Bürospiele: Bist Du eine Schlampe?

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Faulheit Trägheit Arbeit Schwepnitz

Bürospiele: Bist Du eine Schlampe?
Es gibt nicht viel zu tun und dann vertreibt man sich die Zeit mit Unsinn. Ausnahmsweise gab es heute, wie in den letzten Tagen, viel zu tun. Die Arbeit im Postfach stapelt sich und mir ist bewusst, dass ich vieles zu erledigen hätte. Dennoch spielte ich im Internet, habe gechattet und unsinnige Fragebögen wie: "Wie hoch ist Dein IQ?", oder "Bist Du eine Schlampe?" beantwortet. Wenn niemand zuschaut, nehme ich mir meist eine Tüte Gummibärchen und vernichte sie im Laufe des Tages, anstatt dass ich meiner Arbeit nachgehe. Es tut mir leid, dass wir in meinem Bereich nicht weiterkommen. Die Faulheit ist einfach zu groß, um wirklich etwas zu erledigen. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032744 vom 19.02.2014 um 16:17:33 Uhr in Schwepnitz (13 Kommentare).

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Hauptberuf: Troll

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Betrug Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Internet

Ich arbeite für eine Agentur, die von großen Firmen (unter anderem dem Privatsender mit den drei Buchstaben) dafür bezahlt wird, dass in deren Internetforen und in sozialen Netzwerken die Post abgeht. Das heißt, ich fange dort bewusst Streit mit anderen Usern an, die sich über das Programm oder irgendwelche Beiträge aufregen. Damit sorge ich für reichlich "Traffic", da die Leute, die sonst dort posten, eher aus der Unterschicht kommen und somit leicht reizbar sind. Mehrmals täglich schauen die nach, ob eine Antwort von einem meiner unzähligen Fake-Profilen da ist. Damit verdiene ich inzwischen einen Haufen Geld, sodass ich meinen eigentlichen Job an den Nagel hängen konnte und den ganzen Tag auf der Couch sitze und im Internet irgendwelche Kevins oder Chantalles provoziere. Das scheint ein extrem lukratives Geschäft zu sein, denn so, wie ich das mitbekommen habe, lässt der besagte Privatsender eine Menge Geld dafür springen. Es macht mir Spaß meine Vorurteile bestätigt zu bekommen. Außerdem bestätigt es meine Vermutung, dass dieser Sender seine Zuschauer nach Strich und Faden verarscht. Nicht nur mit deren Programm, sondern auch in der direkten Interaktion, aber dennoch tun mir die Menschen leid, die auf so etwas hereinfallen.

Beichthaus.com Beichte #00032742 vom 18.02.2014 um 21:48:40 Uhr (26 Kommentare).

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Die Bäder der Reichen

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Neid Ungerechtigkeit Verschwendung Arbeit

Ich (m/35) bin Fliesenleger, habe zwei Kinder und bin seit vier Jahren dabei ein kleines Haus abzuzahlen. Meine Frau muss auch arbeiten gehen, denn sonst könnten wir uns das alles nicht leisten. Meine Beichte ist, dass ich einen zunehmenden Neid auf die Kunden meines Chefs entwickele. Mein Chef hat sich darauf spezialisiert, sehr edle Badezimmer einzurichten. Die Arbeiten dort sind sehr anspruchsvoll und die Bäder sind wunderschön. Unsere Kunden sind gewöhnlich sehr reiche Leute, die finanziell ausgesorgt haben, sie arbeiten also selber auch nicht mehr. Einige dieser Kunden haben es sich zur Angewohnheit gemacht, ihr Haus laufend zu renovieren. Häufig sind es die Frauen, denen das alte Badezimmer nach einem Jahr nicht mehr gefällt. Um mal einen Preis zu nennen, so ein Badezimmer kostet durchaus auch mal 80.000 Euro. Die alten Materialien landen dann tatsächlich im Bauschutt, nach dem rausstemmen sind sie nämlich völlig kaputt. Mir tut es jedes Mal leid, wenn ich ein Badezimmer, das erst ein Jahr alt ist, wieder rausstemmen muss. Natürlich verdiene ich so immer wieder Geld, auch wenn mein Arbeitslohn nicht höher ist als nach Tarif. Meine Frau musste letztes Jahr zweimal den Beruf wechseln und ist Geringverdienerin. Es ist einfach alles so ungerecht, ich arbeite den ganzen Tag und werde mir niemals Marmor im Bad leisten können.

Beichthaus.com Beichte #00032736 vom 17.02.2014 um 14:39:08 Uhr (21 Kommentare).

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Abschiedsfloskeln in der Drogerie

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Engherzigkeit Neid Schamlosigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (w) arbeite seit Längerem für einen bekannten Drogeriemarkt in Süddeutschland. Leider wird diese Tätigkeit mit der Zeit immer anspruchsloser und langweiliger, sodass ich mir immer erheiternde Späße einfallen lassen muss. Hätte ich doch nur etwas Vernünftiges gelernt! Aber nun zu meiner Beichte: Es betreten überwiegend Frauen im Alter von 20-30 Jahren die Drogerie. Die meisten von denen kann ich nicht leiden, da ich mir in meiner Arbeitskleidung so minderwertig gegenüber den überschminkten Frauen vorkomme. Wenn eine Frau mal eine Packung Kondome kauft und ich an der Kasse stehe, sage ich oft Sätze wie "Viel Spaß noch" oder "Lass es nicht zu sehr krachen. Morgen ist auch noch ein Tag". Oft folgt noch ein Augenzwinkern, um die Frauen noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Für Frauen, die billige Tampons kaufen, habe ich immer den Standardspruch "Kaufen Sie lieber nicht die Billigen, sonst müssen Sie morgen noch einmal in die Stadt für neue Unterwäsche". Ich muss zugeben, dass ich mich in der Öffentlichkeit wirklich daneben benehme, aber es macht einfach Spaß, die errötenden Frauen zu beobachten und daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032734 vom 17.02.2014 um 14:21:40 Uhr in 90402 Nürnberg (Königstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Karrierechancen bei der Bank

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Arbeit Stuttgart

Ich war nie gut in der Schule. Nach einem mittelmäßigen Realschulabschluss machte ich eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau in einem Möbelhaus, die ich mehr schlecht als recht abschloss. Nach einem Jahr kündigte ich, um meine Fachhochschulreife nachzuholen, da ich beruflich weiterkommen wollte und kurz vor den Prüfungen bewarb ich mich bei einer Bank für eine Ausbildung zur Finanzassistentin - die Bedingung dafür war, dass ich mein Fachabitur bekomme. Allerdings habe ich die Mathematik-Prüfung nicht geschafft und damit war das Fachabi natürlich weg. Ich informierte den Personalchef der Bank darüber und er meinte, dass ich vorbeikommen solle, um das persönlich zu klären. Und da ich nicht gerade die Hässlichste bin, hatte ich die Lehrstelle nach einem kurzen Blowjob. Aber das ist noch nicht alles, das ich beichten möchte: ich zog die Lehre zwar durch, schnitt dabei aber reichlich schlecht ab und wurde in eine Filiale am Ende der Welt versetzt. Es machte mir keinen Spaß und war generell auch furchtbar langweilig. Bis ich dann von einer Weiterbildungsmaßnahme hörte, die einem die Leitung einer Filiale ermöglichen sollte - und der Ansprechpartner hierfür war der Personalchef. Deshalb möchte ich beichten, dass ich bei ihm einen Termin machte und mich auf seinem Schreibtisch vögeln ließ, nur um Filialleiterin zu werden. Ich verdiene wirklich gut, aber ich habe ein schlechtes Gewissen, da ich diesen Erfolg nicht verdient habe. In meinem Freundeskreis muss jeder wirklich hart arbeiten und viele haben keinen wirklichen Erfolg - oft trotz Studium. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032729 vom 17.02.2014 um 04:29:29 Uhr in 70173 Stuttgart (Königstraße) (29 Kommentare).

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