefangen habe, auf seine Argumente einzugehen, gemeint habe, dass meine Kinder ja auch Respekt vor jedermann kennen, aber trotzdem liebevolle Eltern haben, meinte er, dass Eltern keine Liebhaber ihrer Kinder sind, sondern Autoritätspersonen.

Alle anderen Leute bei uns sind sehr nett, vor allem auch die alten Leute - eben bis auf ihn. Seine Frau, die vor drei Jahren gestorben ist, war ganz anders, eine sehr liebe alte Dame, die aber bei diesem Mann nichts zu lachen hatte, er hat sie oft genug angeschrien. Sie hat es geduldig ausgehalten, was ich sehr traurig finde. Ich beichte, dass ich weiß, dass der Mann herzkrank ist und manchmal einfach nur hoffe, dass er endlich "abkratzt". Wir werden hier wegen einer Person, die von allen anderen nicht gemocht wird, garantiert nicht wegziehen, doch es ärgert mich, dass mein vierjähriger Sohn und auch viele andere Kinder aus der Nachbarschaft Angst vor diesem alten Menschenhasser haben. Zum Glück geht er nur selten aus dem Haus, aber wenn er mal zufällig draußen herumläuft, versteckt sich unser Jüngerer gerne hinter Mama oder Papa.

Beichthaus.com Beichte #00037986 vom 03.04.2016 um 22:26:00 Uhr (11 Kommentare).

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