Die Erlebniswohnung

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Prostitution Wollust Dummheit Waghalsigkeit Sex Berlin

Die Erlebniswohnung
Ich (m/37) habe gerade in der Zeitung vom neuen Prostitutionsgesetz gelesen, mit dem künftig Gang-Bang-Partys verboten sein sollen. Das hat bei mir ein längst verdrängtes Ereignis in Erinnerung gerufen. In einer Testosteron-Überschuss-Laune heraus bin ich in die sogenannte "Erlebniswohnung" gegangen. Der Name ist da tatsächlich Programm. Ich dachte mir, ich gehe gleich um 12.00 Uhr mittags hin, damit nicht so viele andere Herren anwesend sind. Leider falsch gedacht. Bereits vor Einlass tummelten sich ein Dutzend Männer vor dem Haus und im Treppenhaus. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte ich umkehren sollen. Aber naja, die Neugier und der Drang nach Frischfleisch war dann doch zu groß. Vom türkischen Puffvater gab es dann gegen Zahlung von 89 Euro ein Handtuch. Ab ging es in den Erlebnisraum, wo schon etwa 10 starrende Männer mit der typischen Handbewegung um ein Bett herumstanden. Fünf Männer tummelten sich auf dem Bett. Und wenn man Glück hatte, erkannte man auch die Dame, um die sich alles drehte. Ja, richtig gelesen! Eine Dame und circa 15 Männer. Nicht, wie im Internet beworben, 10-12 Frauen. Ein paar Frauen saßen in der Küche, sollten aber erst später einzeln im Halbstundentakt zum Einsatz kommen. Es war ein Gedränge und Geschüttel, bei dem man kaum eine Chance hatte, zum Zug bzw. zur vollbusigen Blondine zu kommen. Irgendwie wollte ich auch gar nicht von 15 dicken, dünnen, jungen und alten Männern angestarrt und bespritzt werden.

Ich verzog mich in die Küche, wo es Snacks und Bier gab. Nach und nach kamen die bereits befriedigten Männer auch ans Buffet. Man beäugte sich unauffällig. Zu hören waren nur die Stöhn- und Klatschgeräusche aus dem anderen Raum und der Türke, der ständig neue Männer hereingelassen hat. Irgendwie wollte ich 89 Euro nicht umsonst ausgegeben haben. Schichtwechsel, eine schlanke Brünette mit dicken Lippen nahm ihre Arbeit auf und nach 10 Minuten hatte ich Glück, da mittlerweile mehr Männer in der Küche, als auf der Spielwiese waren. Ich schnappte mir ein Kondom und wollte mich von ihren Blaselippen beglücken lassen. In diesem Moment kam der Türke rein und schnauzte mich in Ghetto-Deutsch an, warum ich ein Kondom fürs Blasen verwende. Ich wollte keinen Stress und nahm es mit ungutem Gefühl wieder runter. Irgendwie konnte ich nicht kommen. Die gaffenden Typen drum herum und dann das Ekelgefühl. Schließlich hatten ihr ein paar Minuten zuvor erst drei andere Typen in den Mund gespritzt.

Ich bin sicher kein Weichei, aber das war nicht mein Ding. Ich ging unbefriedigt nach Hause. Der Türke fragte noch, wo ich hinwolle und ich könne später am Tag noch einmal kommen, aber nein danke. Nie wieder! Ich bereue, dass ich 89 Euro verschwendet habe. Ich bereue, dass ich das Kondom nicht weiter verwendet habe. Ich bereue, dass ich meine Freundin betrogen habe. Ich bereue, dass ich so einen Scheiß mitgemacht habe. Ich habe seither regelmäßige Gesundheitschecks gemacht, es ist alles in Ordnung. Es gibt Typen, die da scheinbar jede Woche hingehen, deren Krankheiten möchte ich nicht haben. Ich schäme mich auch für die Dummheit der Prostituierten, die für Geld ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Fantasie sollte Fantasie bleiben. Das ist jetzt über ein Jahr her und ich bin nie wieder zu Prostituierten gegangen. Ich bin dafür, dass solche Partys verboten werden. Der Staat muss die Menschen vor ihrer eigenen Dummheit bewahren.

Beichthaus.com Beichte #00033762 vom 14.08.2014 um 09:13:47 Uhr in 12043 Berlin (Karl-Marx-Str. 155) (48 Kommentare).

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Habe ich den falschen Mann geheiratet?

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Ignoranz Engherzigkeit Partnerschaft

Mein Mann ist so ein A.-Loch! Er hat unseren ersten Hochzeitstag vergessen! Als ich ihm mein Geschenk gegeben und ihm gratuliert habe, meinte er nur ganz scheinheilig "Oh. Welchen Tag nehmen wir denn jetzt eigentlich als Hochzeitstag, den standesamtlichen oder den kirchlichen?", obwohl er ganz genau weiß, dass die standesamtliche Trauung für uns nicht zählt und nichts als ein bürokratischer Behördengang war und wir darüber sogar schon mal geredet haben. Er hat auch nicht irgendwie versucht, das wieder gut zu machen, und er hat sich anscheinend auch überhaupt nicht geschämt, als andere Leute uns extra angerufen und zum Hochzeitstag gratuliert haben und meine Eltern uns sogar extra zum Hochzeitstag eine Karte und Blumen geschickt haben. Es geht mir gar nicht darum, ein materielles Geschenk zu bekommen, sondern einfach nur um die Geste. Wenn ich mitbekomme, wie andere Männer sich Mühe geben und ihre Frau überraschen, um ihr zu zeigen, wie sehr sie sie lieben, könnte ich einfach nur heulen. Ok, man kann mal ein Datum vergessen (das im Inneren des Eherings steht, aber ok...), aber dass mein Mann es vergessen hat, ist irgendwie typisch für ihn als Ehemann. Ich weiß echt nicht, ob er mich nicht mehr liebt, oder ob er es einfach nur nicht mehr zeigt. Ich habe es ihm schon mehrmals gesagt, dass ich mich ungeliebt fühle, aber ihm ist das anscheinend scheißegal. Und wenn er mal irgendwas tut, was andeuten könnte, dass er mich liebt (z.B. "Ich liebe dich" sagen), dann stellt sich immer raus, dass das nur auf Sex hinauslaufen sollte. So ein A.-Loch! Sind Männer immer solche A.-Löcher? Erst einer Frau hinterherrennen und mit allen Mitteln der Kunst versuchen, sie rumzukriegen und sie dann in der Ehe so scheiße behandeln und ihr das Gefühl geben, dass sie nichts wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00033761 vom 14.08.2014 um 00:41:53 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Ochsenfrosch nachts am Straßenrand

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Zorn Ungerechtigkeit Polizei

Ich (w/21) bin Montagnacht zu sehr später Zeit mit dem Auto losgefahren, um meinen Freund vom Bahnhof abzuholen. Es war natürlich nichts mehr auf den Straßen los - aber dann stand da so eine gelangweilte Polizeistreife einsam am Rand und hielt mich an. Der Polizist kam also ran, ich machte das Fenster nur einen kleinen Spalt runter und er wollte meine Papiere und den Führerschein sehen. In ziemlich unfreundlichem Ton. Ich gab daraufhin zurück, dass ich erst mal seinen Ausweis sehen will. Das schmeckte ihm schon gar nicht. Natürlich folgte die Rache prompt, ich durfte aussteigen, Warndreieck und Co. zeigen und währenddessen fragte er mich direkt, wo ich denn um die späte Uhrzeit noch hinwolle. Das empfand ich als tierisch unverschämt und fragte ihn auch, was ihn das zu interessieren habe. Der Bulle pumpte sich ab da schon auf wie ein Ochsenfrosch, blieb aber halbwegs cool und pampte mich nur weiter an.

Ob ich was getrunken hätte? Ja klar, sagte ich. Apfelsaft, einen Kaffee. Dem Typen platzte fast eine Ader und er wollte rund heraus wissen, ob ich frech werden wolle. Pustekuchen, ich wollte nur einfach zum Bahnhof und lenkte dann auch ein und fragte, ob ich jetzt weiterfahren dürfe. Der Macker musste natürlich das letzte Wort haben und ätzte noch ein überbelehrendes, nicht freundliches, sondern wirklich Verächtliches: "Und fahren Sie vorsichtig!" Zu deiner Information, Fettsack: Tue ich immer. Im Nachhinein habe ich mich richtig geärgert und beichte in erster Linie, dass ich mich zuletzt doch ein bisschen von dem Blödhammel und seiner staatlichen Genehmigung zum A*schlochtum habe einschüchtern lassen. Eigentlich bin ich sehr schlagfertig.

Beichthaus.com Beichte #00033759 vom 13.08.2014 um 20:25:51 Uhr (22 Kommentare).

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Unerlaubte Liebe

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Vorurteile Dummheit Morallosigkeit Liebe Painten

Ich bin 19 Jahre alt und beginne bald mein Studium an einer pädagogischen Hochschule, da es mein Traum ist, Kindergärtner zu werden. Letztes Jahr absolvierte ich sozusagen als Vorbereitung ein Praktikum an einer Privatschule, wo ich eine Klasse mit Kindern im Alter von 10-13 Jahren betreute und beaufsichtigte. Wie so eine Art "Aushilfslehrer." Die Erfahrung war insgesamt unvergesslich. Mir boten sich vertiefte Einblicke in die Lehrerwelt und die Tipps der erfahrenen, netten Kollegen waren hilfreich. Bei den Kindern war ich beliebt, womöglich faszinierte sie mein vergleichsweise junges Lehreralter und mein Sinn für Humor. Wie alle Menschen waren auch die Kinder verschieden. Doch genau das war der Knackpunkt. Ein Mädchen, 13 Jahre alt und sehr frühreif, begegnete mir stets freundlich und respektvoll. Sie war das beliebteste und hübscheste Mädchen der Klasse und Schwarm der Jungs. Ihre Ausstrahlung war mehr als nur positiv.


Dieses Mädchen sollte der einzige, große Schatten dieses tollen Erlebnisses werden. Unbewusst begann ich, bei den Pausenaufsichten und im Unterricht stets in ihrer Richtung zu schauen. Als ich sie mit den Freundinnen sah, erzählte ich Witze, da man sie leicht zum Lachen bringen konnte. Am Abend nach der Arbeit kam ich zurück und dachte über dieses Mädchen nach. Ich sagte mir, dass die Gedanken vorübergehend sind. Doch es kam schlimmer. Die Kinder luden mich zum Klassenchat ein, da sie auch nach der Schule plaudern wollten. Ich ließ mich auf das Angebot ein, nur um die Nummer des Mädchens zu haben. Ich fing an, mit ihr zu schreiben und brachte sie zum Lachen. Sie erwiderte, dass ich ein netter, lieber Mann sei, dem sie alles anvertrauen würde. Meine Gefühle wurden stärker. Obwohl ich genau wusste, dass es doch falsch ist und sie sowieso in einem Klassenkameraden verliebt war. Jeden Tag bekam ich Beziehungsvisionen und weitere Tagträume von ihr, ohne Schuldgefühle aufzuweisen. So ging das bis zum Ende des Praktikums weiter.


Doch mir war mein Verhalten stets bewusst und genau deshalb kotzte ich innerlich. Ich kam mir regelrecht zurückgeblieben und gestört vor. Ich hatte mich doch tatsächlich als Lehrer in eine dreizehnjährige Schülerin verliebt! Mein Herz sagte mir, dass ich sie wollte. Mein Verstand hingegen stand wie eine moralische Wand, die diese verrückte Vorstellung blockte. Dann noch der Altersunterschied, die unerwiderte Liebe, die Eltern. Mir geschah so etwas Absurdes zum ersten Mal und mir rangen die Hände deswegen. Der Frust steckte tief in mir drin, doch die Geschichte behielt ich für mich allein, denn die Scham war einfach zu groß. Verzweifelt suchte ich nach Erklärungen für meine Verliebtheit. Mir war klar, dass ich im Mädchen eine Art Idealbild von Partner sah: eine junge, hübsche und unschuldige Person, deren Liebe natürlich ist. Das faszinierte mich am meisten. Auch bin ich ein sensibler Typ, der meist im Hintergrund steht. Bei Kindern hingegen kann ich mich viel leichter öffnen. Eine Freundin hatte ich nie. Ich kannte genug Frauen, doch bei denen, wo ich es ernsthaft versucht habe, kriegte ich reihenweise Körbe. Klingt jetzt übertrieben, doch die Geschichte ließ mein ganzes Leben Revue passieren. Ich fragte mich, ob ich noch normal sei. Gott sei Dank schwanden die Gefühle langsam und ich konnte das Mädchen vergessen. Mit ihr schreibe ich noch ab und zu, da sie sich bei Fragen auch an mich wendet.


Ich weiß wirklich nicht, ob für meine Gedanken Absolution erteilt werden kann. Glaubt mir, ich bereue es, mich in eine dreizehnjährige Schülerin verliebt zu haben. Will so etwas nie wieder erleben. Ich bereue es auch, den Kontakt zu ihr gesucht und die Gefühle intensiviert zu haben. Ich plante sogar, eine Beziehung mit ihr zu führen. Und ich bitte nochmals um Vergebung, da ich an der Verliebtheit an sich nichts Falsches sah. Wenn man sich verliebt, verliebt man sich. Ich wünsche mir nur, dass ich sie mit ein paar Jahren mehr auf dem Konto anderswo kennengelernt hätte. Das hätte vielleicht all diese Komplikationen erspart.

Beichthaus.com Beichte #00033719 vom 06.08.2014 um 00:52:28 Uhr in Painten (25 Kommentare).

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Beherrscht von der Arachnophobie

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Ekel Peinlichkeit Tiere

Ich (m/31) bin durchtrainiert, 1,98m groß, knapp 100 kg schwer und arbeite bei einer Sondereinheit der Bundeswehr. Mit meinem Auftreten und den Tätowierungen bin ich nicht gerade Schwiegermutters Liebling und so mancher würde sich unwohl fühlen, wenn er mir alleine in der Nacht begegnet. Ich war schon in so manchem Krisenstaat dieser Erde stationiert und habe Dinge gesehen und getan, mit denen viele andere Menschen nicht leben könnten. Meine Beichte ist, dass ich trotz meiner teilweise schon klischeehaften Männlichkeit panische Angst vor Spinnen habe. Ich hasse diese Viecher abgrundtief, jedes Mal, wenn mich einer dieser Arachniden überrascht, stirbt etwas in mir. Diese langen Beine und die langsamen oder teilweise blitzartigen Bewegungen lassen mich regelrecht in Furcht erstarren, vom Ekel ganz zu schweigen. Bisher konnte ich meine Arachnophobie gut verbergen, diese lauen Sommermonate sind diesbezüglich aber der reine Horror für mich. Ein gemütlicher Grillabend im Freien wird durch diese Krabbeltiere jedes Mal zu einem negativen Erlebnis meinerseits. Ich schäme mich dafür und ärgere mich über mich selbst, da diese Angst völlig irrational und unbegründet ist. Zum Glück hat mein neuer Staubsauger ein extra langes Saugrohr.

Beichthaus.com Beichte #00033701 vom 03.08.2014 um 20:50:25 Uhr (26 Kommentare).

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