Verschwundene Postkarten

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Trägheit Faulheit Engherzigkeit

Ich (w/24) beichte, dass ich seit drei Jahren fremde Postkarten in meiner Wohnung liegen habe. Das Ganze passierte so: Bis vor drei Jahren arbeitete ich als Rezeptionistin in einem internationalen Hotel. Um den Gästen einen gewissen Service zu bieten und ihnen den beschwerlichen Weg zur Post zu ersparen, brachten wir ihre Postkarten - gegen ein kleines Entgelt für Briefmarken und Service - zur Post. In der Zeit, in der ich in dem Hotel gearbeitet habe, war das irgendwie zu meiner Aufgabe geworden. So kam es auch, dass sich in meiner letzten Arbeitswoche wieder ein kleiner Stapel angesammelt hatte. Leider siedelte ich zu dem Zeitpunkt um und hatte nicht viel Zeit. Und so verschob sich der Gang zur Post immer weiter nach hinten. Wie es sein musste, sind die Postkarten irgendwann in den Umzugskartons verschwunden. Heute habe ich sie beim Aufräumen gefunden. Ich werde mich sofort auf den Weg zur Post machen. Da sich mittlerweile die Preise für Briefmarken geändert haben, werde ich natürlich alles bezahlen. Ich bitte um Vergebung und hoffe, dass die Empfänger sich umso mehr über die Postkarten freuen.

Beichthaus.com Beichte #00036747 vom 01.10.2015 um 12:10:56 Uhr (11 Kommentare).

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Wie man einem Strafzettel entgeht

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Lügen Falschheit Selbstsucht Geiz Auto & Co.

In Wien gibt es die sogenannte Parkraumbewirtschaftung. Das heißt, Anrainer zahlen jährlich einen gewissen Betrag und dürfen dann in ihrem Wohnbezirk das Auto parken. Für Personen aus anderen Bezirken oder die nicht aus Wien sind, müssen sogenannte Parkscheine ausgefüllt werden. Es kostet beispielsweise ein 2-Stunden-Parkschein vier Euro. Unlängst kam ich nach einem Kundentermin zu meinem Auto und mein 2-Stunden-Parkschein war vor nicht einmal seit fünf Minuten abgelaufen. Ein weiblicher Parksheriff war schon vor Ort und beim Tippen eines Strafzettels. Das kostet in Wien 36 Euro. Ich fragte die Dame, ob es möglich wäre, dass ich noch einen 30-Minuten-Schein ausfülle und mir so die 36 Euro spare. Sie sagte, das wäre nicht möglich und ich hätte zu zahlen. Da ich aber keine Lust hatte, wegen nicht einmal fünf Minuten 36 Euro zu zahlen, ließ ich meinen Charme spielen. Die Dame war ziemlich jung, ein bisschen moppelig und wirkte naiv. Eigentlich nicht mein Typ Frau, aber einen Versuch war es wert. Ich fragte sie, ob ich mich revanchieren könnte, wenn sie den Strafzettel nicht zu Ende tippt.


Sie fragte mich daraufhin in einem komischen Tonfall, wie ich mich bei ihr revanchieren wolle? Ich sagte, bei einem Abendessen, das ich selbst koche - quasi als kleines Dankeschön. Plötzlich sah man an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie ernsthaft begann, darüber nachzudenken. Sie meinte nur, dass das nicht ginge, aber ich entgegnete nur: "Ja oder ja?" Sie meinte, das wäre verrückt, stimmte aber zu. Damit war der Strafzettel vergessen, am Abend stand sie wirklich vor meiner Tür, womit ich eigentlich nicht gerechnet hatte. Essen hatte ich keines gekocht - ich redete mich damit raus, dass ich vor lauter Arbeit nicht zum Einkaufen gekommen war, was natürlich nicht stimmte. Nach ein paar Gläsern Wein lag sie schon bei mir im Bett und ich vögelte ihr das Hirn raus. So ausgezehrt, wie sich aufführte, dürfte sie schon länger keinen Sex mehr gehabt haben. Zum Schluss habe ich mir den Gummi runtergerissen und ihr meine Ladung in ihr Gesicht und ihre Haare verteilt - und sogar das hat ihr noch gefallen. So habe ich mir 36 Euro erspart und konnte vögeln. Es tut mir leid, dass ich mich um den Strafzettel herumgewunden habe, aber da sie ja auch auf ihre Kosten gekommen ist, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036745 vom 01.10.2015 um 08:05:10 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Strafe für rücksichtslose Smartphone-Teenies

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Aggression Maßlosigkeit Zorn Gesellschaft

Gestern bin ich durch die Stadt gegangen. Auf einem Stück, an dem ein wirklich schmaler Bürgersteig ist, kamen mir zwei Mädchen entgegen. Smartphones in der Hand - Teenytypisch am gackern und laut wie nur was. Als sie mir näher kamen, hörte ich die eine zu der anderen etwas auf türkisch sagen. Was die zwei nicht wissen konnten, ist, dass ich sie verstehen konnte. Im selben Haus in dem ich aufgewachsen bin, lebte eine türkische Familie, welche in den 90ern als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen waren. Ich verbrachte praktisch meine ganze Kindheit und Jugendzeit mit ihrem Sohn. Von ihm lernte ich türkisch und er von mir deutsch. Sprechen kann ich die Sprache nicht so gut, aber ich verstehe eigentlich alles. Und so hörte ich raus, wie die eine zur anderen sagte: "Geh ja nicht zur Seite, der Idiot soll ausweichen". Dazu hätte ich aber auf die Straße steigen müssen und das nur, weil die zwei Bratzen nicht eine Sekunde hintereinander gehen können.


Es kam also, wie es kommen musste: Ich vollführte einen Bodycheck an der Dame, der jedem Wrestler Tränen des Stolzes in die Augen getrieben hätte. Sie fiel nach hinten auf ihren Allerwertesten und zu meiner Erheiterung riss sie ihre Freundin gleich mit, welche dann auch am Boden saß. Ich sagte ihnen noch: "Na, ist der Idiot doch nicht ausgewichen" und warf ihnen noch zwei, drei türkische Schimpfwörter an den Kopf. Ich hatte erwartet, etwas Feedback von den beiden zu bekommen, aber die zwei blieben still und trollten sich schnell weiter. Ich möchte hiermit beichten, dass ich zwei vorlaute Teeniegören absichtlich hart angerempelt habe, weil diese mir keinen Platz machen wollten. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036739 vom 30.09.2015 um 08:06:16 Uhr (21 Kommentare).

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Ich habe versehentlich eine Familie zerstört!

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Fremdgehen Zorn Vandalismus Partnerschaft Zittau

Ich hatte schon länger das Gefühl, dass mein Freund, mit dem ich seit vier Jahren eine Beziehung hatte und mit ihm zusammenwohnte, mich betrügt. Also fing ich an, ihm hinterher zu spionieren, wenn meine Zeit es zuließ. Ich wartete vor seiner Arbeitsstelle etwas abseits geparkt in meinem Auto und wusste, dass er bald Schluss hatte. Und er kam pünktlich aus dem Gebäude und da wartete eine Blonde, die mir zuvor gar nicht aufgefallen war. Sie fiel ihm um den Hals und sie küssten sich leidenschaftlich. Am liebsten wäre ich ausgestiegen und hätte der Schlampe eine geknallt, so rasend war ich vor Zorn. Sie gingen dann zu ihrem Auto und fuhren weg. Ich natürlich hinterher. Vor einem Hotel am anderen Ende der Stadt parkte sie sich ein und beide stiegen gemeinsam aus und gingen in das Hotel. Ich versuchte noch, meinen Freund am Handy anzurufen, aber er hatte es aus. Bis ich einen Parkplatz gefunden hatte, dauerte es ein wenig und die beiden waren verschwunden. Die Dame an der Rezeption wollte mir nicht sagen, welches Zimmer die beiden genommen hatten.


Voller Zorn ging ich wieder hinaus zu dem Auto der Blonden. Mit Lippenstift schmierte ich ein paar "Nettigkeiten" auf die Scheiben ihres Autos. Ich war keine fünf Minuten mit dem Beschmieren ihres Wagens beschäftigt, da hielt ein Polizeiauto und der Beamte fragte mich was ich da mache. Ich erklärte ihm, was vorgefallen war, aber er meinte, das könne ich nicht tun, denn der Wagen gehöre ja nicht mir. Die Polizei versuchte dann über die Zentrale die Besitzerin des Wagens ausfindig zu machen, damit wir das an Ort und Stelle klären konnten und sie dann eventuell Anzeige gegen mich erstatten könne. Ich erklärte dem Polizisten noch, dass die Frau mit meinem Freund in dem Hotel zugange ist und nicht erreichbar sein wird. Doch kurz darauf kam der Polizist zu mir und sagte, dass sie jemanden erreicht hätten und es gleich ein Treffen an Ort und Stelle geben würde. Ich bereitete mich darauf vor, der Schlampe ein paar nette Worte zu texten. Doch wider Erwarten kam bald ein Mann in einem Auto vorgefahren.


Er erklärte uns, dass ihm das gesuchte Fahrzeug gehören würde, jedoch seine Frau damit unterwegs wäre und dass er sie telefonisch nicht erreichen konnte. Im anderen Wagen, mit dem der Mann gekommen war, saßen zwei Kinder. Mir schwante Böses, doch dann ging alles ganz schnell. Die Polizisten gingen in das Hotel und holten meinen Freund und die Frau aus dem Zimmer. In der Zwischenzeit erzählte mir der Mann, dass er mit seiner Frau schon fast 10 Jahre verheiratet war und sie zwei Kinder zusammen haben. Auch er hatte das Gefühl, dass sie fremdgeht, versuchte es aber immer zu verdrängen. Kurz darauf erschien mein Freund mit Boxershorts und Shirt und die blonde Frau nur im Bademantel vor dem Hotel. Das Ende der Geschichte war, dass ich anschließend vor dem Hotel die Beziehung zu meinem Freund beendete und ihm sagte, dass er sich seine eigene Wohnung suchen kann. Auch der Mann sagte seiner Frau kurz und klar, dass er die Scheidung einreichen werde und es vorbei ist. Ich möchte beichten, dass ich durch meine Eifersucht und meine Neugier eine Ehe zerstört und eine Familie mit zwei Kindern wahrscheinlich für immer zerrissen habe. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00036727 vom 28.09.2015 um 11:05:31 Uhr in Zittau (27 Kommentare).

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Smartphone-Zombies auf der Straße

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Engherzigkeit Zorn Unfall

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich gestern mit voller Absicht einen Fußgänger (ca. 25-30) mit meinem Fahrrad umgefahren habe. Betreffende Person ging für mich gut sichtbar über die Straße, schaute dabei jedoch weder nach links noch nach rechts, sondern durchgehend auf sein Smartphone. Zwei Meter, bevor ich auf ihn aufgefahren bin, habe ich laut "Achtung" geschrien und geklingelt, als hätte ich ihn zu spät gesehen, doch anscheinend war das Handy wichtiger. Als ich ihn getroffen habe, nur seitlich und nicht allzu schnell, ist sein Handy ein paar Meter geflogen, er hat sich lang gemacht und ich bin, da ich ja vorbereitet war, einfach abgestiegen. Sein Handy hatte einen Totalschaden, er eine kleine Abschürfung, nichts Wildes. Was ich beichten möchte? Dass es mir kein Stück leidtut und ich es immer wieder so machen würde. Ich kann die Leute, die dauernd mit dem Handy beschäftigt sind, gerade im Straßenverkehr, nicht ausstehen, und finde die Strafe durchaus angemessen, solange sie nicht ernsthaft verletzt werden. Man stelle sich vor, ich wäre mit meinem Auto unterwegs gewesen und hätte ihn nicht gesehen, da kann er sich so noch glücklich schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00036726 vom 28.09.2015 um 06:25:51 Uhr (19 Kommentare).

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