Beziehung auf Zeit

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Selbstsucht Lügen Falschheit Begehrlichkeit Waghalsigkeit

Ich (23) bin eine einsame Reisende mit schwierigem Hintergrund. Zwar habe ich kaum Freunde, aber ausreichend männliche Gesellschaft, da ich wohl ganz gut aussehe. Leider bleibt es meistens aber auch nur bei "Gesellschaft", da ich zu verdreht bin für irgendetwas Ernsteres. Zurzeit bin ich mit dem Rucksack unterwegs und habe mich wegen eines Jobs für drei Monate seit November in einer Großstadt als Untermieterin niedergelassen. Ich schlafe auf einem Ledersofa. Ein weiterer Reisender aus einem anderen Land schläft auf dem Boden auf einer Matratze. Seit der ersten Nacht hier haben wir eine Liaison. Obwohl diese auf drei Monate begrenzt ist, habe ich mich verliebt, zum ersten Mal in Jahren. Ich dachte nicht, dass ich mich je für eine Beziehung in der Lage sehen würde, aber nun kann ich es. Er hat auch starke Gefühle, will sich aber auf das Reisen konzentrieren, ergo wird in sechs Wochen Schluss sein. Meine Beichte? Er denkt, ich nehme die Pille. Das ist eine Lüge. Nicht mehr seit Mitte November. Ich habe sie bewusst abgesetzt. Das ist mit Abstand das Schlimmste, was ich je getan habe. Ich bitte nicht um Vergebung, denn die habe ich nicht verdient, ich wollte das nur loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00039118 vom 28.12.2016 um 05:03:14 Uhr (23 Kommentare).

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Braune Spritzer auf weißen Kacheln

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Ekel Vandalismus Freunde

Ich war neulich bei Bekannten zu Besuch. Leider hatte ich an diesem Tag Spritzstuhl und habe deren Klobrille inklusive der weißen Badezimmerkacheln gesprenkelt. Weil das Klopapier fast leer war, habe ich aus der Not ein Handtuch genommen, die Spritzer weggewischt und es dann sorgfältig wieder zurückgehängt. In diesem Moment war mein einziger Gedanke: "Na toll, jetzt wissen alle, dass ich groß musste", weil ich so lange im Bad war. Im Nachhinein schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039113 vom 27.12.2016 um 00:18:03 Uhr (8 Kommentare).

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Das Gefängnis hat mich zu einem besseren Menschen gemacht!

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Diebstahl Trunksucht Selbstsucht Ekel Polizei

Ich möchte euch meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir meine Tat verzeihen könnt. Angefangen hat alles damit, dass ich meine Arbeit verloren habe, da ich ich ein Alkoholiker wurde. Meine Frau verließ mich und meine Kinder verachteten mich. Schnell landete ich auf der Straße. Da lag ich dann zwischen anderen Pennern, Kotze, Pisse und dem Einzigen, den ich noch hatte, dem Alkohol. Um meine Trunksucht zu finanzieren, habe ich im Laufe der Jahre Dinge getan, von denen viele nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Einem anderen Mann in einer Seitengasse für ein paar Euro einen blasen, war da noch die harmloseste Sache. Ich war ein erbärmlicher Schatten meiner Selbst. Mein Geruch hätte ein selbst Stinktier zur Aufgabe gezwungen. Dann habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen. Getrieben von meiner Gier nach Alkohol, habe ich eine Tankstelle mit einem Messer überfallen. Zur Tatzeit hatte gerade ein junges Mädchen Schicht, die wie ich später erfahren habe, das erste Mal alleine arbeitete. Ich befahl ihr, mir den ganzen Alkohol zu geben und sie zittert am ganzen Leib. Sie flehte mich immer wieder an, ihr nicht wehzutun. Ich nahm mir, was ich wollte und schickte sie in eine Ecke, wo sie bis 100 zählen sollte. Dabei bemerkte ich auch einen großen Fleck auf ihrer Hose. Sie hatte sich vor Angst eingemacht.

Ich haute schnell ab, wurde aber nur ein paar Tage später festgenommen. Vor Gericht sagte das Mädchen aus und erzählte, wie grausam es für sie war. Seitdem litt sie unter ständigen Angstzuständen und konnte nicht schlafen. Während meiner 6-jährigen Haft habe ich einen Entzug gemacht und mir wurde bewusst, was ich dieser armen Frau angetan hatte. Ich besserte mich zu einem recht anständigen Menschen im Knast. Die Wärter konnten sich auf mich verlassen, ich fand nette Leute, denen es ähnlich ging wie mir und durch meine Arbeitsbereitschaft in der Knastküche, gewährte man mir sogar eine neue Ausbildung. Die Zeit im Gefängnis war die erleuchtendste Zeit, die ich hatte. Nach meiner Entlassung habe ich bei einer Großküche, welche eng mit der Vollzugsanstalt zusammenarbeitete, eine gute Stelle gefunden und konnte mir dadurch wieder eine kleine aber feine Wohnung leisten. Sogar eine Frau lernte ich durch die Zeit kennen. Aber eine Sache kann ich einfach nicht vergessen: Dieses arme Mädchen, das ich überfallen habe. Ihr angstverzerrtes Gesicht und ihre riesigen Augen verfolgen mich seit je her in meinen Träumen.

Daher bin ich nun aktiv auf der Suche nach diesem Mädchen, um mich bei ihr zu entschuldigen. Leider ist sie nach all der Zeit schwer zu finden. Ich will, dass sie weiß, dass es mir wirklich leidtut und sie mich zu einem besseren Menschen gemacht hat, obwohl sie mich vermutlich nicht sehen will.

Beichthaus.com Beichte #00039112 vom 26.12.2016 um 22:39:28 Uhr (16 Kommentare).

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Meine feine Schweiß-Mélange

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Ekel Manie WG Karlsruhe

Ich trinke schon seit einiger Zeit meinen eigenen Schweiß. Am besten schmeckt er mir eisgekühlt direkt aus dem Kühlschrank. Das Problem ist aber, dass es sehr schwierig ist, den Saft in so großen Mengen zu zapfen, dass man ihn in Fläschchen abfüllen kann. Habe ich dann genug gesammelt, muss ich die Flasche auch immer vor meinen Mitbewohnern verteidigen, mit welchen ich mir einen Kühlschrank teile. Ich schreibe zwar groß und deutlich "Schweiß" auf besagte Behältnisse, aber ich glaube, die halten das für einen Scherz. Es tut mir sehr leid für meine kommenden und gehenden Mitbewohner, falls mal jemand von meiner feinen Melange kostet. Nächste Woche ziehen mal wieder neue Leute ein und ich werde mir bis dahin endlich einen eigenen kleinen Kühlschrank besorgen.

Beichthaus.com Beichte #00039108 vom 25.12.2016 um 23:09:40 Uhr in Karlsruhe (Kaiserstraße) (18 Kommentare).

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Hilfe, mein Ex steht auf Tentakel-Sex und Vergewaltigungen

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Fetisch Ex

In meiner Jugend habe ich damals etwas ganz Dummes gemacht, worauf ich natürlich nicht stolz bin. Damals hatte ich einen Freund, der wie ich ein großer Fan von Animes und Mangas war. Nur war es bei ihm schon eine Obsession. In seinem ganzen Zimmer hingen Poster von nackten Anime-Mädchen, die es sich entweder gerade selbst machten oder von Tentakeln vergewaltigt wurden. Ich fand das zwar komisch, aber jeder hat so seinen Geschmack und der Mensch hinter der Fassade sollte einem ja wichtiger sein. Ein paar Monate ging unsere Beziehung auch gut, bis er immer wieder ekelhafte Dinge beim Sex ausprobieren wollte. Er wollte mich mit einem Tintenfisch stimulieren oder perverse Rollenspiele spielen, in denen ich ein Grundschulmädchen und er der böse Vergewaltiger war. Er kam immer aufs Neue mit solchen Sachen, obwohl ich ihm mehrfach verklickert hatte, dass ich so etwas abartig finde. Außerdem schickte er mir ständig extreme Fetisch-Hentais, in denen Frauen in Verliesen zum Sex gezwungen oder von verschiedenen Männern besamt werden, sodass das Sperma schon aus den Nippeln geschossen kommt. Irgendwann hatte ich genug davon. Da er auch sonst ein ziemlicher Idiot war, habe ich Schluss gemacht.

Das gefiel ihm aber gar nicht. Plötzlich tauchten ständig fremde Männer vor meiner Haustür auf und bedrängten mich. Manchmal standen dort bis zu 15 Männer, die zusammen gepöbelt, gesoffen und ihre Bierflaschen gegen meine Hauswand geworfen haben. Da ich zu dem Zeitpunkt schon eine eigene Wohnung hatte und alleine wohnte, hatte ich immer Angst, dass diese Typen mal die Tür eintreten. Später habe ich dann durch Zufall herausgefunden, wer dahinter steckte. Mein Ex. Er hatte meine Adresse und auch Telefonnummer überall verteilt und Lügen verbreitet. Angeblich wäre ich pervers und stünde auf kleine Jungs - und so weiter. Das ging mir zu weit. So etwas Krasses wollte ich mir nicht gefallen lassen. Da ich wusste, wo seine Eltern den Ersatzschlüssel aufbewahrten, schloss ich mir selbst auf und verwüstete sein Zimmer. Ich zeriss seine ganzen Poster, zertrümmerte seine Fan-Figuren, löschte seine Hentaisammlung und zerschnitt sein Körperkissen mit einem nackten Animegirl drauf. Dann verschwand ich. Danach habe ich gehört, dass er weinend zusammengebrochen ist und in einer Ecke, zusammen mit seinem Körperkissen, in der Fötusstellung lag. Ärger habe ich keinen bekommen, aber dafür endlich meine Ruhe. Es stand niemand mehr vor meiner Tür oder bedrohte mich per Telefon. Auch seine Geschichten über mich vergaßen bald alle. Stolz bin ich nicht darauf, das Eigentum eines anderen zu beschädigen, aber ich wusste nicht, wie ich ihn sonst treffen sollte. Das ist jetzt fast 10 Jahre her, und wie ich gehört habe, wohnt er immer noch zu Hause in seinem Zimmer. Er soll wohl noch extremer drauf sein, als damals mit seinem Hentaiwahn. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber vorstellen kann ich es mir.

Beichthaus.com Beichte #00039107 vom 24.12.2016 um 15:59:43 Uhr (20 Kommentare).

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